DE550210C - Schalteinrichtung zur Erzeugung veraenderlicher Mischfarben - Google Patents

Schalteinrichtung zur Erzeugung veraenderlicher Mischfarben

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DE550210C
DE550210C DEG76564D DEG0076564D DE550210C DE 550210 C DE550210 C DE 550210C DE G76564 D DEG76564 D DE G76564D DE G0076564 D DEG0076564 D DE G0076564D DE 550210 C DE550210 C DE 550210C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung zur Erzeugung veränderlicher Mischfarben Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung zur Erzeugung veränderlicher Mischfarben aus mehreren elektrischen Lichtanlagen verschiedener Farben, deren einzelne Lichtstärken veränderlich sind. Sie kennzeichnet sich dadurch, daß jede Lichtanlage für eine bestimmte Farbe aus einem besonderen Stromkreis gespeist wird, der einen durch Felderregung einstellbaren Generator enthält. Gemäß der weiteren Erfindung sind Mittel vorgesehen, die gleichzeitig auf die Erregerfelder der Generatoren der Stromkreise derart einwirken, daß eine resultierende Beleuchtung veränderlicher Farbe und Lichtstärke erhalten wird.
  • Bei bisher bekannten Einrichtungen lagen <die üblicherweise Verwendung findenden -die in den Speisestromkreisen, so daß außerordentlich große Verluste eintraten und die Anwendung solcher Vorrichtungen bei großen Leistungen nicht in Frage kam. Demgegenüber liegt das Wesen der Erfindung darin, daß jeder Stromkreis von einem besonderen Generator gespeist wird. Man erreicht dadurch den Vorteil, daß es möglich ist, die Intensitäten der einzelnen Stromkreise zu regeln, indem auf im Verhältnis zu den Speiseströmen sehr schwache Ströme eingewirkt wird. Die Erfindung eignet sich besonders für Beleuchtungsanlagen für Bühnen, Schaufenster, Vitrinen von Kaufhäusern oder Fassaden von Gebäuden.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. r 'und 2 zeigen zwei Schaltungsbeispiele gemäß der Erfindung mit zwei getrennten Stromkreisen; Abb.3 und .4 zeigen zwei weitere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes mit drei getrennten Stromkreisen bzw. Lichtquellen.
  • In Abb. r und 2 sind zunächst zwei Stromkreise a1 und a2 vorgesehen, deren Stromstärken nach bestimmten Gesetzen geändert werden sollen.
  • Zum Speisen eines jeden dieser Stromkreise ist je ein besonderer Generator cl, c= vorgesehen, deren Charakteristiken nach den jeweils herrschenden Betriebsverhältnissen ausgewählt sind. Weiterhin sind Mittel vorgesehen zum gleichzeitigen Regeln der von den beiden Generatoren gelieferten Stromstärken. Die Regelung erfolgt dadurch, daß die Stromstärke des Erregerkreises der beiden Generatoren vermittels besonderer Vorrichtungen verändert wird. Die Erregerströme können von einem besonderen Generator e (Abb. r) geliefert werden. Die Generatoren können auch, wie es in Abb.2 gezeigt ist, selbsterregt sein. Schließlich kann jede beliebige Stromquelle zum Speisen der Erregerwicklung vorgesehen sein. Zum Regeln der Erregerstromstärke sind Rheostaten f1 und f'= vorgesehen, die miteinander starr verbunden sind und somit gleichzeitig betätigt werden. Die Rheostaten sind derart ausgeführt und derart miteinander verbunden, daß die Änderungen der Stromstärken in den beiden Stromkreisen den gewünschten entsprechen, wenn die Rheostaten verstellt werden.
  • Die beiden Generatoren sind in einer bevorzugten Ausführung von einem einzigen Motor angetrieben. Will man erreichen, daß die Summe der von den Generatoren c1, c2 abgelieferten elektrischen Leistungen, somit auch die von dem Motor gelieferte Leistung konstant ist, so führt man die Regler (Rheostaten) f 1 und f 2 derart aus, daß, wenn der von einem Generator gelieferte Strom nahezu seinen Maximalwert besitzt, der vom anderen Generator gelieferte angenähert zu einem Minimum wird. Z. B. kann folgende Ausführung getroffen werden: Auf einer Welle sind zwei Bürsten g1 und g2 befestigt. Die Widerstände bestehen aus schraubenförmig gewickelten Drähten, -und die Schraubenachse ist- zu einem fast vollkommen geschlossenen Kreis gebogen. Die Wellen der Bürsten sind mit einem und die Mitten der Widerstände mit dem anderen Pol der Stromquelle verbunden. Die Widerstände sind derart ausgeführt, daß beim Aufliegen der Bürste g1 an dem einen Ende des entsprechenden Widerstandes (und wenn also der eingeschaltete Widerstand des Reglers f:' ein Maximum beträgt) die Bürste g2 sich in der Mitte des anderen Widerstandes befindet (daß also der Widerstand des Reglers f2 ein Minimum beträgt).
  • Mit Hilfe einer solchen Vorrichtung kann man nach jedem vorbestimmten Gesetz gleichzeitig die Stromstärken mehrerer Kreise ändern. Die von dem Motor abgegebene mechanische Energie ist jederzeit gleich der Summe der an die verschiedenen Stromkreise abgelieferten elektrischen Energien, die leicht konstant gehalten werden kann, wenn die Regler zu diesem Zweck derart ausgeführt sind, daß die Schwankungen des Summenwertes der abgelieferten elektrischen Energien sehr gering, sogar Null werden.
  • Somit erhält man eine Schaltvorrichtung zum Speisen einer Mehrzahl von Lichtquellen, die jeweils verschiedenfarbiges Licht aussenden. In dieser Schaltungsanordnung sind mehrere getrennte Stromkreise vorgesehen, von denen jeder mindestens eine Lichtquelle gegebener Farbtönung speist. Die Farbtönung mag für die Lichtquellen der besonderen Stromkreise verschieden gewählt sein. Die Stromkreise sind derart angeordnet, daß die in ihnen fließenden Ströme unabhängig voneinander geregelt werden können, derart, daß kontinuierliche Veränderungen der Lichtfarbe erreicht werden können.
  • Zu diesem Zweck kann man beispielsweise, wie es in Abb. 3 und q. vorgesehen ist, drei getrennte Stromkreise a', a2, a3 vorsehen, die von gesonderten Generatoren cl, c2, cs gespeist sind. Die Ankerstromstärken dieser Generatoren werden, wie bereits an Hand der Abb. r und 2 erläutert worden ist, durch Verändern der Stromstärke der Erregerwicklung d1, d2, d3 eingestellt.
  • In die Stromkreise a1, a2, a° sind Lichtquellen b1, b2, b3 eingeschaltet, die jeweils verschiedenfarbiges Licht aussenden. So kann beispielsweise von der ersten Stromquelle violettes, von der zweiten orangefarbiges und von der dritten grünes Licht oder aber blaues, gelbes und rotes Licht ausgesandt werden. Es können nunmehr die Gesetze, nach denen sich die Ströme der einzelnen Stromkreise ändern, derart festgelegt werden, daß jeweils nur zwei Lichtquellen von Strom gespeist und hierbei kontinuierlich in ihrer Lichtstärke verändert werden. Zu diesem Zweck kann man mehrere Rheostaten vorsehen, die von einer einzigen Welle betätigt werden.
  • Man kann aber auch, wie es beispielsweise in Abb.3 dargestellt ist, einen einzigen Rheostaten vorsehen, dessen Widerstand in einer senkrechten Ebene angeordnet ist. Der Widerstand besitzt die Form eines geschlossenen Kreises h und ist an drei symmetrischen Punkten mit drei Schleifringen il, i=, i2 verbunden, auf denen Bürsten schleifen. Die Bürsten sind jeweils mit dem einen Ende der Erregerwicklungen der Generatoren verbunden. Weiterhin ist ein räumlich feststehender Stromabnehmer vorgesehen, der aus einem kleinen Behälter j bestehen mag, in den Quecksilber gefüllt ist, das an seiner Oberfläche sich in Berührung mit dem kreis= förmigen Widerstand befindet. Diese Kontaktvorrichtung ist mit dem einen Pol der Erregerstromquelle verbunden. Der andere Pol der Stromquelle ist mit dem zweiten Ende der Erregerwicklung verbunden. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß bei einer derartigen Vorrichtung niemals mehr als zwei Wicklungen erregt sind und daß beim Drehen des Rheostaten die Stromstärke des einen Stromkreises vom Maximalwert auf Null abnimmt und in dem anderen Stromkreis von Null auf einen. Maximalwert zunimmt.
  • Somit sind alle denkbaren Kombinationen zweier von drei Lichtquellen, die verschiedenes Licht aussenden, mit Hilfe dieser Vorrichtung einstellbar.
  • Man kann aber auch, wie es in Abb. 4 vorgesehen ist, auf einer gemeinsamen Achse drei gleichartige Widerstände h1, h2, h' anordnen, die gegeneinander um z2o° versetzt sind. Diese Widerstände. bestehen aus spiralförmig gewickelten Drähten, die sich über 24.o° eines Kreisumfanges erstrecken und die an ihren Mittelpunkten über die entsprechenden Erregerwicklungen mit dem einen Pol der Stromquelle verbunden sind. Man kann jedoch auch die Widerstände vollkommen gleichförmig ausführen und jeweils einen mit der Stromquelle verbinden. In Nachbarschaft dieser Widerstände sind Bürsten g1, g`, g3 vorgesehen, die unmittelbar mit dein' anderen Pol der Erregerstromquelle verbunden sind. Die Vorrichtung wirkt ebenso wie die an Hand der Abb. 3 erläuterte.
  • Wie auch immer die Vorrichtung ausgeführt ist, so wird man die Regelung der Stromstärken in den verschiedenen Kreisen leicht derart .vornehmen können, daß eine nahezu konstante Helligkeit durch Zusammenwirken sämtlicher verschiedenfarbiger Lichtquellen erhalten bleibt. Zu diesem Zweck genügt es, jene Lichtquellen, deren Farbe an sich eine größere Helligkeit bedingt, etwas schwächer zu speisen als solche geringerer natürlicher Helligkeit.
  • In dem erläuterten Beispiel, in dem drei verschiedenfarbige, violette, orangefarbene und grüne Lichtquellen vorgesehen sind, werden in den entsprechenden Augenblicken die Lichtquellen nicht gleich stark gespeist. So wird beispielsweise für die Speisequelle des violetten Lichtes eine stärkere Erregung vorgesehen als für diejenige des grünen und für diejenige des grünen wiederum eine stärkere Erregung als für diejenige des orangefarbenen Lichtes. Diese verschiedenen Stromstärken können dadurch eingeregelt werden, daß man die einzelnen Regeivorrichtungen voneinander unabhängig macht. Man kann aber auch durch untereinander verschiedene Ausführungen der Regler oder Wicklungen die Ankerspannungen der Generatoren verändern. Schließlich kann man in die einzelnen Lichtstromkreise selbst Widerstände einschalten. Ein solcher Widerstand ist in Abb. 3 beispielsweise mit k1 bezeichnet.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt; es sind mannigfache Veränderungen möglich.
  • So können beispielsweise die elektrischen Schaltungseinrichtungen für mehr als drei Stromkreise bemessen sein, von denen einer gegebenenfalls weißes Licht aussendet. Es ist auch möglich, mehr als zwei Stromkreise gleichzeitig zu speisen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalteinrichtung zur Erzeugung veränderlicher Mischfarben aus mehreren elektrischen Lichtanlagen verschiedener Farben, deren einzelne Lichtstärken veränderlich sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lichtanlage (bi, b2, b 3) für eine bestimmte Farbe aus einem besonderen Stromkreise (all, a2, a3) gespeist wird, der einen durch Feldregelung einstellbaren Generator (cl, c2, c3) enthält, und daß Mittel (f1, f2) vorgesehen sind, die gleichzeitig auf die Erregerfelder der Generatoren der Stromkreise derart@einwirken, daß eine resultierende Beleuchtung veränderlicher Farbe und Lichtstärke erhalten wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Generatoren (cl, c2, c3) von einem einzigen Motor (e) angetrieben werden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklungen (dl, d2, d3) der Generatoren an einen gemeinsamen (lt) oder aber an verschiedene, jedoch gemeinsam gesteuerte (Widerstands-) Regler (f1, f2) angeschlossen sind.
  4. Einrichtung nach Anspruch i zum Speisen von mehr als zwei getrennten Stromkreisen, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Regler derart angeordnet sind, daß jeweils nur ein Teil der Generatoren, vorzugsweise nur zweierregt sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis q zum Speisen einer Mehrzahl Stromkreise, gekennzeichnet durch einen kreisförmigen geschlossenen Widerstand (h), der mit einer der Zahl der zu speisenden Stromkreise entsprechenden Zahl von Schleifringen (i) verbunden ist, die an die Enden der einzelnen Erregerwicklungen (dl, d2, d3) angeschlossen sind, welche an den anderen Enden und über eine Stromquelle (e) sowie Stromabnehmer mit dem Widerstand verbunden sind, so daß jeweils nur ein Teil des Widerstandes (da) stromdurchflossen und somit auch nur ein Teil der Generatoren (c) erregt ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis .I, gekennzeichnet durch drei gemeinsam gesteuerte kreisförmige Widerstände (h), die sich je über 2q.o° eines Kreisumfanges erstrecken, an ihren Enden offen sind und ebenso wie ein Satz zugehöriger Stromabnehmer (g1, g2, g3) um 12o° gegeneinander versetzt sind, deren andere Stromabnehmer jedoch räumlich dieselbe Winkellage besitzen.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der farbigen Lichtanlagen von einem Generator gespeist wird, dessen Leistung um so geringer ist, je höher der Helligkeitsgrad der Lichtquellenfärbe ist, für «-elche der Generator verwendet wird.
DEG76564D 1929-05-11 1929-05-31 Schalteinrichtung zur Erzeugung veraenderlicher Mischfarben Expired DE550210C (de)

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ID=3872364

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DEG76564D Expired DE550210C (de) 1929-05-11 1929-05-31 Schalteinrichtung zur Erzeugung veraenderlicher Mischfarben

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DE (1) DE550210C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2467910A (en) * 1947-02-21 1949-04-19 Charles E Reckard Lighting control

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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