DE2033940C - Vorschubvorrichtung für Bandmaterial - Google Patents
Vorschubvorrichtung für BandmaterialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorschubvorrichtung für Bandmaterial, die beispielsweise in Draht- oder
Bandbiegemaschinen verwendbar ist, mit einem auf einer Schlittenführung verschiebbaren Schlitten, der
mit steuerbaren Zangenelementen versehen ist, mit einem angetriebenen Exzenter, welcher den Schlitten
über ein Exzentergestänge vor- und zurückschiebt, und mit einer an dem Exzenter vorgesehenen Kurvenscheibe,
welche die Zangenelemente an dem Schlitten über ein Steuergestänge so steuert, daß sie
das Bandmaterial in der einen Schubrichtung des Schlittens erfassen und mitziehen und in der anderen
Schubrichtung freigeben.
welcher ebenfalls die Rotationsbewegung einer Exzenterscheibe in eine Translationsbewegung des
Schlittens umgesetzt wird. Die Rotationsbewegung der Exzenterscheibe wird mit einem Pleuel entweder
direkt oder mit einem dazwischengeschalteten Hebel auf den Schlitten als Translationsbewegung übertragen.
Auf dem Schlitten sind Zangenelemente angebracht, welche das Material beim Einziehen klemmen.
Die Betätigung des einen Zangenelements auf dem Schlitten erfolgt dadurch, daß das Zangenelement
mit einer Rolle versehen ist, die entsprechend dem Schlittenweg an einer Wippe abrollt Diese
Wippe wird ihrerseits über einen Winkelhebel gesteuert, der eine Kurvenscheibe abtastet, die synchron
mit der Exzenterscheibe umläuft. Wenn die Zangenelemente das Bandmaterial erfassen sollen, so übt die
Wippe einen Druck auf die Rolle aus. Dieser Druck wird von den Zangenelementen auf den Schlitten
und damit auch auf die Schlittenführung übertragen. Die Schlittenführung wird dadurch in unerwünschter
Weise belastet und einer Abnutzung unterworfen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorschubvorrichtung für Bandmaterial
der eingangs beschriebenen Art so zu gestalten, daß eine Belastung der Schlittenführung durch das Betätigen
der Zangenelemente, wie sie bei der bekannten Vorrichtung auftritt, weitestgehend vermieden
wird.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Exzentergestänge eine gerade, hohle
Pleuelstange ist, welche direkt von dem Exzenter zu dem Schlitten führt, und daß das Steuergestänge eine
in der hohlen Pleuelstange verschiebbare Steuerstange ist, welche mit ihrem schlittenseitigen Ende
auf die Zangenelemente einwirkt.
In dem Bestreben, die Belastung der Schlittenführung möglichst gering zu halten, kann weiterhin
die Anordnung so gewählt werden, daß die Verbindungslinie zwischen der Anlenkachse der Pleuelstange
an dem Exzenter und der Anlenkachse der Pleuelstange an dem Schlitten, in den Totpunktstellungen
des Systems Exzenter—Pleuelstange betrachtet, parallel zur Führungsrichtung des Schlittens ist.
Um eine möglichst reibungslose Übertragung der Steuerkraft von der Kurvenscheibe auf die Zangenelemente
zu gewährleisten, ist es zweckmäßig, die Steuerstange an ihrem kurvenscheibenseitigen Ende
mit einer auf der Kurvenkante der Kurvenscheibe laufenden Abnahmerolle zu versehen. Die Rückstellung
der Steuerstange kann durch Andrückmittel bewirkt werden, welche die Steuerstange mit der Abnahmeroüe
gegen die Kurvenscheibe vorspannen.
Nach einer wegen ihrer Einfachheit bevorzugten Ausführungsform ist im Falle der Anordnung eines
schlittenfesten Zangenelements und eines gegenüber diesem durch das Steuergestänge bewegten Zangenelements
an dem Schlitten die Steuerung des bewegten Zangenelements durch die Steuerstange in der
Weise bewerkstelligt, daß am schlittenseitigen Ende der Steuerstange ein gegenüber dem Schlitten verschiebbarer
Block mit einer schiefen Ebene befestigt ist, die über eine Kugel auf das bewegte Zangenelement
einwirkt.
Ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend
an Hand der Zeichnungen beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorschubvorrichtung in Draufsicht,
F i g. 2 einen Schnitt durch die F i g. 1 dargestellte Vorschubvorrichtung.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorschubvorrichtung
weist eine Exzenterscheibe 12 auf, die «on einem nicht dargestellten Antrieb über eine
Exzenterwelle 16 angetrieben wird. Auf der Exzenterscheibe 12 ist eine Schieberführung 15 befestigt,
die mittels einer Schwenkjustieranordnung 36,35 in geringem Maße gegenüber der Exzenterscheibe 12
verschwenkt werden kann. In der Schieberführung 15 ist ein Schieber 40 verschiebbar gelagert. Die Verschiebung
des Schiebers 40 in der Schieberführung 15 kann mit Hilfe einer Spindel 17 vorgenommen
werden. Der Schieber 40 trägt einen Kurbelzapfen 18, auf dem ein Zapfentisch 9 unter Zwischenschaltung
eines Gummipuffers 10 gelagert ist. In dem Zapfentisch 9 ist eine hohle, gerade Pleuelstange 29
eingeschraubt. Mit dem Kurbelzapfen 18 ist ferner ein Kurvenscheibenträger 21 fest verbunden, welcher
eine Kurvenscheibe 23 trägt. Der Kurvenrand der ao Kurvenscheibe 23 wird von einer Abnahmerolle 24
abgetastet, welche in einem Gabelkopf 37 sitzt. Der Gabelkopf 37 ist auf dem Zapfentisch 9 verschieblich
gelagert. Mit dem Gabelkopf 37 ist das eine Ende einer Steuerstange 28 verbunden, welche sich durch as
die hohle Pleuelstange 29 erstreckt. Die Steuerstange 28 ist gegenüber der Pleuelstange 29 verschiebbar.
Eine Druckfeder 27 stützt sich gegen den Zapfentisch 9 ab und drückt den Gabelkopf 37 mit der
Steuerstange 28 und der Abnahmerolle 24 gegen die 3c
Kurvenscheibe 23.
Die Pleuelstange 29 dient zur Verschiebung eines auf zwei Führungsschienen 41, 42 laufenden Schlittens
1. Die Pleuelstange 29 ist dazu in ein Schwenkteil 6 eingeschraubt, welches einen Drehzapfen 11
aufweist, der an dem Schlitten 1 drehbar gelagert ist. Der Schlitten weist ein fest mit ihm verbundenes
erstes Zangenelement 38 und ein als einarmiger Hebel ausgebildetes zweites Zangenelement 32 auf.
Auf das freie Ende des zweiten Zangenelementes 32 drückt eine Blattfeder 30 derart, daß sie das zweite
Zangenelement 32 von dem ersten Zangenelement 38 wegzubewegen sucht. Das erste Zangenelement 38
und das zweite Zangenelement 32 schließen zwischen sich einen Zangenspalt 2 ein, durch den das Bandmaterial
geführt wird. An der Unterseite des zweiten Zangenelements 32 ist eine kartenförmige Ausnehmung
39 vorgesehen, in der eine Kugel 31 lagert. Ferner ist an dem Schlitten eine Kugelmaske 33 mit
einem Loch 5 vorgesehen, welche dafür sorgt, daß die Kugel nicht aus der kalottenförmigen Ausnehmung
39 in das zweite Zangenelement 32 rutscht. Auf dem Schwenkteil 6 ist ein Block 4 mit einer
cchiefen Ebene verschiebbar gelageit. Der Block 6 ist
feet mit der Steuerstange 28 verbunden. Die Kugel
31 liegt auf der schiefen Ebene des Blockes 4 auf und schwenkt das zweite Zangenelement 32 gegen
das erste Zangenelement 38, wenn sich die Steuerstange 28 nach links bewegt. Dadurch wird das durch
das Zangenelement 2 laufende Bandmaterial von dem ersten Zangenelement 38 und von dem zweiten Zangenelement
32 festgeklemmt.
Die Funktion der Vorschubvorrichtung ist wie folgt: Die Exzenterscheibe 12 bewegt den Schlitten 1
über die Pleuelstange 29 hin und her. Die mit dem Kurbelzapfen 18 fest verbundene Kurvenscheibe 23
besteht aus zwei Halbkreisbereichen, wobei der Radius des einen Halbkreises größer ist als der Radius
des anderen Halbkreises. Bei der Vorwärtsbewegung des Schlittens 1 (Verschiebung nach links) ist der
Kurvenscheiben-Halbkreisbereich mit dem größeren Radius wirksam. Die Steuerstange 28 ist dadurch
nach links verschoben. Die Kugel 31 befindet sich im oberen Bereich der schiefen Ebene des Blockes 4
und drückt das zweite Zangenelement 32 gegen das erste Zangenelemenl 38. Dadurch wird das Bandmaterial
bei der Vorwärtsbewegung des Schlittens 1 in das Zangenelement 2 eingeklemmt und mitgezogen.
Bei der Rückwärtsbewegung des Schlittens 1 (Bewegung nach rechte) ist der Kurvenscheiben-Halbkreisbereich
mit dem geringeren Radius wirksam. Die Steuerstange 28 ist nunmehr durch die Druckfeder 27
und durch die Blattfeder 30 in ihre rechte Endposition gedrückt. Dabei befindet sich die Kugel 31 in
dem unteren Bereich der schiefen Ebene des Blokkes4.
Die Blattfeder 30 drückt das zweite Zangenelement 32 von dem ersten Zangenelement 38 weg,
so daß d?s Bandmaterial frei durch den Zangenspalt 2 laufen kann.
Der Vorteil der Vorschubvorrichtung liegt auf der Hand. Eine Belastung der Führungsschienen 41 und
42 durch die Steuerstange 28 kann nicht auftreten. Dadurch kann auch keine Abnützung der Führungsschienen
41, 42 auftreten.
Claims (4)
1. Vorschubvorrichtung für Bandmaterial, die beispielsweise in Draht- oder Bandbiegemaschinen
verwendbar ist, mit einem auf einer Schlittenführung verschiebbaren Schlitten, der mit steuerbaren
Zangenelementen versehen ist, mit einem angetriebenen Exzenter, welcher den Schlitten
über ein Exzentergestänge vor- und zurückschiebt, und mit einer an dem Exzenter vorgesehenen
Kurvenscheibe, welche die Zangenelemente an dem Schlitten über ein Steuergestänge
so steuert, daß sie das Bandmaterial in der einen Schubrichtung des Schlittens erfassen
und mitziehen und in der anderen Schubrichtung freigeben, dadurch gekennzeichnet, daß
das Exzentergestänge eine gerade, hohle Pleuelstange (29) ist, welche direkt von dem Exzenter
(12) zu dem Schlitten führt, und daß das Steuer- »0 gestänge eine in der hohlen Pleuelstange (29) verschiebbare
Steuerstange (28) ist, welche mit ihrem schlittenseitigen Ende auf die Zangenelemente
(32, 38) einwirkt.
2. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1, da- as
durch gekennzeichnet, daß die Verbindungslinie zwischen der Anlenkachse der Pleuelstange (29)
an dem Exzenter (12) und der Anlenkachse der Pleuelstange (29) an dem Schlitten (1), in den
Totpunktstellungen des Systems Exzenter—Pleuelstange
betrachtet, parallel zur Führungsrichtung des Schlittens (1) ist.
3. Vorschubvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerstange (28) an ihrem kurvenscheibenseitigen Ende mit einer auf der Kurvenkante der
Kurvenscheibe (23) laufenden Abnahmerolle (24) versehen ist, und daß Andrückmittel vorgesehen
sind, welche die Steuerstange mit der Abnahmerolle (24) gegen die Kurvenscheibe (23) drücken.
4. Vorschubvorrichtung mit einem schlittenfesten Zangenelement und einem gegenüber diesem
durch das Steuergestänge bewegten Zangenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß am schlittenseitigen Ende der Steuerstange (28) ein gegenüber dem Schlitten (1) verschiebbarer
Block (4) mit einer schiefen Ebene befestigt ist, die über eine Kugel (31) auf das bewegte
Zangenelement (32) einwirkt.
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