DE206387C - - Google Patents

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DE206387C
DE206387C DENDAT206387D DE206387DA DE206387C DE 206387 C DE206387 C DE 206387C DE NDAT206387 D DENDAT206387 D DE NDAT206387D DE 206387D A DE206387D A DE 206387DA DE 206387 C DE206387 C DE 206387C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B11/00Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit
    • H03B11/04Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter
    • H03B11/08Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter interrupter being discharge tube

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  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

PATENTAMT.
F PATENTSCHRIFT
Vr 206387 KLASSE 21«. GRUPPE
BOHUMIL JIROTKA in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vcm 10. Januar 1907 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Erzeuger von ungedämpften Schwingungen hoher Frequenz. Dieser besteht im wesentlichen aus einem oder mehreren Lichtbögen, zu denen parallel eine Kapazität und eine Selbstinduktion liegen. Der Lichtbogen wird außer dem oder statt des magnetischen Gebläses noch durch einen Luft- oder Gasstrom, der von einer beliebigen Seite auf ihn einwirkt, in bestimmter Länge gehalten, die aber größer ist, als die Entfernung der Elektroden von einander beträgt. Die Geschwindigkeit oder Stärke des Luft- oder Gasstromes wird von einem Elektromagneten, der in Reihe oder parallel mit dem Lichtbogen eingeschaltet ist, geregelt, so daß die Stromschwankungen in dem Lichtbogen zugleich Luftstromschwankungen hervorrufen, die auf den Lichtbogen so einwirken, daß er nicht ausgehen kann.
Einige beispielsweise Ausführungsformen zeigen die Fig. 1 bis 8. In Fig. 1 sind 1 und 2 die Elektroden, 3 die Selbstinduktion, 4 die Kapazität, 5 der Elektromagnet, 6 ein Anker, der mit dem Hahn 7 so verbunden ist, daß durch dessen Bewegung die in der Pfeilrichtung durchgehende Luft beeinflußt wird. Fig. 2 besteht aus denselben Teilen wie Fig. I, nur daß die Beeinflussung des Lichtbogens von unten geschieht; darin bezeichnet 9 einen Zylinder, der den Zweck hat, ein seitliches Ausströmen der Luft zu vermeiden. Fig. 3 enthält dieselbe Anordnung wie Fig. 1, nur daß der luftregelnde Magnet parallel zu dem Lichtbogen geschaltet ist. Fig. 4 unterscheidet sich von dem erstgenannten nur dadurch, daß die Elektroden hohl sind und zu-
gleich als Röhren für die Luftzufuhr dienen. Fig· 5) 6, 7, 8 und 9 zeigen einige Anordnungen der Luftzufuhr bei nicht parallel angeordneten Elektroden. In den beispielsweisen Anordnungen der Fig. 1 bis 4 ist der Einfachheit halber die Regelung des Luft- oder Gaszutrittes durch einen Hahn veranschaulicht; dieselbe kann jedoch aber mit beliebigen Mitteln, z. B. mittels Membranen oder Ventilen, die durch Magnete geregelt werden, vorgenommen werden.
Der Luft- oder Gasstrom kann zugleich als Kühlmittel für die Elektroden dienen. Die Lage der Elektroden kann verschieden sein, und zwar vertikal gegeneinander stehend oder winklig zueinander geneigt sein, vorzugsweise aber vertikal und parallel. Letztgenannte Anordnung, d. h. die parallele Anordnung der Elektroden, hat den Vorteil, daß die Regelung der Elektroden, da sich ihre Entfernung voneinander beim Abbrennen nicht ändert, erspart bleibt und der Lichtbogen eine große Ausdehnungsfreihe.it besitzt, so daß man denselben mit großen Spannungen unterhalten und er auch bei kleinen Spannungen nicht ausgehen kann, da die Entfernung der Elektroden die Anwendung geringster Spannungen zuläßt. Diese Elektroden als auch die vorgenannten können zur besseren Kühlung hohl sein, sodaß sie als Führungsröhren für die zugeführte Luft oder Gase dienen.
Der Vorteil solcher hohler Elektroden ist erstens eine vorteilhafte Kühlung, zweitens hält sich der Lichtbogen besser, weil er in der Richtung des Luftstromes gehalten wird, ferner geht das Abbrennen der Elektroden gleichmäßig vor sich, so daß man Elektroden

Claims (8)

  1. von größerem Durchmesser als üblich verwenden kann. Ferner kann bei Anwendung solcher Elektroden für drahtlose Telephonic ■ ein Ansprechen des Lichtbogens direkt durch die hohlen Elektroden erfolgen.
    Die Brennrichtung der Elektroden kann beliebig sein, vorzugsweise aber nach unten oder nach oben.
    Man wird auch mit Vorteil scheibenförmige
    ίο Elektroden, die fortwährend rotieren, anwenden, da die Entfernung durch Abbrennen sowohl bei parallel als auch anders angeordneten Elektroden keine nennenswerte Veränderung erfährt, da durch die Rotation immer neue Teile als Ein- und Austrittsstellen des Stromes dienen, eine Kraterbildung sich daher auf den ganzen Umfang der Scheibe verteilen würde und die Entfernung durch längere Zeit gleich bleibt. Zur besseren Kühlung kann man die Elektroden durch Flüssigkeiten laufen lassen. Selbstverständlich kann man auch nur eine der Elektroden als Scheibe und die andere als Stift ausbilden. Die Drehrichtung der scheibenförmigen Elektroden kann beliebig sein, vorzugsweise aber in entgegengesetztem Sinne, wodurch man das Wandern des Lichtbogens vermeiden kann. Man kann selbstverständlich zur Verhinderung des Wanderns des Lichtbogens sämtliche aus dem Bogenlampenbau bekannten Mittel, z. B. Magnete,, anwenden.
    Dieses Verfahren kann für die drahtlose Telegraphic als auch drahtlose Telephonie in der mannigfachsten Weise verwendet werden.
    Pa τ en τ-Ansprüche:
    I. Verfahren zur Erzeugung ungedämpfter Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtbogen außer dem oder statt des magnetischen Gebläses von einem Luftöder Gasstrom in bestimmter Länge gehalten und gekühlt wird.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luft- oder Gasstrom von einem Elektromagneten, der in Reihe oder parallel zu dem Lichtbogen geschaltet ist, geregelt wird.
  3. 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luft- oder Gasstrom mit Zunahme des Stromes in dem Lichtbogen zunimmt und mit Abnahme des Stromes abnimmt.
  4. 4. Anordnung der Elektroden für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die 'Entfernung der Elektroden von .vornherein so klein bemessen ist, daß sie nicht in dem üblichen Verhältnis zu der angewandten Spannung steht.
  5. 5. Ausführungsform der Elektroden für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie parallel angeordnet , sind.
  6. 6. Ausführungsform der Elektroden für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie vertikal angebracht sind.
  7. 7. Ausführungsform der Elektroden für das Verfahren nach Anspruch 1 -, dadurch gekennzeichnet, daß beide Elektroden oder wenigstens eine als rotierende Scheibe ausgebildet sind.
  8. 8. Ausführungsform der Elektroden für das Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Luftoder Gaszuführung beide Elektroden oder wenigstens eine hohl sind. ,
    Hierzu χ Blatt Zeichnungen.
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