DE205540C - - Google Patents

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DE205540C
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boiler
flame tube
fire box
grate
surrounded
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B7/00Steam boilers of furnace-tube type, i.e. the combustion of fuel being performed inside one or more furnace tubes built-in in the boiler body
    • F22B7/12Steam boilers of furnace-tube type, i.e. the combustion of fuel being performed inside one or more furnace tubes built-in in the boiler body with auxiliary fire tubes; Arrangement of header boxes providing for return diversion of flue gas flow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

daiWiifWj
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 205540 -KLASSE 13«. GRUPPE
WILLIAM JEFFERSON ELLIS in ANDREWS (North Carolina, V. St. A.).
Flammrohrkessel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Oktober 1907 ab.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Flammrohrkesseln, die den Zweck haben, einen Kessel von gedrängter Bauart und großer Wirtschaftlichkeit hinsichtlich des Brennstoffverbrauches zu schaffen. Die Neuerung besteht im wesentlichen darin, daß das Flammrohr eine an der vorderen Stirnfläche des Kessels vorgesehene Feuerbüchse durchdringt und hier auf der unteren, dem Rost z.ugekehrten Seite mit einem Ausschnitt versehen ist, der zur Überführung der Heizgase in das Flammrohr dient. Dabei ist der übrige Teil der 'Flammrohrwandung innerhalb der Feuerkammer von einem Wassermantel umgeben, der mit dem Wasserraum des Kessels in Verbindung steht. Weitere Verbesserungen bestehen in der Anordnung eines zweiten, die vordere Feuerbüchse umgebenden Wassermantels, sowie in der Ausbildung dieser Feuerbüchse selbst sowie der hinteren Rauchkammer des Kessels.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den neuen Kessel. Fig. 2 ist eine Vorderansicht des Kessels, Fig. 3 ein senkrechter Querschnitt durch die Feuerbüchse, Fig.4 eine Ansicht von hinten und Fig. 5 eine ähnliche Ansicht mit herausgenommener Feuerbüchse.
Mit ι ist der Langkessel von gebräuchlicher
Bauart bezeichnet, der am vorderen Ende mit einem Fortsatz 2 versehen ist, der die äußere Ummantelung der Feuerbüchse bildet. Der Fortsatz ist im Querschnitt U-förmig gestaltet und zweckmäßig von Röhren 4. durchzogen, die sich durch den ganzen Kessel erstrecken und die vordere Rauchkammer 12 mit der hinteren 22 verbinden. Das Flammrohr 5 ragt durch die Feuerbüchse hindurch und ist innerhalb der letzteren auf der unteren Seite mit einem Ausschnitt 6 versehen, der die Verbindung mit der Feuerbüchse herstellt. Um den in die Feuerbüchse ragenden Teil des Flammrohres 5 herum ist ein Wassermantel 7 vorgesehen, der mit dem Wasserraum des Kessels in Verbindung steht und den Zweck hat, das Flammrohr vor zu großer Hitze zu schützen. Das vordere Ende der Feuerbüchse ist durch eine mit dem Kopfstück des Kessels verbundene Platte 9 abgeschlossen, die die Rückwand der an der Stirnseite des Kessels angeordneten Rauchkammer 12 bildet, die vorn durch die Platte 11 abgeschlossen ist und mit dem Schornstein 13 in Verbindung steht. Die Rauchkammer 12 ist von Rohren 19 und 21 durchzogen, die als Schau- bzw. Schüröffnungen dienen. Außerdem erstrecken sich durch die Rauchkammer zwei Rohre 14, die bis in die Feuerbüchse ragen und hier mit Bohrungen 15 versehen sind. Diese Rohre dienen zur Zuführung von Verbrennungsluft unter den Rost. Der letztere wird durch die Stäbe 16 gebildet, die mit ihren äußeren Enden auf den Rohren 15 aufliegen, während sie mit den gegeneinanderstoßenden inneren Enden auf der oberen Kante von Wänden 17 ruhen, die die Aschengrube 18 bilden. Die Oberkante der Wände 17 liegt etwas tiefer als die Rohre
14, so daß die beiden Rostflächen schräg geneigt sind und der Brennstoff sich über der • Aschengrube 18 zusammenschiebt. Die Rauchkammer 22 am hinteren Ende des Kessels wird durch eine Kappe 23 gebildet, die sich aus zwei bei 24 am Kessel angelenkten Türen in Form von Halbkugelschalen zusammensetzt. Die Türen können durch einen Vorreiber 25 geschlossen werden. Am hinteren Ende ist der Kessel mit den üblichen Mannlöchern 26 sowie den Speiserohren 29 und dem Ablaßhahn 28 versehen. .
Bei der beschriebenen Bauart des Kessels kann das sonst .zur Bildung der Feuerbüchse am Umfang des Kessels erforderliche Mauerwerk entbehrt werden, wobei der Kessel durch geeignete Pfeiler 30 von Mauerwerk o. dgl. getragen wird, auf denen er in bekannter Weise mit den Pratzen 31 aufruht. Die Feuerbüchse sowie die Rauchkammern können nötigenfalls mit feuerfestem Stoff ausgekleidet werden, wie in Fig. 3 durch die strichpunktierten Linien angedeutet ist. Der Brennstoff wird der Feuerung durch die Türen 32 zugeführt, die den Zwischenraum zwischen dem Fortsatz 2 und dem Wassermantel 7 oben abschließen, von dem er infolge der Schwere auf die Roststäbe hinabsinkt. Durch die Zuführung des Brennstoffes auf diese Weise wird erreicht, daß die Hitze des Feuers zunächst aus dem Brennstoff die Gase austreibt, die nach unten durch das Feuer und in die Verbrennungskammer getrieben werden, wo sie vollständig verbrennen und dadurch einen rauchfreien Betrieb gewährleisten. Darauf werden die entgasten festen Bestandteile verbrannt mit dem Ergebnis, daß der Betrag an Asche und unverbrannten Stoffen auf das geringste Maß beschränkt wird. Die Heizgase treten durch den Ausschnitt 6 des Flammrohres 5 in dieses ein, strömen in die hintere Rauchkammer 22 und aus dieser durch die Röhren 4 in die Rauchkammer 12 zurück, aus der sie durch den Schornstein entweichen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Flammrohrkessel, dadurch gekennzeichnet, daß das Flammrohr (5) eine an der vorderen Stirnfläche des Kessels vorgesehene Feuerbüchse durchdringt und auf der unteren, dem Rost zugekehrten Seite mit einem sich über die Länge des Rostes erstreckenden Ausschnitt (6) versehen ist, während der übrige Teil der Flammrohrwandung innerhalb der Feuerbüchse von einem mit dem Wasserraum des Kessels in
" Verbindung stehenden Wassermantel (7) umgeben ist.
2. Flammrohrkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerbüchse unten und zu beiden Seiten von einer im Querschnitt U - förmigen Fortsetzung (2) des Kessels umgeben ist, während sie nach oben frei und mit Öffnungen zum Einführen von Brennstoff versehen ist.
3. Flammrohrkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Rauchkammer (22) durch zwei an der hinteren Kesselwand angelenkte Türen (23) gebildet ist, die sich in geschlossenem Zustande zu einer die Stirnfläche des Kessels bedeckenden Halbkugelschale ergänzen.
4. Flammrohrkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe (16), welche zwei nach der Mittelebene des Kessels zu geneigte Flächen bilden, außen auf Rohren (14) für die Zuführung der Verbrennungsluft, innen auf zwei Längswänden (17) der Feuerbüchse lagern, zwischen denen der Aschenkasten gebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der
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