DE670485C - Selbsttaetige elektrische Regeleinrichtung fuer beliebig zu regelnde Betriebsgroessen - Google Patents

Selbsttaetige elektrische Regeleinrichtung fuer beliebig zu regelnde Betriebsgroessen

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DE670485C
DE670485C DES110674D DES0110674D DE670485C DE 670485 C DE670485 C DE 670485C DE S110674 D DES110674 D DE S110674D DE S0110674 D DES0110674 D DE S0110674D DE 670485 C DE670485 C DE 670485C
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DE
Germany
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pointer
control device
bolometer
regulated
tubes
Prior art date
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Expired
Application number
DES110674D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Max Ulrich Buechting
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/01Automatic controllers electric
    • G05B11/012Automatic controllers electric details of the transmission means
    • G05B11/013Automatic controllers electric details of the transmission means using discharge tubes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Selbsttätige elektrische Regeleinrichtung für beliebig zu regelnde Betriebsgrüßen Es ist bekannt, bei einem Regler eine vom Steuergerät verstellte Blende vorzusehen, von deren Stellung die Einwirkung von Luftströmen auf eine thermisch-elektrische, mit einem Gas- oder Dampfentladungsrohr verbundene Widerstandsschaltung abhängig ist.
  • Es ist weiterhin ein Temperaturregler bekannt, bei dem ein von einem temperaturempfindlichen Widerstand gesteuerter Brückendiagonalstrom über einen Transformator zwei Verstärkerröhren steuert, die ihrerseits über zwei Widerstände auf einen Gleichrichter arbeiten, der schließlich den durch die Ofenheizwicklung fließenden Strom beeinflußt.
  • Diese und ähnlich arbeitende Regler benötigen also sowohl vor als auch hinter dem Gleichrichter verschiedene Zwischenglieder, die nicht nur die Schaltung verkomplizieren und verteuern, sondern durch die auch eine unerwünschte Pendelung in die Regelung eingebracht wird.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf eine selbsttätige elektrische Regeleinrichtung für beliebig zu regelnde Betriebsgrößen, z. B. für Druck, Temperatur, Feuchtigkeit, Flüssigkeits- oder Gasmengen, mit einer vom Steuergerät (Zeiger) verstellten Blende, die die Einwirkung von Luftströmen auf eine Bolometeranordnung beeinflußt, unter Verwendung einer oder mehrerer gittergesteuerter Gleichrichterröhren. Der neue Regler zeichnet sich dadurch aus, .daß er vor und hinter dem Gleichrichter keine Zwischenglieder besitzt und daß Änderungen des Ausschlages des Steuergerätes nach beiden Richtungen eine pendelfreie und trägheitslose Beeinflussung des zu regelnden Organs in diesem oder jenem Sinne mit hoher Genauigkeit gestatten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß von der Zeigerstellung zu dem zu regelnden Glied ein kraftschlüssiges System geschaffen wird, in dem die Bolorneteranordnung unter Einschaltung eines Transformators auf das eine Gitterpaar der beiden Röhren arbeitet, in deren Anodenkreis unmittelbar die zu regelnde Energie fließt, während dein anderen Gitterpaar zweckmäßig eine um i8o° phasenverschobene Spannung aufgedrückt ist.
  • Die jeweils gewünschte Beeinflußbarkeit der thermisch-elektrischen Widerstandsschaltung durch die Größe des Zeigerausschlages läßt sich bei der neuen Einrichtung in einfacher Weise einstellen, beispielsweise durch Veränderung der Form des Abdeckorgans, durch Veränderung des Abstandes der von dem Abdeckorgan gesteuerten Bolometerwiderstände oder durch die Formgebung und Stellung von Luftdurchtrittsschlitzen, die vor den Bolometerwiderständen angeordnet sind.
  • Auf der Zeichnung ist ein @usfiihrungsbeispiel der Erfindung in Fig. i dargestellt, während das Diagramm nach Fig. 2 zur Erläuterung der Wirkungsweise dieser Einrichtung dient.
  • hach Fi-g. i ist an dem Zeiger i eines nicht dargestellten Meßgerätes für eine beliebige Betriebsgröße ein rechteckiges Ab.deckplättchen 2 vorgesehen. Als Bolometeranordnung dienen elektrische Widerstände 3 und 4., die mit zwei weiteren Widerständen 5 und 6 zu einer Brückenschaltung vereinigt sind. Oberhalb der Widerstände 3 und .4 sind zwei Schlitze 7 und 8 in einer Platte 9 angeordnet, durch welche ein in einer Einrichtung io ständig erzeugter Luftstrom hindurchtreten kann. Die Einrichtung io besteht aus einer Membran i i, die durch einen mit Wechselstrom gespeisten Elektromagneten 12 ständig in Schwingungen versetzt wird. Die Membran i i befindet sich in einem Gehäuse 13, das mit zwei den Schlitzen 7 und 8 gegenüberstehenden düsenförmigen Austrittsöffnungen 14 und 15 versehen ist. Diese Einrichtung erzeugt in einigem Abstand von den Düsen id' und 15 einen Luftstrom, der zum Anblasen der Bolorneterwiderstände 3 und 4 ausgenutzt wird, wenn die Düsen nicht durch das Abdeckplättchen 2 mehr oder weniger geschlossen sind.
  • Zur Erhöhung der Empfindlichkeit der Boloineteranordnung kann man gewünschtenfalls auch noch die Widerstände 5 und 6 ebenso wie -die Widerstände 3 und d. aus temperaturabhängigem Widerstandsmaterial ausbilden und sie ebenfalls unterhalb der Schlitze 7 und 8 anordnen, derart, daß die Widerstände 3 und 6 unterhalb des Schlitzes 7 und die Widerstände .4 und 5 unterhalb des Schlitzes $ liegen. Weiterhin kann man auch die Schlitze 7 und 8 nicht, wie dargestellt, schräg zueinander anordnen, sondern parallel zueinander. In diesem Falle benutzt man zweckmäßig ein Abdeckorgan 2, das die Gestalt eines gleichseitigen Dreiecks hat.
  • Als zu regelndes Organ ist eine Wicklung 16 angedeutet, die beispielsweise eine Elektromagnetwicklung oder die Heizwicklung eines elektrischen Ofens sein kann. Weiterhin sind zwei gittergesteuerte Gleichrichterröhren 17 und 18 vorgesehen, um,die zu regelnde Wicklung 16 bei Abweichungen des Zeigers i aus der gewünschten Normalstellung mit elektrischer Energie zu speisen. Jede der beiden Röhren enthält ein Steuergitter 17" und 18" und ein Schutzgitter 17b und i8b. Die Kathoden und die Anoden der beiden Röhren sind mit 17" 17,1 und, i8d bezeichnet. Die Heizung der Kathoden 17, und 18, erfolgt 1nittels eines Heiztransformators i9 auf indirektemaWege. Die Anoden 17d und 18d sind über einen Transformator 2o mit einer Wechselstroinquelle verbunden. Zwischen der Mitte der Sekundärwicklung des Transformators 2o und den Kathoden 17, und 18, ist als zu regelndes Organ die Wicklung 16 eingeschaltet.
  • Den Schutzgittern 17b und i8b wird über einen Transformator 21 eine Wechselspannung aufgedrückt, die -in der Phase zweckmäßig um i8o° gegenüber den anderen Wechselspannungen verschoben ist. Zur Erzeugung dieser Phasenverschiebung dient eine an sich bekannte Kunstschaltung mit einem Kondensator 2? und einem Widerstand 23.
  • Die Bolometerbrücke wird über einen Transformator 24 mit Wechselstrom gespeist. In den Diagonalzweig dieser Brückenschaltung ist ein Transformator 25 eingeschaltet, der dazu dient, den Steuergittern 17Q und 18" die im Diagonalzweig der Brücke bei Abweichungen des Zeigers i aus der Normalstellung auftretenden Amplitudenänderungen aufzudrücken.
  • Die Wirkungsweise .der Einrichtung nach Fig. i ist wie folgt: In .der Normalstellung des Zeigers i deckt das Plättchen 2 von den beiden Schlitzen ; und 8 einen gleich .großen Teil ab, so daß die Anblasvorrichtung io die beiden Bolometerwiderstände 3 und q. gleich stark beeinflußt. Die Regelschaltung ist nun so abgeglichen, daß in dieser Stellung des Zeigers die normale Energie in der Wicklung 16 fließt. Weicht nun der Zeiger i aus der gezeichneten Stellung z. B. nach links ab, so ändert sich die Größe des abgedeckten Teiles des Schlitzes 7 nicht, wohl aber wird ein größerer Teil des Schlitzes 8 freigegeben, so daß durch die Anblasvorrichtung io ein größerer Teil des Widerstandes q. angeblasen wird und damit die Abkühlung dieses Widerstandes steigt. Da infolgedessen der Widerstandsbetrag des Bolom@eterwiderstandes 4. sich ändert, so ändert sich auch die Stromverteilung in der Boloineterbrücke 3 bis 6, und :die so entstehende Amplitudenänderung, die den Gittern 17" und 18" aufgedrückt wird, hat zur Folge, daß sich auch,die der Wicklung 16 zugeführte Energie ändert.
  • Wesentlich ist nun, daß bei der dargestellten Einrichtung sich ohne weiteres, und zwar in ganz kurzen Zeiten, durch eine Änderung der Zeigerstellung eine bestimmte Änderung der Energie in der Wicklung 16 erreichen läßt. Die Änderung der Energie bleibt in der Wicklung 16 so lange bestehen, bis der Zeiger i wieder die dargestellte Normalstellung eingenommen hat. Handelt es sich z. B. um die Regelung eines elektrischen Ofens, so zeigt der Zeiger i die Ofentemperatur an, und die Wicklung 16 stellt die Heizwicklung des Ofens dar. Wenn der Zeiger i nun eine Abnahme der gewünschten Temperatur anzeigt, so wird durch die beschriebene Regeleinrichtung die der Wicklung 16 zugeführte Heizenergie erhöht. Infolgedessen wird sich der Zeiger nach einiger Zeit wieder in seine Norm.alstellung zurückstellen, und damit wird wieder der Wicklung 16 die normale Heizenergie zugeführt. Wesentlich ist, daß die Regelung vollkommen pendelfrei erfolgt und daß außerdem sehr große Energien in ganz kurzer Zeit gesteuert wenden können.
  • Die neue Einrichtung ermöglicht es auch, die jeweils gewünschte Abhängigkeit der Änderung des Anodenstromes von der Zeigerstellung in einfacher Weise einzustellen. Zur Erläuterung möge die Fig.2 dienen. In dieser ist auf der Abszissenachse der Anodenstrom J in Prozenten aufgetragen und auf der Ordinatenachse die Spannung E im DiagonalzweiigderBolorneterbrücke. DiezurAbszissenachse parallele Gerade a bezeichnet den Sollwert der Spannung E, die der Normalstellung des Zeigers i entspricht. Die Gerade b stellt ,lie Abhängigkeit ,des Zeigerausschlages vom Anodenstrom idar. Der Schnittpunkt der Geraden a, und b läßt erkennen, daß in der Normalstellung des Zeigers etwa 6o°11" des größtmöglichen Anodenstromes in der Wicklung 16 (Fig. i) fließt. Weiterhin ist ersichtlich, daß bei Änderung :des Zeigerausschlages sich bis herab zu o"/" oder bis herauf zu ioo"/" des Anodenstromes für die Regelung ausnutzen lassen, wobei zu jeder Zeigerstellung ein und nur ein bestimmter Prozentsatz des Anodenstromes gehört. Man kann nun bei der neuen Einrichtung durch Änderung des Abstandes des Schlitzes 7 und 8 (Fig. i) und damit der Bolometerwiderstände 3 und q. oder auch durch die anderen oben angegebenen Mittel die Lage der Geraden b so verändern, wie dies den Betriebsverhältnissen jeweils entspricht. `Nenn man so etwa die durch die gestrichelte Gerade b' veranschaulichte Gesetzmäßigkeit einstellt, so besagt das, daß man z. B. den vollen Anodenstrom erst nach einer größeren Abweichung ,des Zeigers aus der Normalstellung erreicht als bei Benutzung der Geraden b. Es ist selbstverständlich, daß man statt -der betrachteten Änderung des Anodenstromes auch die von diesem ausgelöste Wirkung in Betracht ziehen kann, z. B. bei Temperaturreglern für elektrische Öfen die :Änderung der Heizenergie oder bei Verstellung eines Ventils in Abhängigkeit von einem Druck .die Änderung :des Ventilhubes.
  • An Stelle von zwei Gleichrichterröhren können gewünschtenfalls auch drei oder mehr benutzt werden. Auch die Anwendung von Röhren mit zwei Gittern ist nicht unbedingt notwendig. Weiterhin kann auch der Zündeinsatz der Röhren nach anderen bekannten Verfahren verändert werden, z. B. durch die Steuerung von Gas- oder Dampfentladungsröhren mit einem Gitter und Phasenverschiebung der Gitterspannung u. :dgl. mehr. Schließlich spielt es keine Rolle, von -,welcher Art das zu regelnde Glied 16 ist. Es kann sich außer den bereits erwähnten Möglichkeiten um einen Drehzahlregler für -Motoren und dadurch beeinflußte Zentrifugalregler, um Steuersolenoide oder um Magnetventile handeln.
  • Will man nicht, wie dargestellt und beschrieben, mit einer starren Rückführung arbeiten, so bietet ,die neue Einrichtung auch in einfacher Weise die Möglichkeit, eine zeitabhängige Rückführung zu verwenden. Es ist zu diesem Zweck nur notwendig, einen zusätzlichen temperaturabhängigen Widerstand zu verwenden, dessen Widerstand erst nach einer gewissen Zeit seinen Normalwert annimmt, z. B. eine elektrische Glühlampe. Schaltet man eine solche Glühlampe bei der Anordnung nach Fig. i z. B. in -den Diagonalzweig der Brücke 3-6, so erreicht mau eine vorübergehende Überregelung, indem die Veränderung des Steuerstrom-es dann den Zündeinsatz -der Röhren zunächst stärker als notwendig verändert. Welche Rückführung im Einzelfalle zweckmäßig ist, hängt im wesentlichen von den besonderen Betriebsverhältnissen ab.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige elektrische Regeleinrichtung für beliebig zu regelnde Betrieb.s-,gräßen mit einer vom Steuergerät (Zeiger) verstellten Blende, die die Einwirkung von Luftströmen auf eine Bolometeranordnung beeinflußt, unter Verwendung einer oder mehrerer gittergesteuerter Gleichrichterröhren, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer pendelfreien und träglieitslosen Übertragung von der Zeigerstellung zu dem zu regelnden Glied (16) ein kraftschlüssiges System geschaffen wird, in dem die Bolometeranordnung (3-6) unter Einschaltung eines Transformators(25) auf das eine Gitterpaar (17ü, i8J der beiden Röhren (17, 18) arbeitet, in deren Anodenkreis unmittelbar die zu regelnde Energie fließt, während dem anderen Gitterpaar (17v, 18b) zweckmäßig eine um 18o° phasenverschobene Spannung aufgedrückt ist.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung einer zeitabhängigen Rückführung ein temperaturabhängiger Widerstand in die Verbindungsleitungen von .der Bolometerschaltun.g (3-6) zu dem bzw. den Steuergittern (17u, 18") eingeschaltet ist.
DES110674D 1933-08-22 1933-08-23 Selbsttaetige elektrische Regeleinrichtung fuer beliebig zu regelnde Betriebsgroessen Expired DE670485C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906125C (de) * 1945-05-28 1954-03-11 Landis & Gyr Ag Elektrisches Regel- und Steuergeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE906125C (de) * 1945-05-28 1954-03-11 Landis & Gyr Ag Elektrisches Regel- und Steuergeraet

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