DE205645C - - Google Patents

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DE205645C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf federnde Radreifen, welche aus schräggestellten und an ihrer Lauffläche mit Einbuchtungen zur Aufnahme eines Reifens versehenen Stahldrahtgliedern zusammengesetzt sind; sie besteht darin, daß der an der Lauffläche vorgesehene Reifen, starr ausgebildet ist und die Einbuchtungen in den Stahldrahtgliedern so tief sind, daß der in dieselben eingelegte, vom Rad unabhängige starre Sicherheitsreifen nur bei heftig auftretenden Stoßen beansprucht wird und dann die Stöße auf eine größere Anzahl von Stahldrahtgliedern verteilt.
In beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. ι einen solchen Radreifen in senkrechtem Längsschnitt beim Passieren eines Hindernisses. Fig. ι a zeigt den Radreifen in Seitenansicht. Fig. 2 und 3 sind senkrechte Querschnitte durch den Radreifen und veranschauliehen verschiedene Arten der Befestigung der Stahldrahtglieder.
Die Stahldrahtglieder c sind eng aneinander gereiht an der Felge α befestigt (Fig. 1) und geben in fertigem Zustande dem Rad das Aussehen eines Rades mit Pneumatik.
Um eine sichere Anordnung der Glieder c in der rinnenförmigen Felge α zu erzielen, werden in dem äußeren Rand der Felge Kerben, etwa von einer Breite und Tiefe, die dem Durchmesser der Stahldrähte entspricht, eingeschnitten (Fig. 1). Hierauf werden die Glieder c eingefügt und deren Enden durch einen Ring b mittels Schrauben d gegen die : Felge gepreßt. Der Abstand der Gliederenden innerhalb der Felge α kann durch Rohre e aufrechterhalten werden, in die die umgebogenen Enden gesteckt sind. Der äußere Durchmesser dieser Rohre c entspricht dem Abstand von Mitte zu Mitte, welchen die einzelnen Glieder voneinander haben (Fig. 2). In den Röhren έ können Löcher z angebracht werden, durch die ein Eisendraht zur Verbindung sämtlicher Glieder miteinander gezogen werden kann (Fig. 2). Hierdurch wird die Zusammenstellung erleichtert. Um die Glieder c in ihrer Lage noch fester zu halten, können auch die noch vorhandenen Hohlräume in der Felge α nach Einfügung der Glieder durch Zinn oder in anderer Weise ausgefüllt werden, wie z. B. bei s in Fig. 2.
Die Befestigung der Glieder in der Felge a kann noch in anderer Weise, z. B. wie in Fig. 3 dargestellt, bewirkt werden.
Die Glieder besitzen in ihrem Mittelteil eine tiefe Einbuchtung nach innen, in welche der sogenannte Sicherheitsreifen / eingelegt wird. Es ist dies ein kräftiger Stahlreifen, der aus •zwei halbkreisförmigen Teilen besteht, welche durch Überblattung, vorteilhaft durch ein schräges Hakenblatt und Schrauben g, miteinander verbunden «werden (Fig. 1).
Es empfiehlt sich, den Gliedern c beim Einlegen des Reifens f schon eine gewisse, entsprechend geregelte Anfangsspannung zu geben. Der Sicherheitsreifen f schützt die Glieder gegen jede übermäßige Beanspruchung, welche sie, gleichviel in welcher Richtung, würden erleiden können. Tatsächlich
würde ein Stoß, 'den das Rad ζ. Β. seitlich durch-einen Stein oder ein anderes im Wege liegendes Hindernis erfährt, nicht nur auf die geringe Anzahl Glieder, welche gerade mit dem Hindernis in Berührung gekommen sind, wirken, sondern durch den Sicherheitsreifen f auf alle benachbarten Glieder übertragen werden.
Selbst wenn das Rad einem Hindernis von
ίο vorn begegnen sollte, z. B. einer querliegenden Schiene, einem Stein usw., werden die mit dem Gegenstand in Berührung kommenden Glieder so weit ausweichen (Fig. i), bis der Sicherheitsreifen f den Druck des Hindernisses aufnimmt. In diesem Falle überträgt der Reifen den Druck auch auf die angrenzenden Glieder und zieht um so mehr Glieder in Mitleidenschaft, je kräftiger der vom Hindernis gegen den Reifen ausgeübte Druck ist.
So wirkt dieser Reifen tatsächlich als Schutzreifen, denn er verhindert ein übermäßiges Durchbiegen der Glieder, welche immer nur so weit beansprucht werden, als ihre Festigkeit im Dauerbetrieb es gestattet.
Das Rad kann von einer Hülle, z. B. aus Leder h, umgeben werden, welche die federnden Glieder vollständig oder teilweise, wie in Fig. ι dargestellt, nach außen bedeckt.
Diese Hülle besitzt die Eigentümlichkeit, daß sie die Wirkung des Schutzreifens bei der Verteilung der Kraftwirkungen auf die einzelnen Glieder unterstützt.
Vorteilhaft erscheint es ferner, zwischen der Lederhülle h und einem innen liegenden Lederband i ein Stahlband k von ganz geringer Dicke und einer Breite gleich der Breite der Berührungsfläche des Rades mit dem Erdboden einzufügen.
Dieses Stahlband k ist biegsam genug, um den Unebenheiten des Bodens nachzugeben, gleichzeitig aber auch kräftig genug, den auftretenden Druck auf eine größere Anzahl Glieder c zu verteilen. Das Stahlband k ist mit der Lauf bandage/ und den Querstücken m auf der Lederhülle h durch Nieten verbunden. Durch diese Verbindung wird einem Strecken des Leders vorgebeugt, so daß dieses jederzeit dicht an den Gliedern c anliegt.
Um die Hülle h auf dem Rad zu befestigen, wendet man Haken, Spangen oder' Klammern-M (Fig. 1, 2 und 3) an, durch welche ein Drahtseil p gezogen wird, dessen Spannung mittels einer Spannschraube q geregelt werden kann (Fig. 1). Eine andere Eigentümlichkeit der Hülle besteht darin, daß das innen liegende Lederband i, das mit den anderen Teilen der Hülle nicht verbunden ist, auswechselbar ist und deshalb erneuert werden kann. Dieser Teil ist notwendig, um die eigentliche Lederhülle vor vorzeitiger Abnutzung durch die anliegenden Glieder c zu schützen.
Bei sehr schweren Fahrzeugen fällt die Lederhülle fort, an deren Stelle dann mit Eisen beschlagene Federglieder treten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Federnder Radreifen aus schräggestellten und an ihrer Lauffläche mit Einbuchtungen zur Aufnahme eines Reifens ver-. sehenen Stahldrahtgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß der Reifen (f) starr ausgebildet ist und die Einbuchtungen so tief sind, daß der in dieselben eingelegte, vom Rad unabhängige starre Sicherheitsreifen (f) nur bei heftig auftretenden Stößen beansprucht wird und dann die Stöße auf •eine größere Anzahl von Stahldrahtgliedern verteilt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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