DE2065309C3 - Auflager für aus Natur- oder Kunststeinplatten bestehende Beläge auf einer Abdichtungsschicht eines Bauwerks, z.B. Terrassenbelag - Google Patents

Auflager für aus Natur- oder Kunststeinplatten bestehende Beläge auf einer Abdichtungsschicht eines Bauwerks, z.B. Terrassenbelag

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DE2065309C3
DE2065309C3 DE19702065309 DE2065309A DE2065309C3 DE 2065309 C3 DE2065309 C3 DE 2065309C3 DE 19702065309 DE19702065309 DE 19702065309 DE 2065309 A DE2065309 A DE 2065309A DE 2065309 C3 DE2065309 C3 DE 2065309C3
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Heinz 4133 Neukirchen-Vluyn; Schlütter Aloys Dipl.-Ing. 6711 Tönisberg; Kohlenbeck Helmut 4300 Essen Merkel
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Ausscheidung aus: 20 61 349 Ruhrkohle AG, 4300 Essen
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Description

Die F.rfindung geht aus von einem Auflager für die Platten eines über einer Abdiehturgsschicht eines Bauwerks o. dgl angeordneten Plattenbelags, z. B. eines Terrassenbelags, mit einer aus elastischem Werkstoff bestehenden rechteckigen Auflageplatte, die bis zu vier Platten unterstützt und die auf ihrer Unterseite quer- und längsverlaufende Nuten sowie auf ihrer Oberseite in die Belagsfugen eingreifende kreuzförmig angeordnete Abstandsrippen aufweist, und mit aufsetzbaren Ausgleichsplatten. Ein solches Auflager ist vorgeschlagen worden.
Bei der Verwendung von aus Natur- oder Kunststeinplatten bestehenden Belägen an oder auf Bauwerken. .'.. B. auf Terrassen, Loggien, Baikonen, Flachdächern usw., sind Auflager erforderlich, die den Belag von der Abdichtungsschicht trennen. Das ist notwendig, weil die Struktur- und Materialbeschaffenheit des Belags mit der der Abdichuingsschicht nicht übereinstimmt. Ohne Belag kann es zu unterschiedlichen, tcniperaturlinearen Längerveränderungen der einzelnen Schichten kommen, welche zu Schaden am Bauwerk oder an einer der Konstruktionschichten führen können.
Fin Auflager der eingangs beschriebenen Art ist nur mit einem Teil der angegebenen Merkmaie der Fachzeitschrift »Detail« 5/70. S. 1214 als bekannt zu entnehmen. Bei diesem Auflager sind die Auflageplatte!! rund und weisen in der Mitte eine Ausnehmung auf, damit die von der Auflageplatte gebildete statische <*> Scheibe bei Unebenheiten der Abdichtungsschicht gleichmäßig so verformbar ist, daß sie sich vollflächig auflegen kann.
Bei dem bekannten Auflager sind die Auflageplatten und Ausgleichsplatten aus einem alterungs- und (15 witterungsbeständigen Gummi gefertigt. Es hat sich jedoch erwiesen, daß ein derartiger Werkstoff nur hoprenzt statisch belastbar ist und daß sich gelegentlich Zerstörungen in der unter den Auflageplatten liegenden Abdichtungsschicht ergeben, wenn diese aus bestimmten Werkstoffen besteht. Außerdem ist der bisher verwendete Gummistoff nicht hinreichend dimensionsstabil. Außerdem ist Gummi relativ teuer.
Auch Kunststoffe, wie Polyvinylchlorid und dgl, sind, sofern sie alterungs- und witterungsbeständig sein soilen, kostenintensiv. Billigere Kunststoffe sind meist nicht alterungs- oder witterungsbeständig und vielfach zu steif.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Werkstoff zum Fertigen eines Auflagers der hier in Frage stehenden Art aufzufinden der die hier wesentlichen Vorteile des Gummis und der ihm entsprechenden Kunststoffe besitzt und zugleich sehr preisgünstig ist.
Zur Verwirklichung geht die Erfindung von dem vorgeschlagenen eingangs beschriebenen Auflager aus, wobei die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst ist, daß die Auflageplatten und die Ausgleichsplatten zu wenigstens 27% aus einer thermoplastischen Formmasse, die aus einem mit Bitumen im Verhältnis von 50 : 50 Gewichtsteüen vermischten Olefinpolymerisat besteht, wobei als Polymer Copolymerisate des Äthylens und eines Acryl- oder Methacrylsäureester und als Bitumen gewöhnliches Destillationsbitumen mit einer Penetration nach DIN 1995 zwischen 10 und 300 '/ίο mm verwendet werden, und zu wenigstens 55 bisbO Gewichtsprozent aus Kohlenstaub, insbesondere Anthrazitstaub mit einer Körnung \on 0-30 My.sowie bis zu 50 Gewichtsprozent aus einem Anteil an unbrennbaren Bestandteilen gefertigt sind.
Gegenüber Naturgummi, .iher .muh reinen Kunststoffen, wie z.B. Polyvinylchlorid od.dgl., hu dieses Material den Vorteil, daß es verhältnismäßig billig ist. Infolgedessen können die Auflageplatten und die Ausgleichsplatten eine relativ größere Dicke erhalten, ohne daß die Materialkosten zu hoch werden. Außerdem ist das Material alterungsbeständig.
Die Erfindung schafft somit ein Auflager, welches die vorteilhaften Eigenschaften des .llterungs- und witterungsbeständigen Gummis hai. andererseits aber zusätzliche wertvolle Eigenschaften besitzt, ohne den hohen Preis von gebräuchlichen Kunststoffen mit gleichen Eigenschaften zu erfordern.
In der Z.eichnung ist das Auflager, bei dem die Erfindung ihre Verwirklichung findet, in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
F 1 g. 1 ein Auflager in einer Seitenansicht und
F i g. 2 das Auflager nach F i g. I in der Draufsicht.
Das in den F i g. I und 2 dargestellte Auflager 1 besitzt eine in Draufsicht viereckige Auflageplatte 2, deren Oberseite mit 3 bezeichnet ist. Die Auflageplatte 2 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel quadratisch und besitzt eine Kantenlänge von beispielsweise 90 mm. Die Kanten sind mit /. 1 und /. 2 bezeichnet.
Die Unterseite 4 der Auflageplatte 2 wird durch fünf parallele Längsnuten 6 und fünf parallele Quernuten 7 unterbrochen. Die Nuten 6 und 7 sind untereinander gleich ausgebildet.
Wie die Fig. 1 erkennen laßt, hat jede der Nuten 6 und 7 im Querschnitt Keilform, wobei die Kcilspitze 8 der Plattenoberseitc 3 zugekehrt ist. Dadurch und durch den gegenseitigen Abstand der Nuten 6 und 7 ergeben sich Auflagerstollen 9 in Pyramidenstumpfform. Die Lagerseite 10 dieser Stollen 9 kann mit einer Ausnehmung versehen sein, welche die Saugwirkung der Stollen 9 auf einer nicht dargestellten Abdichtungsschicht erhöht.
Auf der Oberseite 3 der Auflageplatte 2 befindet sich ein aus sich kreuzenden Abstandsrippcm 12 und 13 bestehendes Fugenkreuz. Diese Abstandsrippen 12 und 13 sind an ihren Durchdringungsstellen 14 nach Art eines Malteserkreuzes ausgebildet und somit dort geschwächt. Infolgedessen können störende Absl indsrippen leicht entfernt werden. Außerdem ist die Oberseite Vi der Abstandsrippen 12 und 13 mit einer im Querschnitt bogenförmigen Vertiefung 15 versehen. In diese Vertiefung 15 läßt sich eine Richtschnur einlegen, die beim Verlegen voii Plattenbelägen verwendet wird.
Zum Ausgleich von Höhenunterschieden ist in der F i g. 1 in gestrichelter Darstellung eine Ausgleichspiatte 40 wiedergegeben. Die Dicke 41 dieser Ausgleichsplatte
40 kann verschieden sein, wodurch sich verschi-dene Höhenunterschiede ausgleichen lassen. In der Mitte der Ausgleichsplatte 40 befinden sich Schlit/e 44 für das aus den beiden Abstandsrippen 12 und 13 bestehende
> Fugenkreuz.
Das Fugenkreuz kann auf de" Auflageplatte 2 befestigt sein und insbesondere mit diesem aus einem Stück bestehen. Das Fugenkreu/ k.mn aber auch getrennt von den Auflageplatten b/w den Ausgleichs
ι platten ein gesondertes Kleinem sein. Dann sind in der Regel Vor- und Kinspninge vorhanden, welche eine Festlegung des Fiigenkren/es auf der Auflageplatte cmiöglicht. was jedoch nui.i dargestellt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Auflager für die Platten eines über einer Abdichtungsschicht eines Bauwerks od. dgl. angeordneten Plattenbelags, z. B. eines Terrasicnbelags, mit einer aus elastischem Werkstoff bestehenden srechteckigen Auflageplatte, die bis zu vier Watten unterstützt und die auf ihrer Unterseite querlind längsverlaufende Nuten sowie auf ihrer Oberseite in die Belagsfugen eingreifende kreuzförmig angeordnete Abstandsrippen aufweist, und mit aufsetzbaren Ausgleichsplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte (2) und die Ausglcichsplatten (46) zu wenigstem. 27 Gewichtsprozent aus einer thermoplastischen Formmasse, die aus einem mit Bitumen im Verhältnis von 50 : 50 Gewichtsteüen vermischten Olefinpolymerisat besteht, wobei als Polymer Copolymerisate des Äthylens und eines Acryl- oder Methacrv !säureester und als Bitumen gewöhnliches Destillationsbiiumen mit einer Penetration nach DIN 1995 zwischen 10 und 300 '/10 mm verwendet werden, und zu wenigstens 55 bis ö0 Gewichtsprozent aus Kohlenstaub, insbesondere Antrhazitstaub mit einer Körnung von 0-JOMy. sowie bis zu 30 Gewichtsprozent aus einem Anteil an unbrennbaren Bestandteilen gefertigt sind.
DE19702065309 1970-12-12 Auflager für aus Natur- oder Kunststeinplatten bestehende Beläge auf einer Abdichtungsschicht eines Bauwerks, z.B. Terrassenbelag Expired DE2065309C3 (de)

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DE2065309A1 DE2065309A1 (de) 1973-03-29
DE2065309B2 DE2065309B2 (de) 1976-10-28
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