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Die Erfindung bezieht sich auf einen Relßver« Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematlseh
Schluß mit BetHtigungssehieber, dessen Kuppelglieder und teilweise Im Schnitt eine Ausführungsform der
durch ein Verbindungsstück verbundene Kuppel- Erfindung, und zwar zeigt w , rtll ,
köpfe aufweisen. Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Gliederpaar
Es sind Reißverschlüsse bekannt (deutsche Offen- β eines geschlossenen Relßverechjueses,
legungsschrift 1 937 746), deren Kuppelglieder zwei Fig. 2 eine Draufsicht auf ein einzelnes Glieu des
Reihen von hakenförmigen Kuppelköpfen aufweisen, Reißverschlusses, ...,,.,
welche innerhalb jedes Gliedes je ein Verbindungs- Fig.3 einen Längsschnitt durch einen Rüißvur-
stück zwischen den Kuppelköpfen aufweisen. Schluß nach F i g. 1 beim öffnen durch einen Schieber,
Werden derartige Reißverschlüsse mit Schiebern »o Fig.4 eine perspektivische Ansicht eines Schie-
bekannter Ausbildung geöffnet und geschlossen, so bers nach Abnahme einer Seitenwand und
besteht in besonderem Maße die Gefahr der Ver- F i g. 5 eine Draufsicht auf djc Keile des Schiebers,
hakung bzw. des stoßweisen Laufes des Schiebers. Die beiden den Reißverschluß bildenden Kuppul-
BeI der genannten besonderen Ausbildung von gliederketten sind in der Zeichnung mit.2,3 bezeich-
Reißverschlüssen vermögen bekannte Schieberkon- 15 net. Die für beide Ketten gleich ausgebildeten Kup-
struktionen mit Führungsflächen, weiche den Kupp- pelglieder bestehen aus je zwei hakenförmigen Kup-
lungs- bzw. Entkupplungsvorgang der Kuppelglieder pelköpfen 4 bzw. 4' und je einem Verbindungs-
erzwingen, diesen Mißstand nicht zu beseitigen. Er- stück 5 bzw. 5'. Die Verbindungsstücke haben un
findungsgemäß kennzeichnet sich der genannte Reiß- einer Seite abgeschrägte Auflaufflächen 5« bzw. 5 a'.
Verschluß in Zusammenarbeit mit einem Betätigungs- ao Bei geschlossenem Reißverschluß überlappen sich die
schieber dadurch, daß die Verbindungsstücke sich, entsprechenden Verbindungsstücke 5 und 5' der
mit abgeschrägten Auflaufflächen wechselweise über- Ketten 2 und 3 mit ihren Auflaufflächen 5 β, Sa*
lappen und daß der Schieberöffnungskeil des Betäti- (Fig. 1).
gungsschiebers einen mit den Auflaufflächen zusam- Der Schieber hat zwischen seinen Y-förmigen Füh-
menwirkenden Vorlaufkeil aufweist. 25 rungsschienen 8 einen Schieberöffnungskeil 6, der die
Beim öffnen des Reißverschlusses gleiten bei einer Scheitel der Kuppelköpfe 4, 4' auseinanderdrückt,
derartigen Ausbildung der Glieder und des Schiebers und einen Vorlaufkeil 7, der ebenso, und zwar zeitdie
Auflaufflächen der Verbindungsstücke als erste lieh vorlaufend auf die Schrägflächen 5 a, Sa' der
auf die Vorlaufkeilflächen des Schieberöffnungskeils Verbindungsstücke 5, 5' wirkt. Die Scheitel der
und bewirken dadurch ein sanftes und allmähliches 30 Keile 6 und 7 sind mit 6', T bezeichnet.
Auseinanderfügen der einzelnen Kuppelglieder, so D . ,„„„„„,„I,.
daß insbesondere im Bereich des Knickes der Glied- Patentanspruch,
führungsflansche durch die Vorlaafkeilflächen in Zu- Reißverschluß mit Betätigungsschieber, dessen
sammenarbeit mit den schrägen Auflaufflächen ein Kuppelglieder durch ein Verbindungsstück verallmähliches
Spreizen der Kuppelglieder erzielt wird. 35 bundeneKuppelköpfe aufweisen, dadurch g e Ein
derart ausgebildeter Kuppelschieber ergibt einen kennzeichnet, daß die Verbindungsstücke
außerordentlich weichen Lauf der Kuppelglieder, so- (5, ^O sich mit abgeschrägten Auflaufflächen (5«,
gar auch dann noch, wenn im Betrieb des Ver- 50*) wechselweise überlappen und daß der
Schlusses z. B. Verschmutzungen, Eindringen vor. Schieberöffnungskeii (6) de» Bitätigungsschiebers
sonstigen Fremdteilen, AbnutTunwrsc'ieinungen 40 einer. mit den Auflauffiäütcu (Sj Sa') zusainmea-
oder eine Vereisung vorkommen. wirkenden Vorlaufkeil (7) aufweist.