DE2024922A1 - Schaltungsanordnung zur Durchführung logischer Schaltfunktionen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Durchführung logischer Schaltfunktionen

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DE2024922A1
DE2024922A1 DE19702024922 DE2024922A DE2024922A1 DE 2024922 A1 DE2024922 A1 DE 2024922A1 DE 19702024922 DE19702024922 DE 19702024922 DE 2024922 A DE2024922 A DE 2024922A DE 2024922 A1 DE2024922 A1 DE 2024922A1
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relay
input
connection
circuit arrangement
inputs
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Pending
Application number
DE19702024922
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English (en)
Inventor
Helmut χ 1157 Berlin; Lellinger Günter χ 1054 Berlin; Nikolaizik Jürgen χ 1035 Berlin; Sagrauske Erwin χ 1240 Fürstenwalde; Sprunk Gerhard χ 1120 Berlin. H03f 1-48 Bellte
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ELEKTROPROJEKT ANLAGENBAU VEB
Original Assignee
ELEKTROPROJEKT ANLAGENBAU VEB
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/001Functional circuits, e.g. logic, sequencing, interlocking circuits
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • H03K19/02Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components
    • H03K19/12Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components using diode rectifiers

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Description

  • Schsltungsanordnung zur Durchführung logischer Schaltfunktionen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Durchführtmg logischer Schaltfunktionen mit wahlweiser Zeitverzögerung bei Verwendung von Relais mit einer Wicklung, besondere mit Schutzkontaktrelais.
  • Es sind Schaltungsanordnungen zur Realisierung kombinatorischer Schaltfunktionen mit nur einem Relais bekannt, welche mit einem Begrenzungswiderstand betrieben werden, der einseitig an einem festen Potential liegt. Durch die Ansteuerung an dem freien Wicklungsanschluß der Relaisspule und an dem Verbindungspunkt der Relaiswicklung mit dem Begrenzungswiderstand über logische Vorsatzverknüpfungen lassen sich verschiedene logische Grundfunktionen realisieren0 Die Vorsatzverknüpfungen, wie zum Beispiel UND und ODER, werden hierbei elektronisch oder mittels Kontakten realisiert. Mit derartigen Schaltungen kennen die Funktionen ODER, UND, NICHT, NOR, NAND, ODER-ODER-NICHT, ODER-UND-NICHT verwirklicht werden. Die aufgeführten Schaltungen haben den Nachteil, daß sich wegen der festen Verdrahtung nur Jeweils eine bestimmte Grundfunktion verwirklichen läßt.
  • Des weiteren ist die Schaltung eines Einheitsbausteins bekannt, durch die die freie Beschaltbarkeit der beiden Eingänge wid des Kontaktes erreicht wird, so daß je nach der Belegung der Eingänge die Funktionen UND, NICHT, INHIBITION sowie durch Selbsthaltwig ein Speicher mit Setz- und Löscheingang realisiert werden können.
  • Der Mangel dieser Schaltungen besteht darin, daß bei keiner der realisierbaren Funktionen wahlweise eine Zeitverzögerung möglich ist.
  • Zum Aufbau von Zeitverzögerungen mit nur einem Relais sind verschiedene Schaltungen bekannt, bei denen die Zeitverzögerung über eine Kondensatorauf- bzw. -entladung erreicht wird.
  • Diese Schaltungen dienen ausschließlich dem Erhalt einer Zeitverzögerung ohne zusätzliche kombinatorische Aufgaben.
  • Es ist weiterhin eine Schaltung bekannt, bei der infolge einer über eine Diode parallel zur Relaiswicklung geschalteten R-C-Sombination die mit dieser Schaltung möglichen kombinatorischen punktionen UND, NICHT, INHIBITION sowie die Speicherfunktion ausschließlich mit einer Anzugsverzögerung verbunden sind und eine Abfall verzögerung vermieden wird.
  • Des weiteren ist bereits bekannt, einen RIC-Zeitkreis durch den Schließerkontakt eines Relais parallel zu dessen Wicklung, die mit einem ersten Anschluß direkt und mit dem zweiten Anschluß über eine in Durchlaßrichtung gepolte Diode und einen Begrenzungswiderstand fest an den beiden Polen einer .Gleichspannungsquelle liegt, zu schalten. Der Zeitkreis hat dabei die Aufgabe, bei Kurzschlüssen, die als Folge einer Impulssteuerung an.
  • einem zwischen der Diode und dem Begrenzungswiderstand vorhanden nen Eingang entstehen, den Abfall des Relais solange zu verzögern, bis ein für den Abfall auseichend langer Impuls an diesem Eingang ansteht.
  • Die vorstehend aufgeführten Möglichkeiten zur Bildung kombinatorischer und sequentieller Schaltfunktionen mit Relais lassen jedoch nicht den Aufbau einer Schaltungsanordnung zu, bei der die häufig benötigten Grundfunktionen UND, NICHT, INHIBITION und ein Speicher nach Bedarf zusätzlich mit einer der möglichen Zeitverzögerungen versehen werden können, ohne daß der Aufwand durch zusätzliche und nicht für jede Aufgabe benötigte Schaltungsteile erhöht werden muß.
  • Zweck der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu beheben und eine Schaltungsanordnung zur Durchführung logischer Schaltungsfunktionen mit Hilfe von Relais, insbesondere unter Verwendung von Schutzkontaktrelais, zu schaffen, Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Durchführung logischer Schaltfunktionen mit nur einem Relais, insbesondere mit Schutzkontaktrelais, zu schaffen, bei der ohne Veränderung der inneren Verdrahtung, Jedoch mit einer besseren Ausnutzung der Bauelemente und durch Ansteuerdung entsprechender Eingänge, eine UND-, NICHT-, INHIBITIONS-oder Speicherschaltung mit einem Zeitverhalten unter Ausnutzung einer R-C-Kbmbination wahlweise erreicht wird.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß parallel zu der Relaiswicklung eine R-C-Kombination und in Reihe zu beiden eine Diode und ein Vorwiderstand, der fest an einem Pol einer Gleichspannungsquelle liegt, angeordnet ist, daß die beiden Anschlüsse der Relaiswicklung sowie der mit der Diode verbundene Anschluß des Begrenzungswiderstandes mit einem dem Gegenpotential zugeordneten Signal beschaltet werden können und daß der in der Speicherschaltung über eine Entkopplungsdiode an den ersten Wicklungsanschluß angekoppelte Relaiskontakt über eine zur Entkopplungsdiode gegensinnig gepolten Diode überbrückt ist. Die Schaffung einer Funktionseinheit, die für mehrere Aufgaben genutzt werden kann, und eine Anordnung der Bauelemente auf Leiterplatten erfordert ein geringeres Bauvolumen für die Schaltungsanordnung und erleichtert die Wartung und tragt damit wesentlich zur ökonomischen Gestaltung von Industriesteuerungsanlagen bei.
  • Die Erfindung soll nachstehend an Hand des in der dazugehörigen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
  • Im Betriebszustand liegt an dem Anschluß N das Potential einer Gleichspannungsquelle1 damit ergeben sich mit der nachfolgend beschriebenen Belegung der Eingänge e 1 ... e 5 mit entsprechendem Potential folgende Schaltkombinationen: UND - Funktion: legt man an die Eingänge e 1 und e 5 Potential, so erscheint am Ausgang A erst dann Potential, wenn der Ebndensator C sich über den Widerstand R 2, die Diode D 1 und den Widerstand R 1 soweit aufgeladen hat, daß der Spannungsabfall über dem Widerstand R 2 summiert, mit der Kondensatorspannung die Ansprechspannung des Relais R e 1 erreicht und der Kontakt K schließt Die Abfallverzögerung wird in diesem Fall durch die Entladung des Kondensators zu C über den Widerstand R 2 und das Relais R e 1 erreicht. Damit ist der Eingang e 1 sowohl anzugsals auch abfallverzögert. Diese Betrachtung gilt auch für den Eingang e 4.
  • NICHT - Funktion: An den Eingängen e 1 und e 5 liegt Dauersignal.
  • Wird an dem Eingang e 2 Potential gelegt, so kann der aufgeladene Kondensator C sich wieder, wie vorher bei der UND-Funktion beschrieben, entladen und der Übergang von Potential am Ausgang 4 auf 0 erfolgt verzögert. Wird das Eingangssignal an e 1 entfernt, so erfolgt am Ausgang A der Übergang von O auf Potential ebenfalls verzögert. Steuert man den Eingang b an, so fällt das Relais Rel sofort ab. Liegt an den Eingängen e 4 und e 5 5 Dauersignal, so gilt für die beschriebene NICHT-Funtion, daß das Ausgangspotential nur verzögert auf 0 gebracht wird.
  • Speicher-Funktion: Das Setzen des Speichers erfolgt über den Eingang e 1 Jeweils verzögert wie bei der UND-Funtion. Für die Selbsthaltung wird der Eingang e 4. der mit dem Ausgang A gebrückt ist, über die Entkopplungsdiode D 5 benutzt. Über die Eingange e 3 und e 5 5 wird der Speicher unverzögert gelöscht. Beim unverzögerten Löschen über den Eingang e 3 muß der mit der Diode D 4 in Reihe liegende Ausgang a mit dem Eingang e 2 gebrückt sein bzw. an potential liegen. Über den Eingang e 2 erfolgt der Löschvorgang verzögert analog der NICHT-Funktion.
  • INHIBITION: Wird an die Eingänge e 1 und e 5 ein Potential und an die Eingänge e 2 und e 3 kein Potential gelegt, so führt der Ausgang A mit der durch die Aufladung des Kondensators bedingten Verzögerung Potential. Wird der Ausgang a 3 mit Potential belegt bzw. das Potential wom Eingang 3 5 entfernt, so nimmt der Ausgang unverzögert den Wert O a. Wird der Ausgang a 2 mit Potential belegt bzw. das POtential vom Eingang e 1 entfernt, so nimmt der Ausgang 4 verzögert den Wert o an; Die Verzögerung ist durch den durch die Kondensatorentladung hervorgerufenen verzögerten Abfall des Relais Re1 bedingt.' Die Dioden D 2 und D 3 dienen in bekannter Weise zur Entkopplung der Eingänge.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Schaltungsanordnung zur Durchführung logischer Schaltfunktionen mit wahlwieser Zeitverzögerung bei Verwendung von Relais mit einer Wicklung, insbesondere mit Schutzgaskontakrelais, besehend aus einer Reihendschaltung eines Relais (Re1) und eines Begrenzungswiderstandes (R 1), der ständig mit dem Pol (N) einer Gleichspannungsquelle verbunden ist und an den Relaisanschlüssen die E' änge (e 1) und (e 3) vorhanden sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zusätzlich zwischen dem Verknüpfungspunkt - Relalsanschluß/Eingang (e 3) - und dem Begrenzungswiderstand (R 1) eine in Anzugsstormrichtung des Relais gepolte Diode (D 1) liegt und zwischen der Diode (D 1) und dem Bergrenzungswiderstand (R 1) ein weiterer Eingang (e 2) angekoppelt ist, sowie parallel zu den Relaisanschlüssen die Reihenschaltung eines Kondensators (K) und eines Widerstandes (R 2) angeordnet ist, und daß am Verknüpfungspunkt - Relaisanschluß/Kondensator (C) - ein Ausgang (a) und ein Eingang (e 4) über Dioden (D 4 und D 5) angeschlossen sind und durch Einlegung von Brücken der Arbeitakontakt = durch die Dioden (D 4 und D 5) überbrückt ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Eingänge (e 1; e 2 und e 3) parallel frei beschaltbare Eingänge besitzen und daß mehrere solcher Schaltungsanordnungen, inabesondere auf einer bekannten Leiterplatte, angeordnet sind.
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