DE2016200C3 - Eingabeanordnung für Fotosetzmaschinen - Google Patents

Eingabeanordnung für Fotosetzmaschinen

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DE2016200C3
DE2016200C3 DE19702016200 DE2016200A DE2016200C3 DE 2016200 C3 DE2016200 C3 DE 2016200C3 DE 19702016200 DE19702016200 DE 19702016200 DE 2016200 A DE2016200 A DE 2016200A DE 2016200 C3 DE2016200 C3 DE 2016200C3
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Alois Dr.-Ing. 6079 Buchschlag Knoll
Dietrich 6070 Langen Mattern
Hans-Werner Dipl.-Ing. 6000 Frankfurt Voelcker
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B27/00Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types
    • B41B27/02Systems for controlling all operations
    • B41B27/04Keyboards

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Description

3 < 4
Bei dieser Eingabeanordnung wird also der nor- hierzu an Hand von Tabellen oder Rechnungen aus male Setzrhythmus in zeitraubender Weise unterbro- dem typographischen Maß gewonnen werden,
chen, und die Bedienungsperson muß unter Beob- Bei anderen bekannten Geräten werden die Satzachtung der Skalen überlegen, in welcher Richtung anweisungen mit derartigen Schaltern direkt im tyder Einstellknopf zu drehen und wann die Drehung 5 pographischen Maß eingegeben, wobei die eingabe abzuschließen ist. Gemäß einer bekannten tastenbe- aber im binären, ternären oder gemischten Zahlensytäügten Vorrichtung zum Herstellen eines Register- stern erfolgt, Auch hierzu sind Umrechnungen und Streifens wird die Zeilenbreite mit Drehschaltern ein- eine erhöhte Aufmerksamkeit des Bedienungspersogestellt. Die Drehschalter sind mit einem Binärzähler nals erforderlich. — Bei diesen Fotosetzmaschinen verbunden. — Diese Eingabeanordnung ist offen- io und Perforatoren muß zur Eingabe der genannten sichtlich so ausgebildet, daß die Zeilenbreite nur in Sauanweisungen die Grundstellung der Hände für einer einzigen typographischen Dimension, nämlich das Schreiben des Textes verlassen werden, da die Gevierten, eingegeben werden kann und daß die Zei- Bedienungselemente von der Grundtastatur räumlich lenbreite mit Binärzahlen und nicht im Dezimalsy- so weit getrennt, insbesondere seitlich, angeordnet stem einzustellen sind. Die Einstellung ist besonders »5 sind und sich nur mit einem verhältnismäßig großen zeitraubend und übtrfegungsbedürftig. Kraftaufwand bedienen lassen.
Es ist ferner bereits eine Vorrichtung zum Herstel- In diesem Rahmen gehört eine Vorrichtung zum len von gelochten Registrierstreifen für die Steue- Herstellen von Steuerbändern für Zeilensetzmaschirung von automatischen Setzmaschinen mit einer nen mit einem Binärzähler zum Stand der Technik, schreibmaschinenähnlichen Haupttastatur, bei deren ao dessen Stufen mit einer in typographischen Einheiten Betätigung einerseits ein der gedrückten Taste zu- nach Punkt und Cicero geeichten Anzeigevorrichtung geordnetes Codezeichen in den Streifen eingetragen zur Anzeige des Zählerstand·" verbunden sind. Mit und andererseits das korrespondierende Zeichen auf den Zählerstufen sind Einstelltasten verbunden, die einem Kontrollblatt abgedruckt wird, xjnd mit einer eine Voreinstellung des Zählers auf Werte von I bis seitlichen Betriebstastatur für die Steuerung der Setz- ^5 6 Punkt und 1 bis 16 Cicero gestatten, um die Zeilenmaschine bekannt. Diese Vorrichtung umfaßt im ein- länge festzulegen. Die Einstellt^sten sind als Druckzelnen die mittlere Haupttastatur für die üblichen schalter für zwei stabile Schaltstellungen ausgebildet, Buch-taben und Zahlen und die zu der Haupttastatur mit denen die Werte 1,2, 3, 6 Punkt und 1,2, 4, 8. seitlich angeordnete Betriebstastatur für die Setz- 16 Cicero einstellbar sind.
oder Betriebsinformationen. Zu der Betriebstastatur 3° Ferner ist es im Zusammenhang mit der voranstegehören Tasten für die Dimeimonswarnsignale hend genannten Vorrichtung zum Markieren von »Höhe der Seite«, »Zäsur«, »Ausschluß«, »Durch- Steuerstreifen bekannt, zur Anpassung an Setzmaschießen«, ferner eine Gruppe von Tasten mit den schinen mit unterschiedlicher Magazinumschaltung Ziffern 0 bis 9, mit denen eine Bedienungsperson die auswechselbare Steckeinheiten vorzusehen, die mit Ziffern der Zeile bestimmen kann, die später korri- 35 einer oder mehreren Tasten der Normaltastatur als giert werden soll. Mit wenigen Ausnahmen ist jede Magazinwähltasten zusammenwirken. Bei dieser Taste der Tastatur mit einem elektrischen Kontakt Vorrichtung müssen jedoch die Satzanweisungen gekuppelt, der durch das Niederdrücken der Taste »Zeilenlänge«, »Einzug«, »Schriftgrad« und »Filmgeschlossen wird. Jeder Kontakt steht über einen vorschub« ebenfalls mit zusätzlichen Schaltern und Verteile- oder Folgeschalter mit den Typenhebeln 40 Drucktastaturen eingegeben werden,
einer elektrischen Schreibmaschine, mit einer Vor- Ferner gehört sine Vorrichtung zur Herstellung richtung für die vertikale Bewegung des Typenkorbes eines zur Steuerung einer Zeilensctzmaschine dienen- oder des Wagens und mit einer Vorrichtung zum An- den Registrierstreifens zum Stand der Technik, bei dem der Farbeinstellung des F'arbbandes in Verbin- der ein Hilfstastenwerk mit einem ri;e Auswahl unter dung. Ferner ist eine Ausgangsleitung des Folge- 45 verschiedenen Punktgrößen ermöglichenden Vielschalters zu einem Coder geführt, der an einen Loch- fachkontaktschalter vorgesehen ist. Mit diesem Vielstreifenstanzer angeschlossen ist. Jede Taste der Be- fachkontaktschalter bereitet der Setzer durch Einsteltriebstastatur ist schiltungsmäßig mit einer Mitteita- lung der an einem drehbaren Arm sitzenden Bürste stc der Haupttastatur verbunden. Beim Anschlagen den der gewünschten Punktgröße zugeordneten Koneiner der Funktionstasten wird das dieser Taste zu- 50 takt einem Stromkreis für die Verschlüsselung einer geordnete Codezeichen in den Streifen gelocht und entsprechenden Punktgrößenanweisung vor. — Auch gleichzeitig ein Schriftzeichen in einer besonders bei dieser Vorrichtung muß der normale Setzrhythkennzeichncnden Farbe in die Schreibmaschinenko- mus unterbrochen werden, wenn der Vieltachkonpie eingetragen. Die auf das Anschlagen einer be- taktschalter zur Einstellung einer neuen Punktgröße stimmten Futiktionstaste folgenden normalen, mit 55 betätigt werden muß.
der Haupttastatur getasteten Zeichen können zur Bei einer bekannten Lichtsetznvischine wird ein
Kennzeichnung ebenfalls in einer Sonderfarbe ausge- Wechsel der Dickte oder der Vergrößerung der Let-
schrieben werden. — Es ist aber für diese bekannte tern durch Betätigung eines Dicktenwechselhebels
Vorrichtung zum Herstellen eines gelochten Regi- vorgenommen, der in einer Kulisse geführt wird,
strierstreifens keine Eingabemöglichkeit der Satzan- So Mittels des Dicktenwechselhebels werden Karten mit
Weisungen »Zeilenlänge«, »Einzug«, »Schriftgrade aufgedruckten Leiterzügen verstellt. Mittels eines
und »Filmvorschub« ersichtlich. weiteren Schalters kann eine Wahl zwischen den
Bei benutzten Fotosetzmaschinen und Perforato- Dicktenwerten, die den Schlitzen in den Kulissen ent-
rcn werden die Satzanweisiingen »Zeilenlänge«, sprechen, urd hiervon etwas abweichenden Dickten-
»Einzug«, »Scnriftgrad« und »Filmvorschub« durch 65 werten vorgenommen werden. In keinem Fall ist eine
Rastschaltcr oder Daumenräder eingegeben und mit Wahl der Schriftgröße bzw. der Dicktenwerte ohne
den zugehörigen "chaltkontakten gespeichert. Die Unterbrechung des Setzens mit der Grundtastatui
einzustellenden maschineninternen Einheiten müssen möglich.
Die genannten Dicktenkarten werden in einer Lichtsetzmaschine mit einem Binärzählcr zur Punktgrößeneinstellung verwendet. Der Binärzähler ist durch Druckknöpfe im Dualsystem einstellbar. Die zu setzenden Daten und zusätzlichen Informationen werden in die Lichtsetzmaschine durch einen Lochstreifen eingegeben, der über einen Loser abgetastet wird. Der Leser steht mit einem dekodierenden Speicher in Verbindung, dessen Ausgänge zu einem Zähler für den Codevergleich, zu einer Shift-Kippstufe, zu den genannten Karten, zu einem Normal/Auszeichnungsregister und zu einem Spatienzäh ler geführt sind. Wenn bei dieser Lichtsetzmaschine durch Lochstreifensteuerung eine Änderung des Filmvorschubs gewünscht ist, müssen der Betrag des zusätzlichen Filmvorschubes, z. B. 8 Point, und ein Funktionsshiftcodc in den Lochstreifen eingestanzt sein. Beim Rückwärtslauf des Bandes durch die Maschine löst der Funklionsshiftcode die Shift-Kippstufe aus, durch welche das Codewort R in das FiImvoischubrelais übertragen wird. Durch diese Relais wird der gewünschte Filmvorschub bewirkt. Im übrigen stehen die Filmvorschubrelais mit einem von Hand einstellbaren Binärzähler in Verbindung, der ähnlich wie der Punktgrößenzähler einstellbar ist. — In diese Lichtsetzmaschine müssen also die Satzanweisungen entweder binar mit Druckknöpfen eingegeben werden oder die Satzanweisungen sind in einem Lochstreifen enthalten, der mit einem üblichen Perforator hergestellt worden ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Eingabemöglichkeiten mit einer Tastatur hinsichtlich der Eingabe von Satzanweisungen zu erweitern. Mit der Tastatur sollen sich derartige Befehle und Zeichen möglichst ohne Unterbrechung des normalen Setzrhythmus und ohne zusätzliche Überlegungen eingeben lassen, um eine hohe Satzgeschwindigkeit zu erreichen. Die Satzanweisungen sollen sich mit der Schreibmaschinentastatur dezimal in unterschiedlichen typographischen Dimensionen (Pica bzw. Cicero oder Point bzw. Punkt) eintasten lassen. Damit sollen beste Voraussetzungen für fehlerfreie Satzherstellung geschaffen werden.
Diese Aufgabe wird mit einer Eingabeanordnung der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, daß zur Eingabe der Satzanweisungen in unterschiedlichen typographischen Dimensionen die gewählte Dimension mit einer Taste markiert wird und daß der Rechner, der bei Eingabe der Satzanweisungen über den Zuordner mit dem Ausgang des Registers in Verbindung steht, in dem die Größen der Satzanweisungen eingegeben sind, an den Zuordner über eine Verbindung zur Einspeisung eines Signals beim Vorliegen einer gegenüber der Grundeinheit größeren typographischen Dimension angeschlossen ist, das eine Multiplikation der in den Rechner eingegebenen Zahl mit einem dem Verhältnis der Dimensionen entsprechenden Faktor auslöst.
Für jedes Vorkommando »Zeilenlänge«, »Einzue«. »Schriftgrad« und »Filmvorschub« ist also eine Taste der blind bedienbaren Tastatur reserviert. Andere Tasten der Grundtastatur, die insbesondere die Ziffern und die Abkürzungen der Dimensionen im typographischen Maß angeben, werden sowohl zur Eingabe der zu der Satzanweisung gehörenden Größe als auch zum Setzer, der normalen Schriftzeichen verwendet. Zum Blindschreiben braucht der Setzer nur zu wissen, welche Tasten der Tastatur, die er aus der Grundstellung seiner Hände erreicht, den Vorkommandos zugeordnet sind. Die sich an das Vorkommando anschließende Größe, d. h. eine Zahl und eine Dimensionsabkürzung, kann er so tasten, als ob er die entsprechenden Zahlen und die Abkürzung zum Setzen eintasten wollte. Da sich die Tasten für die Satzanweisungen in gleicher Weise wie die Tasten für das eigentliche Setzen betätigen lassen, wird eine sehr rasche und außerordentlich fehlerfreie Eingabe
ίο der Satzanweisungen erzielt. Umrechnungen der Satzanweisungen, sei es in ein besonderes Zahlensystem oder in besondere Dimensionen, sind vermieden. Der Aufwand für diese Eingabeanordnung ist relativ niedrig, da wesentliche Teile, insbesondere die Tastatur, '5 mehrfach ausgenutzt werden. In dem Eingaberegister werden nicht nur die zu den Satzanweisungen gehörenden Größen, sondern auch die zu setzenden Zeichen, einschließlich der Grundzeichen für die diakritischen Zeichen, aufeinanderfolgend gespeichert. Zur
ίο Berechnung aller notwendigen Maschinenoperationen, unter anderem für das Weiterrücken eines Spiegelwagcns gemäß den Dickten der zu seizenden Zeichen, wird ein fest verdrahteter Rechner für die vier Grundrechnungsarten verwendet. — Zur Eingabe einer Satzanweisung betätigt der Setzer zunächst eine Taste für ein Vorkommando. Die bistabile Kippstufe, deren Eingang mit der entsprechenden Satzanweisufigstaste gekuppelt ist, kippt dadurch in eine bestimmte Stellung. Dadurch werden die Ausgänge des Eingaberegisters umgeschaltet und mit dem Rechner so in Verbindung gebracht, daß dieser aus den eingegebenen Daten die Maschinenschritte berechnet. Nehmen dagegen alle bistabilen Kippstufen ihre normalen Lagen ein, so werden die in das Eingaberegister eingetasteten Codewörter der einfachen Zeichen direkt in einen Zeilenspeicher weitergeleitet, aus dem das Codewort zum Erkennen des Zeichens z. B. auf einer Schriftzcichentrommel abgerufen wird. Handelt es sich bei dem zu setzenden Zeichen um ein diakritisches Zeichen, so gelangt das Codewort für das Grundzeichen aus dem Eingaberegister, wie noch beschrieben werden wird, in eine Matrix, deren Ausgang ebenfalls zu dem Zcilenspeicher geführt ist. In einer zweckmäßigen Ausführungsform sind die
♦5 Kontakte für die Vorkommandos mit den sonst für die Tabulatoreinstellung vorgesehenen Tasten der Schreibmaschinentastatur gekuppelt. — Dadurch liegen die Tasten für die Vorkommandos übersichtlich an einer für die Hand des Setzers ohne Verlassen der Grundstellung leicht erreichbaren und »nerkbaren Stelle der Tastatur.
Besonders zweckmäßig sind die Satzanweisungen durch Betätigung der Tasten für die Vorkommandos und der Zeichentasten im Klartext in einer Sonderfarbe ausdnickbar. Hierfür sind die Tasten für die Vorkommandos insbesondere so mit den Organer einer Schreibvorrichtung verbunden, daß bei Betätigung einer Taste für die Vorkommandos eine Typ« angeschlagen wird, die eine Abkürzung für die Satz· anweisung wiedergibt. Diese Satzanweisung einschließlich der zugehörigen typographischen Groß« wird in einer Sonderfarbe abgedruckt, die sich gegen über der Farbe der Kontrollschrift des gesetzten Textes unterscheidet. Damit wird die Kontrolle der Satz anweisungen erleichtert.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsforn ist ein Codierer mit binärem Ausgang zwischen dei Kontakten an den Zeichentasten und dem Eingabere
gister angeordnet. Dadurch wird jedes Signal, das bei dem Schließen eines Kontaktes an den Zeichentasten entsteht, in eine Binärzahl umgewandelt, die sich in verhältnismäßig wenigen I3its des Hingaberegisters speichern läßt.
Ferner ist es günstig, dall der Ausgang des Hingaberegisters über einen Zuordner mit dezimalem Ausgang sowie einen Dczimal-Dual-Umse^.zer mit dem Rec!> lereingang verbunden ist. — In dem Zuordner wird beispielsweise die Zahl erkannt, die beim Eingeben einer Satzanweisung im dc/.imalcn !»ystem eingetastet wurde. Diese dezimale Zahl wird dann durch den Dezimal-Dual-Wandlcr in eine solche Form gebracht, daß sie mit dem Rechner einfach weiterverarbeitet werden kann.
Zur Speicherung der von dem Rechner errechneten Größen, nach deren Maßgabe die gewünschten Maschinenfunktionen ausgelöst werden, ist gemäß einer Weiterbildung der Eingabcanordnung der Ausgang des Rechners an je ein Register für den Filmvorschub, die Zeilenlänge, den Einzug und den Schriftgrad angeschlossen. Die Wirkverbindung zwischen dem Rechner und einem der Register wird entsprechend der Lage der bislabilen Kippstufen für die Vorkommandos gesteuert.
Ein Ausfiihrungsbeispicl der Eingabeanordnung gemäß der Erfindung wird im folgenden an Hand einer Zeichnung mit drei Figuren beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 ein Signalflußdiagramm einer Fotosetzmaschine mit ihrer Eingabcanordnung,
F i g. 2 die Tastatur der Eingabeanordnung und
Fig. 3 ein Blockschaltbild der Eingabeanordnung. Wie aus F i g. 1 hervorgeht, werden die von einer Tastatur 1 abgegebenen Signale in eine Steuereinheit! eingespeist. Zweiseitig wirksame Verbindungen sind zwischen der Steuereinheil 2 und einem Zcilcnspeicher mit Zeilenregister für die Dicktsnwerte 4 sowie zwischen der Steuereinheit und einem Rechner 31 hergestellt. Die Steuereinheit wirkt ferner auf den Antrieb des Spicgelwagcns 6 sowie auf die Auslösung eines Blitzlichtes an dem Zeichenträger, einer Schriftzeichentrommel 7. ein. Ferner besteht eine Signalflußverbindung zwischen der Steuereinheit 2 und dem Vorschub 3 des Aufzeichnungsträgers 8, um diesen beispielsweise zeilenweise zu transportieren. Eine Abtasteinrichtung der Dicktenwerte steht in Wirkverbindung mit dem Rechner, der diese Information verarbeitet und zu einer Zeilenrestwertanzcige 9 sowie über die Steuereinheit zu dem Zeilenregister weiterleitet. — Durch Betätigung der Tastatur werden in die Steuereinheit sowohl die Sat7anweisungen »Zeilenlänge«. »Einzug«, »Schriftgrad« und »Filmvorschub« als auch der zu setzende Tex: eingegeben. Über die Steuereinheit gelangen die Codewörter für die Schriftzeichen und die Spatien in den Zeilenspeicher 4. Die Satzanweisungen werden in dem Rechner 31 verarbeitet und in der Steuereinheit zum Bewirken der gewünschten Funktionen gespeichert. Entsprechend der gespeicherten Zeilenlänge wird die Zciienrestwertanzeige9 beaufschlagt und unter Berücksichtigung der Anzahl der Spatien und der Summe tier Dicktenwerte alier Zeichen einer ZcTe der Bclro.g der Spatien errechnet. Die Dicktenwene werden durch Abfragen der auf der Schriftzcichentrommel 7 jedem Zeichen zugeordneten codierten DickU'nv.erte i.il-cr tion Rechner gewonnen und in das Zeilcnreui-MLr einiieiieben. In .Abhänuiiikcii von den den Code Wörtern für die Zeichen zugeordneter Dicktenwerten erfolgt der Transport des Spiegelwa· gens 6. Hei der Errechnung der Dicklenwcrle finde! der in die Steuereinheit eingegebene Schriftgrad Berlicksichtigung. In der Steuereinheit ist auch ein Signal für den Einzug gespeichert, das angibt, um wieviele Einheiten der Spicgelwagcn vor dem Beuchter des ersten Zeichens von seiner Anfangslage aus bewegt werden soll. Schließlich wirkt ein in der Stcucreinheit gespeichertes Signal für den Filmvorschul auf die Antriebsvorrichtung des Aufzeichnungsträgers 8 ein. Durch die Steuereinrichtung wird ein Blitzlicht an der Trommel 7 jedesmal dann ausgelöst, wenn das zu setzende Schriftzeichen auf der rotierenden Trommel 7 bezüglich der Stellung des Spiegelwagens 6 eine solche Stellung einnimmt, daß das Schriftzeichen in dem gewünschten Abstand zu den vorangehenden Schriftzeichen auf dem Aufzeichnungsträger 8 belichtet wird.
Die mit der Grundtastatur in die Steuereinheit eingetasteten Zeichen und Anweisungen werden zur Kontrolle mit einer Schreibvorrichtung ausgeschrieben, die einen Typenhebelsatz und eine Einrichtung zur Farbbandurnschaltung umfaßt.
In Fi g. 2 ist die Tastatur 1 der Eingabeanordnung dargestellt. Die Anordnung dieser Tastatur entspricht einer Schreibmaschinentastatur. Von den Tasten der Tastatur sind die Akzenttasten 16 bis 18 und die Vcrsai.tastcn 19 besonders gekennzeichnet. Aus der obersten Reihe der Tasten, die bei einer Schreibmaschine als Tabulatortasten dienen würden, sind die Tasten 20 bis 23 für die Vorkommandos der Satzanweisungen »Schriftgrad«, »Zeilenlänge«, »Filmvorschub« und »Einzug« hervorgehoben. — Wie es aus der Beschriftung der Tasten gemäß F i g. 2 ohne weiteres hervorgeht, sind die unter der obersten Reihe liegenden Tasten der Grundtastatur mit Ausnahme einiger für Sonderfunktionen reservierter Tasten für die Schrift/eichen vorgesehen. Sie werden nachfolgend Zeichentasten 24 genannt.
In Fi g. 3 sind sämtliche Zeichentasten 24, die Akzenttasten 16 bis 18, die Versaltaste 19 und die Satzanweisungstasten 20 bis 23 jeweils zusammen gezeichnet.
Kontakte, die mit den Tasten 16 bis 18 und 24 gekuppelt sind, stehen mit einem Codierer 25 für einen Binärcode mit 6 Bits in Verbindung. Der Codierer ist ausgangsscitig an ein Eingaberegister 26 und an ein Akzentzeichenregister 27 angeschlossen. Das Eingaberegister hat dementsprechend 6 Bits und ein 7. Bit. an welches der mit der Versaltaste gekuppelte Kontakt angeschlossen ist. Das Akzentzeichenregister umfaßt gemäß den drei verschiedenen Akzenttasten 3 Bits und ein 4. Bit für die Versaltaste.
Das Eingaberegister ist ausgangsseitig durch vier bistabile Kippstufen 28 σ bis 28 rf umschaltbar, denen je eine der Satzanweisungstasten 20 bis 23 zugeordnet ist. Die Ausgänge des Eingaberegisters führen entsprechend der Lage der bistabilen Kippstufen zu
fi° dem Zeilenspeicher 4 oder zu einem Zuordner 29. Der Zuordner ist über einen Dezimal-Dual-Umsetzer 30 an einen Rechner 31 angeschlossen. Außerdem besteht eine Verbindung 32 zwischen dem Ausgang des Eingaberegisters 26 und dem Rechner 31 für das sogenannte Cicero-Programm, das weiter unten erläutert wird. Der Rechner speist vier Register, nämlich je ein Register 33 bzw. 34 bzw. 35 bzw. 36 für die Zeilenlänge, für den Einzug, für den Schriftgrad
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und für den Filmvorsuhub. Diese Register sind, was im einzelnen in F i g. 3 nicht gezeigt ist, entsprechend dem Inhalt der Kippstufen 28« bis ZSd in der Steuereinheit abfragbar.
Zur Eingabe einer Satzanweisung wird zunächst eine Satzanweisungstaste, beispielsweise die Taste 21 für die Zcilenlänge betätigt. Die Information für dieses Vorkommando wird in eine der bistabilen Kippstufen 28 a bis 28 d eingegeben, die damit gesetzt wird und den Ausgang des Eingaberegisters 26 umschaltet. Daran anschließend wird im dezimalen System die Zeilenlänge durch Betätigung der entsprechenden Zeichentasten 24 eingegeben, und zwar im dezimalen System. Die Dimension der Satzanweisung wird z. B. durch Niederdrücken der Taste »C« für Cicero oder der Taste »P« für Punkt markiert. Die Informationen laufen über den Codierer 25, der ein entsprechendes Codewort mit 6 Bits abgibt, in das Eingaberegister 26. Die Information, ob die Versaltaste gedrückt worden ist, gelangt direkt in das 7. Bit des Eingaberegisters.
Gleichzeitig mit dem beschriebenen Vorgang wird das Vorkommando der Satzanweisung und die daraufhin getastete Größe der Satzanweisung zur Kontrolle mit der Schreibvorrichtung 10 z.B. in roter Farbe ausgedruckt. Durch Betätigung einer Leertaste wird die Eingabe der Satzanweisung beendet.
Ist in dem Eingaberegister 26 keine Satzanweisung gespeichert, sondern ein normales zu belichtendes Zeichen, so ist der Ausgang dieses Registers zu dem Zeilenspeicher und Zeilenregister 4 geschaltet, in dem die Codewörter nacheinander gespeichert werden und außerdem die von einem nicht dargestellten Speicher gelieferten Dicktenwerte festgehalten werden. Die Codewörter am Ausgang des Eingaberegisters sind in einem 7-Bit-Code gebildet.
Ist jedoch, wie eingangs vorausgesetzt, eine Satzanweisungstaste betätigt worden, so gelangen die Codewörter nicht zu dem Zeilenspeicher und Zeilenregister 4, sondern entsprechend der Schaltstellung einer der bistabilen Kippstufen 28 a bis 28 rf zu dem Zuordner 29, in dem der dem Codewort entsprechende dezimale Ziffernwert festgestellt wird. Aus ίο diesem Ziffernwert wird mittels des Dezimal-Dual-Umr.eU'.crs 30 eine binär codierte Dezimalzahl gewonnen, die in den Rechner 31 gelangt In dem Rechner wird diese Zahl in eine reine Binärzahl umgewandelt, die das Vielfache der maschineninternen Grundeinheiten für die Maschinenoperation wiedergibt. Für die Zeilcnlänge ist die Grundeinheit »1 Punkt«, für den Einzug ebenfalls »1 Punkt«, für den Schriftgrad »Grad« und für den Filmvorcchub »V4 Punkt«. Um von der eingetasteten Dimension ao »Cicero« zu der Dimension »Punkt« zu gelangen, wird ein entsprechender Befehl über die Verbindung 32 in den Rechner 31 geführt, der die zugehörige Zahl mit 12 multipliziert.
Das von dem Rechner gebildete Codewort wird in das zugehörige der vier Register eingespeist, z. B. die Zeilenlänge in das Register 34. Der Registerinhalt ist von der Steuereinheit 2 in F i g. 1 abfragbar. Der Inhalt des Zeilcnregisters für die Zeilenlänge wird beispielsweise zu Beginn jeder neuen Zeile in ein nicht dargestelltes. Rechenregister übergeben, in dem die Dicktenwerte der eingetasteten Schriftzeichen zur Errechnung der Spatien abgezogen werden. Die Beträge der Spatien gelangen ähnlich wie die Dicktenwerte der Schriftzeichen in das Zeilenregister 4.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

1 2 maschinentastati,r mit Zeichentasten, bei deren Beta-Patentansprüche: tigung Signale zum Setzen von Zeichen, oder — nach Betätigung je einer Taste für ein Vorkommando —
1. Eingabeanordnung für Fotosetzmaschinen Signale zur Abgabe von Satzanweisungen erzeugt unter Verwendung einer Schreibmasichinentasta- 5 werden, wobei die Tasten für die Vorkommandos tür mit Zeichentasten, bei deren Betätigung Si- eine Vorrichtung steuern, welche die angeschlagenen gnale zum Setzen von Zeichen, oder — nach Be- Dezimalziffern vor ihrer Speicherung in ein maschi- tätigung je einer Taste für ein Vorkommando — neninternes Zahlensystem umrechnet, und in der zur Signale zur Abgabe von Satzanweisungen erzeugt selektiven Speicherung der Signale zum Setzen oder werden, wobei die Tasten für die Vorkommandos io der Signale der Satzanweisungen mindestens ein eine Vorrichtung steuern, welche die angeschla- Zuordner, mindestens ein Register und ein Rechner genen Dezimalziffern vor ihrer Speicherung in ein vorgesehen sind.
maschineninternes Zahlensystem umrechnet, und Bei einer derartigen bekannten Eingabeanordnung in der zur selektiven Speicherung der Signale zum kann eine willkürliche Zuordnung zwischen den Ta-Setzen oder der Signale der Satzanweisungen ii sten des Normalfeldes und den Bezeichnungen der mindestens ein Zuordner, mindestens ein Register einzelnen Anweisungen aufgestellt werden. Durch und ein Rechner vorgesehen sind, dadurch zwiscbengeschaltete Angaben können die in der begekennzeichnet, daß zur Eingabe der Satz- kannten Vorrichtung von einem Lochstreifen abgeleanweisungen in unterschiedlichen typograph!- senen gleichen Code-Zusammenstellungen von einer sehen Dimensionen die gewählte Dimension mit 20 Rechenmaschine einmal als Textelern.ni- und das einer Taste markiert wird und daß der Rechner andere Mal als Betriebsanweisungen erkannt werden. (31), der bei Eingabe der Satzanweisungen über Im einzelnen ist jedoch bei einer in diesem Zusamden Zuordner (29) mit dem Ausgang des Regi- menhang derartigen bekannten Einrichtung zur Einsters (26) in Verbindung steht, in dem die Grö- gäbe der Satzanweisungen ein getrenntes Tastenfeld Ben der Satzanweisungen eingegeben sind, an den 35 vorgesehen, mit dem die Satzanweisungen nur in Zuordner über eine Verbindung (32) zur Einspei- einer Dimension mit den Zahlen 0 bis 127 einzugesung eines Signals beim Vorliegen einer gegen- hen sind. — Soweit in der bekannten Einrichtung über der Grundeinheit (Punkt oder Point) größe- Mittel zum Umrechnen von Zahlenwerten vorgeseren typographischen Dimension (Cicero oder hen sind, bestehen diese in einer festen Verdrahtung, Pica) angeschlossen ist, das eine Multiplikation 30 die jeweils mit einer gesonderten Tastatur für jede der in den Rechner eingegebenen Zahl mit einem Eingabegröße, insbesondere für die Numerierung der dem Verhältnis der Dimensionen entsprechenden Zeilen, stets in der gleichen Weise verbunden sind. Faktor auslöst. Die umgerechneten Werte werden in einen Lochstrei-
2. Eingabeanordnung nari Anspruch 1, da- fen eingestanzt, der zur Steuerung eines Rechners zur durch gekennzeichnet, daß diu Kontakte für die 35 Wort- und Silbentrennung sowie zur Ausschließung Vorkommandos mit den sonst für die Tabulator- der Zeilen dient.
einstellung vorgesehenen Tasten (20 bis 23) der Mit dieser bekannten Einrichtung lassen sich die
Schreibmaschinentastatur (1) gekuppelt sind. Satzanweisungen zwar in Dezimalzahlen, nicht je-
3. Eingabeanordnung nach Anspruch 1 oder 2, doch in unterschiedlichen typographischen Dimendadurch gekennzeichnet, daß die Satzanweisun- 40 sionen eingeben, es sei denn, fur jede Dimension je- gen durch Betätigung der Tasten (20 bis 23) für der Satzanweisung würde eine gesonderte Tastatur die Vorkommandos und der Zeichentasten (24) mit fester Verdrahtung zur Umrechnung vorgesehen. im Klartext in einer Sonderfarbe ausdruckbar Im letztgenannten Fall würde jedoch die Bedienung sind. umständlich und langsam. Andernfalls müssen die
4. Eingabeanordnung nach Anspruch 1 oder 2 45 wie üblich in zwei typographischen Dimensionen oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Codierer vorliegenden, einzutastenden Werte vor dem Betäti-(25) mit binärem Ausgang zwischen den Kontak- gen der Tastatur umgerechnet werden, wodurch die ten an den Zeichentasten (24) und dem Eingabe- Eingabe verzögert wird und Fehlermöglichkeiten entregister (26) angeordnet ist. stehen.
5. Eingabeanordnung nach einem der An- 50 Zum Stand der Technik gehören ferner Eingabesprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der anordnungen, mit denen die Satzanweisungen in typo-Ausgang des Eingaberegisters (26) über einen graphischen Einheiten eingegeben werden können. Zuordner (29) mit dezimalem Ausgang sowie Diese Eingabeanordnungen weisen jedoch andere einen Dezimal-Dual-Umsetzer (30) mit dem Einstellorgane als eine Schreibmaschinentastatur auf: Rechnereingang verbunden ist. 55 Bei einer derartigen zum Stand der Technik gehö-
6. Eingabeanordnung nach einem der vorange- renden Eingabeanordnung dient ein herausziehbare! henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß und drehbarer Einstellknopf zur Vorgabe der Zeilen der Ausgang des Rechners (31) an je ein Register länge. Der Einstellknopf ist mit mehreren Skalen zu (33 bzw. 34 bzw. 35 bzw. 36) für den Filmvor- Anzeige der EM- und Unitwerte gekuppelt.
schub, die Zeilenlänge, den Einzug und den 6o Um damit die Zeilenlänge in typographischen Ein Schriftgrad angeschlossen ist. heiten einzugeben, muß die Bedienungsperson dl·
Hände von der Schreibmaschinentastatur abheben den Einstellknopf herausziehen und ausgehend voi
dem zuvor eingestellten Wert in dem richtigen Dreh
65 sinne drehen, wobei mehrere Skalen für die EM- un Unitwerte zu beobachten sind. Die Drehung des Ein
Die Erfindung betrifft eine Eingabeanordnung für stellknopfes muß abgebrochen werden, sobald di Fotosetzmaschinen unter Verwendung einer Schreib- gewünschten Werte erreicht sind.
DE19702016200 1970-04-04 1970-04-04 Eingabeanordnung für Fotosetzmaschinen Expired DE2016200C3 (de)

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