DEF0017616MA - - Google Patents
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Description
F 17616 XI177.d
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spielfigur mit einem in ihrem Fuß sitzenden Stabillisierungsgewicht.
Sich selbst auf richtende Spielfiguren sind an sich schon seit langem bekannt, haben aber den Nachteil,
daß sich das in der Regel unten angesetzte Gewicht leicht von der eigentlichen Spielfigur trennt,
so daß diese unbrauchbar' wird. Überdies ist bei solchen Spielfiguren der Fuß kugelförmig ausgebildet,
so daß die Figur keine feste Standfläche hat und beim Bewegen oder 'beim Anstoßen hin und
her schwankt.
Man hat deshalb auch schon vorgeschlagen, die Spielfläche mit kleineren Mulden auszustatten, in
denen die Spielfigur mit ihrem kugeligen Fuß. ruht..
Dadurch ist zwar ein Abrutschen oder Hin- und
Herschwanken der- Figur Verhindert worden, aber die Spielfiguren können nun nicht mehr aui einer
beliebigen Spielfläche verwendet werden, sind also beispielsweise als Schachfiguren nicht .verwendbar.
Weiterhin sind schon Spielfiguren bekanht-
geworden, deren Fuß mit einer magnetischen
Grundplatte versehen ist, Diese Spielfiguren richten sich zwar nicht selbsttätig auf, rutschen aber auf
einer metallischen Grundfläche auch nicht ab. Der Nachteil dieser Spielfiguren ist aber der, daß auch
sie an eine bestimmte, nämlich metallische. Spielfläche gebunden sind, also nicht auf einer beliebigen
Spielfläche verwendet werden können, wenn man auf die Beibehaltung ihrer besonderen Eigenschaft Wert
legt.
Die erwähnten -Nachteile werden bei einer Spielfigur
der eingangs genannten Art dadurch vermieden, daß der das Gewicht umschließende Fuß
in Form einer Kugelkappe ausgebildet ist, wobei die Standfläche durch die ungefähr auf der halben
Höhe des Kugelkappenradius verlaufende Schnittfläche gebildet ist.
Durch die besondere Ausbildung der Standfläche dm Zusammenhang mit der angrenzenden Kugel-,
kappenwandung ward das Aufrichten dler Spielfigur unterstützt und begünstigt, Außerdem (haben Spielfiguren
dieser Art eine hohe Standfestigkeit und können auf jeder Spielfläche verwendet werden;
auch wackeln sie beim Spiel nicht hin und her.
Zweckmäßig ist die Anordnung so getroffen, daß die untere Gewichtsfläche durch die Wandung der
Spielfigur abgedeckt ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Spielfigur besteht die Wandung der Spielfigur aus
.mindestens zwei in der Längsrichtung der Spielfigur zusammengesetzten Teilen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausfü'hrun-gsbeispiel veranschaulicht,
und zwar zeigt
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung der er-y/,:
findungsgemäßeri Spielfigurund
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1.
Die Zeichnung zeigt eine Spielfigur, die aus zwei gleiclhfönmigen Längshälften ia und i& besteht, die
an ihren Rändern'zusammengefügt sind. Die beiden Hälften können aus einem beliebigen, vorzugsweise
leichten. Material bestehen, und ihre Verbindung kann auf irgendei-ne der in^ der Technik?· gebrauch!
ilchen Weisen erfoigein.
Die zusammengefügten Längshälften ia und I6.
bilden eine allseits geschlossene Hohlfigur, die einen Fuß 2 in der Form einer Kugelkalotte besitzt.
Die Schnittfläche der Kugelkalotte bildet die Standfläche der Figur und erstreckt sich etwa in 7»
der "halben 'Höhe1 des' Kugelradius senkrecht zur
Längsachse der Figur." - ■.'■··■"
Im Hohlraum der Figur ist im Bereich ihrer Bodenfläche ein Gewicht 3 eingebettet, das nach
dem. Zusammenfügen der beiden Hälften I0 und I6
von außen unzugänglich eingeschlossen ist. Das Gewicht 3 ist entweder mit dler einen oder anderen
der beiden Figurenhälften ia bzw. I6 fest verbunden
oder wird durch eine entsprechende Gestaltung der Innenseite1 der beiden Figurenhälften
im Hohlraum festgehalten.
Beim dargestellten Ausf ührungsbeispiel geschieht dies durch innere Ansätze oder eine innere Ring-1
willst 4, die das Gewicht 3 gegen die Bodenfläche des Hohlraumes hält. Das Gewicht 3 ist zweckmäßig
dem Hohlraum der Figur zwischen ihrer Bodenfläche und der Wulst 4 angepaßt und wird
auf diese Weise unverrückbar festgehalten.
Claims (3)
1. Spielfigur mit einem in ihrem Fuß sitzen-. den Stabilisierungsgewicht, dadurch gekennzeichnet,
daß der das Gewicht umschließende Fuß in Form einer Kugelkappe gestaltet ist,
wobei die Standfläche durch die ungefähr auf der halben Höhe des Kugelkappenradius verlaufende
Schnittfläche gebildet ist.
2. Spielfigur nach Anspruch 1, dadurch ge- i°»
kennzeichnet, daß die untere Gewichtsfläche durch die Wandung der Spielfigur abgedeckt ist.
3. Spielfigur nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung der Spielfigur aus mindestens zwei in der Längsrichtung
der Spielfigur zusammengesetzten Teilen besteht.
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