DE202148C - - Google Patents

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DE202148C
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buttermaking
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drum
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B5/00Other centrifuges
    • B04B5/10Centrifuges combined with other apparatus, e.g. electrostatic separators; Sets or systems of several centrifuges

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 202148 -■ KLASSE 45 g·. GRUPPE
Firma HEINRICH LANZ in MANNHEIM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Oktober 1906 ab.
Es ist bekannt, Milchschleudern mit kontinuierlich wirkenden Butterungsvorrichtungen derart zu vereinigen, daß entweder die Schleudertrommel eine besondere zur Butterung dienende Abteilung besitzt, oder daß eine besondere Butterungsvorrichtung durch die Trommelspindel bewegt wird.
Diese Einrichtungen lassen nicht die Verwendung der bekannten und vorteilhaften gewohnlichen Butterfässer mit einmaliger Füllung zu.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist es, eine gewöhnliche Handmilchschleuder mit einem periodisch arbeitenden Butterfaß auf einem Gestell zu vereinigen und die Antriebsvorrichtung derart auszubilden, daß der Antrieb des Butterfasses zwar von dem Handantrieb der Milchschleuder aus bewirkt wird, jedoch in der Weise, daß die Trommelspindel nicht beeinfiußt wird, sondern der Antrieb der Butterungsvorrichtung von einem langsam laufenden Zwischengetriebe aus erfolgt.
In den einzelnen Figuren bedeuten :
α den Ständer der Schleuder mit den Antriebsrädern, b den Behälter zur Aufnahme der zu entrahmenden Vollmilch, c die Entrahmungsschleudertrommel, d die mit beliebig ausgebildetem Schlag- oder Rührwerk versehene Butterungsvorrichtung.
Fig. ι zeigt eine Anordnung, bei welcher die Butterungsvorrichtung von dem Antriebsrad g der Milchschleuder unter Vermittlung eines Zahntriebes h bewegt wird; hier ist auch eine Ausrückvorrichtung i vorgesehen, welche bei gleichzeitigem Entrahmen und Buttern gestattet, die Butterungsvorrichtung auszurücken, sobald das Buttern vollendet ist.
Fig. 2 zeigt eine Anordnung, bei welcher der Antrieb der Butterungsvorrichtung ebenfalls von dem Rade g, aber unter Vermittlung eines Reibrades k bewirkt wird. Dieses Rad ist an der Reibfläche des Rades g radial vermittels eines Steuerhebels / verschiebar, iim auf diese Weise bei gleichbleibender Umdrehung der Kurbel die Geschwindigkeit des Schlägerwerks dem Fortgang des Butterungsprozesses entsprechend ausgleichen zu können. Durch Verschieben der Rolle k über die Reibfläche hinaus nach der Mitte ■ des Rades g wird die Butterungsvorrichtung außer Tätigkeit gesetzt.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Butterungsvorrichtung eine horizontale Schlägerwelle besitzt. Der Antrieb erfolgt von dem Rade g unter Vermittlung eines Zahntriebes h. Das Rad ist mit der Kurbel durch Kuppelung m von dem übrigen Mechanismus der Schleuder ausrückbar, so daß entweder Butterungsvorrichtung mit Schleudert: ommel zusammen betrieben werden können, oder nur die Butterungsvorrichtung allein.
Soll die Entrahmung und die Butterung zu verschiedenen Zeiten vorgenommen werden, so kann zur Aufnahme des Milchbehälters b und der Butterungsvorrichtung d ein und derselbe Träger, z. B. t in Fig. 3, auf welchen nach Bedarf b und d gesetzt werden, dienen, wodurch die Maschine einfacher und billiger
wird. In diesem Falle wird auch das Milchzuführungsrohr r überflüssig.
Ähnlich wie bei Milchschleudern mit stehender Trommel kann die Neuerung auch bei Schleudern mit hängender Trommel Anwendung finden, wie dies beispielsweise Fig. 4 zeigt. Hier ist die Entrahmungstrommel c unterhalb des Räderwerks aufgehängt, während die Butterungsvorrichtung (d e) oberhalb . desselben angeordnet ist und durch die Zwischenrad-, welle s angetrieben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Handmilchschleuder mit Butterungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gestell der Schleuder eine Butterungsvorrichtung mit einmaliger Füllung für jeden Butterungsvorgang derart angeordnet ist, daß ihr Antrieb von einem durch die Handkurbel bewegten, langsam laufenden Zwischengetriebe ohne Beanspruchung der Trommelspindel erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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