DE20545C - Neuerungen an Sicherheitslampen für Kohlenbergwerke - Google Patents

Neuerungen an Sicherheitslampen für Kohlenbergwerke

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DE20545C
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Germany
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DENDAT20545D
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English (en)
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F. guichard und N. C. vincent in St. Etienne, Frankreich
Publication of DE20545C publication Critical patent/DE20545C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L23/00Non-electric hand-lamps for miners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
  • Securing Globes, Refractors, Reflectors Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Verticalschnitt der verbesserten Sicherheitslampe,
Fig. 2 eine Ansicht der Kappe derselben mit dem Sicherheitsverschlufs in äufserer Ansicht,
Fig. 3 die Lampe im Horizontalschnitt nach der Linie A-B,
Fig. 4 einen Horizontalschnitt derselben nach der Linie C-D mit Hinweglassung des Glases, und
Fig. S die Ansicht der Lampe von unten.
α ist das Oelreservoir, in welchem ein kleiner Cylinder angebracht ist, welcher einen Federsperrriegel' a1 umschliefst, der den Zweck hat, den Ring / geschlossen zn halten. Um diesen Ring zu entfernen (welches nur bei einer etwaigen Reparatur der Lampe nöthig wäre), drückt man mittelst eines kleinen Häkchens, welches man in ein zu diesem Zweck von innen angebrachtes Loch steckt, den Sperrriegel nieder.
Durch das Reservoir α geht ein Röhrchen b und oben läuft ersteres in einen Hals c aus, welcher mit innerem Gewinde versehen ist. e ist eine Reflectortille, welche, in den Hals c geschraubt, dazu dient, die eigentliche Dochtscheide d festzudrücken und ein Auslaufen des O'eles zu verhindern. / ist ein Kupferring mit innerem Gewinde, welcher auf den Hals g aufgeschraubt wird und auf welchem fünf Schutzstäbe angebracht sind, die an ihrem oberen Ende wieder durch einen Ring h vereinigt sind, der, ebenfalls mit innerem Gewinde versehen, einen dritten, mit äufserem Gewinde versehenen Ring i aufnimmt, auf welchem der Verschlufs J angebracht ist.
Der Verschlufs J ist in Fig. 2 und 3 nur angedeutet, dagegen in Fig. 6, 7 und 8 vergröfsert dargestellt. Er besteht aus einem Zahnrad T^mit darin eingreifender endloser Schrauben; durch ersteres geht eine Schraube u, welche sich darin auf- und niederschrauben kann. Mit Hülfe eines zweiten Triebrades y, welches durch einen von aufsen eingeführten Zahnradschlüssel υ gedreht wird, wird die Bewegung auf Rad T übertragen und so die Schraube u gehoben oder gesenkt, k ist ein Glas von cylindrischer Form, welches durch die drei Ringe f hi gehalten wird. Eine am unteren Theil dieses Glases befindliche Verengerung desselben bewirkt die vortheilhafte Entwickelung der Flamme.
Auf dem Ringe i sitzen vier Stäbe, welche eine Kappe / tragen, an der ein Haken m zum Aufhängen der Lampe angebracht ist. Diese vier Stangen dienen zum Schutz eines Siebes n, in welches ein aus Blech oder dünnem Kupfer (ungefähr 1 mm dick) angefertigter Apparat 0 eingeschlossen ist;·· derselbe wird von einem konischen Cylinder / getragen, der ungefähr 10 mm oberhalb seiner Basis mit einer Scheibe q versehen ist, auf welcher zwei kleine Röhrchen r von ungefähr 9 mm Durchmesser fest angelöthet sind; diese Röhrchen sind ebenfalls aus Kupfer oder ariderem Blech hergestellt und sind auf ihrer ganzen Mantelfläche mit kleinen Löchern von ungefähr ί mm Durchmesser und 35 mm Höhe versehen, welche die Gasentwickelung befördern. Dieser Apparat mäfsigt die Flamme und verhindert dieselbe, in directe Berührung mit dem äufseren Gase zu kommen, was, da sich das Sieb η nicht übermäfsig erhitzen kann, ein Entzünden des Kohlenstaubes,
im Fall der Arbeiter nicht sofort in einem solchen Fall die Lampe löschen sollte, verhindert. Durch diese Anordnung wird selbst für den Fall des zufälligen Durchlöchert oder Zerreifsens des Siebes eine Explosion vermieden, denn in dieser Lampe ist die Flamme nicht wie bei den älteren in directer Berührung mit den entzündbaren Gasen.
Es ist bekannt, dafs die Lampen, deren man sich bis heute bedient, oft bei der geringsten Schwankung auslöschen, was bei den neuen Lampen nicht zu fürchten ist, denn das konische Reflectorglas S (nach unten erweitert), welches am konischen Cylinder p mittelst Klammer befestigt ist, welche letztere auf der Basis des Konus/ aufgeschraubt ist, verhindert nicht allein ein Auslöschen der Lampe durch eine etwas starke Schwankung derselben, sondern gestattet, sogar die Lampe während einiger Minuten in horizontaler Lage zu halten, ohne dafs dieselbe auslöscht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Der Sicherheitsverschlufs J, bestehend aus Zahnrad T, Schraube u, Schraube x, Zahnrad y und losem Zahnradschlüssel ν.
2. Die Anordnung der Röhre /, der Trommel o, der Röhrchen r und des Siebes ti.
V Die Gläser k und S.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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