DE204053C - - Google Patents
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- DE204053C DE204053C DENDAT204053D DE204053DA DE204053C DE 204053 C DE204053 C DE 204053C DE NDAT204053 D DENDAT204053 D DE NDAT204053D DE 204053D A DE204053D A DE 204053DA DE 204053 C DE204053 C DE 204053C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J1/00—Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
- D03J1/14—Apparatus for threading warp stop-motion droppers, healds, or reeds
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Insulated Conductors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 204053 KLASSE 86 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1905 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
=r r
die Priorität
14. Dezember 1900
auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 27. Dezember 1904 anerkannt.
Gemäß der Patentschrift 111202 werden
zum Einziehen der Kettenfäden in das Geschirr und Blatt federnde Drahtspiralen zur
Trennung der Litzen und Kettenfäden voneinander angewendet, zwischen welchen Litzen
und Ketfenfäden in ihrer richtigen Reihenfolge eingelesen werden, und welche das Aufteilen
der Litzen und der Kettenfäden durch in die Spiralen eingelegte tiefgängige Schrauben
vermitteln. Bei dieser Vorrichtung besteht der Nachteil, daß nach jedem Einlesen
der Kettenfäden die Aufteilvorrichtung, die Drahtspirale nebst der Aufteilschraube, entfernt
wird und die Litzen in die Drahtspiralen eingelegt werden müssen, bevor die
neuen Kettenfäden eingelesen werden. Das Einziehen der Litzen in die Drahtspiralen ist
aber eine zeitraubende Arbeit, von welcher es wünschenswert wäre, daß sie überhaupt nur
einmal gemacht würde und stets zum Einlesen neuer Kettenfäden bereitstände.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, das
die Belassung der Schraubenfeder auf dem Geschirr ermöglicht, so daß das zeitraubende
Einlegen erspart wird. Zu dem Zweck wird die Spiralfeder mittels eines die Aufteilspindel
ersetzenden Rundstabes aus der Arbeitsstellung verschoben und mittels der Aufteilschnur
am Schaftstab befestigt. Die Schraubenfeder braucht dann nur aus ihrer hochge-
schobenen Lage nach unten geschoben zu werden, um wieder für das neue Einziehen
bereitzustehen. Der Ersatz der Aufteilspindel durch den Rundstab erfolgt am besten in der
Weise, daß er so eingeführt wird, daß die Litzenschnüre zwischen der Aufteilschnur und
dem Rundstab liegen, so daß also die Schraubenfeder nach innen gezogen wird und so in
geschützte Lage unter den Schaftstab kommt. Würde die Aufteilspindel unmittelbar durch
den Rundstab ersetzt werden, d. h. würde der Rundstab auf derselben Seite der Litzenschnüre
eingelegt werden, auf welcher die Aufteilschnur liegt, dann würde die Schraubenfeder
außerhalb der Litzenschnüre und in der hochgeschobenen Lage außerhalb des Schaftstabes zu liegen kommen und Beschädigungen
ausgesetzt sein. Erfolgt aber der Ersatz in der bezeichneten Weise, so ist die Schraubenfeder gegen Beschädigungen geschützt.
Die Befestigung der Spiralfeder an dem Schaftstab kann auf beliebige Art erfolgen;
am zweckmäßigsten ist es, die bereits vorhandene Aufteilschnur hierzu zu verwenden.
Zur Erläuterung des Verfahrens dient die Zeichnung, in welcher zeigen:
Fig. ι den Aufriß des Geschirres, an welchem der Gegenstand der Erfindung angebracht
ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 einen Querschnitt in vergrößertem Maßstabe.
A ist der obere Geschirrschaft, a' sind die
einzelnen Litzen des Geschirres, B die schraubenförmige Drahtspirale, welche in jeder ihrer
Windungen eine Litze a' aufnimmt. C ist die Schnur, welche die Litzen innerhalb der
Spirale hält; D ist die Stange, welche nach ίο Entfernung der Aufteilschraube in die Drahtspirale
eingelegt wird und deren Inneres vollständig ausfüllt.
Wenn nach dem Aufteilen und Einziehen der Kettenfäden die Spirale C nicht mehr gebraucht
wird, dann wird die Aufteilschraube aus der Spirale herausgezogen und die Stange D
eingelegt; das Ganze wird, wie dargestellt, bis nach oben an den Schaft A gezogen, an
welchem die Aufteilvorrichtung durch die Enden der Schnur C befestigt wird. Sobald
die Litzenlagen wieder aufgeteilt werden sollen, wird die Vorrichtung von dem Schaft A gelöst,
heruntergezogen, die Stange D entfernt und die Aufteilschraube eingesetzt, so daß die
Litzen stets zwischen den Spiraleri verbleiben, also auch nach dem Aufteilen und Einziehen
der Kettenfäden.
Claims (1)
- Pat ent-Anspruch:Verfahren zum Festlegen der bei Kettenfäden-Einziehvorrichtungen üblichen Spiralfedern im Webschaft nach beendeter Einzieharbeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralfeder mittels eines die Aufteilspindel ersetzenden Rundstabes aus der Arbeitsstellung verschoben und mittels der Aufteilschnur am Schaftstabe befestigt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE204053C true DE204053C (de) |
Family
ID=466416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT204053D Active DE204053C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE204053C (de) |
-
0
- DE DENDAT204053D patent/DE204053C/de active Active
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