DE202095C - - Google Patents

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DE202095C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M15/00Carburettors with heating, cooling or thermal insulating means for combustion-air, fuel, or fuel-air mixture
    • F02M15/02Carburettors with heating, cooling or thermal insulating means for combustion-air, fuel, or fuel-air mixture with heating means, e.g. to combat ice-formation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust-Gas Circulating Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ju 202095-KLASSE 46 c. GRUPPE
PAUL*E. L. KOPP in ELBERFELD-SONNBORN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. August 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein aus zwei miteinander verbundenen Hohlkörpern bestehender Vergaser für Explosionskraftmaschinen, dessen Wesen gegenüber bekannten zweiteiligen Vergasern darin besteht, daß die Menge des erzeugten Benzingasgernisches im unmittelbaren Verhältnis zur Menge der Auspuffgase bzw. zur Geschwindigkeit der Maschine steht.
ίο Der Vergaser, welcher in beifolgender Zeichnung in Fig. ι und 2 in Vertikalschnittansicht als Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht ist, besteht aus emem Mischbehälter (Fig. i) und aus einem Vergaser (Fig. 2), welche beide durch eine Rohrleitung miteinander verbunden sind.
Der Vergaser (Fig. 2) besteht aus einer Büchse I, deren Oberteil durch eine Kappe 2 mit Gasaustrittöffnung 3 geschlossen und deren Boden zu einer Doppelwandung 4 ausgebildet ist, mittels welcher die Büchse auf einem Lagerkörper 5 ruht, der auf einer Lagerschale 6 ruht. In dieser ruht eine horizontale Welle 7 mit Kegelrad 8, welches im Eingriff mit einem Kegelrad 9 einer vertikalen Welle 10 steht, die mittels eines Zapfens 11 in die Lagerschale eingesetzt ist und einen Kugellagerring 12 trägt, der mit einem zweiten Ring 13 und dem Kugellagergestell 14, das in den Lagerkörper 5 eingesetzt ist, das Lager für die vertikale Welle 10 bildet.
Diese trägt am Kopfe ein Kreuz 15, an welchem Stangen 16 parallel zur Doppelwandung 4 angeordnet sind, die mittels Armen 17 einen Rohrkegel 18 tragen, dessen Spitze nach dem Boden der Büchse 1 gerichtet und dessen oberes Ende zu einer düsenartigen Ausspritzöffnung 19 ausgebildet ist, welche durch eine trichterartige Haube 20 überragt wird, die nach der Vertikalwandung der Kappe 2 gerichtet ist.
In der Kappe 2 ruht eine Rohrspirale 21, welche in ein Eintritts- und Austrittsrohr 22, 23 mündet; am Boden der Büchse 1 ist ein Rohrstutzen 24 angeordnet, durch welchen die Büchse mittels eines Steig- und Fallrohres mit dem Benzinbehälter verbunden ist.
Der Mischbehälter (Fig. 1) besteht aus einem Hohlkörper 25, in welchem ein Ventilgehäuse 26 eingebaut ist, in das ein durch den Körper 25 hindurchgeführtes Gaszuleitungsrohr 27 mündet. Der Ventilaustritt 28 wird durch ein Tellerventil 29 geschlossen, das von einer Spindel 30 getragen wird, die in einer Büchse 31 geführt wird. Die Spindel 30 wird durch eine Feder 32 in der Richtung nach dem Ventilaustritt 28 gedrückt und greift an einem Arme 33 einer in der tellerartigen Bekrönung 35 gelagerten Klappe 34 an.
An der Bekrönung ist eine zweite Klappe 36 vertikal drehbar gelagert, so daß der Innenraum des Hohlkörpers 25 durch die Bekrönung 35 und die Klappen 34 und 36 in eine obere und untere Kammer 37 und 38 abgeteilt wird. "
In der Wandung der oberen Kammer ist eine Gasaustrittsöffnung 39 angeordnet, während am Boden des unteren Raumes eine
Lufteintrittsöffnung 40 vorgesehen ist. Über dieser ist ein Ventilgehäuse 41 mit Drosselventil 42 angeordnet, das auf einer mit Durchtrittsöffnungen 43 versehenen Platte 44 und am Ventilgehäuse 26 drehbar gelagert ist. Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Einrichtung ist folgende:
In der Büchse 1, in welche durch den Stutzen 24 das Benzin eintritt, rotiert der durch die Maschine in Bewegung gesetzte Rohrkegel 18 und saugt das Benzin an, welches durch die Schwungkraft des Rohrkegels in diesem bis zur Ausspritzöffnung 19 geführt und gegen die Rohrspirale 21 geschleudert wird. Durch diese werden die heißen Auspuffgase des Motors hindurchgeführt, so daß er derart erhitzt wird, daß die antreffenden, fein verteilten Benzinteile in Gas umgewandelt werden, welches durch den Austritt 3 und ein Verbindungsrohr in das Rohr 27 (Fig. 1) und aus diesem in das Ventilgehäuse 26 gelangt. Hierbei bewirkt der Gasdruck ein zeitweises öffnen des Ventilaustritts 28, wodurch das Benzingas in die untere Kammer 38 eintritt, in welcher durch die Öffnungen 40 gleichzeitig atmosphärische Luft zutritt, die sich mit dem Benzingas mischt. Bei entsprechender Spannung wird die Klappe 34 gehoben, so daß das Gasluftgemisch in die obere Kammer $7 und aus dieser durch den Austritt 39 zur Verwendung gelangt. Erreicht das Gasluftgemisch eine höhere als normale Spannung, so hebt es auch die unter Federdruck stehende Klappe 36 und tritt in größereren Quantitäten in die obere Kammer 37 ein.
Je größer die Umdrehungsgeschwindigkeit des Rohrkegels 18 ist, die von der Geschwindigkeit der Maschine abhängig ist, um so größer ist die Quantität des angesaugten und verspritzten Benzins, und da von der Geschwindigkeit des Motors die Quantität der Auspuffgase abhändig ist, so vergrößert sich bei zunehmender Geschwindigkeit auch die Erwärmung der Rohrspirale 21, wodurch auch ihre Fähigkeit, eine größere Menge Benzin in Gas zu verwandeln, erhöht wird. Die Menge des erzeugten Benzingases steht somit im unmittelbaren Verhältnis zur Geschwindigkeit der Maschine.
Anderseits wird durch die Bauart des Mischbehälters es erreicht, daß, je stärker die Erzeugung von Benzingas und sein Eintritt in die Kammer 38 ist, zu welchem durch das Drosselventil 42 auch der Luftzutritt geregelt werden kann, um so großer auch die Menge des in der Kammer 38 befindlichen Gasluftgemisches ist, so daß dieses die Kraft hat, außer dem Ventil 34 auch das unter Federdruck stehende Zusatzluftventil 36 zu öffnen, und die Menge des bei.39 austretenden Luftgasgemisches zu steigern. Da die Erzeugung des Benzingases im unmittelbaren Verhältnis zur Geschwindigkeit der Maschine steht, so steht somit auch die Menge des austretenden Luftgasgemisches im unmittelbaren Verhältnis zu dieser.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Vergaser aus zwei miteinander verbundenen, für Benzingasentwickelung und Luftmischung dienenden Hohlkörpern für Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß im Gasentwickeier (1), welcher am Boden mit einer Benzineintrittsöffnung (24) und am Kopfe mit einer Gasaustrittsöffnung (3) versehen ist, ein Rohrkegel (18) rotierend gelagert ist, durch welchen das eintretende Benzin gegen eine durch Auspuffgase erhitzte Rohrspirale (21) geschleudert wird, so daß das angeschleuderte Benzin vergast wird.
2. Mischbehälter für Vergaser nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Hohlkörper (25), welcher mit regelbaren Lufteintrittsöffnungen (40) und einer über dieser angeordneten Austrittsöffnung (39) für. das Gasluftgemisch versehen ist, ein Ventilkörper (26), in welchen das Benzingas-Zuführungsrohr (27) mündet, und welcher mit einer tellerartigen Bekrönung (35) versehen ist, die durch zwei vertikal schwingende Klappen (34) und (36) erbreitert wird, derart.eingebaut ist, daß eine untere Mischkammer (38) und eine obere Abzugskammer (37) geschaffen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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