DE2024903A1 - Für den Erdeinbau geeignete, selbsttätig arbeitende Sicherheitsabsperrarmatur - Google Patents

Für den Erdeinbau geeignete, selbsttätig arbeitende Sicherheitsabsperrarmatur

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DE2024903A1
DE2024903A1 DE19702024903 DE2024903A DE2024903A1 DE 2024903 A1 DE2024903 A1 DE 2024903A1 DE 19702024903 DE19702024903 DE 19702024903 DE 2024903 A DE2024903 A DE 2024903A DE 2024903 A1 DE2024903 A1 DE 2024903A1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B7/00Water main or service pipe systems
    • E03B7/07Arrangement of devices, e.g. filters, flow controls, measuring devices, siphons or valves, in the pipe systems
    • E03B7/071Arrangement of safety devices in domestic pipe systems, e.g. devices for automatic shut-off
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
    • A62C4/02Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves
    • F16K17/22Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
    • F16K17/24Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting directly on the cutting-off member

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Description

  • PUr den Erdeinbau geeignete, selbsttätig arbeitende Sicherheitsabsperrarmatur Die vorliegende Erfindung betrifft eine für den Erdeinbau geeignete, selbsttätig arbeitende Sicherheitsabsperrarmatur für Transportleitungen und Hausanschlußleitungen iRr Wasser und Gas.
  • Sicherheitsabsperrarmaturen für den Erdeinbau für Transportleitungen und Hausanschlußleitungen weisen eine Stange auf, welche bis unter die Straßendecke geführt ist und einen Vielkant für das Aufsetzen eines Schlüssels aufweisen, mit dem ein Schieber innerhalb der Sicherheitsabsperrarmatur in die Leitung eingeschoben werden kann.
  • Bei Leitungsbrücken wird dieser Schieber dann von Hand in die Leitung eingeschoben und sperrt die Leitung ab.
  • Ehe diese Handbetätigung der Sohieber jedoch vorgenommen werden kann, steht oftmals ein Hauskeller, ein Grundstück oder eine Straße unter Wasser. Bei Leitungsbrücken in Gasleitungen wird dieser Leitungsbruch oft nicht rechtzeitig genug bemerkt und es entsteht die Möglichkeit eines Explosionsherdes.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, eine für den Erdeinbau geeignete, selbsttätig arbeitende Sicherheitsabsperrarmatur zu schaffen.
  • Ftir den Erdeinbau geeignete, selbsttätig arbeitende sicherheitsabsperrarmaturen, welche in Transportleitungen und Hausanschlußleitungen für Wasser und Gas einbaubar sind, gibt es bisher nicht.
  • Hingegen gibt es Sicherheitsventile in sehr großer Anzahl von den verschiedensten Bauformen und für die verschiedensten Zwecke. Diese Sicherheitsventile eignen eich Jedoch nicht für den Erdeinbau, weil es im allgemeinen erforderlich ist, daß diese Sicherheitsabsperrventile nach dem Absperrvorgang von Hand in ihre Normalstellung zurückgestellt werden oder sonstige Handgriffe erforderlich sind, um nach dem Tätigwerden des Sicherheitsabsperrventiles erneut eingestellt zu werden. Andere Sicherheitsventile eignen sich nicht für einen Erdeinbau, weil sie von Zeit zu Zeit einer Wartung bedürfen, so daß auch diese Ventile zugänglich sein müssen, was bei einem Erdeinbau nioht möglich ist.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile und schafft eine für den Erdeinbau geeignete Sicherheitsabsperrarmatur, welche bei Leitungsbruch sofort selbsttätig schließt und welche nach Behebung des Leitungsschadens von rußen her in einfacher Weise geöffnet werden kann oder welche sich sogar selbst zu öffnen instande ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Gehäuse der Sicherheitsabsperrarmatur als Leitungsstück mit vergrößertem Leitungsdurchmesser ausgebildet ist, daß zentral in den Gehäuse ein abgeschlossener Körper untergebracht ist, welcher axial eine den Ventilteller tragende, von einer Feder in den Körper hineinziehbare Stange aufweist, welcher ein Loch von sehr geringem Durchiesser aufweist, welches den Innenraum des Körpers mit dem in Inneren des Gehäuses liegenden Aussenraum um den Körper herun verbindet und welcher eine Abdichtung für die aus dem Inneren des Körpers herausgeführte, den Ventilteller tragende Stange aufweist.
  • Eine derartige Sicherheitsabsperrarmatur ist für den Erdeinbau geeignet, weil sie Kittel aufreist, welche sowohl ein selbsttätiges Schließen al auch ein selbsttätiges Öffnen nach Behebung des Leitungsschadens zuläßt.
  • Wird diese Sicherheitsabsperrarmatur in Gasleitungen eingebaut, so fällt bei einem Leitungsschaden der Druck in Bereich des Ventiltellers stark ab. Der im Inneren des Körpers vorhandene normale Druck reicht dann aus, um den Ventilteller in seinen Sitz zu drücken. Aus der Leitung nachströmendes Druckgas hält den Ventilteller in seinem Sitz fest. Ist der Leitungsschaden behoben, so braucht in den absperrten Leitungsabschnitt nur ein ganz kurzzeitiger Druck erzeugt zu werden, welcher dem Normaldruck in der Leitung entspricht, um die Sicherheitsabsperrarmatur wieder zu öffnen. Denn die vorgesehene Feder zieht in diesem Falle sogleich den Ventilteller zurück. Ein derartiger Druck kann in der abgesperrten Leitung leicht mit Hilfe einer Luftpumpe beispielsweise erzeugt werden.
  • Es ist aber auch ein selbsttätiges Öffnen dadurch möglich, daß der Ventilteller eine feine Bohrung aufweist.
  • Wenn der Ventilteller diese feine Bohrung aufweist, so baut sich mit der Zeit in der reparierten Leitung ein Druck auf, weil durch die feine Bohrung ständig Druckmedium in kleiner Menge in die abgesperrte Leitung hineinfließt.
  • Wird die Sicherheitsabsperrarmatur der vorliegenden Erfindung in Wasserleitungen benutzt, so ist es zweckmäßig, wenn in dem Körper ein durch eine Membran dicht abgeschlossener Raum vorhanden ist, welcher ein fest abgeschlossenes Luft- oder Gaspolster enthält. Diesem Gaspolster dient dazu, dem Ventilteller im Augenblick des Undichtwordens der abzusperrenden Leitung den notwendigen Schließimpuls zu gehen. Dieses Gaspolster kann aer auch in anderer Weise ausgebildet sein. Es ist beispielsweise möglich, in dem Körper einen Ball aus elastischen Material mit Luft- oder Gasfüllung, vorzugsweise auch mit einer schwammartigen geschlossenporigen Füllung einzulegen. Zweckmäßig ist es, wenn der Ball eine leicht verformbare, aber nicht dehnbare Aussenhaut aufweist. Dann kann nämlich die Gasfüllung bereits eine Vorspannung erhalten, so daß der Ball unter dem Leitungsdruck nicht allzu stark zusammengedrückt wird.
  • Zweckmäßig ist es, wenn die Abdichtung für die aus dem Inneren des Körpers herausgeführte, den Ventilteller tragende Stange eine Membran ist. Erfindungsgemäß ist es vorteilhaft, wenn die bei der Sicherheitsabsperrarmatur der vorliegenden Erfindung verwendeten Membranen an den Einklemmstellen einen ringförmigen Wulst aufweisen.
  • Vorteilhaft ist es, wenn die Feder eine Schraubenfeder ist, die vorzugsweise einen Kunststoffüberzug aufweist.
  • Zweckmäßig kann es aberauch sein, wenn die oder durch ein elastisch federndes 3and, vorzugsweise ein gewebtes oder gewirktes Band, z.B. aus Nylon, Perlon oder einem anderen dehnbaren Faden, gebildet ist.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die Zeichnung stellt einen Schnitt durch die Sicherheitsarmatur der vorliegenden Erfindung dar.
  • Die Leitung 1 erweitert sich zu dem Gehäuse 2 der Sicherheitsabsperrarmatur und geht schließlich in die Hausanschlußleitung 3, welche wieder geringeren Querschnitt aufweist, über. Im Inneren des Gehäuses 2 ist mittels der stangenförmigen Träger 4 ein Körper 5 angeordnet. Dieser Körper 5 ist aus Bfei Teilen 5a,5b,5o gesetzt. An den zusammengesetzten Stellen ist jeweils eine Membran 6,7 mit eihen Wulst 8, welcher ringförmig ist, eingespannt. Die Sitzteile der Teile 5a,5b, 5c sind für die Aufnahme des Ringwulstes 8 mit ringförmigen Ausnehmungen versehen. Im Inneren des Körpers 5 ist eine Stange 9 vorgesehen, welche den Ventilteller 10 trägt, welcher in den Sitz 11 einfällt. Die Stange ist in Inneren des Körpers 5 mittels einer durchbrochenen Führung 12 gehaltert und in dem Körper 2 mittles eines flügelförmigen Teiles 13 geführt. Eine Feder 14 wirkt auf das Ende der Stange 9 und zieht die Stange 9 mit dem Ventilteller 10 in die Offenstellung zurück In den Schäuse 5 ist eine feine Bohrung 15 vorgesehen. Eine weitere f@i Bohrung 16 ist in dem Ventilteller 10 vorgesehen. Anstelle der Membran 7 kann auch ein Ball 17 in den Körper 5 eingelegt sein. Dieser strichpunktiet dargestellte Ball 17 weist eine Luftfüllung und eine Füllung aus einem schwammartigen geschlossenporigen Material auf Die Sicherheitsabsperrarmatur der vorliegenden Erfi arbeitet folgendermaßen: Soplange die Leitung 3 in Ordnung ist, befindet dich die Sicherheitsabsperrarmatur der vorliegenden Erfi in der gezeichneten Stellung. Der Ventilsitz 11 ist in der weit vom Tellerventil 10 entfernt, so da das/Lei beförderte Medium aus der Leitung 1 um den Körper 5 und das Tellerventil 10 herum in die Leitung 3 fließen kann. Im Inneren des Körpes 5 befindet sich der gleiche Druck, wie im Inneren dss Gehäuses 2, weil durch die feine Bohrung 15 ein Druckausgleich erfolgen kann.
  • Zwischen der Membran 7 und dem Kopfteil So des Körpers 5 ist ein Luft- oder Gasvolumen eingeschlossen, welches unter dem Leitungsdruck derart zusammengedrückt ist, daß sich die Membran 7 nach oben hin wölbt.
  • Tritt in der Leitung s ein Leitungsbruch aui, so sinkt der Druck in der Leitung 3 plötzlich stark ab. Dieses Absinken des Druckes macht sich auch in dem Innenraum des Gehäuses 2, d.h. in dem Raum zwischen der Gehäusewandung des Gehäuses 2 und dem Körper 5 bemerkbar. Da durch die feine Bohrung 15 nur sehr langsam ein Druckausgleich stattfinden kann, drucks das luftpolster 18 zwischen der Membran 7 und dem Körperteil So die Membran 6 und damit das Tellerventil 10 entgegen der Federkraft 14 nach unten. Hierdurch kommt der ventilteller 10 auf den Sitz 11 und sperrt die Leitung 1 von der Leitung 3 ab.
  • In dem Augenblick des Absperrens baut sich im Inneren des Gehäuses 2 wieder ein höherer Druck auf, welcher sogar sich in das Innere des Gehäuses 5 fortsetzt. Dieser höhere Druck - es handelt sich schließlich um den vollen Druck in der Leitung 1 - verschließt das Tellerventil 10 solange, wie nicht dieser Druck ebenfalls in der Leitung 3 vorhanden ist, was solange sein wird, wie der Leitungsdruck vorhanden ist.
  • Ist nun der Leitungsdruck in der Leitung 3 behoben, so kann das Tellerventil 10 duroh einen Druck in der Leitung 3, welcher so groß ist wie der Druck im Inneren des Gehäuses 2, unter der Wirkung der Feder 14 aus seinem Sitz gehoben werden. Das geht allerdings nur relativ langsam vonstatten, weil da. im Inneren des Körper. 5 befindliche Druckmedium erst durch die Leitung 15 (feine Bohrung) wieder austreten muß.
  • Ein selbsttätigen Öffnen lässt sich durch die feine Bohrung 16 erreichen. Durch die feine Bohrung 16 tritt zwar Druckmedium solange beständig hindurch, wie auch der Leitungsbruch vorhanden ist. Es ist aber wegen der Feinheit der Bohrung 16 nur eine sehr viel geringere Menge als diejenige Menge, die durch den vollen Leitungsquerschnitt hindurchtreten würde. Ist nun die Leitung wieder repariert und der Leitungsbruch behoben, so füllt sich durch diese Bohrung 16 die Leitung 3 langsam wieder mit dem Druckmedium.
  • Sobald sich die Leitung 3 auf diese Weise mit dem Druckmedium gefüllt hat, herrscht gleicher Druck zu beiden Seiten des im Sitz 11 sitzenden Tellerventils 10, so daß nun die Kraft der Feder stärker wird als diejenige Kraft des Druckmediums in Inneren des Gehäuses 2, welche bisher den Ventilteller 10 in seinem Sitz 11 hielt. Hierdurch bewegt sich der Ventilteller 10 selbsttätig zurück in seine Offenstellung.
  • Anstelle des Luftpolsters 18 kann auch ein strichpunktiert dargestellter Ball 19 in den Körper 5 eingelegt werden, welcher die Wirkung des Luftpolsters 18 übernimmt. In diesem Falle kann die Membran 7 entfallen.
  • Ei ist ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß nahezu sämtliche Teile aus Kunststoff hergestellt werden können. Die Teile 5a, 5b, 58 des Körpers 5 können aus PVC beispielsweise hergestellt werden und miteinander verklebt werden. Die Membranen 7, 6 können aus Kunststoff hergestellt sein, s0B. aus einer Nylonfolie, Duroh die Wulst 8 sind die Membranen 6, 7 iest eingespannt, auoh wenn sie nioht duroh einen Sohraubdruok eingespannt sind. Die Stange 9 und das Tellerventil lo können ebenfalls und ebenso wie das Gehäuse 2 und das flügelförmige Teil 13 aus einem harten Kunststoff hergestellt wein. Will mon die Feder 14 nicht aus Stahl mit einem Kunststoffüberzug herstellen, so kann man die Rückholkräfte durch elastische gewebte Bänder aus Nylonfäden ableiten.
  • Diese Bänder sind in der Zeichnung nit der Bezugsziffer 20 bezeichnet. Zweckmässig ist es, ein solches Band von einem oberen Befestigungspunkt am K Körper 5 naoh unten durch eine Öse in der Stange 9 zu führen und danri wieder zu einem oberen Befestigungspunkt am Körper 5 ru fuhren. Vorteilhaft ist es, wenn mehrere solcher elastischer Bänder 20 vorgesehen sind.
  • Ebenso kann es vorteilhaft sein, wenn die Feder 14 im Inneren noch eine weitere Schraubenfeder mit entgegengesetztem Windungssinn aufweist.
  • Das untere Ende des Körpers 5 ist mit einem ringförmigen Vorsprung 23 versehen, hinter welchem der Ventilteller lo liegt, damit der Ventilteller lo im Strömungsschatten liegt.
  • Für den Fall, daß in der Leitung 1 Druckschläge vorkommen, ist es zweckmäßig, Sicherungsmaßnahmen vorzusehen, welche die Membran 6 vor einem Zerreißen schützen. Diese Sicherungsmaßnahmen können folgende sein: Es kann eine Diohtung 25 für den Ventilteller lo vorgesehen sein# welche hinter den Vorsprung 23 liegt und den Sitz des Ventiltellers lo am Körper 5 abdichtet. Es kann ein Überdruckventil, welches aus der Kugel 21 und einer elastischen Halterung 22 für die Kugel besteht, welche eine Öffnung ins Körper 5 verschliesst. Anstelle dieses aus einer Kugel bestehenden Überdruckventiles kann auch eine einfache Gummilasche vorgesehen sein, welche die zusätzliche Öffnung im Körper 5 verschliesst. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Membran 6 mit Hilfe eines Federringes 24 festzuklemmen, so daß bei Druckschlägen der Federring 24 den Sitz der Membran 6 freigibt, so daß zwischen Membran 6 und Stange 9 Druckflüssigkeit in das Innere des Körpers 5 eintreten kann.
  • Die erfindungsgemässe Sicherheitsabsperrarmatur kann auch so gebaut werden, daß sie in beiden Richtungen wirksam ist. In diesem Falle werden zwei Tellerventile lo vorgesehen und zwei entgegengesetzt gerichtete Körper 5.

Claims (9)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e :
    den' Erdeinbau geeignete selbsttätig arbeitende Sicherheitsabsperrarmatur für Transportleitungen und Hausanschlußleitungen für Wasser und Gas, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) der Sicherheitsabsperratmatur als Leitungsstück mit vergrößertem Leitungsdurchmesser ausgebildet ist, und daß sentral in dem Gehäuse (2) ein abgeschlossener Körper (5) untergebracht ist, welcher axial ein den Ventilteller (10) tragende, von einer Feder (14) in den Körper (5) hineinziehbare Stange (9) aufweist, welcher ein Loch (15) von sehr geringem Durchmesser aufweist, welches den Innenraum des Körpers (15) mit dem im Inneren des Gehäuse (2) liegenden Aussen raum um den Körper (5) herum verbindet, und welcher eine Abdichtung (6) für die aus dem Inneren des Körpers (5) herausgeführte, den Ventilteller (10) tragende Stange (9) aufweist.
  2. 2. Sicherheitsabsperrarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung für die aus dem Inneren des Körpers (5) herausgeführte, den Ventilteller (10) tragende Stange (9) eine Membran (6) ist.
  3. 3. Sioherheitsabsperrarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Körper (5) ein duroh eine Membran (7) dicht abgeschlossener Raum vorhanden ist, welcher ein fest abgeschlossenes Luft- oder Gaspolster enthält.
  4. 4. Sicherheitsabsperrarmetur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der dicht abgeschlossene Raum ein Hall (19) aus elastischem Material mit Luft- oder Gasfüllung, vorzugsweise auch mit einer schwammartigen geschlossenporigen Füllung, ist.
  5. 5. Sicherheitsabsperrarmatur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ball eine leicht verformbare, , aber nicht dehnbare Aussenhaut aufweist.
  6. 6. Sicherheitsabsperrarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine Schraubenfeder (14) ist, die vorzugsweise einen Kunststoffüberzug aufweist.
  7. 7. Sicherheitsabsperrarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder durch ein elastisch foderndes Band (20), vorzugsweise ein gewebtes oder gewirktes Band, gebildet ist.
  8. 8. Sicherheitsabsperrarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller (10) eine feine Bohrung (16) aufweist.
  9. 9. Sicherheitsabperrarnatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranen (6,7) an den Einklemmstellen einen ringförmigen Wulst (8) aufweisen.
    L e e r s e i t e
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