DE202008007751U1 - Leit- und Schutzeinrichtung für Amphibien - Google Patents

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; CARE OF BIRDS, FISHES, INSECTS; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K3/00Pasturing equipment, e.g. tethering devices; Guiding corridors; Corrals, e.g. portable, collapsible; Grids for preventing cattle from straying; Electrified wire fencing
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    • A01K2003/007Fencing and guiding systems for amphibia

Abstract

Leit- und Schutzeinrichtung für Amphibien, insbesondere Kröten, Lurche, Frösche oder dergleichen, bestehend aus im Erdreich einzusetzenden Betonfertigteilen, welche im Bereich der Wanderwege der Amphibien seitlich und längs von Verkehrswegen, wie Fernverkehrs- und Landstraßen, vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- und Schutzeinrichtung (1) aus einem mit einer L-förmigen Querschnittsform ausgebildeten Betonfertigteil (2) besteht, gebildet aus einem senkrechten Wandteil (3) und einem zum Wandteil (3) waagerecht verlaufenden Stütz-Auflageteil (4), und einseitig am Wandteil (3), der Straßenseite abgewandeten Seite, ein Laufflächenteil (5) und ein Überkletterschutz (6) angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Leit- und Schutzeinrichtung für Amphibien, insbesondere Kröten, Lurchen, Fröschen und dergleichen.
  • Derartige Leit- und Schutzeinrichtungen sind dauerhafte Einrichtungen, die den Tieren den Zutritt zu Fahrbahnen von Fern- und Landstraßen verwehren oder ihnen die gefahrlose Querung der Straßen ermöglichen sollen.
  • Dabei haben die Leit- und Schutzeinrichtungen die Aufgabe, Amphibien von der Straße fernzuhalten, wobei die Leit- und Schutzeinrichtungen in Verbindung mit amphibiengerechten Durchlässen der Wiedervernetzung von Amphibienteillebensräumen dienen und sie haben dabei ferner die Aufgabe, die an- und abwandernden Amphibien zu Durchlässen zu führen, um ein sicheres Queren von Straßen zu ermöglichen.
  • Bekannte Leit- und Sicherheitseinrichtungen, ausgebildet und auch als Amphibienschutzzäune bezeichnet, bestehen weitestgehend aus Wandelementen, welche an im Erdreich eingerammten Pfosten befestigt werden. Diese Wandelemente, auch Leitprofile, sind vorrangig aus metallischem Material hergestellt, besitzen im unteren und oberen Bereich Flansche, die zum einen als Laufstege dienen und zum anderen als Überkletterschutz im oberen Bereich der Wandelemente ausgebildet sind.
  • Ein derartiger Amphibienschutzzaun ist mit der DE 199 43 529 C1 bekannt geworden, der aus schussweise aufeinander folgenden Leitprofilen besteht. Je zwei benachbarte Leitprofile sind unter Eingliederung einer Befestigungslasche an einem im Boden verankerten Pfosten befestigt. Die Leitprofile selbst weisen einen bogenseitigen Laufstreifen auf, eine im Wesentlichen vertikale Leitwand sowie einen oberen Überhangstreifen. Die Befestigungslaschen besitzen eine im Querschnitt der Form der Leitprofile angepasste Form und bestehen somit aus einem Vertikalsteg, einem Bodenschenkel und einem Überhangschenkel.
  • Ein Amphibienzaun als Leiteinrichtung für Kröten oder Frösche ist auch aus der DE 93 18 629 U1 bekannt geworden, wobei der Amphibienzaun aus einzelnen Wandelementen besteht, die eine bestimmte Querschnittsstruktur besitzen und an im Erdreich eingelassenen Pfosten befestigt werden. Die Pfosten sind entweder als Doppel-T-Profile ausgebildet oder aus zwei U-Profilen hergestellt.
  • Ferner sei auf die DE 10 2005 009 834 B3 verwiesen, mit der ein Amphibienschutzzaun bekannt geworden ist, welcher aus an Pfosten befestigbaren Leitprofilen besteht, wobei die Leitprofile aus einer senkrechten Leitwand mit abgewinkelten Ober- und Unterflan schen ausgebildet sind. Der Oberflansch vom Leitprofil ist unter einem bestimmten Radius gekrümmt, konvex ausgebildet und auf einer Seite vom Leitprofil besitzt der Oberflansch eine Verkröpfung, die im gefügten, eingebauten Zustand den Oberflansch des vorhergehenden Leitprofils untergreift und die gefügten Leitprofile mittels Schraubelementen zum jeweiligen Pfosten auswechselbar verbunden werden.
  • Die beschriebenen bekannten Amphibienschutzzäune werden vorrangig in ebenen Geländeverläufen verwendet und können nur bedingt in Geländen mit geneigten Strukturverläufen eingesetzt werden oder müssen mit erheblichen Aufwendungen nachgerüstet und somit den Geländeverläufen angepasst werden.
  • Eine Angleichung eines derartigen Geländes an den Straßenverlauf ist sehr kostenaufwändig, so dass zur Geländesicherung auch bereits Betonfertigteile in Form von Stützwänden eingesetzt werden, um eine Stützung des Geländes und somit eine Sicherung zu erreichen.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Leit- und Schutzeinrichtungen für Amphibien, insbesondere Kröten, Lurchen, Fröschen oder dergleichen, bereitzustellen, welche sowohl im ebenen als auch im hügeligen Gelände aufstellbar sind, dabei als Böschungssicherung und als Leit- und Schutzeinrichtung fungieren und es ferner Aufgabe der Erfindung ist, vorhandene Betonstützwände mit Leit- und Schutzeinrichtungen auszubilden und somit die Nachteile der bekannten Lösungen weitestgehend beseitigt werden.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Aus den Unteransprüchen ergeben sich besondere Ausgestaltungen und vorteilhafte Lösungen der Erfindung.
  • Gemäß der Erfindung wurde eine Leit- und Schutzeinrichtung für Amphibien, insbesondere zum Schutz von Kröten, Lurchen, Fröschen oder dergleichen geschaffen, welche aus einem im Erdreich einzusetzenden Betonfertigteil besteht, welches eine l-förmige Querschnittsform besitzt und aus einem senkrechten Wandteil sowie einem waagerecht zum senkrechten Wandteil verlaufenden Stütz-Auflageteil besteht und am senkrechten Wandteil des Betonfertigteiles, der Straßenseite abgewandten Seite, ein Laufflächenteil und ein Überkletterschutz angeordnet sind.
  • Das Betonfertigteil der Leit- und Schutzeinrichtung übernimmt dabei Stütz- und Aufnahmefunktionen, welche darin begründet sind, dass das Betonfertigteil an Böschungswänden aufgestellt werden kann und dieser Bereich dann mit dem entsprechenden Material hinterfüllt wird, somit die Stützfunktion des Betonfertigteiles gegeben ist, während die andere Seite des Betonfertigteiles, die glatte Seite des senkrechten Wandteiles, mit dem Überkletterschutz und dem Laufflächenteil ausgebildet ist, somit hier die Schutz- und Leitfunktion für die Amphibien gegeben ist.
  • Das Laufflächenteil als auch der Überkletterschutz sind aus einem verzinkten Stahlblech hergestellt und werden über lösbare Verbindungen zum senkrechten Wandteil des Betonfertigteiles befestigt. Dabei ist von Vorteil, dass die einzelnen Betonfertigteile erst nach ihrer Montage oder ihrem Einsatz am Bestimmungsort mit dem Überkletterschutz und dem Laufflächenteil bestückt werden können.
  • Dies hat insbesondere den Vorteil, dass die Betonfertigteile in gestapelter Form transportiert werden können, somit auch keine Beschädigungen des jeweiligen Überkletterschutzes bzw. des jeweiligen Laufflächenteiles eintreten können.
  • Dies betrifft auch das „leichtere" Montieren/Verlegen der Betonfertigteile und, nachdem die Betonfertigteile in ihrer entsprechenden Position im Erdreich eingebettet sind, können der Überkletterschutz und die Laufflächenteile zum Betonfertigteil befestigt werden.
  • Die Ausbildung der Leit- und Schutzeinrichtung für Amphibien erfolgt derart, dass der jeweilige Überkletterschutz als auch das jeweilige Laufflächenteil mit dem jeweils nachfolgendem Bauteil stumpf aneinander gefügt und dann zum Betonfertigteil befestigt werden.
  • Bei dieser Ausführung besitzen das Betonfertigteil, der Überkletterschutz und das Laufflächenteil gleiche Längenmaße und eventuell an den Stoßstellen auftretende Spalte können mittels eines Dichtelementes verschlossen werden oder dieser Stoßbereich von stumpf aneinander stoßenden Überkletterschutz- und Laufflächenteilen wird mittels eines Überlappungsbauteiles überdeckt und somit abgeschlossen.
  • Bei dieser Ausbildung und Anordnung der einzelnen Bauteile der Leit- und Schutzeinrichtung liegen die einzelnen Bauelemente Stoß an Stoß, wobei an einer zweiten Ausführung der Überkletterschutz und das Laufflächenteil jeweils zum nachfolgenden Bauteil überlappend verbunden werden, wobei diese Ausführung insbesondere vorteilhaft ist für die Verbindung und Ausbildung des Überkletterschutzes.
  • Um diese überlappende Verbindung herzustellen, besitzt jeder Überkletterschutz einseitig eine Abkantung, mittels der der nachfolgende Überkletterschutz untergriffen wird.
  • Bei dieser Verbindung des Überkletterschutzes ist der jeweils nachfolgend anzubringende Überkletterschutz auf der gegenüberliegenden Seite der Abkantung verlängert ausgebildet, welche bei der Montage des Überkletterschutzes über die Abkantung des davor angeordneten Überkletterschutzes greift.
  • Die zweite gestellte Aufgabe der Erfindung, dass vorhandene Beton-Stützwände mit Leit- und Schutzeinrichtungen auszubilden sind, wird gemäß der vorgestellten Lösung dadurch gelöst, dass der Überkletterschutz und das Laufflächenteil als jeweils ein Bauteil ausgebildet sind, welche somit auch einzeln bzw. getrennt an vorhandenen Stützwänden im Bereich von Straßenverläufen montiert werden können, dies in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten, insbesondere der Ausbildung und Gestaltung der vorhandenen Stützwände.
  • Sind diese bereits mit Laufflächen, in Form von Rinnensteinen, ausgebildet, so entfällt die Montage von Laufflächenteilen und es bedarf nur noch der Anordnung und Befestigung des Überkletterschutzes, so dass durch dieses Nachrüsten gleichfalls eine sachkundige Leit- und Schutzeinrichtung für Amphibien geschaffen werden kann.
  • Mit nachfolgendem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert werden.
  • Die dazugehörige Zeichnung zeigt in
  • 1: das komplette Bauteil einer Leit- und Schutzeinrichtung,
  • 2: die Ausbildung des Überkletterschutzes und
  • 3: die Ausbildung des Laufflächenteiles.
  • Der Aufbau und die Ausbildung der geschaffenen Leit- und Schutzeinrichtung 1 ist in perspektivischer Ansicht in der 1 gezeigt, so besteht diese Leit- und Schutzeinrichtung 1 aus einem Betonfertigteil 2, welches aus einem senkrechten Wandteil 3 und einem waagerecht zum senkrechten Wandteil 3 angeordneten Stütz- und Auflageteil 4 besteht. Der Einbau und die Verlegung des vorgestellten Betonfertigteiles 2 erfolgt auf einem entsprechend vorbereiteten Untergrund, dessen obere Schicht eine Betonschicht ist, zu der das Betonfertigteil 2 mittels des Stütz- und Auflageteiles 4 aufgesetzt wird. Nach Abbindung des Betons erfolgt das Hinterfüllen/Ausfüllen des hinteren Bereiches des Betonfertigteiles 2.
  • Auf der gegenüberliegenden Seite des Betonfertigteiles 2, der Seite, die dem jeweiligen Straßenverlauf entgegengerichtet ist, sind an dem senkrechten Wandteil 3 in dessen oberem Bereich der Überkletterschutz 6 und im unteren Bereich, oberhalb des Erdbodens, das Laufflächenteil 5 vorgesehen, welche über geeignete Befestigungselemente zum Betonfertigteil 2 verbunden werden.
  • Zu diesem Zweck werden bei der Herstellung des Betonfertigteiles 2 im oberen und unteren Bereich des senkrechten Wandteiles 3 Öffnungen 14 vorgesehen, in denen beispielsweise Gewindehülsen eingesetzt werden können, zu denen die Befestigungselemente/Schrauben für das Laufflächenteil 5 und den Überkletterschutz 6 verschraubt werden können.
  • Denkbar und realisierbar ist auch, dass ohne den Einsatz von Gewindehülsen und ähnlichen Aufnahmeelementen in diese Öffnungen beispielsweise Steinschrauben eingesetzt werden können, zu denen dann der Überkletterschutz 6 und das jeweilige Laufflächenteil 2 befestigt werden.
  • In Abhängigkeit der Struktur des Geländes, in dem die Leit- und Schutzeinrichtung 1 aufgebaut werden soll, erfolgt die Ausbildung und Anordnung der Laufflächenteile 5 und des Überkletterschutzes 6 zum jeweiligen Betonfertigteil 2.
  • Dies bedeutet, wenn ein ebenes Gelände vorhanden ist, werden der Überkletterschutz 6 und die Laufflächenteile 5 mit Längen ausgebildet, die dem Längenmaß des Betonfertigteiles 2 entsprechen und somit die einzelnen Elemente der Leit- und Schutzeinrichtung 1 in Stoß-Stoß-Anordnung zueinander gefügt werden.
  • Eine weitere Ausführung der Laufflächenteile 5 und des Überkletterschutzes 6 besteht darin, dass die Laufflächenteile 5 und die Teile des Überkletterschutzes 6 beim Errichten des Amphibienschutzzaunes in gesteckter Form, somit überlappend, miteinander verbunden sind.
  • Zu diesem Zweck sind das Laufflächenteil 5 und der Überkletterschutz 6 mit Abkantungen 13 ausgebildet, deren äußere Abmaßungen um mindestens das doppelte Dickenmaß der Laufflächenteile 5 und des Überkletterschutzes 6 ausgebildet sind, so dass beim Fügen dieser Teile die überlappende Verbindung herausgebildet wird. Dabei ist es für die überlappende Ausführung notwendig, dass sowohl der Überkletterschutz 6 als auch das Laufflächenteil 5 auf der gegenüberliegenden Seite über das Betonfertigteil 2 hinausragen und mit einem Längenmaß ausgebildet sind, welches dem Längenmaß der Abkantungen 13 entspricht und somit die Voraussetzungen für eine fugenfreie Verbindung gegeben sind.
  • Dabei bleibt es unbenommen, sollten sich montagebedingt trotzdem kleine Spalte an den Stoßstellen ergeben, dass diese mittels einer Dichtung oder eines Überlappungsbleches überdeckt werden können.
  • Die Ausbildung des Überkletterschutzes 6 und des Laufflächenteiles 5 ist in den 2 und 3 dargestellt.
  • So ergibt sich aus der 2, dass der Überkletterschutz 6 als ein doppelter Überkletterschutz ausgebildet ist. Dies wird dadurch erreicht, dass der Überkletterschutz 6 u-förmig gestaltet ist und Schenkel 7; 9 besitzt, die zum Steg 8 um 90° abgewinkelt sind und unterschiedliche Langen besitzen.
  • Die Darstellung nach 2 zeigt hier die Verbindung von zwei Teilen eines Überkletterschutzes 6, wie sie im Bereich der Verbindungsstelle zweier Überkletterschutze 6 verbunden sind.
  • Ähnlich ist die Verbindungsstelle von zwei Laufflächenteilen 5 gestaltet, wie in der 3 gezeigt. Auch diese Verbindung ist in überlappender Form ausgebildet. Die Laufflächenteile 5 besitzen ein z-förmiges Profil, wobei die beiden Stege 11; 12 einmal nach oben und einmal nach unten zur Lauffläche 10 des Laufflächenteiles 5 abgewinkelt sind. Die Befestigung des Laufflächenteiles 5 erfolgt analog der des Überkletterschutzes über den Steg 11 zum senkrechten Wandteil 3 des Betonfertigteiles 2 und der Steg 12 wird in das Erdreich eingelassen, so dass ein ungestörter Übergang zum Laufflächenteil 5 gegeben ist.
  • Das Z-Profil des Laufflächenteiles 5 ist so ausgeformt, dass die Lauffläche 10 geneigt verläuft und zwar geneigt zum Erdreich, somit auch erreicht wird, dass die Lauffläche 10 bei Regen von Verunreinigungen befreit wird und glatte Laufwege gegeben sind.
  • Wie bereits oben ausgeführt, können vorhandene Stützwände mit diesem Laufflächenteil 5 und dem Überkletterschutz 6 ausgebildet werden, wodurch eine Leit- und Stützeinrichtung herausgebildet wird, mit der gleichfalls geschützte Wanderwege von Amphibien realisiert werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19943529 C1 [0005]
    • - DE 9318629 U1 [0006]
    • - DE 102005009834 B3 [0007]

Claims (12)

  1. Leit- und Schutzeinrichtung für Amphibien, insbesondere Kröten, Lurche, Frösche oder dergleichen, bestehend aus im Erdreich einzusetzenden Betonfertigteilen, welche im Bereich der Wanderwege der Amphibien seitlich und längs von Verkehrswegen, wie Fernverkehrs- und Landstraßen, vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- und Schutzeinrichtung (1) aus einem mit einer L-förmigen Querschnittsform ausgebildeten Betonfertigteil (2) besteht, gebildet aus einem senkrechten Wandteil (3) und einem zum Wandteil (3) waagerecht verlaufenden Stütz-Auflageteil (4), und einseitig am Wandteil (3), der Straßenseite abgewandeten Seite, ein Laufflächenteil (5) und ein Überkletterschutz (6) angeordnet sind.
  2. Leit- und Schutzeinrichtung für Amphibien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- und Schutzeinrichtung (1) an vorhandenen Beton-Stützelementen derart ausgebildet wird, dass der Überkletterschutz (6) an dem senkrechten Teil des Beton-Stützelementes angeordnet ist und wahlweise, in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten, die Laufflächenteile (5) im Bodenbereich zu den vorhandenen Beton-Stützelementen montierbar sind.
  3. Leit- und Schutzeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überkletterschutz (6) und das Laufflächenteil (5) auswechselbar am Betonfertigteil (2) oder an vorhandenen Beton-Stützelementen angeordnet und aus einem feuerverzinkten Stahlblech hergestellt sind.
  4. Leit- und Schutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Überkletterschutz (6) ein Doppelüberkletterschutz ist, die Form eines ungleichschenkligen U-Profils besitzt und aus einem Schenkel (7), einem zum Schenkel (7) um 90° abgewinkelten Steg (8) und einem zum Steg (8) um 90° abgewinkelten Schenkel (9) besteht.
  5. Leit- und Schutzeinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (7) mit einem längeren Schenkelmaß gegenüber dem Schenkel (9) ausgebildet ist und der Überkletterschutz (6) über den Schenkel (7) zum senkrechten Wandteil (3) des Betonfertigteiles (2) befestigt ist.
  6. Leit- und Schutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Überkletterschutz (6) und das Laufflächenteil (5), schussweise, Stoß an Stoß oder überlappend am Betonfertigteil (2) und/oder an vorhandenen Beton-Stützelementen angeordnet und durch das Fügen dieser Bauteile Leit- und Schutzeinrichtungen (1) in gewünschten Längen herausbildbar sind.
  7. Leit- und Schutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Stoß-Stoß-Anordnung des stumpf aneinander stoßenden Überkletterschutzes (6) und der stumpf aneinander stoßenden Laufflächenteile (5) die Stoßstellen mittels eines Überlappungsbleches oder einer Dichtung überdeckt bzw. verschlossen werden.
  8. Leit- und Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufflächenteil (5) ein Z-Profil besitzt, dessen Lauffläche (10) geneigt verläuft und mit gleichschenkligen Stegen (11; 12) ausgebildet ist.
  9. Leit- und Schutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Überkletterschutz (6) bei überlappender Anordnung zum senkrechten Wandteil (3) oder zum vorhandenen Beton-Stützelement einseitig eine Abkantung (13) besitzt, die Abkantung (13) mit einem Abkantungsmaß ausgebildet ist, welches kleiner dem zweifachen Dickenmaß des Überkletterschutzes (6) ist.
  10. Leit- und Schutzeinrichtung nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufflächenteil (5) bei überlappender Anordnung einseitig eine Abkantung (13) besitzt, wobei die Abkantung (13) mit einem Abkantungsmaß kleiner, mindestens dem zweifachen Dickenmaß des Laufflächenteiles (5) ausgebildet ist.
  11. Leit- und Schutzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Überkletterschutz (6) und das Laufflächenteil (5) aus einem kunststoffbeschichteten Stahlblech bestehen.
  12. Leit- und Schutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das senkrechte Wandteil (3) Öffnungen (14) besitzt, zu denen der Überkletterschutz (6) und/oder das Laufflächenteil (6) befestigt werden, vorzugsweise sind in den Öffnungen (14) Gewindehülsen eingesetzt, in denen die Befestigungsschrauben für den Überkletterschutz (6) und das Laufflächenteil (5) einschraubbar sind.
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