DE2016367A1 - Isoliergehäuse für elektrische Verbinder - Google Patents
Isoliergehäuse für elektrische VerbinderInfo
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
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Description
Patentanwalt
MÜNCHEN 71 (Solin)
Franz-Hals-Straße 21
Telefon 796213
AMP 2690 München, 2. April 1970
sch
AMP Incorporated
Eisenhower. Boulevard
Harrisburg, Penna., Y..SUA.
Eisenhower. Boulevard
Harrisburg, Penna., Y..SUA.
Isoliergehäuse für elektrische Verbinder
Priorität; 10. April 1969; -Großbritannien; Nr. 18443/69 . · ' '
Die Erfindung bezieht sich auf ein Isoliergehäuse für
elektrische Verbinder.
Elektrische Verbinder, die beispielsweise durch Andrücken
mit den Enden von Leitungsdrähten verbunden sind, können in
in einem Gehäuse aus elektrische isolierendem Material gebildeten Ausnehmungen gehalten werden.
Die,Gehäuse können als einzelne Stücke aus Kunststoff formgepreßt
werden. Die Preßformen für derartige Gehäuse sind jedoch im allgemeinen in der Herstellung kompliziert und
teuer.
Ein Isoliergehäuse für einen elektrischen Verbinder, bestehend aus zwei Gehäusehälften, die durch einen umklappbaren
Abschnitt verringerten Querschnitts miteinander verbunden sind, welcher eine Klappverbindung zwischen den Gehäusehälften bildet, so daß die Gehäusehälften um einen elektrischen
Verbinder herum geschlossen werden, kennzeichnet sich
00 9842/131.1
'·■"''■'" Bayerische Vereinsbank"München 820993
gemäß der Erfindung dadurch, daß das Gehäuse durch Strangpressen von Kunststoff gebildet ist und daß sich der umklappbare
Teil in der Strangpreßrichtung erstreckt.
Vorzugsweise wird durch einen einzigen Strangpreßvorgang eine Vielzahl von in einem Stück miteinander ausgebildeten
Gehäusen hergestellt, wobei die Gehäuse ursprünglich teilweise voneinander getrennt sind, um die vollständige Trennung
der Gehäuse nach der Montage der Verbinder in den Gehäusen zu erleichtern. Auf diese Weise kann der Strang als
ein Gehäusestreifen einer Maschine zur Montage elektrischer Verbinder in den Gehäusen zugeführt werden.
In den Gehäusehälften sind in der Strangpreßrichtung komplementäre
Zungen und Nuten ausgebildet, welche zusammenwirken, um den elektrischen Verbinder in seiner Stellung in dem Gehäuse
zu halten.
In dem Gehäuse ist ein Schlitz vorgesehen zur Aufnahme von an dem elektrischen Verbinder ausgebildeten Verriegelungsmitteln,
wobei sich der Schlitz quer zur Strangpreßrichtung erstreckt.
Auf einer Oberfläche des Gehäuses ist ein Paar von im Abstand
voneinander angeordneten parallelen Rippen vorgesehen, die sich in der Strangpreßrichtung erstrecken zum Zweck uer
Ausrichtung des Gehäuses mit einem damit zu verbindenden Gehäus e.
Vorzugsweise ist in einer Gehäusehälfte eine Nut vorgesehen
zur Verbindung mit einem Verriegelungselement im anderen Gehäuseteil, so daß die Gehäusehälften in ihrer geschlossenen
Stellung miteinander verriegelt werden.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben
009842/1311
ß OR1G/NAL
AMP 2690
2Ö16367
sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit den Zeichnungen, Von den Figuren zeigen:
Figur 1
Figur 2
Figur 3
Figur 4
Figur 5 Figur 6 Figur 7
einen Querschnitt eines erfindungsgemäßen elektrischen Verbindergehäuses, wobei das
Gehäuse in seiner geöffneten Stellung gezeigt ist;
eine Endansicht des Gehäuses gemäß Figur 1, wobei das Gehäuse in seiner geschlossenen
Stellung gezeigt ist;
eine Seitenansicht eines Teils eines Stranges, von welchem das Gehäuse gemäß Figur 1
abgetrennt werden kann;
eine Draufsicht auf einen Teil eines Streifens elektrischer Verbinder, die zur Halterung
in dem Gehäuse gemäß Figur 1 geeignet sind;
einen Querschnitt entlang der Linie V-V von Figur 4; f
einen Querschnitt entlang der Linie VI-Vl von Figur 4; und
eine schaubildliche perspektivische Darstellung eines zur Verbindung mit einem Gehäuse
Figur 1 geeigneten Gehäuses.
Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, weist ein stranggepreßtes
Gehäuse 1 für elektrische Verbinder einen Basisteil,3 und
einen Deckelteil 5 auf, die einstückig miteinander verbunden sind mittels eines flexible:; umkiappbaren Abschnitts 7
verringerten Querschnittes, der sich in der Strangpreßrichtung
erstreckt, so daß die Teile 3 und 5 von einer in Figur gezeigten geöffneten Stellung in die in Figur 2 gezeigte
geschlossene Stellung bewegt werden können, in welcher ein
Verriegelungselement 13 an dem Deckelteil 5 in eine entsprechende Hut 17 in dem rasisteil 3 eingreift. Sowohl der Basisteil
3 als auch der Deckelteil 5 sind mit einer Vielzahl von Nuten 11 und'Sungen 9 versehen, die sich, in der Strangpreßrichtung
erstrecken'und die in der geschlossenen Stellung des
0 0 9842/1311 ßAD0RlGl^L
Gehäuses eine Vielzahl von Ausnehmungen 19 zur Aufnahme der elektrischen Verbinder bilden. Rippen 21, die im Schnitt
im wesentlichen halbkreisförmig sind, sind an der Unterseite des Basisteils 3 vorgesehen.
Das Gehäuse 1 hat einen im wesentlichen konstanten Querschnitt, wie in Figur 1 zu sehen ist, und wird stranggepreßt
und anschließend auf die gewünschte Länge abgesägt.
Figur 3 zeigt einen Teil des stranggepreßten Materials, wobei Sägeschnitte 23 quer zur Länge des stranggepreßten Materials
vorhanden sind. Die Sägeschnitte begrenzen die Vorderfläche bzw. Hinterfläche 27 bzw. 29 eines Gehäuses und
haben eine solche Tiefe, daß in den Rippen 21 Material verbleibt, um benachbarte Gehäuse miteinander zu verbinden.
Ein Querschlitz 25 ist ebenfalls in dem Gehäuse 1 ausgebildet, um elektrische Kontakte in dem Gehäuse zu halten, wie noch
beschrieben wird.
Der Schlitz 25 ist der Vorderseite 27 des Gehäuses 1 benachbart vorgesehen.
In den Figuren 4 tis 6 ist ein elektrischer Flachsteckverbinder
30 gezeigt, aer geeignet ist zum Andrücken an ein Ende eines flachen Leiters ocer eines Flachkabels. Flachkabel bestehen
aus einer Vielzahl paralleler flacher bandähnlicher Leiter, die nebeneinander zwischen Umhüllungen aus Isoliermaterial
angeordnet sind. Die Umhüllungen sind entlang ihrer Längskanten und zv/ischen den Leitern miteinander verbunden,
um so jeden Leiter von dem ihm benachbarten Leiter vollständig zu isolieren.
Gewöhnlich sind die Enden der Leiter mit elektrischen Verbindern versehen, welche an die Enden der Leiter angedrückt
wurden oder in anderer Weise mit diesen verbunden wurden.
009842/1311
Wie man in Figur 4 erkennt, bildet der Verbinder 30 einen
Teil eines Streifens von Verbindern, wobei jeweils das Hinterende des einen Verbinders mit dem Kopfende des nächstfolgenden verbunden ist. Jeder Verbinder 30 weist einen
elektrischen Kontaktteil in Form einer Flachsteckzunge 32
auf. Die Flachsteckzunge 32 ist in Form eines Metallstreifens vorgesehen, welcher .umgeschlagen ist zur Bildung einer
doppelten Materialschicht, wobei die Enden der umgeschlagenen Teile aneinander anschlagen zur Bildung einer Naht 34
auf der Oberseite der Flachsteckzunge32. Das linke (Figur 4).
Ende der Zunge 32 ist verjüngt ausgebildet, und die untere
Schicht 38 ist mit einem Stutzen 36 verbunden, welcher den
Verbinder 30 mit dem nächstbenachbarten Verbinder 30 des
Streifens verbindet. Die obere Schicht 40 der Zunge 32 ist
an deren rechtem Ende, rechtwinklig zur Oberseite der Zunge
32 abgebogen und bildet ein Verriegelungsmittel in Form . eines Haltearms 42. Die untere Schicht 38 hat an ihrem
rechten Ende eine verringerte Breite und ist mit einer Zwingenbasis
44 verbunden, welche auf gegenüberliegenden Seiten sich nach oben erstreckende Schenkel 46 aufweist. Von der
Basis 44 erstrecken sich Zinken 48 nach oben, welche in die Isolation eindringen.
Wenn ein Verbinder 30 an ein Flachkabel angedrückt wird, werden die Ränder der Schenkel 46 an jeder Seite des Leiters
durch die Isolation des Kabels gedruckt und werden anschließend
aufeinander zu nach innen gebogen, so daß sie den Leiter umgeben.
■
Zur gleichen Zeit dringen die Zinken 48 in die Isolation ein
und bilden Kontakt mit einer Seite des Leiters..
Nachdem ein Verbinder an das Ende jedes Leiters des Leiterkabels
angedrückt wurde und "die Verbinder von dem Streifen ,=. :., .
getrennt wurden, sind die Verbinder fertig zur Montage in. dem; Gehäuse 1. Jeder Verbinder 30 wird in einer Hut 11, bei- ,..,.,.
009842/13Π
spielsweise des Basisteils. 3, angeordnet, wobei der Haltearm 42 in dem Schlitz 25 festliegt. Der Deckelteil 5 wird
dann in die Gehauseschließstellung bewegt, und das Element 13 greift in die Nut 17 ein und verriegelt die Verbinder
30 in dem Gehäuse 1. In dieser Stellung erstrecken sich die Flachzungen 32 von der Vorderseite 27 des Gehäuses.
Figur 7 zeigt ein formgepreßtes Verbindergehäuse 50 zur Aufnahme von Buchsenverbindern, die zur Verbindung mit den
Flachsteckverbindern 30 geeignet sind. Das Gehäuse 50 ist aus Isoliermaterial hergestellt und hat einen im wesentlichen
rechtwinkligen Hauptteil 56 mit einer Verbindungsfläche 52 zum Angriff an der Vorderseite 27 des Gehäuses 1. Es sind
nicht gezeigte Ausnehmungen vorgesehen, die den Hauptkörper 56 des Gehäuses durchsetzen, wobei jede Ausnehmung zur Aufnahme
eines nicht gezeigten Euchsenvex· binders ausgebildet ist, der mit dem Flachsteckverbinder 30 in Eingriff gelangt.
Mn Paar von flexiblen Verriegelungselementen 58, 59 erstreckt sich von dem Hauptkörper 56, wobei jedes Verriegelungselement
5ß, 59 an seinem freien Ende einen sich nach innen erstreckenden Vorsprung 60 aufweist. Die Breite des
Elements 59 ist gleich der Breite des Hauptkr^ppers 56, das
Element 58 hat jedoch eine geringere Breite als der Hauptkörper 56 und erstreckt, sich zwischen zwei Führungsteilen 62,
die sich von dem Hauptkörper 56 in der gleichen Richtung wie
die Verriegelungselemente 58, 59 erstrecken.
Wenn das Gehäuse 1 und das Gehäuse 50 miteinander verbunden werden, werden die Rippen 21 am Gehäuse 1 in den Führungsteilen
62 angeordnet, und das Gehäuse 1 wird zwischen den Verriegelungselementen 58, 59 eingeschoben, wobei die Elemente
58, 59 auseinander gedrückt werden, bis die VorSprünge 60 an
der Rückseite 29 des Gehäuses 1 angreifen. In dieser Stellung greifen die Vorderseite und die Verbindungsfläche 52
aneinander an. Zur gleichen Zeit gelangen die Flachstecker
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der Flachsteckverbinder 50 mit nicht gezeigten Buchsenver-"hindern
in dem Gehäuse 50 in Eingriff.
Das Gehäuse 1 kann nicht nur Flachsteckverbinder, wie oben
"beschrieben, sondern auch Buchsenverbinder aufnehmen. Die
Verbinder können von einem Typ sein, der zur Verbindung
mit Brahtleitern anstatt mit Flachleiterkabeln geeignet ist,
Verbinder können von einem Typ sein, der zur Verbindung
mit Brahtleitern anstatt mit Flachleiterkabeln geeignet ist,
Patentansprüche:
009842/13 Ti
Claims (5)
- Patentanap rücheIj^soliergehäuse für einen elektrischen Verbinder, bestehend aus zwei Gehäusehälften, die durch einen umklappbaren ·' Abschnitt verringerten Querschnitts miteinander verbunden sind, welcher eine Klappverbindung zwischen den Gehäusehälften bildet, so daß die Gehäusehälften um einen elektrischen Verbinder herum geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet , daß das Gehäuse (l) durch Strangpressen von Kunststoff gebildet ist und daß sich der umklappbare Teil (7) in der Strangpreßrichtung erstreckt.
- 2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Strangpreßrichtung geformte Zungen (9) und Nuten (11) in den Gehäusehälften (3, 5). vorgesehen sind, wobei die Zungen (9) und Nuten (11) zusammenwirken und den elektrischen Verbinder (30) in seiner Stellung in dem Gehäuse (1) halten.
- 3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (l) ein Schlitz (25) vorgesehen ist zur Aufnahme eines Haltearms (42) des elektrischen Verbinders (30), wobei sich der Schlitz (25) quer zur Strangpreßrichtung erstreckt.
- 4. Gehäuse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Seite des Gehäuses (1) ein Paar von im Abstand voneinander befindlichen parallelen Rippen (21) vorgesehen ist, wobei sich die Rippen (21) in der Strangpreßrichtung erstrecken zum Zweck der Ausrichtung des Gehäuses (l) mit einem damit zu verbindenden Gehäuse (50).
- 5. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch"009842/1311gekennzeichnet , daß eine Hut (17) in einer Gehäusehälfte (.3) zum Eingriff mit einem Verriegelungselement (,13}i an der anderen Gehäusehälfte -'{5.}. vorgesehen ist.009842/1311
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