DE20210934U1 - Hochschrankauszug - Google Patents

Hochschrankauszug

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/42Vertically-oriented drawers, i.e. drawers where the height exceeds the width

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  • Assembled Shelves (AREA)

Description

Hochschrankauszug
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hochschrankauszug in Form eines rechteckigen Kastens mit einer die Kasten-Grundfläche bildenden Seitenwand und einem sich lotrecht zur Seitenwand erstreckenden umlaufenden Rahmen, wobei an der Seitenwand horizontal verlaufende Führungsmittel zur Führung und Verschiebung des Hochschrankauszuges gegenüber einem Möbelkorpus angeformt oder angebracht sind und an den vertikal verlaufende Rahmenholmen sowie an der Seitenwand eine Vielzahl von Befestigungs- und/oder Aufnahme- und/oder Tragemittel vorgesehen sind.
Hochschrankauszüge sind in vielerlei Ausführungsformen und für vielerlei Anwendungsfälle bekannt.
Bei einem Hochschrankauszug wird ganz allgemein von einem Auszug gesprochen, der bei geringer Breite insgesamt relativ hoch ist.
Hochschrankauszüge der gattungsgemäßen Art werden sowohl im Bereich von Küchenmöbeln wie auch von Büromöbeln eingesetzt, Anwendungsfälle für
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ -
^LTC -^BUROPttANlPATEfclT AND TRADEMARK ATTORNEYS
AiimeUungstext vom 17.07.2002 Seite 2
Hochschrankauszüge finden sich aber auch im Apothekenbereich zur Lagerung von Medikamenten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hochschrankauszug der gattungsgemäßen Art zu schaffen, der bei einfachem Aufbau vergleichsweise vielseitig verwendbar und einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kasten um eine vertikal verlaufende Mittelachse gesehen symmetrisch ausgebildet und somit wahlweise als links- oder rechtsseitig offener Hochschrankauszug nutzbar ist.
Durch die symmetrische Ausbildung - bezogen auf eine vertikale Mittelachse kann ein derartiger Hochschrankauszug für alle denkbaren Anwendungsfälle genutzt werden.
Je nach Verwendung als links- oder rechtsseitig offener Hochschrankauszug kann an die jeweils einer Schrankvorderwand zugewandte Seite des Rahmens am dort liegenden Rahmenholm eine Blende befestigt werden. Die hierfür erforderlichen Befestigungsmittel, Aufnahmemittel oder Tragemittel sind jeweils am vertikal verlaufenden Rahmenholm vorgesehen.
Für einen Hersteller derartiger Hochschrankauszüge wie auch für einen Möbelhersteller, der derartige Hochschrankauszüge zur Komplettierung seiner Möbel benötigt, gestaltet sich entsprechend die Lagerhaltung relativ einfach, da auf eine Links- oder Rechts Verwendbarkeit nicht besonders geachtet werden muß.
Die an den vertikalen Rahmenholmen sowie an der Seitenwand vorgesehenen Befestigungs-, Aufnahme- oder Tragemittel gestatten wiederum unabhängig von der Links- oder Rechtsverwendbarkeit die Anbringung der verschiedensten, für einen bestimmten Anwendungszweck benötigten Utensilienträgern oder Aufnahmekästen oder dergleichen, d. h., der nutzbare Raum des Hochschrankauszuges kann je nach Anwendungszweck beliebig bestückt werden.
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ -1
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Anmeidungstext vom 17.07.2002 Seite 3
Eine weitere Flexibilität bezüglich der Verwendbarkeit eines erfindungsgemäßen Hochschrankauszuges wird dadurch erreicht, daß nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung die Führungsmittel - bezogen auf eine horizontale Mittelachse des Kastens - symmetrisch zu dieser Mittelachse angeordnet sind.
Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist der Kasten als einstückiges Kunststoffteil ausgebildet.
Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, auf relativ einfache Art und Weise einen sehr stabilen Hochschrankauszug herzustellen.
Sofern gewünscht wird, daß ein erfindungsgemäßer Hochschrankauszug platzsparend gelagert und transportiert werden kann, kann es vorteilhaft sein, wenn nach einem weiteren Gedanken der Erfindung die Seitenwand und der Rahmen des Kastens als separate Bauteile hergestellt und formstabil miteinander verbunden sind.
Eine weitere Verbesserung kann dann dadurch geschaffen werden, daß der Rahmen zusammenfaltbar ausgebildet ist.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.
In den beigefügten Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, die im folgenden näher beschrieben werden.
Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Hochschrankauszuges mit zugehörigem, containerartigen Möbelkorpus,
Figur 2 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Hochschrankauszuges, der in einen herkömmlichen Möbelkorpus eingesetzt werden kann,
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - RATENTANjWJUTE - EtJROPBAN fc/iTEliT AND TRADEMARK ATTORNEYS
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Anmefdimgstext vom 17.07.2002 Seite 4
Figur 3 eine perspektivisch dargestellte Rückansicht eines erfindungsgemäßen Hochschrankauszuges,
Figur 4 eine perspektivisch dargestellte Vorderansicht eines erfindungsgemäßen
Hochschrankauszuges,
Figur 5 eine Vorderansicht des Hochschrankauszuges in Richtung des Pfeiles V in Figur 4,
Figur 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Figur 5,
Figur 7 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Hochschrankauszuges mit zum Teil noch nicht montierten Utensilienträgern,
Figur 8 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Hochschrankauszuges mit montierten Utensilienträgern,
Figur 9 eine perspektivische Darstellung eines Hochschrankauszuges nach einem
weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Figur 10 eine perspektivische Darstellung eines Hochschrankauszuges nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die Figuren 1 bis 8 zeigen einen Hochschrankauszug 1, der wahlweise in einen containerartigen Möbelkorpus 2 (Figur 1) oder in einen herkömmlichen Möbelkorpus 3 (Figur 2) einsetzbar ist.
Der Hochschrankauszug 1 weist die Form eines rechteckigen Kastens auf mit einer die Kasten-Grundfläche bildenden Seitenwand 4 und einem sich lotrecht zur Seitenwand 4 erstreckenden, umlaufenden Rahmen mit vertikalen Rahmenholmen 5 sowie horizontalen Rahmenholmen 6.
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Anmeldungstext vom 17.07.2002 Seite 5
An einem in Gebrauchslage vorderen, vertikalen Rahmenholm 5 ist eine Blende 7 mit einem Handgriff 8 befestigt.
An der Rückseite der Seitenwand 4 sind, wie Figur 3 besonders anschaulich zeigt, Führungsschienen 9 befestigt, mittels derer der Hochschrankauszug 1 in einem Möbelkorpus 2 oder 3 verschiebbar gelagert werden kann.
Der kastenartige Hochschrankauszug 1 ist beim Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 bis 8 insgesamt einstückig als Kunststoff teil hergestellt, wobei vorteilhafterweise sowohl die Seitenwand 4 als auch zumindest die vertikalen Rahmenholme 5 mit Verstärkungs- bzw. Versteifungsrippen 10 ausgestattet sind, um eine hohe Stabilität bei geringstem Materialeinsatz zu gewährleisten.
Sowohl die vertikalen Rahmenholme 5 wie auch die Seitenwand 4 sind mit Befestigungs-, Aufnahme- und/oder Tragemitteln 11 versehen, die beispielsweise der Befestigung der schon erwähnten Blende 7 an einem vertikalen Rahmenholm 5 oder der Festlegung von Utensilienträgern 12, wie in den Figuren 7 und 8 gezeigt, dienen.
Bei den erwähnten Befestigungs-, Aufnahme- und/oder Tragemitteln 11 kann es sich um Schraubkanäle oder eingepreßte Gewindebuchsen zum Anschrauben von beispielsweise Führungen oder Frontblenden handeln, ebenso können diese besagten Mittel in Form von Einhängsschlitzen zum Einhängen von Utensilienträgern 12 ausgebildet sein. Auch vorstehende oder vorspringende Stütznocken zum Aufhängen von Utensilienträgern 12 können hier eingesetzt werden.
Der Hochschrankauszug 1 ist erfindungsgemäß um eine vertikale Mittelachse A-A (siehe Figur 1) symmetrisch ausgebildet und kann somit beliebig links- oder rechtsseitig verwendet werden. Bei unterschiedlicher Einsatzlage des Hochschrankaufzuges 1 ist lediglich die Befestigung einer Blende 7 an unterschiedlichen vertikalen Rahmenholmen 5 erforderlich.
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Anmeldungstext vom 17.07.2002 Seite 6
Weiterhin sind die Führungen 9 an der Rückseite der Seitenwand 4 - bezogen auf eine horizontale Mittelachse B-B - symmetrisch zu dieser Mittelachse B-B angeordnet, was Figur 3 besonders deutlich macht.
Somit ist der Hochschrankauszug 1 auch &ldquor;auf Umschlag" einsetzbar. Letzteres kann dann sinnvoll sein, wenn ein horizontaler Rahmenholm 6 als eine Kammer mit einer durch Rippen 13 fest eingeteilten Kammer ausgebildet ist, während der gegenüber liegende vertikale Rahmenholm 6 als offener Kasten ausgebildet ist.
Letzteres ist bei den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 9 und 10 der Fall, wobei Figur 9 zeigt, daß der offene Kasten durch einsetzbare Trennwände 14 beliebig unterteilt werden kann oder gemäß Figur 10 durch einsetzbare Schalen 15 in gewünschter Weise unterteilbar ist.
Ein wie oben beschriebener und ausgestalteter Hochschrankauszug ist, insbesondere in einer einstückigen Kunststoffausführung, extrem preiswert herstellbar und aufgrund der beschriebenen Gestaltung universell verwendbar.

Claims (11)

1. Hochschrankauszug (1) in Form eines rechteckigen Kastens mit einer die Kasten-Grundfläche bildenden Seitenwand (4) und einem sich lotrecht zur Seitenwand (4) erstreckenden umlaufenden Rahmen, wobei an der Seitenwand (4) horizontal verlaufende Führungsmittel (9) zur Führung und Verschiebung des Hochschrankauszuges (1) gegenüber einem Möbelkorpus (2, 3) angeformt oder angebracht sind und an den vertikal verlaufenden Rahmenholmen (5) sowie an der Seitenwand (4) eine Vielzahl von Befestigungs-, und/oder Aufnahme- und/oder Tragemittel (11) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten um eine vertikal verlaufende Mittelachse (A- A) symmetrisch ausgebildet und somit wahlweise als links- oder rechtsseitig offener Hochschrankauszug (1) nutzbar ist.
2. Hochschrankauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel (9) - bezogen auf eine horizontale Mittelachse (B-B) des Kastens - symmetrisch zu dieser Mittelachse (B-B) angeordnet sind.
3. Hochschrankauszug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten als einstückiges Kunststoffteil ausgebildet ist.
4. Hochschrankauszug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (4) und der Rahmen des Kastens als separate Bauteile hergestellt und formstabil miteinander verbunden sind.
5. Hochschrankauszug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen zusammenfaltbar ausgebildet ist.
6. Hochschrankauszug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontal verlaufenden Rahmenholme (6) als jeweils nach außen hin offene Kammern ausgebildet sind.
7. Hochschrankauszug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kammern durch einstückig angeformte Rippen (13) in unterschiedlich gestaltete Fächer unterteilt ist.
8. Hochschrankauszug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kammern durch Trennwände (14) und/oder Kastenteile (15) in verschiedene Fächer unterteilt ist.
9. Hochschrankauszug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungs-, Aufnahme- und/oder Tragemittel (11) in Form von Schraubkanälen, Gewindebuchsen, Einhängeschlitzen oder dergleichen ausgebildet sind.
10. Hochschrankauszug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an einem vertikalen Rahmenholm (5) eine Blende (7) in Form einer Frontblende befestigt ist.
11. Hochschrankauszug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (7) mit einem Griffteil (8) ausgestattet ist.
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DE202009000048U1 (de) * 2009-01-22 2010-06-17 Paul Hettich Gmbh & Co. Kg Schrankmöbel
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