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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine mobile Minigolfanlage, die zur
flexiblen Verwendung auch auf kleineren Aufstellflächen
in Freizeitbereichen geeignet ist.
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Solche
insbesondere aus Freizeiteinrichtungen, Ferien- und Hotelanlagen
bekannten stationären Minigolfanlagen erfreuen sich wachsender
Beliebtheit bei Kindern und Erwachsenen in der Freizeitgestaltung.
Sie bestehen in der Regel aus mehreren, von den Spielern zu absolvierenden
einzelnen Minigolfbahnen, die mit unterschiedlichen Hindernissen und
Schwierigkeitsgrad ausgestattet sind. Da solche Anlagen wegen ihres
Platzbedarfs und der Unterhaltungskosten nur an wenigen Orten und
nicht beliebig zur Nutzung bereit stehen, besteht häufig
der Wunsch, eine ähnliche geartete Spielanlage im Kleinformat
auch in der näheren Umgebung, wie in Gärten oder
größeren Wohn- und Veranstaltungsflächen nutzen
zu wollen.
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Daher
wurden zahlreiche Vorschläge zum Aufbau von transportablen
und mobilen Minigolfanlagen gemacht, deren Aufstellung nur wenig
Stellplatz beanspruchen soll. Den meisten, bisher bekannten mobilen
Minigolfanlagen ist gemeinsam, dass sie nur eine einzige platzsparende
Spielbahn aufweisen, die mit wechselnden oder multifunktionalen
Hindernissen ausgestattet ist.
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So
ist beispielsweise aus der
DE
19743198 A1 eine tragbare Minigolfbahn bekannt, die aus
einer flexiblen einstückigen Bahn aus Kunststoff oder einem
textilem Gewebe besteht, bei der nur der runde Teil mit dem Zielloch
auf einer starren Unterlage z. B. aus Holz aufliegt. Die Spielbahn
wird teilweise durch eine Profilleiste als Umrandung begrenzt. Ein
auswechselbares Hindernis wird an einer Stelle der Spielbahn über
einen Rahmen und ein einsteckbares Brettchen mit Hindernisprofilen
realisiert.
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Zum
Transport wird die Minigolfbahn in einer bestimmten Reihenfolge
zusammengefaltet. Bei dieser bekannten Ausführung dürfte
es allerdings schwierig sein, auf Untergründen zu spielen,
die kleinere oder größere Unebenheiten aufweisen,
da durch die flexible Bahnfolie kein Niveauausgleich erfolgt. Der
Anwendungsbereich dieser Minigolfbahn sollte dadurch auf sehr ebene
Untergründe beschränkt bleiben.
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Aus
dem bekannten Stand der Technik ergibst sich Aufgabe, eine mobile
Minigolfanlage vorzuschlagen, welche die Nachteile der bisher bekannten technischen
Lösungen überwindet, einen geringen Platzbedarf
hat, schnell auf- und abbaubar ist, sowie Bodenunebenheiten unkompliziert
ausgleicht und dabei leicht und sicher zu transportieren ist.
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Die
Aufgabe wir durch die kennzeichnenden Merkmale des ersten Schutzanspruchs
gelöst. In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
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Danach
besteht die erfindungsgemäße mobile Minigolfanlage
aus einer einzelnen Spielbahn deren rechteckiger und runden Bahnanschnitt
aus mehr als drei, vorzugsweise vier einzelnen Bahnelementen zusammengesetzt
ist und von denen mindestens zwei als rechtwinklige Bahnelementen
und eins als in der Mitte längs geteiltes Rundelement ausgebildet
ist. Die einzelnen Bahnelemente werden dabei erfindungsgemäß durch überschiebbare
C-Profile auf konisch zulaufende Führungsschienen zusammengefügt.
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Die
Abmessungen der einzelnen Bahnelemente sind dabei so gewählt,
dass sie problemlos in einem Pkw-Kombi transportiert werden können.
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Erfindungsgemäß ist
der aus den zusammengesetzten Rundelementen gebildete Auslauf des Ziellochs
(Einlochstelle) mit einer Ausrolleinrichtung verbunden, welche das
seitliche Herausrollen des Spielballs nach dem Einlochen ermöglicht.
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Zur
ebenen Aufstellung der erfindungsgemäßen Minigolfbahn
sind an deren Unterseite feste und höhenverstellbare Füße
vorgesehen, mit denen Unebenheiten des Aufstellplatzes ausgeglichen
werden können.
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Die
Erfindung soll nun Anhand der 1 bis 3 und
eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
werden.
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Es
zeigen:
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1 die
erfinderischen Bahnelemente 2, 3, 4 und
deren Verbindungsmittel 5,
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2 die
Hindernisse 10, 11 und deren Anordnung auf der
Spielbahn,
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3 die
Unterseite eines Spielbahnabschnitts mit einem festen 13 und
einem höhenverstellbaren Fuß 12.
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Die
in 1 dargestellte erfindungsgemäße mobile
Minigolfanlage umfasst eine Spielbahn 1, die aus vier einzelnen
Bahnelementen 2, 3, 4 besteht. Davon
sind die Bahnelemente 2 und 3 recheckig ausgebildet,
während die beiden Bahnelemente 4 zwei gleichgroße
Halbkreise bilden. Die vorzugsweise aus Birkensperrholz mit einer
Stärke von 18 mm hergestellten Bahnelemente 2, 3, 4 lassen
sich mit Hilfe der unter ihnen angeordneten und konisch zulaufenden Profilbleche
durch überzuschiebende C-Profile 5 miteinander
lückenlos zur vollständigen Spielbahn 1 verbinden.
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Die
Spielfläche der Spielbahn 1 kann dabei durch bekannte
Verfahren, wie Filmbeschichtung oder Siebdruck auf den Grundplatten
der Bahnelemente hergestellt werden.
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Die
aus Birkensperrholz durch Tangentialschnitt hergestellten beiden
Rundelemente 4 werden zu einem Kopfkreis zusammengesetzt
in dessen Zentrum sich mittig die durch eine Stufenbohrung hergestellte
Einlochstelle 8 mit einem Lochdurchmesser von etwa 68 mm
befindet. Zur bequemen Aufnahme des eingelochten Minigolfballs durch
die Spieler ist unterhalb der Einlochöffnung 8 ein
Ausrollelement 9 (2) angeordnet,
welches das seitliche Herausrollen des Balls unterhalb eines Rundelements 4 ermöglicht.
Das Ausrollelement 9 besteht vorzugsweise aus einem KG-Rohr
mit 50 mm Durchmesser, welches über einen 78° Bogen
und einen mit einer entsprechenden Bohrung versehenen Holzklotz
an die Stufenbohrung der Einlochstelle 8 angeflanscht ist.
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Zur
Erhöhung der Standfestigkeit und Formstabilität
der Bahnelemente 2, 3, 4 sind an den
seitlichen Rändern deren Unterseite Stabilisierungsschienen 7 (1)
angebracht.
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Weiterhin
sind sowohl die Bahnelemente 2 und 3, sowie die
beiden Rundelemente 4 mit einer Spielflächenumrandung
(auch Bande genannt) 6 ausgestattet, welche vorzugsweise
durch Aluminiumschienen 6 mit einer Materialstärke
von 1,5 mm gebildet wird. Zur Vermeidung von Verletzungsgefahren weist
das Bahnelement 2 an der Seite des Abschlagpunkts 15 keine
Aluminiumschiene 6 auf und die beiden Seitenschienen sind
hier eine Abschrägung 14 versehen (1).
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Zur
besseren Verbindung zwischen der Nahtstelle der Bahnelemente 2 und 3 sind
die seitlichen Alu-Schienen der Umrandung 6 in Längsrichtung
versetzt aufmontiert.
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Um
das unbeabsichtigte Betreten der Spielbahn 1 durch die
Spieler möglichst auszuschließen und Bodenunebenheiten
ausgleichen zu können, sind auf deren Unterseite feste
und höhenverstellbare Füße 12, 13 (3)
angebracht. Hierbei sind jeweils insgesamt 6 Füße 12, 13 mit
einer Höhe von 100 mm für jedes rechteckige Bahnelements 2, 3 vorgesehen.
Durch diese erfindungsgemäße Einrichtung der höhenverstellbaren
Füße 12 ist es den Spielern, insbesondere
Kindern vorteilhaft möglich, ganz dicht an der Spielbahn 1 stehen
zu können.
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Die
in 3 dargestellten fest angeordneten Füße 13 erlauben
insbesondere eine bessere Stapelbarkeit der einzelnen Bahnelemente 2, 3, 4 und
verhindern die Beschädigung der Spielflächenumrandung 6 beim
Transport.
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Die
höhenverstellbaren Füße 12 werden
vorzugsweise durch eine in zwei Lagen Sperrholz eingeklebte Schlüsselschraube
M 12 mm × 50 mm gebildet, die in eine Rampermuffe (20 × 22
mm) einschraubbar ist. Die Rampermuffe ist in ein Holzklotz eingedreht,
dass auf der Spielbahnunterseite befestigt, vorzugsweise aufgeklebt
ist.
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Der
Abschlagspunkt 15 (Startloch) ist in Bahnelement 2 leicht
versenkt.
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Die
auf der Spielbahn 1 anzuordnenden Hindernisse 10, 11 sind
entsprechend den auf der Bahnoberfläche markierten und
nummerierten Befestigungsorten erfindungsgemäß ebenfalls
nummeriert und dadurch eindeutig zuordenbar.
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Die
vorteilhafte Zuordnung wird noch durch die zusätzliche
Verwendung verschiedener Positionsfarben der jeweiligen Hindernisse 10, 11 verbessert.
Ein Verrutschen der Hindernisse 10, 11 auf der Bahnoberfläche
wird, wenn nicht schon durch ihr Eigengewicht, dann durch die Anordnung,
vorzugsweise das Aufkleben einer stumpfen Folie auf deren Unterseite
verhindert.
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Leichtere
Hindernisse können auch an den Alu-Schienen der Spielbahnumrandung 6 befestigt werden.
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Die
vorliegende Erfindung einer flexiblen und mobilen Minigolfanlage
ist durch ihre praktische Konstruktion und ihren einfachen Auf-
und Abbau vielseitig verwendbar und für unterschiedliche
Einsatzorte geeignet. Durch die Grundaufteilung der Spielbahn 1 in
vier einzelne, leichte und nicht sperrige oder überstehende
Teile ist eine einfache, platzsparende Lagerung und ein bequemer
Transport möglich.
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Dabei
haben die vier stapelbaren Teile insgesamt nur einen geringen Platzbedarf
und können mit fast jedem Pkw-Kombi transportiert werden.
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Ein
besonderer Vorteil liegt auch in dem schnellen und einfachen Austausch
von Hindernissen auf der Spielbahn. Die Hindernisse und die Positionen
der Hindernisse auf der Spielbahn sind markiert und können
nach Bedarf in beliebiger Zahl eingesetzt und ausgetauscht werden.
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Mit
den im Ausführungsbeispiel angegebenen Bahnabmessungen
hat die erfinderische mobile Minigolfanlage nur einen Platzbedarf
von ca. 10 bis 12 qm. Somit ist ihr Einsatz überall dort
angebracht, wo für mehrere Bahnen kein Platz vorhanden
ist. Die vorgeschlagene Minigolfbahn kann z. B. auf Terrassen, in
Gärten oder Kellern, in Aufenthaltsräumen oder
anderen geeigneten Räumlichkeiten aufgebaut werden.
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Der
Einsatz der erfindungsgemäßen mobilen Minigolfanlage
eignet sich bestens zu Unterhaltung bei Feiern und Festen, wie Geburtstags-
und Familienfeiern, Stadt- und Vereinsfesten, Betriebsfeiern und Ähnlichem.
Aber auch zur Gestaltung der Freizeit in Schulen, Jugendherbergen,
Ferienanlagen, Schwimmbädern, auf Campingplätzen
und Bauernhöfen mit Tourismusanbindung könnte
die mobile Minigolfanlage beitragen.
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- 1
- Spielbahn
- 2
- Bahnelement 2
- 3
- Bahnelement 3
- 4
- Rundelemente 4 (Kopfkreis)
- 5
- C-Profile
(Verbindungsmittel)
- 6
- Spielflächenumrandung
(Aluminiumschiene)
- 7
- Stabilisierungsschienen
zum seitlichen Ausgleich
- 8
- Einlochstelle
(Zielloch)
- 9
- Ausrollelement
(Winkelbogen, Rohr)
- 10
- Hindernis
1/Befestigungsort 1
- 11
- Hindernis
2/Befestigungsort 2
- 12
- Höhenverstellbarer
Fuß
- 13
- Fester
Fuß
- 14
- Abgeschrägte
Kanten der Umrandung 6
- 15
- Abschlagspunkt
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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