DE206173C - - Google Patents

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DE206173C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/24Constructional details adjustable in configuration, e.g. expansible
    • B65H75/242Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages
    • B65H75/248Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages expansion caused by actuator movable in axial direction
    • B65H75/2487Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages expansion caused by actuator movable in axial direction comprising a linkage

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Gelöscht
vergl. Reichs-Anzeiger
rom.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 206173 KLASSE Bf. GRUPPE
ABRAHAM KNOBEL in LOUISVILLE, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1907 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Wickelträger für Stoffmeß-, Stoffaufwickel- und Stoffumwickelmaschinen, der den abzuwickelnden bzw. umzuwickelnden Stoffballen aufnehmen soll. Er besteht im wesentlichen aus zwei auf je einer Platte drehbaren Greiferpaaren, die durch Federn symmetrisch auseinandergespreizt und durch ein Federgesperre in ihrer auseinandergespreizten Stellung bis zur ίο vollständigen Abwicklung des Stoffes gesichert werden.
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι eine mit dem neuen Wickelträger versehene Maschine,
Fig. 2 einen teilweise im Schnitt dargestellten Stoffballen mit eingelegtem Wickelträger,
Fig. 3 eine Ansicht eines geschlossenen Greiferpaares,
Fig. 4 eine Ansicht eines sich öffnenden Greiferpaares,
Fig. 5 eine Ansicht eines vollständig offenen Greiferpaares,
Fig. 6 eine Ansicht eines sich schließenden Greiferpaares.
Der Wickelträger wird durch zwei Greiferpaare gebildet, von denen das eine von der einen Seite, das andere von der anderen Seite in den Stoffballen eingeführt wird. Jedes Greiferpaar ist auf einer mit einem Drehzapfen versehenen Platte 42 angeordnet und besteht aus zwei sich symmetrisch auseinanderspreizenden, drehbar gelagerten Greifern 43 und 44 (Fig. 3 bis 6). In Randnuten von an den Greifern 43 und 44 angebrachten Sektoren 46 und 47 ist eine Feder 45 (Fig. 2)^ eingelegt, welche bestrebt ist, die Greifer auseinanderzuspreizen. Die inneren Enden der Greifer stehen miteinander durch Verzahnung in Eingriff, so daß sie gegen die Zapfenmittellinie 40 oder 41 immer denselben Ausschlagwinkel haben. Um die Greifer in. das abzuwickelnde Stück Stoff einzulegen, werden dieselben in der in Fig. 3 angedeuteten Weise zusammengeklappt, dann wird das Gewebe behutsam an dem einen Ende vom Wickelbrett abgehoben, und es werden die Spitzen der zusammengeklappten Greifer zwischen dem Wickelbrett und dem Gewebe in den Stoffballen eingeführt, bis die Anschlagleiste 103 der betreffenden Platte 42 sich fest gegen das Ende des Wickelbrettes legt. Die Feder 45 spreizt dann die Greiferenden so weit auseinander, bis sie mit den Rändern des Stoffwickelbrettes bündig sind und gegen den. Stoff selbst drücken. Sobald sich nun die Greifer 43 und 44 symmetrisch .zur Zapfenmittellinie öffnen, wird sich ihr Zapfen 41 naturgemäß in der Achse des Wickelbiettes verschieben.
Wird ein senkrechter Druck auf den Zapfen 41 ausgeübt, so hat der Stoffballen das Bestreben, sich anzuheben, wobei sich die Greifer etwas schließen, der Ballen wird nach aufwärts gezogen, und die Achsen des Ballens und der Zapfen sind nicht mehr in einer Linie. Bei einem schweren Ballen zeigt dieser das Bestreben, durch die Schwere zu sinken und die erwähnten Teile ebenfalls aus ihrer Richtung zu bringen. Um dies zu vermeiden, dient das in Fig. 3 bis 6 dargestellte Sicherheitsgesperre. Dasselbe besteht aus einer Fe-
der 50 und einer Sperrklinke 49, welche in kleine Sperrzähne eingreift, die am Umfange der Greifer 43 angeordnet sind und an ihren beiden Enden von je einer großen Zahnlücke begrenzt sind. ■ ■
Fig. 3 zeigt die Greifer in geschlossener Stellung, wobei Feder 50 die Klinke 49 in einer solchen Lage festhält, daß ihre· Spitze in der inneren großen Zahnlücke ruht. Wenn die Greifer 43 und 44 sich öffnen, kommt die äußere Wand der Zahnlücke mit der Klinke ' in Berührung und sucht dieselbe gegen die Feder 50 zurückzudrehen, indem sie die Feder biegt, so daß die Klinke nacheinander in die Sperrzähne einspringt und das selbsttätige Schließen der Greifer verhindert. Dies ist so lange der Fall, bis die Greifer vollständig geöffnet sind (Fig. 5), d. h. wenn die Klinke 49 in die äußere große Zahnlücke eingesprungen ist und in dieser Lage bleibt, wie Fig. 2 zeigt. Wenn die Greifer 43 und 44 geschlossen werden, schlägt die innere Wand der äußeren großen Zahnlücke gegen die Klinke, biegt Feder 50, und die Klinke schleift mit ihrer Rückseite über die Spitzen der Zähne hinweg, bis die Greifer vollständig geschlossen sind und wieder die in Fig. 3 angedeutete Stellung einnehmen.
Es ist klar, daß die Greifer infolge des angewandten Federgesperres nicht durch die Schwere oder sonstigen Druck geschlossen werden können, sondern daß dies vielmehr nur von Hand oder auf irgendeine andere Weise, wenn dieselben ihre äußerste Bewegungsgrenze erreicht haben, geschehen kann, und zwar nur dann, wenn das ganze Gewebe von dem Brett abgewickelt ist, wobei die Sperrklinke nicht berührt zu werden braucht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Wickelträger für Stoffmeß-, Stoffaufwickel- und Stoffumwickelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus zwei auf je einer mit Drehzapfen (40 bzw. 41) versehenen Platte (42) drehbaren Greiferpaaren (43, 44) besteht, die durch Federn (45) symmetrisch zum Drehzapfen der Platte auseinandergespreizt werden, dabei durch Zahneingriff (48) ihrer inneren Enden miteinander in Verbindung stehen und in einer ihrer Zwischenstellungen durch ein Federgesperre (49, 50) gegen Zusammenklappen gesichert sind.
2. Wickelträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Federgesperre aus einer unter dem Einfluß einer Feder (50) stehenden Sperrklinke* (49) besteht, die mit dem gezahnten Rücken des einen Greifers (43) in Eingriff steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE206173C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5334274A (en) * 1992-01-07 1994-08-02 B&G Plastics, Inc. Method for use in belt manufacture and belt and indicator assembly
DE102008053673B4 (de) 2007-11-01 2019-02-21 Fuji Tekko Co., Ltd. Stoffwicklungsverfahren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5334274A (en) * 1992-01-07 1994-08-02 B&G Plastics, Inc. Method for use in belt manufacture and belt and indicator assembly
DE102008053673B4 (de) 2007-11-01 2019-02-21 Fuji Tekko Co., Ltd. Stoffwicklungsverfahren

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