DE2043765C3 - Fotografiervorrichtung für Schirmbilder einer Kathodenstrahlvorrichtung - Google Patents

Fotografiervorrichtung für Schirmbilder einer Kathodenstrahlvorrichtung

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DE2043765C3
DE2043765C3 DE19702043765 DE2043765A DE2043765C3 DE 2043765 C3 DE2043765 C3 DE 2043765C3 DE 19702043765 DE19702043765 DE 19702043765 DE 2043765 A DE2043765 A DE 2043765A DE 2043765 C3 DE2043765 C3 DE 2043765C3
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Yasuyuki; Nishino Tsutomu; Kadoma Osaka Morita (Japan)
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Matsushita Electric Industrial Co Ltd
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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Fotogirafiervorrichtune. und zwar insbesondere auf eine Vorrichtung zum direkten Aufnehmen eines optischen Bildes, das auf einem Glasfaserschirm einer Kathodenstrahlvorrichtung erzeugt wird, auf einen in Kontakt mit dem
„ ,-' L.r-Ji^on fotografischen Film, wobei die semini ueiiiia···.·.-.. .·-.-&«>· .·■,-,
Vorrichtung eine Fotografiereinrichtung, die eine kahmenanordnung, einen fotografischen Film ur.d einen Verschluß umfaßt, eine erste Einrichtung zum Halten der Fotografiereinrichtung und Verschieben derselben vom und zum Glasfaserschirm sowie eine zweite Einrichtung aufweist, die den Raum zwischen dem Glasfaserschirm und der Fotografiereinrichtung optisch abschließt
Kathodenstrahlvorrichtungen, bei denen die Stirnseite der Kathodenstrahlröhre von einem Glasfaserschirm i-ebiidet wird, sind bekannt (»Photo-Technik und »Wirtschaft«, Nr. 4, 1961, S. 108 bis 110; »Instruments and Experimental Techniques«, Nr. 6, 1968. S. 1400 und 1(401). Dabei ist es ferner bekann!, eine solche Kaihodenstrahlvorrichtung mit einer Fotografiereinrichtung /u kombinieren, die die direkte Übernahme eines optischen Bildes auf dem Glasfaserxhirm auf einen in Kontakt m:t dem Schirm befindlichen fotografischen Film ermöglicht. Eine solche Anordnung hat den Vorteil, daß die Fotografiereinrichtung ohne ein Linsensystem auskommt, da der Film direkt auf den Glasfaserschirm gelegt werden kann, so daß keine störende Reflexion und Streuung von Licht durch Glaswände auftritt. Für eine gleichmäßig gute Qualität der mit einer solchen Vorrichtung gemachten Aufnahmen ist es von Vorteil, wenn der fotografische Film möglichst dicht am Glasl'aserschirm der Kathodenstrahlvorrichtung anliegt. Diese dichte Anlage kann dadurch erreicht werden, daß die Einrichtung zum Halten der Fotografiereinrichtung möglichst dicht gegen den Glasfaserschirm gefahren wird. Dabei erweist es sich jedoch als schwierig, den richtigen Kontaktdruck zwischen dem Film und dem Glasfaserschirm einzustellen, ohne den Film zu beschädigen oder auf bündige Anlage zu verzichten. Darüber hinaus besteht bei den bekannten Vorrichtungen keine Möglichkeit, bei mehreren aufeinanderfolgenden Aufnahmen jeweils gleiche Kontaktdrücke sicherzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgebe zugrunde, eine Vorrichtung der angegebenen Gattung so auszubilden, daß optimale Kontaktbedingungen zwischen dem Film und dem Glasfaserschirm einfach und reproduzierbar einstellbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine dritte Einrichtung zum Feststellen und Anzeigen des Kontaktdruckes zwischen dem Film und dem Glaslaserschirm, die ein druckempfindliches Element, das an der Außenseite der Kathodenstrahlvorrichtung angebracht ist, eine lcderbelastete Anordnung aus Kolben und Zylinder, die an der ersten Einrichtung mit dem druckempfindlichen Element ausgerichtet angebracht ist, einen Wandler zur Umwandlung des Kontaktdrucks in ein diesem entsprechenden Signal und eine an der Außenseite der Kathodenstrahlvorrichtung angebrachte Anzeigevorrichtung zur sichtbaren Anzeige des Signals aufweist.
Zu den wesentlichen Vorteilen der erfindungsgemäßen Vorrichtung gehört, daß der Kontaktdruck zwischen dem Glasfaserschirm der Kathodenstrahlröhre und dem fotografischen Film laufend festgestellt und angezeigt wird, während der Film gegen den Glasfaserschirm gefahren wird. Demzufolge kann ein von der Art des Filmes abhängender, optimaler Kontaktdruck gewählt und eingestellt werden, so daß eine entscheidende Voraussetzung für eine einwandfreie Abbildung
(einfache Weise erfüllt werden kann. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen der Erfin-, dung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
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Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher erläutert Es zeigt
pig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in zerlegtem Zustand,
ρ i g 2 einen Querschnitt durch eine Druckdetektoreinrichtung der Vorrichtung gemäß F i g. 1 in Ruhe-
stellung und
ρ ig. 3 eine Fig. 2 entsprechende Darstellung, bei der sich jedoch die Druckdetektoreinrichtung in Betrieb befindeL
Wie in Fi g. 1 dargestellt ist, wird die erfindungsgemäße Vorrichtung in Kombination mit einem Meßgerät IG verwendet und umfaßt eine Fotografierehrichtung, die allgemein mit dem Bezugszeichen 1 ί bezeichnet ist. Das zum Messen und Registrieren von sich ändernden elektrischen und anderen Größen verwendete Meßgerät 10 besitzt eine Kathodenstrahlröhre 12, die zur visuellen Betrachtung derartiger sich ändernder Größen auf ihrer Stirnfläche dient. Wegen der zur Darstellung dienenden Kathodenstrahlröhre wird das Meßgerät auch als Kalhodenstrahlvorrichtung bezeichnet. Die Stirnseite der Kathodenstrahlröhre 12 wird von einem Glasfaserschirm 12a gebildet, dessen Stirnfläche eine Bildwiedergabefläche in gewünschter Form und Gröiie bildet. Die Fotografiereinrichtung bzw. Kameraanordnung 11 besteht im wesentlichen aus einem äußeren Rahmen 13, einem mit dem äußeren Rahmen 13 zusammensetzbaren, verschiebbaren inneren Rahmen 14, einem Kamerarahmen 15, einer Schließplatte 16, die mit dem Kamerarahmen 15 zusammensetzbar ist, und einem Gehäuse 17, in das ein fotografischer Film eingclegt ist. Die Teile 13 bis 17 werden sämtlich zusammengehalten, wie noch im einzelnen beschrieben werden
Der äußere Rahmen 13 besitzt eine öffnung 18, die so geformt und bemessen ist, daß sie den inneren Rahmen 14 aufnehmen kann, wobei am Rahmen 13 ausgebildete Aussparungen 19a, 196, 19c und 19d mit am Rahmen 14 ausgebildeten Klauen 20a, 206, 20c bzw. 2Od ineinandergreifen; die Klaue 2Od ist hmter dem Rahmen 14 verdeckt und daher nicht beziffert. Ein Greifhebel 21 kann am Rahmen 13 angeordnet sein und ermöglicht eine schrittweise Bewegung des Rahmens 14, der in Eingriff mit dem Rahmen 13 gehalten wird. Der äußere Rahmen 13 besitzt ferner ein Sperrglied 22 und Scharnierzapfen 23 und 23', die am Rahmen 13 aus noch zu erläuternden Gründen angebracht sind.
Der innere Rahmen 14 und der Kamerarahmen 15 besitzen Öffnungen 24 bzw. 25, die miteinander ausgerichtet und entsprechend geformt sind. Mit dem Bezugszeichen 26 ist ein lichtabschneidendes Filzteil bezeichnet, das auf dem Kamerarahmen 15 angeordnet ist. Der Kamerarahmen 15 weist auf seiner einen Seite eine Aussparung 27 auf, die mit der Schließplatte 16 in Eingriff treten kann. Die Schließplatte 16 hat, wie dargestellt ist, einen an ihrer oberen Kante angeformten, gebogenen Teil 28 und an ihrer unteren Kante einen Anschlag 29. In das Gehäuse 17 ist ein lichtempfindlicher, fotografischer Film 30 eingesetzt, der durch einen länglichen Spalt 31 heraus/gezogen werden kann. Per innere Rahmen 14 und der Kamerarahmen 15, die über <>5 die in die Aussparung 27 des letzteren aufgenommene Schließplatte 16 ineinandergreifen, werden in das Gehäuse 17 eineeüaßt und am äußeren Rahmen 13 durch Ineinandergreifen der Aussparungen 19a bis 19d des Rahmens !3 mit den Klauen 20a bis 20c/ des Rahmens 14 angebracht.
Außer der Fotografiereinrichlung ist eine Einrichtung vorgesehen, die dazu dient, die Fotografiereinrichtung 11 zum Glasfaserschirm 12a der Kathodenstrahlröhre 12 und von diesem weg zu bewegen. Diese Einrichtung zum Bewegen der Kamera 1.1 umfaßt eine Führungsspindel 32 und Hilfsführungsspindeln 33 und 33', die alle parallel zueinander an einer Tragplatte 34 angeordnet sind, die nahe der Kathodenstrahlröhre an der Wand des Meßgerätes 10 mit Befestigungsmitteln 35a, 35b, 35c und 35d befestigt ist und somit einen Teil der Außenseite des Meßgerätes bildet. Vorzugsweise sind die Führungsspindeln 32,33 und 33' an einem unteren Abschnitt der Tragplatte 34 angeordnet, damit der Raum zwischen einem Halteteil 36 für die Fotografiereinrichtung und der Tragplatte 34 leicht zugänglich ist Wie dargestellt ist, sind zwei Hilfsführungsspindeln 33 und 33' vorgesehen; sie können jedoch in jeder gewünschten Anzahl vorgesehen sein. Die Führungsspindel 32 ist mit einer Zahnstange 32a versehen.
Das Halteteil 36 besitzt eine öffnung 37, die sowohl mit der Wiedergabefläche des Glasfaserschirms 12a als auch den öffnungen 24 und 25 im Rahmen 14 und im Kamerarahmen 15 ausgerichtet und entsprechend bemessen ist. Am Halteteil 36 ist eine Buchse 38 angeordnet, die eine axiale Bohrung 38a aufweist, durch die die Führungsspindel 32 gleitend verschiebbar angeordnet ist. Die Buchse 38 ist mit einem Verstellglied 39, das ein nicht dargestelltes Ritzel aufweist, das in die Zahnstange 32a der Führungsspindel 32 eingreift, und einem Sperrstift 40 zum Festlegen des Verstellgliedes 39 versehen. Das Halteteil 36 besitzt ferner Führungsöffnungen 41 und 4Γ, durch die die Hilfsführungsspindeln 33 bzw. 33' gleitend eingesetzt sind. An einer der Seiten des Halteteils 36 sind Scharnierlager 42 und 42' angeordnet, so daß der äußere Rahmen 13 am Halteteil 36 auf Grund des Eingriffs der Scharnierzapfen 23 und 23' mit den Scharnierlagern 42 bzw. 42' lösbar und schwenkbar angeordnet sind. Auf der den Scharnierlagern 42 und 42' gegenüberliegenden Seite des Halteteils ist ein Spalt 43 ausgebildet, der mit dem Sperrglied 22 in Eingriff treten kann, wenn der Rahmen 13 am Halteteil 36 angeordnet ist, wie noch im folgenden erläutert wird.
Zur optischen Abdichtung des Zwischenraumes zwischen der Tragplatte 34 und dem Halteteil 36 ist ferner eine Einrichtung 44 vorgesehen, die einen Balg 45 besitzt, der an beiden Enden an Tragteilen 46 und 46' befestigt ist, mit denen die Dichtungseinrichtung 44 am Halteteil 36 bzw. dem Tragteil 34 angeordnet wird.
Der Rahmen 14 und der Kamerarahmen 15, der mit dem Rahmen 14 über die Schließplatte ineinandergreift, sind in das Gehäuse 17 eingesetzt; diese Elemente sind mittels der Aussparungen 19a bis 19c/ am Rahmen 13 angeordnet, so daß auf diese Weise die Fotografiereinrichtung bzw. Kamercanordnung 11 gebildet wiiJ. Der Rahmen 14, der Kamerarahmen 15, die Schließplatte 16 und das Gehäuse 17, die zusammengehalten werden, können durch Betätigung des Greifhebels 21 schrittweise in senkrechter Richtung in verschiedene Stellungen gebracht und gehalten werden, so daß eine Vielzahl verschiedener Bilder auf verschiedene Stellen desselben fotografischen Films 30 aufgenommen werden kann.
Die Fotografiereinrichtung bzw. Kameraanordnung 11 ist als Ganzes am Halteteil 36 über die Scharnier-
zapfen 23 und 23' sowie die Scharnierlager 42 und 42' schwenkbar angeordnet und daran durch Eingriff des Sperrgliedes 22 in den Spalt 34 befestigt. Die sich ergebende Anordnung aus Fotografiereinrichtung 11 und Halteteil 36 wird zur und von der Wiedergabefläche des Glasfaserschirmes 12a dadurch bewegt, daß das Verstellglied 39 gedreht wird, das mit dem Ritzel verbunden ist, das mit der Zahnstange 32a kämmt, so daß der fotografische Film 30 mit der Wiedergabefläche in Berührung gebracht werden kann, wenn die Anordnung aus Fotografiereinrichtung 11 und Halteteil 36 dicht an die Tragplatte 34 am Meßgerät 10 bewegt wird.
Die in F i g. 2 dargestellte Einrichtung zum Feststellen des Drucks, mit dem der fotografische Film 30 mit der Wiedergabefläche des Glasfaserschirmes 12a in Berührung gehalten wird, weist eine federbelastete Anordnung 47 auf, die am Halteteil 36 angeordnet ist. Die Anordnung 47 umfaßt ein äußeres Gehäuse in Form eines Zylinders 48 mit offenen Enden, ein Innengehäuse in Form eines Kolbens 49, der an seinem vorderen Ende geschlossen ist und in den Zylinder 48 gleitend verschiebbar eingesetzt ist, sowie eine Druckfeder 50, die in und zwischen den Zylinder und den Kolben 49 eingesetzt ist. Der Kolben 49 wird somit von der Druckfeder 50 beaufschlagt. Die Druckdetektoreinrichtung umfaßt ferner ein druckempfindliches Element 51, das an der Tragplatte 34 befestigt ist und lagemäßig mit der Anordnung 47 ausgerichtet ist. Der Kolben 49. der normalerweise auf Grund der Wirkung der Druckfeder 50 aus dem Zylinder herausragt, kommt mit dem druckempfindlichen Element 51 in Berührung, wenn sich das Haiteteil 36 der Tragplatte 34 nähert, wie dies in F i g. 2 gestrichelt dargestellt ist. Wenn das Halteteil 36 weiter in Richtung der Tragplatte 34 bewegt wird, indem das Verstellglied 39 gedreht wird, so daß der fotografische Film 30 mit erhöhtem Druck gegen die Wiedergabefläche des Glasfaserschirmes 12a gedruckt wird, wird der Kolben 39. der auf das druckempfindliche Element 51 drückt, allmählich entgegen der Wirkung der Druckfeder 50 in den Zylinder 48 hineingedrückt, wie dies in F i g. 3 dargestelk ist Die Änderung des Kontaktdrukkes zwischen dem fotografischen Film 30 und der Wiedergabefläche des Glasfaserschirmes 12a wird auf diese Weise dauernd durch das druckempfindliche Element 51 ermittelt
Das druckempfindliche Element 51 ist mit einem Wandler zur Umwandlung des an dem druckempfindlichen Element 51 anliegenden Berührungsdrucks in entsprechende elektrische Signale angeschlossen, die auf einer Anzeigevorrichtung 52 sichtbar registriert werden, die am Meßgerät 10 angeordnet sein kann, wie dies in F i g, 1 dargestelk ist.
Wenn die Federkonstante der Druckfeder 50 Jt ist. wird die Kraft F. die von der Anordnung 47 auf das druckempfindliche Element 51 ausgeübt wird, durch F = Jbr ausgedrückt wobei χ der Unterschied zwischen der entspannten Länge und der zusammengedrückten Länge der Druckfeder 50 ist Somit wirkt eine der Größe der Verschiebung des Halteteils 36 proportionale Kraft auf das druckempfindliche Element 51. Wenn der auf das druckempfindliche Element wirkende Druck bekannt ist bedeutet dies, daß dann nicht nur die Stellung des Halteteils 36 relativ zur Tragplatte 34 in geeigneter Weise eingestellt werden kann, sondern daß auch der Kontaktdruck zwischen der Wiedergabefläche des Glasfaserschirmes 12a und dem fotografischen Film 30. der durch eine hinter dem Film im Gehäuse 17 angeordnete Feder konstant gegen die Wiedergabefläche gedruckt wird, in geeigneter Weise eingestellt werden kann.
Wenn der Kolben 49 auf das druckempfindliche EIement 51 gedrückt wird und entgegen der Wirkung der Druckfeder 50 vollständig in den Zylinder 48 eingeschoben wird, bleibt die auf das druckempfindliche Element 51 wirkende Kraft konstant, da dann das druckempfindliche Element 51 nur dem von der Druckfeder
ίο 50 ausgeübten Druck ausgesetzt ist, während der Zylinder 48 an der Tragplatte 34 anliegt. Die Anordnung 47 hat somit nicht nur die Funktion, einen veränderlichen Druck auf das druckempfindliche Element 51 auszuüben sondern auch die Funktion, das druckempfindliche Element 51 vor übermäßiger Kraftbeaufschlagung zu schützen, wobei dann der Zylinder 48 als Anschlag dient.
Wenn ein auf der Wiedergabefläche des Glasfaserschirms 12a wiedergegebenes optisches Bild fotografiert werden soll, wird der Rahmen 13 zusammen mit dem Rahmen 14, dem Kamerarahmen 15, der Schließplatte 16 und dem Gehäuse 17 am Halteteil 36 angebracht, indem die Scharnierzapfen 23 und 23' mit den entsprechenden Scharnierlagern 42 und 42' verbunden werden. Der äußere Rahmen 13 wird mit dem Halteteil 36 durch Eingriff des Sperrgliedes 22 mit dem Spalt 43 verriegelt. Dann wird die Schließplatte 16 nach oben gezogen. Der Sperrstift 40 wird gelöst, und das Verstellglied 39 wird gedreht, damit das Halteteil 36 mit der Fotografiereinrichtung 11 in Richtung zur Tragplatte 34 bewegt wird, bis die Anzeigevorrichtung 52 anzeigt, daß der fotografische Film 30 im Gehäuse 17 in Berührung mit dem Glasfaserschirm 12a gebracht worden ist. Der Kontaktdruck zwischen dem Film 30 und dem Glasfaserschirm 12a kann in gewünschter Weise durch Drehen des Verstellgliedes 39 eingestellt werden. Wenn der gewünschte Kontaktdruck eingestellt worden ist. wird der Sperrstift 40 gedreht, damit das Versteligiied 39 festgelegt und der Kontaktdruck zwischen dem Film 30 und dem Glasfaserschirm 12a auf einem bestimmten Wert gehalten wird. Die Fotografiereinrichtung 11 ist nun bereit zum Fotografieren des auf der Wiedergabefläche wiedergegebenen Bildes. Damit ein zweites Bild auf den gleichen Film 30 aufgenommen
werden kann, wird der Greifhebel 21 um einen Schritt abwärtsbewegt so daß das Gehäuse 17 insgesamt um einen Schritt nach unten geschähet wird, so daß das Bild von der Wicdergabefläche des Glasfaserschirmes 12a auf eine andere Stelle auf dem gleichen Film 30
aufgebracht werden kann. Nach Beendigung der Aufnahmen wird der Sperrstift 40 gelöst und das Verstellglied 39 gedreht, bis das Halteteil 36 zusammen mit der Fotografiereinrichtung 11 in eine von der Tragplatte 34 entfernte Stellung gebracht worden ist. Dann wird die Schließplatte 16 abgesenkt und der Film 30 kann aus dem Gehäuse 17 zur Entwicklung und Herstellung von Kopien herausgezogen werden.
Wenn das Bild auf der Wiedergabefläche des Glasfaserschirmes 12a betrachtet werden soll, wird das Sperrglied 22 des äußeren Rahmens 13 aus dem Spait 43 im Haiteteil 36 gelöst so daß der Rahmen 13 um die Scharnierzapfen 23 und 23' vom Halteteil 36 weggeschwenkt werden kann. Die Wicdergabefläche des Glasfaserschirmes 12a kann dann unmittelbar durch die
öffnung 37 im Haiteteil 36 betrachtet werden.
Die crfindungsgemäOe Fotografiervorrichtung weist somit folgende vorteilhafte Merkmale auf: Es können Bilder auf verschiedene Stellen des gleichen fotografi-
sehen Films fotografiert werden, wodurch erhöhte Wirtschaftlichkeit bei der Ausnutzung des Films erreicht wird. Das Bild auf der Wiedergabefläche des Glasfaserschirmes kann betrachtet werden, ohne daß die Fotografiereinrichtung von der das Halteteil fur die Fotografiereinrichtung aufweisenden Einrichtung abgenommen zu werden braucht. Der Zwischenraum zwischen der Tragplatte und dem Halteteil ist leicht zugänglich, da die Führungsspindel am unteren Abschnitt der Tragplatte angeordnet ist. Die Fotografiereinrichtung kann mittels eines Zahnslangen- und Rilzelmecha-
nismus auf einfache Weise hin- und zurückbewegt werden. Die Fotografiereinrichtung kann leicht auseinandergenommen und zusammengebaut werden, wobei sie als Ganzes einfach am Haltetcii für die Fotografiereinrichtung angebracht und von diesem gelöst werden kann. Der Kontaktdruck zwischen dem Film und der Wiedergabeflächc des Glasfaserschirmes kann unmittelbar an der Anzeigevorrichtung für den Kontaktdruck abgelesen werden und in gewünschter Weise eingestellt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 6091

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum direkten Aufnehmen eines optischen Bildes, das auf einem Glasfaserschirm einer Kathodenstrahlvorrichtung erzeugt wird, auf einen in Kontakt mit dem Schirm befindlichen fotografischen Film, wobei die Vorrichtung eine Fotografiereinrichtung, die eine Rahmenanordnung, einen fotografischen Film und einen Verschluß um- ic faßt, eine erste Einrichtung zum Halten der Fotografiereinrichtung und Verschieben derselben vom und zum Glasfaserschirm sowie eine zweite Einrichtung aufweist, die den Raum zwischen dem Glasfaserschirm und der Fotografiereinrichtung optisch abschließt, gekennzeichnet durch eine dritte Einrichtung zum Feststellen und Anzeigen des Kontaktdruckes zwischen dem Film (30) und den Glasfaserschirm (12a), die ein druckempfindliches Element (51), das an der Außenseite (34) der Kathodenstrahlvorrichtung angebracht ist, eine federbelastete Anordnung (47) aus Kolben und Zylinder, die an der ersten Einrichtung (32, 36) mit dem druckempfindlichen Element ausgerichtet angebracht ist, einen Wandler zur Umwandlung des Kontaktdrukkes in ein diesem entsprechendes Signal und eine an der Außenseite der Kathodenstrahlvorrichtung angebrachte Anzeigevorrichtung (52) zur sichtbaren Anzeige des Signals aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Einrichtung eine mit einer Zahnstange (32a) versehene Führungsspindel (32), die an der Außenseite (34) der Kathodenstrahlvorrichtung befestigt ist, und ein mit einem Ritzel versehenes Verstellglied (39) aufweist, das an einem lösbar mit der Führungsspindel verbundenen Halteteil (36) angebracht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenanordnung ein Gehäuse (17) zur Aufnahme des Filmes (30), einen am Gehäuse angebrachten inneren Rahmen (14), zwischen dem und dem Gehäuse der Verschluß (15. 16) angeordnet ist, und einen äußeren Rahmen (13) umfaßt, in den der innere Rahmen eingeklinkt werden kann, wobei der äußere Rahmen einen Greifhebel (21) aufweist, der zum schrittweisen Verschieben der Rahmenanordnung in einer zum Film parallelen Ebene dient, und mit dem Halteteil (36) über lösbare Scharniere (23, 23', 42, 42') und ein Sperrglied (22) so verbunden ist, daß er vom Halteteil wegschwenken kann, wenn das Sperrglied gelöst ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die federbelastete Anordnung (47) der dritten Hinrichtung einen an einem Ende offenen Zylinder (48), der fest am Ha'teteil (36) angebracht ist, einen in den Zylinder verschiebbar eingesetzten, innen offenen Kolben (49) und eine Druckfeder (50) zwischen Kolben und Zylinder umfaßt und daß der Kolben auf das druckempfindliche Element drücken kann, so daß der Kontaktdruck zwischen dem fotografischen Film (30) und dem Glasfaserschirm (12a) ermittelt werden kann, wenn sie miteinander in Berührung stehen.
DE19702043765 1969-09-05 1970-09-03 Fotografiervorrichtung für Schirmbilder einer Kathodenstrahlvorrichtung Expired DE2043765C3 (de)

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JP1969085646U JPS4817291Y1 (de) 1969-09-05 1969-09-05
JP8564669 1969-09-05

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Publication Number Publication Date
DE2043765A1 DE2043765A1 (de) 1971-05-13
DE2043765B2 DE2043765B2 (de) 1975-06-19
DE2043765C3 true DE2043765C3 (de) 1976-02-19

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