DE2033003B2 - Verfahren zur verformung und waermebehandlung eines beruhigten, niedrig legierten stahles - Google Patents
Verfahren zur verformung und waermebehandlung eines beruhigten, niedrig legierten stahlesInfo
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Description
| Probe a) | Probe b) | Vergieichsprobe a) | Vergleichsprobe b) | |
| Probenstärke (mm) | 6,35 | 7,93 | 6,35 | 7,95 |
| Endwalztemperatur (° C) | 888 | 877 | 977 | 960 |
| Stapeltemperatur (0C) | 621 | 632 | 704 | 732 |
| Kühlgeschwindigkeit (°C/s)*) | 22 | 19,25 | 1,1 | 1.1 |
| Streckgrenze (kp/mm2) | 28,75 | 27,35 | 25,05 | 23,10 |
| Zugfestigkeit (kp/mm2) | 45,50 | 46,60 | 43,80 | 42,20 |
| Dehnung (20,32 cm) (%) | 28,0 | 29,5 | 26,5 | 31 |
| Korngröße (ASTM) | 9,6 | 10,4 | 8,9 | 7,6 |
| Übergangstemperatur (0C)**) | -45,6 | -47,9 | -31,2 | -25,8 |
*) Kühlpeschwindigkeit zwischen Eridwalztemperatur und StapeUemperatur.
**) 50% FATT (die Temperatur, bei der der Probenkörper bei der Charpy-Kerbschlagzähigkeitspriifung Mischbruch mit je 50%
Anteilen an Verformungsbruch und Sprödbruch nebeneinander aufweist).
| Probe c) | Vergleichsprobe c) | Probe d) | Vergleichsprobe d) | |
| Probenstärke (mm) | 12,7 | 12,7 | 12,7 | 12,7 |
| Kühlgeschwindigkeit (°C/s) | 36,3 | 1,1 | 48,2 | 1,1 |
| Streckgrenze (kp/mm2) | 33,60 | 21,40 | 33,50 | 23,50 |
| Zugfestigkeit (kp/mm2) | 44,80 | 36,30 | 46,30 | 38,70 |
| Dehnung (2,54 cm) (%) | 36,5 | 36,5 | 37,5 | 37,5 |
| Korngröße (ASTM) | 8,8 | 6,6 | 9,4 | 7,0 |
| Übergangstemperatur (0C)*) | -28,9 | +21,1 | -23,3 | + 21,1 |
*) 50% FATT (die Temperatur, bei der der Probenkörper bei der Charpy-Kerbschlagzähigkeitsprüfung Mischbruch mit je 50%
Anteilen an Verformungsbruch und Sprödbruch nebeneinander aufweist).
Für die Probe c) und die Vergleiohsprobe c) wurde ein Stahl der erfindungsgemäß zu verwendenden Art
mit 0,14% C, 0,58% Mn und 0,06% Si ohne Zirkonium, und für die Probe d) und die Vergleichsprobe
d) ein solcher mit 0,12% C, 0,44% Mn und 0,05% Si ohne Zirkonium verwendet. Die Versuchsergebnisse
zeigen, daß die erfindungsgemäße schnelle Kühlgeschwindigkeit zu vergleichsweise höherer Streckgrenze
und erheblich niedrigerer Übergangstemperatur, d. h. stark verbesserten Verformungseigenschaften,
führt.
Die verbesserten Verformungseigenschaften von erfindungsgemäß behandelten Stählen, die Zirkonium
enthalten, sind aus Tabelle III beispielsweise zu entnehmen.
| Tabelle III | Probe e) | Vergleichs probe e) |
| 6,35 | 7,11 | |
| Probenstärke (mm) | 28,50 | 30,00 |
| Zugfestigkeit (kp/mm2) | 230,0 143 |
203,6 64,1 |
| Kerbschlagzähigkeit (kWh · 10-') Längs Quer |
-53,7 -51,1 |
-45,6 -23,3 |
| Übergangstemperatur (0C)*) Längs Quer |
0,508 D | ID |
| Min. Biegeradius ohne Rißbildung — Querprobe |
*■> 50°/ FATT (wie in den Tabellen I und Il | erläutert). |
Der zirkoniumhaltige Stahl für die Probe e) enthielt
neben 0,14% C, 0,5% Mn, 0,01% Si 0,08 Zr sowie 0,019% S, 0,01% P und 0,035% Al; der zirkoniumfreie
Stahl für die Vergleichsprobe e) enthielt 0,19 % C,
0,39% Mn, 0,042% Si, 0,020% S, 0:007% P und
0,030% Al.
Die verbesserten Biegeeigenschaften des erfindungsgemäß gewonnenen Stahls der Probe e) sind ersichtlich,
denn der Stahl dieser Probe konnte um einen so geringen Radius wie etwa 72 der eigenen Dicke ohne
Rißbildung gebogen werden, während der Vergleichs-Stahl der Vergleichsprobe e) nur um den der eigenen
Dicke entsprechenden Radius gebogen werden konnte, bevor Rißbildung eintrat.
Rißlängen von weniger als 2,5 mm wurden nicht berücksichtigt. Die Tabelle III zeigt weiter, daß bei
der erfindungsgemäßen Behandlung das in dem Stahl vorhandene Zirkonium dazu beiträgt, die Zähigkeit
des erfindungsgemäß gewonnenen Stahls zu verbessern, insbesondere in der Querrichtung.
Gleichwertig verbesserte Verformbarkeit und Zähigkeit wird erreicht, wenn seltene Erden oder Mischmetall an Stelle von Zirkonium in einer erfindungsgemäß behandelten Stahl-Zusammensetzung vorhanden sind. Seltene Erden, die in den erfindungsgemäß zu behandelnden Stählen enthalten sein können, sind beispielsweise Cer, Lanthan, Praseodym, Neodym, Yttrium und Scandium. Diese und Zirkonium wirken als Mittel zur Beeinflussung der Ausbildungsform der sulfidischen Einschlüsse in den Stählen. Sie steigern die Formänderungsfestigkeit der sulfidischen Ein-Schlüsse, und dies führt dazu, daß die sulfidischen Einschlüsse, die im zirkoniumfreien Vergleichsstahl langgestreckt vorliegen und sich beim Warmwalzen parallel zur Walzrichtung ausrichten, was die Verform-
Gleichwertig verbesserte Verformbarkeit und Zähigkeit wird erreicht, wenn seltene Erden oder Mischmetall an Stelle von Zirkonium in einer erfindungsgemäß behandelten Stahl-Zusammensetzung vorhanden sind. Seltene Erden, die in den erfindungsgemäß zu behandelnden Stählen enthalten sein können, sind beispielsweise Cer, Lanthan, Praseodym, Neodym, Yttrium und Scandium. Diese und Zirkonium wirken als Mittel zur Beeinflussung der Ausbildungsform der sulfidischen Einschlüsse in den Stählen. Sie steigern die Formänderungsfestigkeit der sulfidischen Ein-Schlüsse, und dies führt dazu, daß die sulfidischen Einschlüsse, die im zirkoniumfreien Vergleichsstahl langgestreckt vorliegen und sich beim Warmwalzen parallel zur Walzrichtung ausrichten, was die Verform-
barkeit nachteilig beeinflußt, im erfindungsgemäß behandelten zirkoniumhaltigen Stahl nahezu unverformt
sind.
Erfindungsgemäß zu behandelnde Stähle müssen einen ausreichend hohen Gehalt an solchen Mitteln
zur Regelung der Ausbildungsform der su'Sdischen Einschlüsse aufweisen. In einem solchen Stahl sollte
der Zirkoniumgehalt um mindestens 0,02% höher sein als der zur Abbindung des Stickstoffs im Stahl zu
Zirkoniumnitrid erforderliche Anteil. So muß ein erfindungsgemäß zu behandelnder typischer hochfester niedrig legierter Stahl mit 0,006% Stickstoff
ein Minimum von 0,06% Zirkonium aufweisen. Der erforderliche Minimalgehalt an Zirkonium läßt sich
durch folgende Formel angeben:
Gewichtsprozent Zr
= 0,02 + 6,5 · Gewichtsprozent N .
Der Zirkonium-Zusatz erfolgt vorteilhaft in der Kokille; zweckmäßig beginnt man mit dem Zirkonium-Zusatz,
wenn die Form ungefähr zu einem Drittel gefüllt ist, und beendet diesen Zusatz, wenn die Füllung
zu zwei Drittel durchgeführt ist. Die Menge an Zirkonium, die in dem verfestigten Gußstück verbleibt,
ist geringer als die dem schme'zflüssigen Stahl zugebene
Menge. Die Effizienz, d. h. der in dem fertigen Gußstück verbleibende prozentuale Anteil der dem
schmelzflüssigen Stahl zugegebenen Menge, beträgt
ίο bei dieser Zugabemethode ungefähr 60%. Die Zirkonium-Zugabe
kann auch in der Pfanne durchgeführt werden, nachdem die Charge abgestochen ist. Jedoch
muß der Stahl in der Pfanne völlig beruhigt sein, um ein gutes Zirkonium-Ausbringen zu gewährleisten.
Zweckmäßig ist, bei dieser Arbeitsweise eine gute Gießtechnik anzuwenden, um Sauerstoff- und Stickstoff-Aufnahme
soweit wie möglich zu reduzieren, denn aufgenommener Sauerstoff und Stickstoff beeinflussen
die Effizienz nachteilig.
Claims (2)
1. Verfahren zur Verformung und Wärmebe- 5 türen haben.
handlung eines beruhigten, niedrig legierten, gut Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren der
verformbaren, schweißbaren und biegefesten Stahls, eingangs angegebenen Art zur Verformung und Wärme-
der aus 0,06 bis 0,20% Kohlenstoff, 0,4 bis 1,20% behandlung eines beruhigten, niedrig legierten, gut
Mangan, 0,005 bis 0,30% Silizium, 0,05 bis 0,20% verformbaren, schweißbaren und biegefesten Stahl,
Zirkonium oder 0,01 bis 0,10% seltene Erdmetalle, io der aus 0,06 bis 0,20% Kohlenstoff, vorzugsweise 0,12
einzeln oder zu mehreren, bis zu 0,04% Schwefel, bis 0,16% C, 0,4 bis 1,20% Mangan, vorzugsweise
bis zu 0,04% Phosphor, Rest Eisen und herstel- 0,5 bis 0,7% Mn, 0,005 bis 0,30% Silizium, vorzugs-
lungsbedingten Verunreinigungen besteht, da- weise bis zu 0,1% Si, 0,05 bis 0,20% Zirkonium,
durch gekennzeichnet, daß der Stahl vorzugsweise 0,08 bis 0,12% Zr oder 0,01 bis 0,10%
in einem Temperaturbereich von 843 bis 8990C 15 seltene Erdmetalle, einzeln oder zu mehreren, bis zu
fertig zu einem Blech oder Band warmgewalzt, 0,04% Schwefel, vorzugsweise bis zu 0,02% S, bis zu
mit einer Geschwindigkeit von 6,67 bis 57 grd/s 0,04 % Phosphor, vorzugsweise bis zu 0,03 % P, Rest
auf 607 bis 6360C abgekühlt und in diesem Tem- Eisen und herstellungsbedingten Verunreinigungen
peraturbereich aufgehaspelt oder gestapelt wird. besteht, das erfindungsgemäß dadurch gekennzeich-
2. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 20 net ist, daß der Stahl in einem Temperaturbereich von
auf einen Stahl, der aus 0,12 bis 0,16% Kohlen- 843 bis 899°C fertig zu einem Blech oder Band warmstoff,
0,5 bis 0,7 % Mangan, bis zu 0,1 % Silizium, gewalzt, mit einer Geschwindigkeit von 6,67 bis 57 grd/s
0,08 bis 0,12% Zirkonium oder 0,01 bis 0,10% auf 607 bis 636° C abgekühlt und in diesem Tempeseltene
Erdmetalle, einzeln oder zu mehreren, bis raturbereich aufgehaspelt oder gestapelt wird.
zu 0,02% Schujfel, bis zu 0,03% Phosphor, Rest 35 Der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren geEisen
und herstellungsbedingten Verunreinigungen wonnene Stahl hat ausgezeichnete Verformungseigenbesteht.
schäften; er weist neben guter Zug- und Biegefestigkeit
und guter Streckgrenze eine hervorragende Dehnung
und ausgezeichnet niedrige Übergangstemperatur auf.
30 Der erfindungsgemäße Stahl hat warmgewalzt im
Endzustand eine Streckfestigkeit von mehr als 24,60 kp/
mm2, eine Zerreißfestigkeit von mehr als 38,70 kp/mm2,
eine Verformbarkeit, gemessen in Prozent Dehnung
(5,08 cm), von über 30% und eine sehr gute Zähigkeit.
35 Die Biegefestigkeit ist so gut, daß er ohne Rißbildung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur um einen Dorn gebogen werden kann, dessen innerer
Verformung und Wärmebehandlung eines beruhigten, Radius gleich oder geringer als die Hälfte der Dicke
niedrig legierten, gut verformbaren, schweißbaren und des Stahls ist.
biegefesten Stahls, der aus 0,06 bis 0,20% Kohlen- Bei den erfindungsgemäßen bearbeiteten Stählen
Itoff, 0,4 bis 1,20% Mangan, 0,005 bis 0,30% Silizium, 40 handelt es sich um völlig beruhigte Stähle. Sie lassen
0,05 bis 0,20% Zirkonium oder 0,01 bis 0,10% seltene sich überall da mit besonderem Vorteil verwenden, wo
Erdmetalle, einzeln oder zu mehreren, bis zu 0,04% hochfester unlegierter Stahl strengen Formgebungs-Schwefel,
bis zu 0,04 % Phosphor, Rest Eisen und vorgängen unterworfen ist.
herstellungsbedingten Verunreinigungen besteht. Die verbesserten Verformungseigenschaften von
Es ist bekannt, niedrig legierte Stähle, z. B. einen 45 erfindungsgemäß gewonnenen Stählen sind aus den
Stahl mit bis zu 0,50% Kohlenstoff, bis zu 2% Man- nachstehenden Tabellen I bis III zu ersehen.
|an, bis zu 0,5% Silizium und bis zu 0,5% Titan, Die Bedeutung der Einhaltung eines Endtemperatur-
|an, bis zu 0,5% Silizium und bis zu 0,5% Titan, Die Bedeutung der Einhaltung eines Endtemperatur-
Heren Schwefelgehalte durch Zugabe von geringen bereiches von 843 bis 899°C, der Kühlgeschwindigkeit
Kiengen Cer, Zirkonium, Selen, Magnesium, Calcium, im angegebenen Bereich zwischen 6,67 und 570C
tinzeln oder zu mehreren, abgebunden sind, zur Her- 50 pro Sekunde und des Stapeins in einem Temperaturttellung
von Walzerzeugnissen, die bei ihrer Verfor- bereich von 607 bis 6360C ist in Tabelle I veranschaufciung
vorwiegend in einer Richtung gestreckt werden licht.
Und quer zu dieser Verformungsrichtung gute Kerb- Die Proben a) und b) sowie die Vergleichsproben a)
lchlagzähigkeitswerte aufweisen, auch bei tiefen Tem- und b) bestanden aus einem Stahl der erfindungsgemäß
beraturen, zu verwenden. Nachteilig ist, daß diese 55 zu behandelnden Zusammensetzung mit 0,14% C,
bekannten Stähle empfindlich gegenüber Überhitzen 0,6% Mn und 0,06% Si ohne Zr. Es ist ersichtlich,
und Überzeiten sind und nach Normalglühung oder daß die erfindungsgemäß anzuwendende vergleichs-Hochtemperaturglühung
die Gefahr örtlicher Grob- weise niedrigere Walz- und Stapel- bzw. Aufwickelkornbildung
und Streckgrenzabfall bestehen. Außerdem temperatur und die erfindungsgemäßen vergleichsneigen
diese Stähle mit steigendem Zirkoniumgehalt 60 weise schnelleren Kühlgeschwindigkeiten zu kleineren
zur Kaltversprödung, die Übergangstemperaturen Korngrößen und höheren Festigkeitswerten führen,
liegen bei relativ hohem Zirkoniumgehalt ab 0,06% und daß die Neigung zum Sprödbruch bei den erfin-Zr
vergleichsweise hoch. Ein solcher Stahl besitzt dungsgemäß behandelten Proben a) und b) erheblich
demzufolge nicht die für viele Einsatzzwecke erwünsch- verringert ist, wie die vergleichsweise niedrigen Überten
optimalen Verformungseigenschaften. 65 gangstemperaturen ausweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein In Tabelle II ist der verbessernde Einfluß der er-
Verfahren zu schaffen, mit dem sich beruhigte, niedrig höhten Kühlgeschwindigkeit, wie sie beim erfindungslegierte
Stähle gewinnen lassen, die gut verformbar gemäßen Verfahren eingesetzt wird, veranschaulicht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US84233869A | 1969-07-16 | 1969-07-16 |
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| Publication Number | Publication Date |
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|---|---|---|---|
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1970
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- 1970-07-15 JP JP45061439A patent/JPS4927483B1/ja active Pending
- 1970-07-15 CA CA088275A patent/CA922939A/en not_active Expired
Also Published As
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| CA922939A (en) | 1973-03-20 |
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