DE3239587C2 - Tabulator-Rückholsteuersystem für eine Schreibmaschine - Google Patents
Tabulator-Rückholsteuersystem für eine SchreibmaschineInfo
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- DE3239587C2 DE3239587C2 DE19823239587 DE3239587A DE3239587C2 DE 3239587 C2 DE3239587 C2 DE 3239587C2 DE 19823239587 DE19823239587 DE 19823239587 DE 3239587 A DE3239587 A DE 3239587A DE 3239587 C2 DE3239587 C2 DE 3239587C2
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- B41J21/08—Mechanisms for initiating, effecting, skipping, or stopping tabulation movement; Means for centralising short lines
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Abstract
Eine Schreibmaschine weist eine Tastatur (12) auf, mit einer Tabulator-Einstelltaste (22), einer Tabulator-Löschtaste (24) und einer Tabulator-Bestätigungstaste (26). Durch Betätigung der Tabulator-Einstelltaste werden Stoppositionen des Schlittens (18) in bezug auf den Druckzylinder (14) gespeichert. Durch ein flaches Niederdrücken der Tabulator-Betätigungstaste wird der Schlitten zu einer Vorwärtsbewegung bis zu der nächsten Tabulator-Stopposition veranlaßt. Durch ein erstes tiefes Niederdrücken der Tabulator-Betätigungstaste wird ein Tabulator-Rückholmodus vorgegeben, bei dem der Schlitten zurückbewegt wird in die nächstliegende vorangegangene Tabulator-Stopposition und bei dem der Druckzylinder um einen Zeilenschritt gedreht wird, so daß das Typenrad (16) eine Zeile tiefer auf das Papier schreibt. Hierdurch wird das Tippen der nächsten Zeile bei einer einzigen Spalte der Tabelle erleichtert, ohne daß die Schlitten-Rückholbewegung und die Vorwärtsbewegung des Schlittens zu dem Beginn der Zeile beeinflußt werden. Jedes nachfolgende flache Niederdrücken der Tabulator-Betätigungstaste verursacht eine Rückwärtsbewegung des Schlittens zu der nächsten vorangegangenen Tabulator-Stopposition ohne Zeilenfortschaltung des Druckzylinders. Hierdurch wird das Tippen der nächsten Zeile beim Schreiben mehrerer Spalten innerhalb der Tabelle erleichtert, ohne daß die Schlittenrückhol- und Vorwärtsbewegungen des Schlittens beeinflußt werden. Der Tabulator-Rückholmodus ...
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Tabulator-Steuersystem nach dem Gattungsbegriff des Anspruches
1.
Ein derartiges Tabulator-Steuersystem ist aus der DE-OS 30 05 376 bekannt Des weiteren sind in den US-Patentschriften
43 78 552,43 81 501,44 08 918,43 65 905 unter anderem verschiedene Arten von Schreibmaschinen
offenbart.
Bislang wiesen die meisten Schreibmaschinen Tabulatorsteuerungen für das rasche und automatische Einstellen
der Position des Druckmechanismus (Typenhebel oder Druckkopf) und der Gegendruckwalze auf. Bei
Schreibmaschinen mit fest angeordneten Druckknöpfen oder Typenhebeln wurde die Gegendruckwalze in bezug
auf den Druckmechanismus bewegt und in Schreibmaschinen mit unverschieblichen Gegendruckwalzen
wurde der Druckkopf (Kugelkopf oder Typenrad) in bezug auf die Gegendruckwalze bewegt. Zum Zwecke
der Vereinfachung der Erläuterung sei nachfolgend auf den letzteren Maschinentyp Bezug genommen, bei dem
sich der Druckkopf bewegt und die Gegendruckwalze ortsfest angeordnet ist, aber der zuvor genannte Maschinentyp,
bei welchem der Druckmechanismus ortsfest ist und sich die Gegendruckwalze bewegt, soll ebenfalls
durch die vorliegende Beschreibung umfaßt werden.
Das Tabuliermerkmal ist nützlich und gestattet einer Bedienungsperson die Ausführung rascher und wiederholter
Bewegungen des Druckmechanismus in eine Vielzahl von unterschiedlichen horizontalen Positionen
entlang einer Zeile des Papiers oder eines anderen Aufzeichnungsmediums. In mechanischen Schreibmaschinen
werden die Stoppositionen des Tabulators gewöhnlicherweise durch Positionierung mechanischer Nocken
gespeichert, die die Gegendruckwalze gewünschtenfalls an horizontalen, im Abstand angeordneten Stellen anhalten.
Bei elektronischen Schreibmaschinen besteht das Ausgangssignal der Tastatur aus elektronischen Signalen,
die in einem elektronischen Datenverarbeitungssystem innerhalb der Schreibmaschine verarbeitet
werden, um geeignete Steuersignale für den Antrieb von Spulen und Schritt- oder Servomotoren zu erzeugen,
durch welche der Druckmechanismus ausgewählte Zeichen druckt und andere Operationen ausführt. Dort
werden die Tabulator-Stoppositionen gewöhnlicherweise in einem elektronischen Speicher gespeichert, und
der Schlitten wird in die Tabulator-Stoppositionen durch einen Servomechanismus unter Steuerung durch
das elektronische Datenverarbeitungssystem bewegt.
Bei den meisten Schreibmaschinen konnte das Tabulatorsystem nur in Vorwärtsrichtung bewegt werden,
d. h. der Tabulatormechanismus war nur in der Lage, den Druckmechanismus nach rechts in bezug auf die
Gegendruckwalze zu bewegen. Dies ist nachteilig in den Fällen, wo eine Bedienungsperson beispielsweise eine
einzelne Spalte von Zeichen tippen muß. Nach dem Tip-
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pen einer Zeile der Spalte muß die Bedienungsperson zum Tippen der nächsten Zeile den Druckkopf zu dem
ersten Zeichen der Spalte zurückholen. U'Ti dies zu bewerkstelligen,
muß die Bedienungsperson eine von zwei mühseligen Alternativen auswählen. Die erste Alternative
bestem in der Rückstellung der linken Randsteuerung auf das erste Zeichen der Spalte von Zeichen, bevor
die Spalte getippt wird. Dies ist jedoch eine müb-selige
Operaticn, und der ursprüngliche Rand muß erneut festgelegt werden, wenn das Tippen der Spalte vervollständigt
ist. Alternativ hierzu kann die Bedienungsperson einen Schlittenrücksprung bewirken, wodurch der
Schlitten insgesamt nach links bewegt wird, und danach kann sie die Tabellierung wiederholen, bis der Schlitten
in die gewünschte Position fortgeschritten ist. Dieses Verfahren ist ebenfalls mühsam und ineffizient
Um diese Nachteile zu vermeiden, sind in der letzten Zeit Schreibmaschinen mit einer Rückwärts tabellierung
auf den Markt gekommen. Wenn bei diesen Schreibmaschinen eine Rückwärts-Tabulatortaste niedergedrückt
wurde oder die normale Tabulatortaste in einer bestimmten, von der normalen Betätigungsart abweichenden
Weise betätigt wurde, so bewegt sich der Schlitten nach links in bezug auf die Gegendruckwalze, d. h. zu
dem nächsten Tabulatorstopp links von seiner gegenwärtigen Position. Hierdurch wird das Tippen von Spalten
in großem Maße erleichtert, und es werden die zuvor erwähnten Nachteile vermieden.
Einige Schreibmaschinen sind zusätzlich mit einer automatischen Zeilenfortschaltung bzw. Gegendruckwalzendrehung
bei einer Betätigung der Tabulator-Rückholtaste versehen. Wenn die Tabulator-Rückholtaste
betätigt wird und sich der Schlitten nach links in bezug auf die Gegendruckwalze bewegt, so wird die Gegendruckwalze
ebenfalls fortgeschaltet, d. h. er dreht sich um einen Winkel entsprechend einem Zeilenabstand, so
daß die nächste Zeile auf dem Papier bei der laufenden Schreibposition erscheint. Dies erleichtert das Schreiben
von Spalten, da die Bedienungsperson nach einer Tabulator-Rückholoperation nicht von Hand die Gegendruckwalze
auf die nächste Zeile fortschalten muß.
Die zuvor erwähnte Kombination der Zeilen-Schrittschaltung und der Tabulator-Rückholung war jedoch
nachteilig, wenn verschiedene Spalten zu tippen waren, da hierbei der Schlitten in zwei und weitere Spalten
links von einer laufenden Druckposition nach dem Schreiben jeder Zeile zu bewegen war. Die Bedienungsperson
war nicht in der Lage, dies in einfacher Weise durch wiederholte Betätigung der Rückhol-Tabulatortaste
zu bewirken, da bei jeder Rückhol-Tastenbewegung auch eine Zeilenfortschaltung hervorgerufen wurde.
Auf diese Weise geht die korrekte Position füi das Tippen der nächsten Zeile verloren, wenn die Rückhol-Tabulatortaste
ein zweites Mal betätigt wird. Um daher eine Rückwärts-Tabellierung in einer zweiten oder
nachfolgenden Spalte zu bewirken, mußte die Bedienungsperson wiederholt die Rückhol-Tabulatortaste bis
zum Erreichen der gewünschten Spalte betätigen und danach die Gegendruckwalze so einstellen, daß die richtige
Zeile sich auf dem Papier in der Druckposition befand. Andererseits konnte die Bedienungsperson einen
Schlittenrücksprung zum linken Rand hervorrufen und sodann eine Vorwärtstabellierung bis zu der gewünschten
Spalte ausführen. Hierbei wurden jedoch die Möglichkeiten der Maschine nicht ausgenutzt, und diese
Betriebsweise war schwierig und zeitaufwendig.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Tabulator-Rückholsteuersystem anzugeben, bei
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65 dem nach links auf eine zweite oder weitere entfernt
liegende Spalte zurückgesprungen werden kann, ohne daß es eines getrennt durchzuführenden Zeilenvorschubes
bzw. einer Korrektur des Zeilenvorschubes bedarf. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 1. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind dem
Unteranspruch entnehmbar.
Anhand der Figuren der Zeichnungen sei im folgenden ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 eine elektronische Schreibmaschine gemäß der Erfindung,
F i g. 2A, 2B und 2C schematische Darstellungen einer Folge von Tabulaior-Rückholoperationen gemäß der
Erfindung,
Fig.3A, 3B und 3C drei Teile eines Flußdiagramms
zur Veranschaulichung der Folge von Tabulator-Rückholoperationen gemäß der Erfindung und
F i g. 4 ein Blockdiagramm eines bei der erfindungsgemäßen Schreibmaschine verwendeten elektronischen
Systems.
F i g. 1 — elektronische Schreibmaschine
Gemäß F i g. 1 umfaßt eine elektronische Schreibmaschine 10 gemäß der Erfindung eine übliche Tastatur 12,
eine Gegendruckwalze 14, ein Typenrad 16 und einen beweglichen Schlitten 18 für das Typenrad 16. Das Typenrad
16 besitzt in üblicher Weise mehrere radiale Speichen, wobei jede Speiche ein entsprechendes Zeichen
der Tastatur aufweist. Wenn irgendein Zeichen getippt wird, so wird das Typenrad 16 so gedreht, daß
sich das gewünschte Zeichen auf der aufrechten Speiche befindet, und anschließend schlägt ein nicht dargestellter
Hammer diese Speiche über ein Tinten- oder Kohleband 20 auf ein nicht dargestelltes Aufzeichnungsmedium,
welches über die Gegendruckwalze 14 geführt wird.
Die Tastatur 12 enthält die üblichen Zeichen- und Steuerfunktionstasten, von denen einige dargestellt
sind, und sie enthält ferner die folgenden Tasten von speziellem Interesse: eine Tabulator-Einstelltaste 22, eine
Tabulator-Löschtaste 24 und eine Tabulator-Betätigungstaste
26. Die Tabulator-Löschtaste 24 und die Tabulator-Betätigungstaste 26 sind jeweils entweder in eine
flache oder in eine tiefe Stellung für nachfolgend noch zu beschreibende Zwecke niederdrückbar.
Schreibmaschine 10 umfaßt ferner einen Steuerschaltkreis 28, der die Funktionen und Operationen der
Schreibmaschine 10 aufgrund der Betätigung von Zeichen- und Steuertasten auf der Tastatur 12 steuert.
Hauptsächlich steuert der Schaltkreis 28 den Betrieb des Typenrads 16, der Gegendruckwalze 14 und des
Schlittens 18.
Insbesondere wird, wenn eine Taste auf der Tastatur 12, entsprechend einem ausgewählten Zeichen niedergedrückt
wird, ein eindeutiges elektronisches Signal an den Steuerschaltkreis 28 gegeben, der seinerseits geeignete
Signale erzeugt, um das Typenrad 16 zu drehen, so daß eine Speiche desselben mit dem ausgewählten Zeichen
aufrecht steht. Der Schaltkreis 28 veranlaßt ferner den Anschlaghammer zum Anschlag an der Speiche und
somit des Zeichens gegen die Gegendruckwalze 14 über ein Farbband 20, so daß dieses auf das Papier gedruckt
wird und die Bewegung des Schlittens 18 nach rechts um einen Abstand entsprechend einem Zeichenabstand,
wobei dies vor oder nach der Betätigung des Anschlaghammers geschieht, so daß ein nachfolgendes Zeichen
um einen Schrittabstand rechts von dem vorangegangenen Zeichen gedruckt wird.
F i g. 2 — Tabulator-Rückholoperation
Bevor die erfindungsgemäße Tabulator-Rückholoperation beschrieben wird, sollen die Vorwärtstabellierung
und die Rückholoperation gemäß dem Stand der Technik beschrieben werden, um das Verständnis der
erfindungsgemäßen Tabulator-Rückholoperationen zu erleichtern.
Vorwärts-Tabellierung
Gemäß F i g. 2A sei angenommen, daß eine Bedienungsperson mehrere Spalten, wie beispielsweise die
Spalten 30 und 32 auf ein Papier zu drucken wünscht. Jede Spalte ist aus aufeinanderfolgenden Zeilen von vier
Zahlen im vorliegenden Beispiel zusammengesetzt. Die Bedienungsperson setzt den ersten Tabulatorstopp
durch Bewegung des Schlittens 18 zu der mit »TS1« (Tabulator-Stopp 1) bezeichneten horizontalen Position,
und sie drückt danach die Tabulator-Einstelltaste 22 nieder. Ein Tabulator-Stopp wird daraufhin auf diese
Position eingestellt Sodann wird der Schlitten 18 zu der Position TS2 bewegt, die der Position des ersten Zeichens
in der Spalte 32 entspricht.
Die Bedienungsperson drückt sodann erneut die Tabulator-Einstelltaste
22 nieder, wodurch ein zweiter Tabulator-Stopp an dieser Steile eingestellt wird. Um danach
die Spalten 30 und 32 zu tippen, drückt die Bedienungsperson zunächst die Tabulatortaste 26, um den
Schlitten zu einer sofortigen und kontinuierlichen Bewegung aus irgendeiner Position links von der Spalte 30
zu der Position TSl zu veranlassen. Diese Position entspricht der Stopposition des Schlittens zum Drucken
des ersten Zeichens in der Spalte 30. Nachdem die Zeichen der ersten Zeile in Spalte 30 getippt sind, drückt
die Bedienungsperson erneut die Tabulatortaste 26, um eine sofortige und kontinuierliche Bewegung des Schlittens
18 zu der Position TS2 zu bewirken, welche der Stopposition für den Druck des ersten Zeichens in der
Spalte 32 entspricht.
Die Bedienungsperson drückt sodann die Schlitten-Rücksprungtaste, wodurch der Schlitten sich zu dem
linken Rand bewegt, der sich irgendwo links von der Position TSl befindet und wodurch ferner der Druckzylinder
um einen Zeilenabstand weiter bewegt wird, so daß das Papier um eine Zeile weitergeschaltet wird. Der
Schütten befindet sich nun in der Stellung, in der die
zweite Zeile der Spalte 30 und 32 getippt werden kann. Hierzu drückt die Bedienungsperson erneut die Tabulatortaste
26, um den Schlitten 18 in die Position TSl zu bewegen, sie tippt die zweite Zeile der Spalte 30, drückt
erneut die Tabulatortaste, um den Schlitten in die Position TS2 zu bewegen, und sie tippt sodann die Zeichen in
der zweiten Zeile der Spalte 32. Danach befindet sich der Schlitten in der Position, um das nächste Zeichen im
Abstand rechts von dem letzten Zeichen (»1«) der zweiten Zeile von Spalte 32 2U tippen, was durch den NPP-Hinweispfeil
34 für die nächste Druckposition gekennzeichnet ist
Bekannte Tabulator-Rückholung
Wenn nur eine einzelne Spalte gerippt wurde, wie beispielsweise die Spalte 32, so war die Bedienungsperson
bei der bekannten Tabulator-Rückholung mit Zeilenfortschaltung in der Lage, den Schlitten in die Position
TS2 zurückzuholen und das Papier bis zur nächsten Zeile weiterzubewegen, wie dies durch den Verlauf 33 in
Fig.2B dargestellt ist. Dies geschah entweder durch Niederdrücken der Tabulatortaste 26 in eine tiefe Stellung
(D) an Stelle der üblichen flachen Position (S^ oder
durch Betätigung einer separaten Rückhol-Tabulatortaste,
die nicht dargestellt ist. Der Schlitten 18 bewegt sich hierbei automatisch zurück in die nächste linke Tabulator-Stopposition
TS2, und die Gegendruckwalze 14 wird um eine Zeile gedreht (oder um mehrere Zeilen,
wenn der Zeilenabstand so eingestellt war), so daß sich der Druckpositionszeiger nach links und abwärts bewegt
(Verlauf 36) und eine Position erreicht wird, die eine Zeile unter dem ersten Zeichen in der zweiten Reihe
der Spalte 32 liegt. Somit konnte eine dritte Zeile von Zeichen (nicht dargestellt) in der Spalte 32 getippt werden,
ohne daß der Schlitten 18 zu dem linken Rand zurückgeholt werden mußte und sodann eine Vorwärtstabellierung
zur Bewegung des Schlittens in die Position TS2 und eine Zeilenfortschaltung erfolgen mußte.
Wenn jedoch zwei oder mehr Spalten getippt wurden, so war es nicht möglich, bei der bekannten Tabellierung
mit Zeilenfortschaltung den Schlitten einfach zu der ersten Zeichenposition in der dritten Zeile der ersten
Spalte 30 zu bewegen, da jede nachfolgende Tabulator-Rückholung eine Fortschaltung der Gegendruckwalze
bewirkt, so daß sich der Druckpositionsanzeiger in die nicht dargestellte vierte Zeilenposition der Spalte 30
bewegt. Somit waren zusätzliche Einstellungen der Gegendruckwalze erforderlich, oder es durfte die Tabulator-Rückholung
nicht benutzt werden, wenn mehrere Spalten getippt wurden.
Tabulator-Rückholung gemäß der Erfindung
Wenn wie in F i g. 2C durch den Verlauf 35 angezeigt,
die Tabulatortaste 26 flach nach dem ersten tiefen Eindrücken derselben eingedrückt wird, so bewegt sich der
Schlitten weiter nach links zu der nächsten links gelegenen Tabulator-Stopposition TSl, aber der Druckzylinder
14 führt keine weitere Drehbewegung aus. Somit wird der Positionsanzeiger 34 für den nächsten Druck in
die richtige Stellung geführt, und es kann die nächste Zeile in der Spalte 30, d. h. eine Zeile unter dem ersten
Zeichen in der zweiten Zeile, in der dargestellten Weise gedruckt werden. Somit kann eine Bedienungsperson
eine geeignete Rückholbewegung des Schlittens sehr leicht bewirken, wenn sie zwei Spalten tippt, indem Ie-
5ΰ diglich die Täbulatortäste 26 zweimal niedergedrückt
wird, wobei dies beim ersten Mal in die tiefe Stellung erfolgt, wodurch der Schlitten 18 zurück in die Position
TSl und um eine Zeile abwärts bewegt wird. Wenn mehr als zwei Spalten getippt werden, so muß die Bedienungsperson
lediglich die Tabulatortaste 26 entsprechend öfter drücken, um die erste zu tippende Spalte zu
erreichen. Der richtige Zeilen- und Tabulator-Stopp wird automatisch in jeder Spalte erreicht, ohne daß es
erforderlich ist, den Schlitten zurückzuholen oder den Druckzylinder getrennt zu bewegen.
Die Tabulator-Rückholbewegungen sind zuvor anhand der F i g. 2B und 2C und den Verläufen 33 und 35
beschrieben worden, wobei diese Bewegungen direkt aufgrund eines tiefen Niederdrückens der Tabulatortaste
26 auftreten. In einer geläufigen kommerziellen Ausführungsform der Erfindung wird jedoch in Wirklichkeit
durch jedes Niederdrücken der Tabulatortaste 26 (flach oder tief) eine Tabulator-Vorwärtsbewegung verur-
sacht, die unmittelbar beginnt. Wenn die Taste 26 in ihre tiefe Stellung gedruckt wird, nachdem die Tabulator-Vorwärtsbewegung
beendigt ist, so werden die Tabulator-Rückwärtsbewegungen in der beschriebenen Weise
ausgeführt, d. h. der Schlitten bewegt sich direkt zurück in seine Stellung beim Beginn der Vorwärtsbewegung.
Das Gesamtergebnis ist das gleiche, und die Tabulator-Vorwärtsbewegung und der entsprechende Rückkehrteil
der Tabulator-Rückwärtsbewegungen sind in den F i g. 2B und 2C dargestellt, um die Zeichnung zu vereinfachen.
Zusammenfassend bewirkt gemäß der Erfindung ein tiefes Niederdrücken der Tabulalortaste 26 eine Bewegung
des Schlittens 18 nach links, die an der nächsten vorangegangenen Tabuiator-Stopposition endet, was
mit einer Drehung des Druckzylinders 14 zu der nächsten Zeile verbunden ist. Jedes nachfolgende flache Niederdrücken
der Tabulatortaste 26 bewegt den Schlitten 18 zu der nächsten links liegenden Tabulatorposition
ohne Drehung des Druckzylinders. Nachfolgendes tiefes Niederdrücken der Tabulatortaste 26 veranlaßt den
Schlitten 18 zu einer Bewegung um zwei Tabulator-Stopps nach links ohne eine Druckzylinderdrehung.
Diese Betriebsweise ist weiter unten nicht näher beschrieben, um die Erläuterung zu vereinfachen.
Die normale Betriebsweise bei einem flachen Niederdrücken der Tabulatortaste 26 resultiert in einer Vorwärtsbewegung
des Schlittens 18 nach rechts zu dem nächsten Tabulator-Stopp. Diese normale Betriebsweise
kann nach jeder durch ein tiefes Niederdrücken der Tabulatortaste 26 ausgelösten Rückwärtsbewegung
wieder aufgenommen werden, indem irgendeine Zeichentaste, die Schrittaste oder nahezu jede andere
Funktionstaste betätigt wird.
F i g. 3A und 3B — Flußdiagramm
Die F i g. 3A und 3B veranschaulichen die verschiedenen Operationen, die innerhalb des Steuerschaltkreises
28 auftreten, um die Tabulator-Rückholung zu bewirken. Die verschiedenen Blöcke innerhalb der F i g. 3A
und 3B veranschaulichen Einzeloperationen, die innerhalb des Schaltkreises 28 auftreten, und die Reihenfolge
der Blöcke veranschaulicht die Folge dieser Operationen, wie dies von Flußdiagrammen bekannt ist. Der
Steuerschaltkreis 28 enthält einen Mikroprozessor, welcher in üblicher Weise Prüfungen bzw. Abfragungen der
verschiedenen Zustände in der Maschine wiederholt durchführt und in Abhängigkeit von den geprüften Zuständen
geeignete Subroutinen auslöst oder umfährt. Das Fiußdiagramm veranschaulicht die Operationen,
die zu einer Subroutine gehören, weiche ausgelöst wird, wenn der Schaltkreis 28 feststellt, daß die Tabulatortaste
26 niedergedrückt worden ist
F i g. 3A — Erster Durchlauf bei einer
Rückhol-Tabulatortasten-Eingabe
Rückhol-Tabulatortasten-Eingabe
Der Rückhol-Tabulatorbetrieb wird ausgelöst, wenn die Taste 26 tief eingedrückt wird. Zwei Dinge geschehen
daraufhin, um eine Rückhol-Tabulatortasten-Eingabe zu bewirken, was nachfolgend erläutert sei.
Das tiefe Niederdrücken der Taste 26 veranlaßt das Setzen eines Tasten-Warte-Hinweises und eines Wiederholungsanschluß-Hinweises.
Diese Hinweise entsprechen binären Speicherzellen in einem Statusspeicher RAM400 gemäß Fig.4, welche den Status verschiedener
Zustände bzw. verschiedener Komponenten in der Maschine anzeigen. Das Niederdrücken irgendeiner
Taste auf der Tastatur 12 veranlaßt das Setzen des Tasten-Warte-Hinweises direkt durch ein Signal auf einer
Ausgangsleitung 403, die das Niederdrücken einer Taste auf der Tastatur 12 anzeigt. Ferner wird Information
entsprechend der Identität der niedergedrückten Taste am Ausgang eines Tastatur-Codierers in Form
eines Festwertspeichers ROM402 in Fig.4 ausgegeben.
Der Speicher ROM 402 bildet einen Teil einer Tastatur-Eingangsschnittstelle
401. Durch das tiefe Niederdrücken der Tabulatortaste 26 wird ein gemeinsamer Bügel 404 (Fig. 4) bewegt, welcher eine mechanische
Kupplung 406 aktiviert, die ihrerseits einen Schalter 408 schließt. Hierdurch wird eine Wiederholungsanschluß-Eingangsleitung
409 geerdet und aktiviert, die direkt an eine Wiederholungsanschlußstufe bzw. eine
Hinweisstufe in dem Statusspeicher RAM 400 angeschlossen
ist, die infolgedessen unmittelbar gesetzt wird. Normalweise ist die Wiederholungsanschluß-Eingangsleitung
des Speichers RAM400 an eine positive Spannung
durch eine positive Spannungsquelle 410 und einen Widerstand 412 angelegt und somit nicht aktiviert.
Der Wiederholungs-Eingangsanschluß wird benutzt, da er ein übliches Mittel zum Bewirken zweier Betriebsweisen
(Vorwärts- und Rückwärtstabellierung) mit einer einzigen Tabulatortaste 26 bewirkt.
Stufe 44
Bevor die erste Operation beschrieben wird, sei vermerkt, daß die zuvor erwähnten Hinweise periodisch
geprüft oder abgefragt werden, was Teil einer Routine bildet, die durch einen Kreis 44 dargestellt ist und mit
»nächste Taste Routine« bezeichnet ist. Normalerweise befindet sich der Steuerschaltkreis 28 in dieser Leerlaufroutine,
während welcher Abfragen der verschlossenen Hinweise bzw. Zustände in dem Statusspeicher
RAM400 erfolgen. Dies soll hier nicht aufgeführt werden,
soweit es nicht von Bedeutung ist. Nach der Beendigung einer jeden Operation kehrt die Maschine zu
ihrer Leerlaufroutine zurück, so daß die Stufe 44 einen wichtigen Punkt in dem Flußdiagramm darstellt
Stufe 46
In dieser Leerlaufroutine prüft der Steuerschaltkreis 28 den Tasten-Warte-Hinweis in dem Speicher
Ä4M400, was durch eine Entscheidungsraute angezeigt
ist Da der Tasten-Warte-Hinweis gesetzt worden ist, wie zuvor beschrieben, wird die Stufe 46 entlang des
Ja-Ausganges verlassen.
Stufe 48
Aufgrund des Vorlegens des Tasten-Warte-Hinweises werden als nächstes ein Code entsprechend dem
Niederdrücken der Tabulatortaste 26, der am Ausgang des Festwertspeichers ROM 402 geliefert wird, ausgelesen
und in einem FIFO-Register gespeichert, welches durch das Register A in einem Datenspeicher RAM414
vorgegeben ist Der Tasten-Warte-Hinweis wird im Zeitpunkt des Auslesens gelöscht
Stufe 50
Um anzuzeigen, daß das FIFO-Register 414Λ besetzt
ist, wird ein FIFO-Leer-Hinweis in dem Statusspeicher RAM 400 gelöscht.
Stufe 52
Als nächstes wird die FIFO-Leer-Stufe des Statusspeichers
RAM400 abgefragt. Da diese Stufe gerade zuvor gelöscht wurde, wird die Entscheidungsstufe 52
entlang dem Nein-Ausgang verlassen.
Stufe 54
Da das Testen des FIFO-Leer-Hinweises gezeigt hat, daß zumindest eine Taste (Code) in dem FIFO-Register
gespeichert ist, wird die nächste Taste in dem FIFO-Register unabhängig von ihrer Identität zu einem Neue-Taste-Register
414/ übertragen. Der älteste und jeder nachfolgende Tasten-Code wird der Reihe nach übertragen,
identifiziert und verarbeitet. Somit wird der Tabulatortasten-Datencode von dem FIFO-Register 414/4
über einen Akkumulator 416 zu dem Neue-Taste-Register 414/ übertragen, wie dies durch die Stufe 54 angezeigt
ist. Ferner wird ein Wiederholungs-Hinweis in dem Statusspeicher RAM400 gelöscht, wenn er gesetzt
ist. Der Wiederholungs-Hinweis unterscheidet sich von dem Wiederholungs-Anschluß-Hinweis, der durch ein
tiefes Niederdrücken der Tabulatortaste 26 gesetzt wurde, und er wird benutzt, um die Maschine zur Ausführung
der Wiederholungsfunktion zu veranlassen. Der Wiederholungs-Anschluß-Hinweis zeigt lediglich
an, daß der Wiederholungsanschluß des Speichers RAM400 aktiviert worden ist, d. h. daß der Schalter 408
geschlossen worden ist.
Stufe 56
Als nächstes wird eine Entscheidung getroffen, ob die zu dem Neue-Taste-Register 414/ übertragenen Daten
die Tabulatortaste kennzeichnen. Die Feststellung in der Stufe 56 wird getroffen, um festzulegen, ob der TabuIator-Rückholmodus
gelöscht werden soll, wenn der Tabulator-Tastencode nicht in dem Neue-Taste-Register
414/vorliegt, was weiter unten noch näher erläutert wird.
Stufe 58
Als nächstes wird ein zweiteiliges FI FO-Zeiger-Register
414K, das mit einem ersten Teil 4i4K 1 die Reihenfolge der Informationsauslesung aus dem FIFO-Register
414A steuert, fortgeschrieben, um der Übertragung Rechnung zu tragen, die in der Stufe 54 aufgetreten ist.
Ein anderer Teil des FIFO-Zeiger-Registers 4X4K2
steuert die Position des Registers 414Λ, an der Eingangsinformation abgespeichert wird. Die Adresseninformation
in diesen beiden Teilen des Registers 4X4K steuert den Zustand des FIFO-Leer-Hinweises in dem
Statusspeicher ÄAM 400. Wenn diese Information identisch
ist, so ist das FIFO-Register leer, und der FIFO-Leer-Hinweis ist gesetzt, wird aber bei der nächstfolgenden
Tasteneingabe gelöscht. Somit werden in einem Teil der Stufe 58 die Zeigerinhalte in bekannter Weise
verglichen, und der FIFO-Leer-Hinweis wird entsprechend fortgeschrieben.
Stufe 60
Andere vorläufige Operationen, die für die Tabulator-Rückholung nicht von Bedeutung sind, erfolgen in der
Stufe 58, in welcher das Flußdiagramm für die tatsächliche Tabulator-Routine beginnt, was allgemein durch die
Tasten-Decodier-Verbindungsstufe 60 im unteren Teil von F i g. 3A und im oberen Teil von F i g. 3B angedeutet
ist. Die Tasten-Decodierung umfaßt die Auftrennung der Funktionscodes in bekannter Weise.
Stufe 61
Die nächste und erste Operation in Fig.3B ist eine
Prüfroutine, die durch den Schaltkreis 28 herausgeführt
ίο wird. Hierbei wird festgestellt, ob der Tastencode in
dem Neue-Taste-Register 414/ einer Taste zugeordnet ist, die keinen Druck nach sich zieht. Ist dies nicht der
Fall, so zeigt der Code an, daß ein zu druckendes Zeichen vorliegt, so daß die Entscheidungsstufe über den
Nein-Ausgang verlassen wird, der druckfähige Tastencode verarbeitet wird, was durch die Stufe 61A veranschaulicht
ist. Da die Tabulatortaste einer Funktionstaste entspricht, deren Code kein druckfähiges Zeichen
darstellt, wird in diesem Fall die Stufe über den Ja-Ausgang
verlassen. In Wirklichkeit wird in der Entscheidungsstufe 61 festgestellt, ob der Tastencode größer als
91 ist, da alle druckfähigen Tastencodes einen Wert geringer als 92 und alle Funktionstastencodes einen Wert
größer als 91 besitzen.
Stufe 62
In dieser Stufe wird ebenfalls eine Abfrageroutine durch den Schaltkreis 28 ausgeführt. Es wird entschieden,
ob ein Funktionstastencode in dem Neue-Taste-Register 414/ dem Tabulatortastencode entspricht. Ist
dies nicht der Fall, so wird die Stufe 62 über den Nein-Ausgang verlassen, und es werden in der Stufe 64 weitere
Tests ausgeführt, um den Funktionscode zu identifizieren und zu verarbeiten, was hier jedoch nicht von
Bedeutung ist. Wenn die zu verarbeitende Taste die Tabulatortaste darstellt, so wird die Stufe 62 über den
Ja-Ausgang verlassen.
Stufe 66
In dieser Stufe stellt der Schaltkreis 28 fest, ob die
linke Randeinstellung größer als die gegenwärtige Position des Schlittens ist Die linke Randeinstellung ist
durch einen gespeicherten Zählstand einer Anzahl von Schritten von dem linken Ende des Druckzylinders 14
vorgegeben, wobei der Zählstand anfänglich automatisch oder anderweitig programmiert durch die Bedienungsperson
voreingestellt wird. Im vorliegenden Fall wird geprüft, ob die Anzahl der Schritte vor. dem linken
Ende des Druckzylinders 14 zu dem linken Rand größer als die Anzahl der Schritte von dem linken Ende zu der
gegenwärtigen Position des Schlittens 18 ist Wenn die Einstellung für den linken Rand größer als die gegenwärtige
Schlittenposition ist, so befindet sich der Schlitten außerhalb des üblichen Textbereiches, d. h. in anderen
Worten, links von dem linken Rand, und die Stufe 66 wird über den Ja-Ausgang verlassen. Wenn jedoch der
Schlitten sich rechts von d?.m linken Rand befindet so wird die Stufe 66 über den Nein-Ausgang verlassen.
Stufe 68
Nimmt man an, daß der Schlitten sich links von dem linken Rand befindet so daß die Stufe 68 über den Ja-Ausgang
verlassen wird, so wird als nächstes ein Register 414F für die gewünschte Schlittenposition auf den
gespeicherten Wert für die linke Randposition gesetzt.
Danach führt die Maschine gemäß der Stufe 70 eine Vorwärtsbewegung nach rechts zu dem linken Rand
durch.
Wenn sich die Position des Schlittens 18 links von dem linken Rand befindet, so bewirkt die Betätigung der
Tabulatortaste 26 eine Bewegung des Schlittens 18 nach rechts zu dem linken Rand, und es findet keine umgekehrte
Bewegung statt, auch wenn die Tabulatortaste 26 tief niedergedrückt wird, und irgendwelche Tabulatorstops, die links von dem linken Rand eingestellt sind,
werden ignoriert. Diese Betriebsweise ist vorgesehen, da es eine unerwünschte und fehlerhafte Betriebsweise
darstellen würde, wenn man versuchen würde, den Schlitten zu irgendwelchen Tabulatorstops zu bewegen,
die außerhalb des linken Randes eingestellt sein könnten.
Stufe 44 Bis
Nach der Vorwärtsbewegung zu dem linken Rand (Stufe 70) kehrt die Maschine zu ihrer normalen Leerlaufroutine
oder nächster Taste-Routine zurück, was durch die Verbindungsstufe 44 in Fig. 3B veranschaulicht
ist, die mit der Stufe 44 in F i g. 3A verbunden ist. Die Maschine folgt dem Flußdiagramm und erreicht
schließlich die Verbindungsstufe 130 in F i g. 3C, in welcher ein Benutzer-Fehlerhinweis geliefert wird. Diese
Schrittfolge wird nicht in näheren Einzelheiten beschrieben.
Stufe 72
Wenn die Entscheidung in der Stufe 66 mit Nein beantwortet wird, d. h. wenn sich der Schlitten nicht links
von dem linken Rand befindet, so wird im nächsten Schritt ein Rand-Freigabe-Hinweis gesetzt. Das Setzen
eines Rand-Freigabe-Hinweises beinhaltet das Setzen eines nicht dargestellten Registers auf einen bestimmten
Zustand, wodurch Tabulator-Vorwärtsbewegungen zur Ausführung freigegeben werden, die nach rechts in
Richtung auf den rechten Rand erfolgen, ohne daß die Rand-Freigabe-Taste betätigt wird.
Stufe 74
Im nächsten Schritt wird festgestellt, ob der Tabulator-RückhoImodus-Hinweis
gesetzt worden ist Dieser Hinweis wird in dem Statusspeicher RAM400 gesetzt,
nachdem in den Tabulator-Rückholmodus eingetreten worden ist Wenn die Tabulatortaste 26 zum ersten Mal
tief eingedrückt worden ist, so befindet sich die Maschine noch nicht in dem Tabulator-Rückhoimodus, so daß
der Tabulator-Rückholmodus-Hinweis nicht gesetzt worden ist und die Stufe 74 über den N ein-Ausgang
verlassen wird. Wenn jedoch die Maschine zuvor in den Tabulator-Rückholmodus eingetreten ist, so befindet
sich der Hinweis in dem gesetzten Zustand, und die Stufe 44 wird über den Ja-Ausgang verlassen
Stufe 76
Da der Tabulator-Rückholmodus-Hinweis noch nicht gesetzt worden ist, wird die Stufe 74 über den Nein-Ausgang
verlassen. Als nächstes erfolgt eine Entscheidung, um zu sehen, ob der Wiederholungs-Hinweis gesetzt
worden ist Da nur der Wiederholungsanschluß-Hinweis bislang gesetzt worden ist (Stufe 42), wird die Stufe
über den Nein-Ausgang zu der Stufe 77 verlassen.
Stufe 77
Eine Tabulator-Vorwärtsbewegung wird sodann ausgeführt
bis zu dem nächsten Tabulatorstop rechts von der gegenwärtigen Position des Schlittens bzw., wenn
ein solcher Tabulatorstop nicht vorliegt, schreitet der Schlitten bis zu dem rechten Rand fort. Wenn die Tabulator-Vorwärtsbewegung
beendigt ist, so hat die Maschine ihren ersten Durchgang des Flußdiagrammes vervollständigt und fährt zu der Nächster-Taste-Routine
fort, wie dies durch die Stufe 44 veranschaulicht ist, die mit der gleichen Stufe in Fig. 3A oben verbunden
ist.
F i g. 3A — Zweiter Durchlauf —
Wiederholungshinweistests
Stufe 46 Bis
Es wird zu F i g. 3A zurückgekehrt, wo sich die Operationen am Ausgang der Stufe 44 fortsetzen, und es folgt
der zweite Durchlauf durch F i g. 3, Zeile I in dem Flußdiagramm, wobei dieses Mal die verschiedenen Wiederholungs-Hinweis-Tests
durchgeführt werden. Eine Entscheidung wird erneut in der Stufe 46 getroffen, um
festzustellen, ob der Tasten-Warte-Hinweis gesetzt worden ist. Der Tasten-Warte-Hinweis ist nicht langer
gesetzt, da der Tabulator-Tasten-Code von dem Speicher ROM402 zu dem FIFO-Register (Stufe 48) abgegeben
wurde, zu welchem Zeitpunkt der Tasten-Warte-Hinweis zurückgesetzt wurde, wie dies früher erwähnt
wurde. Setzt man voraus, daß die Bedienungsperson keine weiteren Tasten niedergedrückt hat, wie dies für
die Zwecke der vorliegenden Beschreibung angenommen wird, so wird die Stufe 46 über den Nein-Ausgang
zu der Stufe 52 verlassen.
Stufe 52 Bis
Erneut wird der FIFO-Leer-Hinweis in der Stufe 52 geprüft, wobei aber zu diesem Zeitpunkt die Frage mit
Ja beantwortet wird, da der Tabulator-Tasten-Code von dem FIFO-Register in der Stufe 54 übertragen wurde
und der Leer-Hinweis in der Stufe 58 gesetzt wurde.
Stufe 78
Als nächstes wird der Wiederholungsanschluß-Hinweis im Statusspeicher RAM400 geprüft Dieser Hinweis
wurde bereits gesetzt, wie dies zuvor bei den einführenden Bemerkungen betreffend das Flußdiagramm
beschrieben wurde, so daß die Stufe 78 über den Ja-Ausgang verlassen wird. Es sei vermerkt, daß dieser Hinweis
nur gelöscht werden kann bei der Freigabe der tief niedergedrückten Tabulatortaste 26 durch die Bedienungsperson.
Stufe 80
Der Wiederholungseinschalt-Hinweis wird sodann geprüft Dieser Hinweis ist gesetzt, wenn der Wiederholungsanschluß-Hinweis
erkannt worden und verarbeitet worden ist Da dies noch nicht geschehen ist, wird die
Frage in der Stufe 80 mit Nein beantwortet
Stufe 82
Eine kurze Verzögerung (20 ms) wird in der Stufe vorgegeben, um irgendwelche Störungen ausklinken zu
lassen, die sich durch das tiefe Niederdrücken der Tabulatortaste 26 und die Aktivierung des Schalters 408 ergeben,
wodurch eine falsche Triggerung verhindert wird.
Stufe 84
Der FIFO-Leer-Hinweis wird als nächstes überprüft
Da dieser Hinweis nun gesetzt ist, wie dies bei der zweiten Erläuterung der Stufe 52 zuvor erklärt wurde, wird
diese Stufe über den Ja-Ausgang verlassen.
Stufe 86
Es erfolgt eine erneute Oberprüfung des Wiederholungsanschluß-Hinweises.
Wie zuvor im Zusammenhang mit der Erläuterung der Stufe 78 erklärt, ist dieser Hinweis noch gesetzt, so daß die Stufe über den Ja-Ausgang
verlassen wird. Wenn dieser Hinweis nach der Verzögerung der Stufe 82 nicht gesetzt ist, so zeigt dieses
an, daß der in der Stufe 78 erkennbare Wiederholungsanschluß-Hinweis
durch ein unerwünschtes Störsignal verursacht wurde.
Stufe 87
Als nächstes wird der Wiederholungs-Hinweis gesetzt,
wodurch angezeigt wird, daß die Maschine die Taste in dem Neue-Taste-Register wiederholen sollte,
und der Wiederholungseinschalt-Hinweis wird ebenfalls gesetzt, wodurch angezeigt wird, daß der Wiederholungsanschluß-Hinweis
erkannt worden ist.
Die Operationsfolge schreitet sodann erneut über die Verbindungsstufe 60 zu dem Teil II des Flußdiagrammes
in Fig.3B fort wobei die Folge über die Stufe 62 (Ja),
die Stufe 66 (Nein), die Stufe 72, die Stufe 74 (Nein) zu der Stufe 76 verläuft.
F i g. 3B — Eintritt in den Tabulator-Rückholmodus Stufe 76 Bis
Der Wiederholungs-Hinweis ist gerade in der Stufe 87 gesetzt worden, so daß die Stufe 76 über den Ja-Ausgang
beim zweiten Durchlauf dieser Stufe verlassen wird, worauf de:r tatsächliche Eintritt in den Tabulator-Rückholmodus
erfolgt
Stufe 88
Der nächste Schritt in dieser Stufe dient dem Setzen eines Zeilenvorschub-Hinweises und eines Tabulator-Rückholmodus-Hinweises,
wobei beide Hinweise ebenfalls in dem Statusspeicher RAM 400 gesetzt werden,
um anzuzeigen, daß bei der nächsten Ausführung einer mechanischen Operation ein Zeilenvorschub des
Druckzylinders 14 (Drehung) und eine Tabulator-Rückholoperation erfolgen sollten.
Kehrt man zur Stufe 74 zurück, wo wird deren Ja-Ausgang zu dem Ausgang der Stufe 88 gefolgt, wenn
der Tabulator-Rückholmodus-Hinweis bereits zu dem Zeitpunkt der Entscheidung in der Stufe 74 gesetzt war.
Dieser Weg wird genommen, wenn die Maschine sich bereits in dem Tabulator-Rückholmodus befindet, in
welchem Fall die Entscheidung in der Stufe 76 und das Setzen des Hinweises in der Stufe 88 nicht die geeeigneten
Maßnahmen darstellt. Der Tabulator-Rückholmodus-Hinweis würde bereits gesetzt sein, und der Zeilenvorschub-Hinweis
sollte nicht gesetzt sein, da ein Zeilenvorschub nur erwünscht ist bei der ersten Tabulator-Rückholbewegung
und gemäß einem wesentlichen Gesichtspunkt der Erfindung danach unterdrückt werden
soll.
Stufe 90
Als nächstes wird der Wiederholungs-Hinweis im Statusspeicher
RAM 400 in dieser Stufe gelöscht, um kontinuierlich wiederholte Tabulator-Rückholoperationen
zu verhindern. Ferner wird der Randfreigabe-Hinweis, der in der Stufe 72 gesetzt wurde, gelöscht, um irgendwelche
Bewegungen über den Rand beim nachfolgenden Tasten-Eingeben zu verhindern.
Tabulator-Stoppvorgabe
Stufe 92
Stufe 92
Als nächstes wird ein Tabulatorzeiger-Register, das
als Register Wim Datenspeicher RAM414 (F i g. 4) vorliegt
gesetzt um die Speicherzelle mit der höchsten Adresse in einei Tabulatorstopp-Register (Register G
im Speicher 7ΜΛ/414) zu adressieren. Das Tabulatorstopp-Register
speichert die Posir.ionen bzw. Stopps entlang des Druckzylinders 14, zu denen der Schlitten 18
bei Tabulatorbewegungen fortschreitet. Das Tabulatorstopp-Register 414C besitzt im vorliegenden Ausführungsbeispiel
16 Speicherzellen für sieben Bit, um zuvor eingestellte Tabulatorstopps entlang der Druckzeile
von links nach rechts zu speichern. In der Stufe 92 wird der Tabulatorzeiger gesetzt, um die Speicherzelle mit
der höchsten Adresse in dem Register 414G zu adressieren, d. h. die Zelle, die die am weitesten rechts liegende
Tabulatorposition speichern wird, wenn alle sechzehn möglichen Tabulatorstopps eingestellt wurden.
Wenn die Tabulatoreinstellungen vorgenommen werden, so werden sie insbesondere den sechzehn Speicherzellen
des Tabulatorstopp-Registers 414G in der Reihenfolge ihrer bezifferten Abstandspositionen entlang
des Druckzylinders 14 zugeführt, wobei der am weitesten links liegende Tabulatorstopp der Zelle mit der
niedrigsten Adresse in dem Register 414G, der daneben liegende Tabulatorstopp der Zelle mit der nächsthöheren
Adresse usw. zugeführt wird. Wenn weniger als die sechzehn möglichen Tabulatorstopps gesetzt werden,
so werden in die Speicherzellen, die keinen Tabulatorstopp kennzeichnen, automatisch die Ziffer 127 eingeschrieben,
die um eines größer als die maximale Tabulatorstopp-Einstellposition bei einer Maschine mit zwölf
Zeichen pro 2,54 cm und einer Schreibzeile von 26,67 cm ist. In der Stufe 92 wird das Tabulatorzeiger-Register
414f/gesetzt, um die Zelle mit der höchstinögliehen
Adresse in einem ersten Schritt bei der Feststellung des nahesten Tabulatorstopps des Schlittens 18
nach links zu adressieren. Die Speicherzellen für den Tabulatorstopp werden in umgekehrter Reihenfolge
adressiert und überprüft, wobei von der höchsten Adresse zu der niedrigsten Adresse fortgeschritten
wird, um die nächstliegenden Orte des Tabulatorstopps bei der Verschiebung nach links festzustellen.
Stufe 94
Als nächstes wird festgestellt, ob die gegenwärtige Position des Schlittens (gespeichert in dem Register
414D für die momentane Schlittenposition) der Einstel-
lung in der Speicherzelle entspricht, die durch das Tabulatorzeiger-Register
adressiert wird. Wenn die Entscheidung mit ja beantwortet wird, so enthält die gerade
adressierte Speicherzelle mit der höchsten Adresse in dem Tabulatorstopp-Regisfi-r 414D eine gültige Schlitten-StoppeinsteUung
(geringer als 127 bei einer Maschine mit zwölf Zeichen pro 2,54 cm), weiche Einstellung
anzeigt, daß alle sechzehn möglichen Schlitten-Stoppeinstellungen vorgenommen worden sind und sich der
Schlitten gegenwärtig in diesem am weitesten rechts liegenden Tabulatorstopp befindet. Wenn die Entscheidung
mit Nein beantwortet wird, so lag entweder keine Tabulatoreinstellung in der Speicherzelle mit der höchsten
Adresse vor, d. h. diese Speicherzelle mit der höchsten Adresse ist auf eine unmögliche Schlittenposition
(127) eingestellt, oder der Schlitten befindet sich auf irgendeiner Seite von der Einstellung in der Speicherzelle
mit der höchsten Adresse.
Stufe 96
Nimmt man an, daß die Stufe 94 über den Nein-Ausgang
verlassen wird, d. h. daß sich der Schlitten auf irgendeiner Seite der Einstellung in der Speicherzelle mit
der höchsten Adresse befindet oder kein Tabulatorstopp in der Speicherzelle mit der höchsten Adresse
vorgegeben wird, so erfolgt als nächstes in der Stufe % eine Feststellung, ob die gegenwärtige Position des
Schlittens geringer als die Einstellung in der durch das Tabulatorzeiger-Register adressierten Speicherzelle ist,
welche die Speicherzelle mit der höchsten Adresse darstellt. Wenn die Entscheidung mit Nein beantwortet
wird, so befindet sich der Schlitten rechts von der durch die adressierte Speicherzelle vorgegebenen Position,
welche Zelle durch eine gültige Schlittenposition gesetzt worden ist. Daher wurde der naheste Tabulatorstopp
für den Schlitten bei einer Verschiebung nach links aufgefunden, wie dies durch die Verbindungsstufe
98 angezeigt ist.
Wenn die Entscheidung in der Stufe % mit Ja beantwortet wird, d. h. wenn die gegenwärtige Position des
Schlittens geringer als die Position ist, die durch die über das Tabulatorzeiger-Register adressierte Speicherzelle
vorgegeben wird, so zeigt dies an, daß sich der Schlitten irgendwo links von dem maximalen Tabulatorstopp befindet,
der durch die Einstellung des Tabulatoreinstell-Registers vorgegeben ist.
Stufe 100
Nimmt man an, daß sich der Schlitten links von der Einstellung befindet, die durch die durch das Tabulatorzeiger-Register
adress-erte Speicherzelle vorgegeben ist (Ja von der Stufe 98) oder daß die gegenwärte Position
des Schlittens der Position in der adressierten Speicherzelle entspricht (Ja von der Stufe 94), so wird als
nächstes eine Entscheidung getroffen (Stufe 100), ob der Tabulatorzeiger die Speicherzelle mit der kleinsten
Adresse des Tabulatorstopp-Registers adressiert. Bei dem vorliegenden Durchlauf des Programms kann der
Tabulatorzeiger nicht auf die kleinste Adresse verweisen, da er gerade auf die größte Adresse gesetzt worden
ist, so daß die Stufe 100 über den Nein-Ausgang verlassen wird.
Stufe 102
Wenn man dem Nein-Ausgang der Stufe 100 folgt, so wird in der Stufe 102 das Tabulatorzeiger-Register gesetzt,
um die nächstniedrigere Adresse des Tabulatorstopp-Registers zu adressieren. Mit anderen Worten
wird der Inhalt des Tabulatorzeiger-Register um 1 erniedrigt, um die nächstniedrigere mögliche Tabulator-Einstellposition
zu adressieren.
Stufe 94 Bis
Als nächstes wird der Ausgang der Stufe 102 zurück ίο zu der Entscheidungsstufe 94 verlassen, wo erneut eine
Feststellung getroffen wird, ob die Einstellung in dem Register für die gegenwärtige Schlittenposition der Einstellung
der Speicherzelle in dem Tabulatorstopp-Register entspricht, das gegenwärtig durch das Tabulatorzeiger-Register
adressiert wird, weiche Adresse bei dem vorliegenden Durchlauf auf die Speicherzelle verweist,
die der höchsten Adresse am nächsten liegt
Stufe 96 Bis
Wenn die Entscheidung in der Stufe 94 mit Nein erfolgte, so wird in der Stufe 96 erneut eine Entscheidung
getroffen, um zu sehen, ob die Einstellung in dem Regi-
ster für die gegenwärtige Schlittenposition geringer als die in der adressierten Speicherzelle ist. Wenn die Entscheidung
in der Stufe 96 mit Nein getroffen wird, so wird die Einstellung in der durch das Tabulatorzeiger-Register
adressierten Speicherzelle als die nächstliegen-
de Tabulatorposition links des Schlittens ermittelt, was durch die Stufe 98 angezeigt wird.
Stufe 100 Bis
Wenn in der Stufe 94 die Einstellung in dem Register für die gegenwärtige Schlittenposition der Einstellung
in der durch das Tabulatorzeiger-Register adressierten Speicherzelle entspricht, so wird diese Stufe über den
Ja-Ausgang verlassen, und es wird in der Stufe 100 festgestellt, ob das Tabulatorzeiger-Register die Speicherzelle
mit der kleinsten Adresse des Tabulatoreinsteil-Registers adressiert. Ist dies der Fall, so wird die Stufe
100 über den Ja-Ausgang verlassen, wodurch angezeigt wird, daß alle möglichen Tabulator-Einstellpositionen
überprüft worden sind und daß keine Tabulatoreinstellung links von dem Schlitten gefunden wurde (Stufe
104).
Stufe 102 Bis
Wenn die Stufe 100 über den Nein-Ausgang verlassen wird, d. h. wenn der Tabulatorzeiger nicht auf die kleinste
Position des Tabulatoreinstell-Registers verweist, so wird der Tabulatorzeiger erneut erniedrigt (Stufe 102),
und es werden die Entscheidungen in den Stufen 94, 96 und möglicherweise in der Stufe 100, wie zuvor getroffen.
Tabulator-Auffindung
Stufe 106
Stufe 106
Wenn eine Tabulatorstopp-Position links des Schlittens gefunden wurde (Stufe 98), so erfolgt eine Verbindung
(Stufe 99) zu F i g. 3C, wobei die nächste Operation (Stufe 106) darin besteht, ein Register (414Fj für die
gewünschte Schlittenposition auf den Wert zu setzen, der in der Speicherzelle gespeichert ist, die durch das
Tabulalorzeiger-Register 414// adressiert wird. Dies
geschieht, um den Schlitten zu der nächsten Einstellung zu bewegen, die durch die Zelle vorgegeben ist, welche
durch das Tabulatorstopp-Register 414G adressiert wird.
Stufe 108
Als nächstes wird festgestellt, ob die Einstellung des Registers für die gewünschte Schlittenposition größer
als die linke Randposition ist Ist dies der Fall, so zeigt dies an, daß die gewünschte Schlittenposition innerhalb
des linken Randes liegt, worauf die Stufe 108 über den Ja-Ausgang verlassen wird. Wenn der Inhalt des Registers
für die gewünschte Schlittenposition nicht größer als die linke Randposition ist, so wird die Stufe 108 über
den Nein-Ausgang verlassen, wodjrch angezeigt wird, daß der gewünschte Tabulatorstopp außerhalb und somit
links von dem linken Rand liegt. In diesem Fall ist es nicht wünschenswert, den Schlitten weiter nach links zu
bewegen.
Stufe 110
Wenn der gewünschte Tabulatorstopp außerhalb des linken Randes liegt, d. h. wenn die Stufe 108 über den
Nein-Ausgang verlassen wird, so wird in der Stufe 110 als nächstes das Register für die gewünschte Schlittenposition
auf die linke Randposition eingestellt, so daß der Schlitten bei der nächsten Bewegung zu dem linken
Rand fortschreitet.
Stufe 112
Nachdem das Register für die gewünschte Schlittenposition auf den linken Rand eingestellt ist (Stufe 110)
oder wenn der Inhalt des Registers für die gewünschte Schlittenposition größer als die linke Randposition ist
(Ja von der Stufe 108), so wird der Akkumulator 416 in der Stufe 112 auf den Unterschied zwischen der Einstellung
des Registers für die gegenwärtige Schlittenposition und der Einstellung des Registers für die gewünschte
Schlittenposition eingestellt, um die Anzahl der Schrittabstände anzuzeigen, um die der Schlitten bewegt
werden muß, um die gewünschte Position zu erreichen.
Stufe 118
Stufe 114
Danach wird ein Typenrad-Schrittzähl-Register 414/ (Fig.4) auf Null gesetzt, um zu verhindern, daß der
Schlitten eine Einzelschrittbewegung ausführt, was er tun könnte, wenn eine Zahl in dem Register 414/ eingestellt
ist.
55
Stufe 116
Das Schlitten-Schrittzähl-Register wird sodann auf den Wert in dem Akkumulator 416 gesetzt. Dies dient
der Vorbereitung der Schlittenbewegung, da sich der Schlitten entsprechend der Einstellung in dem Schlitten-Schrittzähl-Register
414Cbewegt.
Als nächstes wird in der Stufe 116 der Schlittenrichtungs- Hinweis in dem Statusspeicher RAM 400 gelöscht.
Dieser Hinweis ist normalerweise gesetzt, um den Schlitten nach rechts zu bewegen, und das Löschen
dieses Hinweises dient der Vorbereitung einer Linksbzw. Rückwärtsbewegung.
Als nächstes wird der Wert in eiern Register 414D für
die gegenwärtige Schlittenposition auf den Wert des Registers 414Ffür die gewünschte Schlittenposition gesetzt
Dies geschieht, damit das Register für die gegenwärtige Schlittenposition die tatsächliche Schlittenposition
speichert nachdem die Tabulatorbewegung beendet ist, so daß der Schlitten auf diese gewünschte Position
zurückkehrt, wenn ein Maschinen- oder Motorfehler während der Schlittenbewegung auftritt
Stufe 119
Ein nicht dargestellter Zeitgeber wird bevorzugt benutzt um neben anderen Ereignissen einen nicht dargestellten
Zeilenvorschubmotor zum Drehen des Druckzylinders 14 zu steuern. In dieser Stufe ist der Zeitgeber
zurückgestellt.
Stufe 120
In dieser Stufe erfolgt eine Überprüfung, ob der Zeilenvorjchub-Hinweis
in dem Speicher ROM 400 gesetzt worden ist. Wenn die Tabulatortaste 26 tief niedergedrückt
wurde, d. h. wenn die erste Tabulator-Rückholbewegung ausgeführt wird, so sind der Zeilenvorschub-Hinweis
und der Tabulator-Rückholmodus-Hinweis in der Stufe 88 gesetzt worden. Wenn der Tabulator-Rückholmodus-Hinweis
bereits gesetzt war (Ja von der Stufe 74), d. h. wenn eine zweite oder nachfolgende Tabulator-Rückholbewegung
ausgeführt wird, so werden die Stufen 76 und 88 umgangen, und demzufolge wird der Zeilenvorschub-Hinweis
über die Stufe 88 nicht gesetzt.
Stufe 122
Wenn die erste Tabulator-Rückholbewegung ausgeführt wird, so sind der Zeilenvorschub-Hinweis und der
Tabulator-Rückhol-Hinweis in der Stufe 88 gesetzt worden, so daß in der Stufe 120 eine Ja-Entscheidung
getroffen wird und der Druckzylinder um eine Zeile weitergedreht wird (Stufe 122). Im wesentlichen zur
gleichen Zeit beginnt der Schlitten mit seiner Bewegung nach links (Stufe 124), wobei die Strecke durch den Wert
in dem Schlitten-Schrittzählstand-Register vorgegeben ist. Hierbei erreicht der Schlitten den nächsten Tabulatorstopp
links von ihm.
Wenn eine zweite oder weitere Tabulator-Rückholbewegungen
ausgeführt werden, so ist der Tabulator-Rückhol-Hinweis so gesetzt, daß durch eine Ja-Entscheidung
in der Stufe 74 die Stufe 88 umgangen wird und der Zeilenvorschub-Hinweis, der am Ende der ersten
Tabulator-Rückholbewegung (siehe Stufe 126 unten) gelöscht wird, weiterhin gelöscht bleibt, so daß eine
Nein-Entscheidung in der Stufe 120 getroffen wird. Demgemäß wird die Stufe 122 umgangen, und es wird
nur die Schlittenbewegung zu dem nächsten Tabulatorstopp nach links ausgeführt (Stufe 124). Die Rückholbewegung
ist sodann beendet.
Während eine relativ große Anzahl von Entscheidungen und Operationen beschrieben wurden, die zwischen
der Tabulator-Vorwärtsbewegung (Stufe 77) und der Tabulator-Rückwärtsbewegung (Stufe 122) auftreten,
tritt in Wirklichkeit aufgrund der hohen Taktfrequenz der Maschine die Tabulator-Rückholbewegung im wesentlichen
unmittelbar nach der Tabulator-Vorwärtsbewegung auf.
19
Stufe 126
Stufe 126
^ Nach Beendigung der oben erwähnten Bewegungen
Γ wird sodann in dieser Stufe und in Übereinstimmung mit
L der Erfindung der Zeilenvorschub-Hinweis, der ursprünglich
in der Stufe 88 beim Eintritt in den Tabula- 'i- tor-RückhoImodus gesetzt wurde, gelöscht, damit beim
nachfolgenden flachen Niederdrücken der Tabulatortaste eine Tabulator-Rückholbewegung ohne einen Zeilenvorschub
erfolgt
Stufe 44 Bis
Wie aus der Stufe 126 ersichtlich, kehrt die Schrittfolge zu der Stufe 44 zurück, die die nächste-Taste-Routine
vorgibt und die die Stufe 54 umfaßt, in welcher der älteste Tastencode in dem FIFO-Register 414 A über
den Akkumulator zu dem Neue-Tasten-Register 414/ übertragen wird. Wenn die Tabulatortaste zweimal hin-
|, tereinander niedergedrückt wurde, so entspricht der Ii übertragene Tastencode der Tabulatortaste, wenn dies
aber nicht geschah, so entspricht der Tastencode einem Zeichen, einem Schrittabstand oder irgendeiner anderen
Taste. Die Erläuterung dieser Fälle erfolgt nachste-I, hend.
Nicht gefundener Tabulatorstopp
Stufe 128
Stufe 128
Kehrt man zur Stufe 104 (Fig.3B) zurück und wird
kein Tabulatorstopp links des Schlittens gefunden, so erfolgt eine Verbindung (Stufe 105) zu Fig. 3C, wo sodann
eine Entscheidung (Stufe 128) getroffen wird, ob sich der Schlitten gegenwärtig am linken Rand befindet,
d. h. ob die Einstellung des Registers 414D für die gegenwärtige Schlittenposition der Einstellung des Registers
414E für den linken Rand entspricht. Ist dies der Fall, so kann der Schlitten zu keiner Tabulator-Stopposition
bewegt werden, und die Maschine fährt zu der Benutzer-Fehlersignalisier-Subroutine (Stufe 130) fort,
durch welche nicht dargestellte Fehlerlampen zum Aufleuchten gebracht werden.
Stufe 132
Wenn die gegenwärtige Schlittenposition nicht der linken Randposition entspricht, so wird die Stufe 128
über den Nein-Ausgang verlassen, und das Register für die gewünschte Schlittenposition wird auf den Wert des
Registers für die linke Randposition (Stufe 132) eingestellt, um den Schlitten zu dem linken Rand zu bewegen.
Danach wird die aktuelle Schlittenbewegung vervollständigt, wie dies durch die Stufen 112 bis 126 angezeigt
ist.
Stufe 44 Bis
Ganz gleich, ob ein Tabulatorstopp links von dem Schlitten aufgefunden wird, endet die Tabulator-Rückholbewegung
in der Stufe 126, wie vorstehend erläutert. Von dort verläuft der Ausgang erneut zurück zu der
Stufe 44 in F i g. 3A, in welchem Punkt die Maschine ihre normale Leerlaufroutine oder Nächste-Taste-Routine
aufnimmt.
F i g. 3A — Halten der Tabulatortaste in der tief
niedergedrückten Stellung
niedergedrückten Stellung
Wenn die Bedienungsperson die Tabulatortaste während und nach der Tabulator-Rückholbewegung tief
niedergedrückt hält, so wird die Maschine keine weiteren Tabulator-Rückholbewegungen ausführen, nachdem
die erste Rückholbewegung erfolgte, da die nachstehend beschriebene Schrittfolge gemäß F i g. 3A auftritt
Stufen 46 und 52
Der Tasten-Warte-Hinweis ist nicht gesetzt, da er bei
der Abgabe des wartenden Tabulator-Tastencodes von dem Speicher ROM 402 zu dem FIFO-Register in der
zuvor erläuterten Weise gelöscht worden war und die Bedienungsperson keine andere Taste als die Tabulatortaste
26 niedergedrückt hat Eine solche Maßnahme könnte einen Fehler darstellen, da sie die gewünschte
Tabulator-Rückholoperation übersteuern würde. Somit wird die Stufe 46 über den Nein-Ausgang verlassen. Der
FIFO-Leer-Hinweis ist gesetzt, so daß die Stufe 52 über den Ja-Ausgang verlassen wird.
Stufen 78 und 80
Der Wiederholungsanschluß-Hinweis ist gesetzt, da angenommen wird, daß die Tabulatortaste tief niedergedrückt
gehalten wird. Wenn der Hinweis in der Stufe 87 gesetzt wurde und niemals gelöscht wurde, so wird
die Stufe 80 über den Ja-Ausgang verlassen.
Stufe 133
Der Wiederholungs-Hinweis wird in der Stufe 133 getestet. Da dieser Hinweis gelöscht wurde bei dem
Eintritt in den Tabulator-Rückholmodus (Stufe 90) wird die Stufe 132 über den Nein-Ausgang verlassen, und die
Operation schreitet zurück zu der Leerlauf-Routine (Stufe 44). Somit treten keine weiteren Tabulator-Rückholbewegungen
auf, auch wenn die Tabulatortdste 26 tief niedergedrückt gehalten wird.
40 F i g. 3A — Freigabe der Tabulatortaste
Stufe 134
Stufe 134
Wenn die Tabulatortaste freigegeben wird, so folgt die Maschine dem Nein-Ausgang der Stufe 46, dem Ja-Ausgang
der Stufe 52, dem Nein-Ausgang der Stufe 78 (der Wiederholungsanschluß ist nicht länger aktiviert,
da der Schalter 408 nunmehr geöffnet ist) zu der Stufe 134, die über den Ja-Ausgang verlassen wird, da der
Wiederholungs-Einschalt-Hinweis, der in der Stufe 87 gesetzt wurde, niemals gelöscht wurde. Die Routine
schreitet über die Stufe 82 fort, folgt dem Ja-Ausgang der Stufe 84 (das FIFO-Register ist leer) und dem Nein-Ausgang
der Stufe 86 (eine Hinweis-Prüfoperation identisch mit der in der Stufe 78) zu der Stufe 136.
Stufe 136
In dieser Stufe werden der Wiederholungs- und der Wiederholungs-Einschalt-Hinweis gelöscht, und die
Maschine kehrt zu ihrer Leerlaufroutine zurück.
65 F i g. 3A — Tabulatortaste erneut eingedrückt
Nach der ersten Tabulator-Rückholbewegung, die von einem Zeilenvorschub begleitet wurde, wird die
Maschine, wenn die Tabulatortaste 26 erneut einee-
drückt wird, aber dieses Mal nur flach, den folgenden Verlauf durch das Flußdiagramm nehmen, um eine
zweite Tabulator-Rückholbewegung (Verlauf 38 in Fig. 2C) zu bewirken: Ja von der Stufe 46, Stufe 48,
Stufe 50, Nein von der Stufe 52, Stufe 54, Ja von der Stufe 56, Stufe 58 zu der Stufe 60 in F i g. 3B, Ja von der
Stufe 62, Nein von der Stufe 66, Stufe 72, Ja von der Stufe 74 (der Tabulator-Rückholmodus-Hinweis, gesetzt
in Stufe 88, wurde niemals gelöscht), durch die Stufen 90 zu den Stufen 98 und 106, 120 wie zuvor
beschrieben. Die Stufe 120 wird über den Nein-Ausgang verlassen, da der Zeilenvorschub-Hinweis in der Stufe
126 bei der ersten Tabulator-Rückholbewegung gelöscht wurde, was zur Folge hat, daß der Schlitten 18
bewegt wird (Stufe 124), aber der Druckzylinder 14 in
Übereinstimmung mit der Erfindung nicht bewegt wird.
F i g. 3A — Keine Tabulatortaste niedergedrückt
Der Tabulator-Rückholmodus kann verlassen werden, indem eine: Zeichentaste oder nahezu jede Funktionstaste
außßr der Tabulatortaste gedrückt wird. Wenn dies geschieht, so fährt die Maschine mit dem
ersten Durchlauf in Fig.3A zu der Stufe 56 fort, wo festgestellt wird, daß keine Tabulatortaste gedrückt
wurde, und es wird sodann über den Nein-Ausgang zu der Stufe 138 fortgeschritten, in welcher der Tabulator-Rückholmodus·
Hinweis gelöscht wird, wodurch dieser Modus verlassen wird. Die Operationsfolge schreitet sodann
zu der Stufe 58 fort, um die FIFO-Zeiger fortzuschreiben, bevor die Tasten-Decodierung erfolgt (Verbindungsstufe
60), bei welcher festgestellt wird, daß keine Tabulatortaste gedrückt wurde. Es wird sodann mit
der normalen Betriebsweise fortgefahren, deren Einzelheiten hier nicht von Bedeutung sind.
F i g. 4 — Blockdiagramm der Hardware
Ein Blockdiagramm des elektronischen Systems des Steuer-Schaltkreises 28 zum Bewirken der Operationen
des Flußdiagrarnmes in den F i g. 3A und 3B ist in F i g. 4 dargestellt. In der Praxis können alle Komponenten des
Steuerschaltkreises in einem einzigen integrierten Schaltkreis-Chip oder in einem Mikroprozessor vorliegen.
Eine geeignete Verstärkung der Ausgangssignale zur Ansteuerung des Druckmechanismus und anderer
Mechanismen ist ebenfalls vorgesehen. Um das Verständnis zu erleichtern und die Erklärung zu vereinfachen
und um eine ungebührliche Länge zu vermeiden, sollen nur die Schreibmaschinenkomponenten, die sich
auf die Erfindung beziehen, sowie ihre zugehörigen Komponenten in Einzelheiten beschrieben werden. Ferner
sind in Fig.4 nur die wichtigsten Eingangs- und
Ausgangssignale, Datenverbindungen und Adressverbindungen der erfindungsgemäßen Komponenten dargestellt
Unterdrückt wurden Einzelheiten der anderen Schreibmaschinenkomponenten und verschiedene zugehörige
Schaltkreise und Leitungen zu und von den Komponenten gemäß der Erfindung, da ihre Verwirklichung
dem Fachmann auf dem Gebiet der Mikroprozessoren und des Entwurfs von logischen Schaltkreisen
unter Zuhilfenahme des Flußdiagrammes in den F i g. 3A und 3B und des Blockdiagrammes in F i g. 4 auf
der Hand liegt
Wie rechts in F i g. 4 dargestellt, sind die Adreßbusse
als Doppellinien dargestellt, die über Zick-Zack-Linien
miteinander verbunden sind. Die Adreßbusse übertragen im allgemeinen eine Information, die die Adresse
bzw. den Speicherplatz in einer Speichermatrix festlegt. Die Datenbusse sind als Doppellinien dargestellt, die
über parallele geneigte Linien miteinander verbunden sind. Die Datenbusse übertragen im allgemeinen die wesentliche
Information. Die Zahlen in Klammern neben den verschiedenen Bussen, beispielsweise »(7)«, geben
die Anzahl der Leitungen in dem jeweiligen Bus an. Wie bekannt, kann ein Bus mit sieben Leitungen Datenworte
oder Bytes mit sieben Bit übertragen und da jedes Bit eine duale Wertigkeit aufweist, entsprechend den Werten
2° bis 26 kann ein solcher Bus Dezimalziffern bis zu einem Wert von 127 übertragen.
Eine Tastatur-Schnittstelleneinheit 401 empfängt Eingangssignale
direkt von der Tastatur 12. Diese Eingangssignsie
urmassen signale entsprcCuend ausgewählten
Zeichen, einem Zeilenvorschub, einem Rückschritt, einer Korrektur, einer Tabulatoreinstellung (Taste
22), einer Tabulatorlöschung (Taste 24), einer Tabulatoraktivierung
(Taste 26), einer Randsteuerung, einer Schrittsteuerung und einer Rückholsteuerung.
Die Tastatur 12 verwendet vorzugsweise eine akustische Sendeeinrichtung, und die Schnittstelle 401 umfaßt
einen Festwertspeicher ROM 402 sowie geeignete Schaltkreise, die die sich ergebenden akustischen Eingangssignale
in geeignete Datensignale in parallel auslesbarer Form umwandeln, die geeignet sind, um direkt
das Typenrad 16 oder andere mechanische Ausgangselemente anzusteuern. Ein Steuersignal, das die Verfügbarkeit
dieser Datensignale anzeigt, wird direkt zu dem Speicher RAM 400 über die Leitung 403 gesendet Eine
Standardtastatur unter Verwendung elektrischer Schalter kann ebenfalls benutzt werden. In diesem Fall ist die
Tastatur-Schnitlstelleneinheit 401 in der üblichen Weise ausgestaltet
Der bereits erwähnte Statusspeicher RAM 400 ist ein
Register mit 64 Einzelbit-Speicherzellen. Er speichert verschiedene Hinweise, die den Status einer ablaufenden
Operation oder irgendeinen Befehl anzeigen, dem die Maschine bei ihren üblichen Abfragungen zu folgen
hat. Der Speicher RAM 400 wird periodisch aufgerufen
bzw. abgefragt, wobei dies einen Teil der normalen Leerlaufroutine des Systems darstellt, um festzustellen,
ob irgendwelche Hinweise gesetzt sind, und wenn diese gesetzt bzw. nicht gesetzt sind, führt das System eine
geeignete Subroutine aus. Wenn beispielsweise der Wiederholungsschalter 408 geschlossen ist, so wird eine
geeignete Stufe in dem Speicher RAM 400 gesetzt, wodurch
angezeigt wird, daß die Maschine eine Operation wiederholen sollte oder in eine spezielle Subroutine eintreten
sollte, wie beispielsweise in die Tabulator-Ruckkhoi-Subroutine. Der Speicher RAM4ÜÖ wird
über einen Adreßeingang durch einen Adreßbus 418 aufgerufen, der eine gewünschte Stufe in dem Speicher
RAM400 auswählt. Der Speicher ÄAM400 liefert daraufhin
ein Einzel-Ausgangssignal, das den Status der ausgewählten Stufe anzeigt
Dem Speicher RAM 400 werden elf Steuer-Eingangssignale
zugeführt Vier kommen direkt von Tasten oder Schaltern auf einer benachbarten Tastatur 12, eins
(Schrittabstand) kommt von einem gedruckten Schaltkreis (nicht dargestellt), eins kommt von dem Typenrad,
um eine Ausgangsposition anzuzeigen, vier kommen von Motoren (direkt und indirekt) als Rückführungssignale,
und eines (am linken Ende) kommt von einem Grenzschalter an dem Maschinenrahmen. Die Eingangssignale
sind bezeichnet und es werden nicht alle in Einzelheiten beschrieben, da diese dem Fachmann bekannt
sind.
Wie im Zusammenhang mit dem Wiederholungsanschluß-Eingangssignal auf der Leitung 409 festgestellt
wurde, welches von besonderem Interesse ist, wird die Spannung auf der Leitung 409 zu dem Speicher
RAM400 aktiviert, wenn die Tabulatortaste 26 tief eingedrückt
wird. In der Praxis ist die Spannung auf dieser Leitung positiv, wenn sie nicht aktiviert ist, und sie fällt
auf den Massepegel, wenn sie aktiviert ist, d. h. wenn der Wiederholungsschalter 408 geschlossen ist. Dies ist in
F i g. 4 durch den Anschluß der Leitung 409 an die positive Spannungsquelle 410 über einen Widerstand 412
dargestellt. Der gleiche Schaltkreis ist der Tabulator-Löschtaste 24 zugeordnet. Sie betätigt ebenfalls den
Schalter 408 über einen Bügel, der der gleiche Bügel wie der Bügel 404 sein kann. Wenn die Tabulator-Löschtaste
24 flach eingedrückt ist (Schalter 408 ist noch geöffnet), so wird die Tabulatoreinstellung in der gegenwärtigen
Position des Schlittens gelöscht, und wenn die Tabulator-Löschtaste 24 tief eingedrückt ist, so werden alle
Tabulatoreinstellungen gelöscht, unabhängig von der Position des Schlittens.
Der in der oberen linken Ecke von F i g. 4 dargestellte Tottasten/Hammer-Energieverriegelungs- und Festwertspeicher
ROM420 besitzt 256 Stufen für jeweils drei Bits. Er empfängt Information von einem Datenbus
422; insbesondere empfängt er verarbeitete Tasteninformation von einem FIFO-Register 414Λ, und er verriegelt
diese Tasteninformation. Die gespeicherte Tasteninformation wird gelesen, wenn dies benötigt wird,
um festzustellen, ob die Taste eine »Tottaste« ist, d. h. ob der Schlitten nach dem Druck des Tastenzeichens nicht
vorwärtsbewegt wird, wie beispielsweise bei einem Buchstaben mit einem Akzent und um ferner festzustellen,
welche von vier möglichen Hammerenergien beim Druck des Zeichens zu verwenden ist. Beispielsweise
wird eine geringere Energie benötigt, um ein Zeichen mit einer geringen Fläche, wie beispielsweise einen
Punkt, zu drucken als bei einem Zeichen mit einer großen Fläche, wie beispielsweise einem »W«.
Eine Arithmetik- und Logikeinheit ALU424 empfängt Information von dem Datenbus 422 und dem Akkumulator
416 in der bereits erwähnten Weise. Sie führt einfache arithmetische und logische Vergleichsoperationen
aus, wie beispielsweise UND- und ODER-Funktionen, eine Addition, eine Subtraktion, eine Division,
usw, wenn diese Operationen durch das System angefordert werden. Unter Verwendung der Einheit
ALU424 kann beispielsweise die bestehende von Schrittabständen von dem linken Rand, an dem der
Schlitten 18 gegenwärtig positioniert ist, zu einer Zahl addiert werden, die irgendeine Schrittbewegung des
Schlittens 18 darstellt, um eine Summe zu bilden, die der neuen Position des Schlittens 18 entspricht. Die Einheit
ALU424 führt ferner geeignete Berechnungen aus, um die Schlitten-Umkehrposition zu steuern und den kürzest
möglichen Weg und die entsprechende Richtung zur Drehung des Typenrads 16 zu berechnen, wenn von
einem Zeichen zu dem nächsten Zeichen gewechselt wird. Die Einheit ALU424 liefert ein Daten-Ausgangssignal
zu dem Akkumulator 416 und ein Steuer-Ausgangssignal zu einer Befehls-Sperreinheit IDU42%. Das
Steuer-Ausgangssignal zu der Einheit IDU 426 kann entweder als Ergebnis des Vergleichs in der Einheit
ALU424 einen Übertrag, größer als oder »gleich« anzeigen.
Der Akkumulator 416 ist ein temporäres Speicherregister, welches im allgemeinen durch die Einheit
ALU424 bearbeitete Information in bekannter Weise
speichert. Der Akkumulator 416 empfängt und liefert Information über den Datenbus 422 von und an die
Einheit ALU424.
Die Befehls-Sperreinheit /Dt/426 empfängt Eingangssignale
von der Einheit ALU 424 und dem Statusspeicher RAM400, und sie kann gemäß dem empfangenen
Eingangssignal ein Umgehungs-Eingangssignal an einen Befehlsdecodierer 428 liefern, wodurch ein Programmzähler
430 zur Fortschaltung um einen weiteren Zählstand veranlaßt wird. Das heißt, wenn die Einheit
ALU424 ein Vergleichsausgangssignal (Obertrag, größer als oder gleich) liefert oder wenn der Statusspeicher
RAM400 ein Ausgangssignal liefert, das einen gesetzten
(wahr) oder nichtgesetzten (falsch) Hinweis anzeigt, so kann die Finheit /Di/426 ein Umgehungssignal an
den Decodierer 428 liefern, in Übereinstimmung mit dem Zustand des speziellen Ausgangssignales, wodurch
seinerseits der nächste Befehl in der Folge umgangen wird. Somit kann die Einheit IDU128 seine Umgehung
als Folge eines Vergleichs oder eines Hinweistests bewirken.
Der bereits erwähnte Datenspeicher RAM4X4 besitzt
Register, die veränderliche Daten speichern, d. h. er umfaßt: ein FIFO-Register A für die Speicherung von
Zeichen entsprechend betätigter Tasten, die aber noch nicht gedruckt sind, ein Korrekturregister B für die
Speicherung der letzten Gruppe (zehn in einem Ausführungsbeispiel) von tatsächlich getippten Tasten, ein
Schlitten-Schrittzählstands-Register C, ein Register D für die gegenwärtige Schlittenposition, Register E für
den linken und rechten Rand, ein Register F für die gewünschte Schlittenposition, ein Tabulatorstopp-Register
C, welches in der erwähnten Weise 16 Speicherzellen
mit 4 Bit für die Speicherung von Tabulatorstopp-Einstellungen umfaßt, ein Tabulatorzeiger-Register H,
ein Neue-Taste-Register /, ein Typenrad-Schrittzählstand-Register /, FIFO-Zeiger Ki, K 2 sowie andere
Register, die für die vorliegende Erfindung nicht von Interesse sind. Der Speicher 414 weist 64 Speicherplätze
auf, wobei jeder sieben Informationsbits speichern kann. Einige der Register 414/4 bis 4i4K sind in entsprechenden
Speicherplätzen untergebracht, während andere Register, wie beispielsweise das Korrekturregister B
und das Tabulatorstopp-Register G verschiedene Speicherplätze
erfordern. In bekannter Weise kann die in irgendeinem ausgewählten Register in dem Speicher
RAM 414 abgelegte Information ausgelesen werden, indem eine geeignete Adresse auf einem Adreßbus 418
angelegt wird und ein geeignetes Lese-Eingangssignal in nicht dargestellter Weise von dem Decodierer 428
geliefert wird, um die Daten zum Auslesen aus dcrn Speicher ROM414 über den Datenbus 422 freizugeben.
Die Adressenverriegelung 432 empfängt eine Adresse eines laufenden Befehls, und sie speichert diese so,
daß diese Adresse dem Speicher RAM414 (über einen
Decodierer 434) während ausreichender Zeit zur Verfügung steht, um Daten aus oder in eine geeignete Speicherstelle
in dem Speicher ÄAM414 auszulesen bzw. einzuschreiben. Die Verriegelung 432 liefert die sechs
Bit der Adresse an den Decodierer 434.
Der Decodierer 434 wählt eine Adresse in dem Speicher RAM4i4 bzw. Λ4Μ400 (eine von 64 Stufen) aus,
unter der die Information einzuschreiben oder auszulesen ist
Das Speicherregister 436 wird für Subroutinen benutzt. Es speichert das Informationswort des Programmzählers
430, auf welches zurückgekehrt wird, nachdem die Subroutine beendet ist Das Register 436
besitzt drei Stufen mit jeweils elf Bit.
Der Programmzähler 430 veranlaßt den Betrieb des
Systems in Übereinstimmung mit den Befehlen des Flußdiagrammes durch Anlegen einer geeigneten
Adresse an einem Programmspeicher ROM 438. Der Programmzähler 430 hat das Bestreben, die Adressen
der Reihenfolge nach aufzurufen, aber er arbeitet zusammen mit dem Speicherregister 436 in der Weise, daß
bei einer Bereitschaft der Maschine zu einem Aufruf irgendeiner Subroutine die laufende Adresse bzw. der
Zählstand in dem Programmzähler 430 in dem Register 436 gespeichert wird. Nachdem die Subroutine beendet
ist, wird die gespeicherte Adresse in dem Register 436 in den Programmzähler 430 zurückgeholt, so daß er die
Maschine zur Aufnahme ihrer normalen Opcrationsfolge veranlassen kann. Wie bei der Erläuterung der Befehls-Sperreinheit
IDU 426 festgestellt wurde, kann eine Adresse in dem Programmzähler 430 umgangen werden,
wenn die Einheit IDU 426 den Befehlsdecodierer 428 zu einer zweiten Erhöhung des Programmzählers
430 veranlaßt. Der Programmzähler 430 kann ebenfalls auf irgendeine Adresse durch einen unbedingten Verzweigungsbefehl
gesetzt werden. Hierbei werden elf Adreßbits in einer Befehlsverriegelung 440 über den
Adreßbus 442 und durch das Speicherregister 436 dem Programmzähler 430 zugeführt, der diese Bits verriegelt.
Der Programmspeicher ROM 438 enthält das tatsächliche
Programm des Systems, d. h. aufgrund von sequentiellen oder anderen Adreß-Eingangssignalen von
dem Programmzähler 430 liefert dieser Programmspeicher geeignete Befehlsworte, die die Maschine veranlassen,
eine Schrittfolge gemäß dem Flußdiagramm in F i g. 3 auszuführen. Beispielsweise wählt der Programmspeicher
ROM 438 geeignete Stufen des Statusspeichers RAM 400 aus, um festzustellen, ob bestimmte
Hinweise zu geeigneten Zeitpunkten gesetzt sind. Der Programmspeicher ROM 438 enthält einen Eingangsdecodierer
und Eingangs- und Ausgangstreiber in der angezeigten Weise. Der Programmspeicher ROM 438 besitzt
1536 Stufen mit jeweils dreizehn Bit.
Die Befehlsverriegelung 440 speichert das Befehlswort des Programmspeichers ROM 438, das gerade ausgeführt
wird, in bekannter Weise.
Dem Befehlsdecodierer 428 wird das Ausgangssignal der Verriegelung 440 zugeführt. Der Decodierer 428 ist
ein Festwertspeicher ROM, der den tatsächlichen Betrieb der Maschine steuert, indem er über die Busleitungen
Information in verschiedene Einheiten der Maschine eingibt und aus diesen herausholt, wobei dies unter
Steuerung durch den Progi aiinnspeicher ROM 43% geschieht
Wie zuvoi erwähnt, kann der Decodierer 428 ebenfalls die Umgehung eines Befehls aufgrund des
Umgehungssignales von der Einheit IDU 426 veranlassen.
Die Ausgangs- bzw. Steuerleitungen des Decodierers 428 sind lediglich durch Pfeile in F i g. 4 angezeigt,
da ihre Verbindungen bekannt sind und das Einzeichnen dieser Verbindungen das Verständnis der Figur erschweren
würde.
Der Puffer 444 ist ein Tristate-Puffer, d. h. er kann Ausgangssignale mit dem Binärwert »1« bzw. »0« liefern
oder eine hohe Impedanz zwischen Ein- und Ausgang vorgeben. Er verbindet den Adreßbus 442 auf seiner
linken Seite mit den Ausgängen der Maschine, und er verbindet ebenfalls die Daten mit dem Speicher
' RAM 414 über den Datenbus 422.
Der Takt- und Spannungseinschalt-Rückstellgenerator 446 liefert die Haupttatimpulse für die Maschine,
und er stellt ebenfalls alle Register der Maschine zurück, wenn die Maschine eingeschaltet wird. Zum Zwecke der
Vereinfachung und der Übersichtlichkeit wegen sind die verschiedenen Ausgangssignale des Generators 446, die
zu den meisten Blöcken in dieser Figur führen, nicht dargestellt; diese sind aber dem Fachmann geläufig.
Ferner ist eine Zeitgebereinheit nicht dargestellt, die die verschiedenen Zeitverzögerungen liefert, wenn diese
bei dem Betrieb der Maschine angefordert werden.
Ferner ist eine Spannungsversorgung und ein Vorspannungsnetzwerk für die Speisung der verschiedenen
Schaltkreise in keiner Weise dargestellt.
Verschiedene Ausgangsregister und Treiber 448 liefern Ausgangssignale zur Steuerung verschiedener
Funktionen der Maschine, wie beispielsweise eines Druckhammers, einer Warnklingel zur Anzeige, daß der
eingestellte Rand erreicht wird, eines Zeilenvorschubs, um die Gegendruckwelle 14 zu drehen, einer Druckoder
Korrekturband-Anhebesteuerung, einer Verriegelung für das Typenrad 16 und den Schlitten 18, wodurch
diese Elemente in einer festen Position bei ihrer Nichtbenutzung gehalten werden und verschiedene Anzeigelampen.
Ein Schlittendecodier- und Treiberregister 450 treibt den Motor an, der die horizontale Position des Schlittens 18 steuert, indem es die Befehlsbits interpretiert, die über den Datenbus 422 von dem Speicher ROM 438 angelegt werden. Es wählt die geeigneten Wicklungen aus, um den Schlitten entweder nach rechts oder nach links in Einzelschritten zu bewegen. Wenn eine Tabulatorbewegung aufgerufen ist, so werden Daten dem Register 450 zugeführt, so daß es den Schlittenmotor zur Bewegung zu dem nächsten Tabulatorstopp entweder links oder rechts entsprechend der Tiefe der niedergedrückten Tabulatortaste 26 veranlaßt.
Ein Schlittendecodier- und Treiberregister 450 treibt den Motor an, der die horizontale Position des Schlittens 18 steuert, indem es die Befehlsbits interpretiert, die über den Datenbus 422 von dem Speicher ROM 438 angelegt werden. Es wählt die geeigneten Wicklungen aus, um den Schlitten entweder nach rechts oder nach links in Einzelschritten zu bewegen. Wenn eine Tabulatorbewegung aufgerufen ist, so werden Daten dem Register 450 zugeführt, so daß es den Schlittenmotor zur Bewegung zu dem nächsten Tabulatorstopp entweder links oder rechts entsprechend der Tiefe der niedergedrückten Tabulatortaste 26 veranlaßt.
Ein Typenraddecodier- und Treiberregister 452 steuert den Motor, der das Typenrad 16 dreht, um die geeigneten
zu tippenden Zeichen auszuwählen. Wenn ein Zeichen aufgerufen ist, so werden die Daten dem Register
452 zugeführt, um über den Typenradmotor das Typenrad Ϊ6 auf das ausgewählte Zeichen einzustellen.
F i g. 3 und 4 — Wirkungsweise
Das System gemäß F i g. 4 verwirklicht das Flußdiagramm der Fig.3A und 3B in der folgenden Weise:
Wenn die Tabulatortaste 26 auf der Tastatur 12 tief niedergedrückt wird, so wird das Tabulator-Eingangssignal
codiert, beispielsweise als ein akustisches Signal zu dem zuvor erwähnten, nicht dargestellten Schaltkreis,
um den Tabulator-Tastencode in dem Speicher ROM 402 zu erzeugen, und aufgrund der Betätigung des
Schalters 408 durch den gemeinsamen Bügel 404 wird die Wiederholungsanschlußleitung 409 zu dem Statusspeicher
RAM 400 aktiviert, d. h. sie wird geerdet. Wenn der Code verfügbar ist, so wird ein Signal auf der Leitung
403 gesendet und sofort der Tasten-Warte-Hinweis
im Statusspeicher Λ4Μ400 gesetzt. In gleicher
Weise setzt der aktive Zustand der Widerholungsan-Schlußleitung 409 sofort den Wiederholungsanschluß-Hinweis
im Statusspeicher RAM 400.
Als Teil ihrer Abfrageroutine testet sodann die Maschine
die ausgewählten Hinweise in dem Speicher RAM400, beispielsweise den Tasten-Warte-Hinweis,
und da dieser durch eine Tastenbetätigung auf der Tastatur 12 gesetzt worden war, wird der entsprechende
Code von dem Speicher ROM 402 in das FIFO-Register
414Λ eingegeben. Die Tastencodes in dem FIFO-Regi-
20
ster 414/4 werden in der Reihenfolge ihrer Eingabe in
dieses Register verarbeitet, indem die Tastencodes von dem Register 414Λ zu dem Neue-Taste-Register 414/
und sodann zu dem Akkumulator 416 übertragen werden. Wenn der Tabulator-Tastencode zu dem Neue-Taste-Register
414/ und zu dem Akkumulator 416 übertragen wird, so wird dieser Code als ein Funktionscode
identifiziert, und der Wert in dem Akkumulator 416 wird sodann auf Gleichheit mit einer Reihe von Funktionstastencodes,
die von dem Programmspeicher ROM 438 in einer voraus festgelegten Folge erhalten werden, überprüft.
Wenn der Wert in dem Akkumulator 416 unter Umständen mit dem Tabulatorcode (Binärcode für die
Dezimalzahl 115) vergleichen wird, so liegt Gleichheit vor (Ja-Ausgang in der Stufe 62) und die Einheit
ALU 424 erzeugt ein Bestätigungssignal auf ihrer »Gleichw-Ausgangsleitung (Fig.4) zu der Einheit
IDU 426.
Infolgedessen wird in Übereinstimmung mit der vorangegangenen Beschreibung anstelle einer Umgehung
über den Ausgang der Einheit IDU42% der Befehlsdecodierer
428 veranlaßt, den Programmzähler 430 fortzuschalten, um den nächsten Befehl in der Folge in dem
Speicher ROM438 zu adressieren, der ein unbedingter
Verzweigungsbefehl ist. Die Maschine springt somit zu der Tabulator-Subroutine, wie dies weiter unten näher
erläutert wird und wie dies in den aufeinanderfolgenden Stufen von F i g. 3B definiert ist.
Es sei vermerkt, daß die oben erwähnten Tests des Wertes in dem Akkumulator 416 (Tabulatorcode) gegenüber
anderen Funktionscodes keine Bestätigungssignale an dem »Gleich«-Ausgang der Einheit ALU424
entstehen lassen und daß unter Steuerung durch die Einheit IDU426 und den Decodierer 428 Umgehungssignale
für den Programmzähler 430 erzeugt werden, die das Umgehen eines jeden zugeordneten unbedingten
Verzweigungsbefehles in der zuvor beschriebenen Art veranlassen.
Insbesondere verursacht die zuvor erwähnte Nicht-Umgehung eine Verzweigung zu einem Tabulatorbefehl.
Dies geschieht durch Übertragung dieses Befehls unter der nächsten folgenden Adresse in dem Programmspeicher
ROM 438 zu der Befehlsverriegelung 440. Diese verursacht ihrerseits eine abrupte Änderung
hungs-Eingangssignal an den Decodierer 428 liefert. Der Programmzähler 430 wird sodann veranlaßt, eine
Erhöhung um einen weiteren Zählstand vorzunehmen, so daß er den nächstfolgenden Befehl in dem Programmspeicher
ROM438 (den Befehl nach dem unbedingten Verzweigungsbefehi) adressiert. Aufgrund des
neuen Befehles werden die sechs am wenigstens signifikanten Bits in der Verriegelung 440 auf den Datenbus
422 über den Puffer 444 gegeben, und diese Bits werden ίο in der Adreßverriegelung 432 gespeichert. Diese Gruppe
von Bits bzw. diese Adresse in der Verriegelung 432 wird sodann durch den Decodierer 428 decodiert, der
einen der Speicherplätze in dem Statusspeicher RAM400 auswählt. Wie in der Stufe 72 veranschaulicht,
ist die ausgewählte Adresse diejenige de«; Rand-Freigabe-Hinweises,
und diese Stufe wird daraufhin in bekannter Weise gesetzt, um die direkte Tabellierung an irgendeinem
Tabulatorstopp rechts von dem rechten Rand zu gestatten.
Bevor mit der normalen Routine fortgefahren wird, sei vermerkt, dabei bei einer linken Randeinstellung
größer als die gegenwärtige Position des Schlittens die Einheit ALU416 ein Verhältnis »größer als« feststellen
wird und ein Bestätigungs-Eingangssignal an die Einheit IDU 426 setzen wird, welche daraufhin kein Urngehungs-Eingangssignal
an den Decodierer 428 abgibt. Demgemäß wird der allernächste Befehl in der Folge,
d. h. ein unbedingter Verzweigungsbefehl ausgeführt. Infolgedessen wird der Programmzähler 430 über das
Speicherregister 436 in der zuvor erwähnten Weise auf die Adresse in der Verriegelung 440 eingestellt, die dem
Start des Programmabschnittes in der Stufe 68 entspricht. Die Bearbeitung dieses Teiles des Programmes
wird sodann fortgesetzt, d. h. das Register für die gewünschte Schlittenposition wird auf den Wert gesetzt,
der in dem linken Rand-Register gespeichert ist, und eine Vorwärtsbewegung des Schlittens zu dem linken
Rand wird in Schritten ausgeführt (Stufe 70), die hier nicht von Bedeutung sind.
Sodann wird eine Überprüfung vorgenommen (Stufe 74), um zu sehen ob der Tabulator-Rückholmodus-Hinweis
gesetzt ist. Die Adresse dieses Hinweises in dem Speicher RAM400 wird durch die sechs am wenigsten
signifikanten Bits des Befehles in der Verriegelung 440
(Sprung) des Zählstandes in dem Programmzähler 430 45 ausgewählt, welche zu der Verriegelung 432 über den
auf die spezielle Adresse für den Beginn der Tabulator- Puffer 444 und den Datenbus 422 übertragen werden
Subroutine (Stufe 66). Dies geschieht durch Umgehung und in dem Decodierer 428 decodiert werden, wobei
der elf niedrigsten Bit in der Verriegelung 440, die den dies in der Weise geschieht, wie dies zuvor im Hinblick
unbedingten Verzweigungsbefehl einschließlich der auf den Rand-Freigabe-Hinweis (Stufe 72) geschah,
speziellen, durch diese Bits angezeigten Adresse verrie- 50 Wenn der Hinweis gesetzt ist, so ist der Ausgang des
gelt, über das Speicherregister 436 und in dem Pro Statusspeichers RAM400 bestätigt, und es wird ein ge-
grammzähler 430. Der Zähler 430 adressiert nun den eignetes Eingangssignal der Einheit IDU 426 zugesen-
Anfangsteil des Tabulatorprogramms, das in dem Pro- det, die ihrerseits kein Umgehungs-Eingangssignal an
grammspeicher ROM438 gespeichert ist, d.h. des Tei- den Befehlsdecodierer 428 liefert, so daß der nächste
les, der der Stufe 66 zugeordnet ist Die Ausführung 55 Befehl nicht umgangen, sondern adressiert und in der
dieses Teiles des Programmes schreitet folgendermaßen durch den Programmzähler 430 vorgegebenen Folge
fort: abgerufen wird. Dieser Befehl ist ein unbedingter Ver-
Die zunächst zu treffende Entscheidung (Stufe 66) zweigungsbefehl, der den Programmzähler 430 auf eine
betrifft die Feststellung, ob die linke Randeinstellung (in Adresse setzt, die dem Start des Programmabschnittes
einem linken und rechten Randregister 4\4E) größer ist 60 entspricht, welcher der Stufe 90 zugeordnet ist (die
als die Einstellung in dem Register 414D für die gegen- nächste Operation, da der Ja-Ausgang der Stufe 74 die
wärtige Schlittenposition. Dieser Test wird verwirklicht Stufen 76 und 88 umgeht). Zu diesem Zweck werden die
durch einen Zählstandsvergleich in der Einheit elf am wenigsten signifikanten Bits in der Befehlsverrie-
ALU 424. Wenn, wie dies üblich ist, die Zählstandsable- gelung 440, die den unbedingten Verzweigungsbefehl
sung des linken Randes nicht größer als der Zählstand 65 verriegelte, erneut über das Speicherregister 436 in den
für die gegenwärtige Position des Schlittens ist, so liefert Programmzähler 430 geladen. Der Programmzähler
die Einheit ALU424 ein Nicht-Bestätigungs-Eingangs- adressiert nun den Beginn der Rückhol-Subroutine (in
Signal an die Einheit IDU 426, welche sodann ein Umge- dem Speicher ROM 438), und die Ausführung dieses
Teiles des Programmes schreitet entsprechend fort.
Wenn andererseits der Ausgang des Statusspeichers RAM 400 nicht bestätigt ist, d h. wenn der Tabulator-Rückholmodus-Hinweis
nicht gesetzt ist, so wird die Einheit IDU 426 ein Umgehungs-Eingangssignal zu dem
Befchlsdecodierer 428 liefern, welcher die Fortschaltung des Programmzählers 430 um einen weiteren Zähl-
>tand hervorruft. Der Programmzähler adressiert sodann
den Befehl in dem Programmspeicher ROM 438. der auf den nächsten bzw. den unbedingten Verzweigungsbefehl
folgt. Der unbedingte Verzweigungsbefehl ist daher umgangen worden. Die Ausführung des Befehls
»Umgehung bei nichtbestätigtem Hinweis« ist an dieser Stelle beendet
Der Wiederholungs-Hinweis wird sodann überprüft (Stufe 76), wobei dies in der gleichen Weise wie bei dem
Tabulator-Rückholmodus-Hinweis (Stufe 74) geschieht. Wenn der Wiederholungs-Hinweis gelöscht ist, wie dies
anfänglich der Fall sein wird aufgrund der Folge von Signalen, die beim tiefen Niederdrücken der Tabulatortaste
26 erhalten werden, so wird eine Tabulator-Vorwärtsbewegung ausgelöst (Stufe 77). Wenn aber der
Wiederholungs-Hinweis gesetzt worden ist, so werden die Operationen in der Stufe 88 ausgeführt, indem die
zuvor beschriebenen Schritte zur Ausführung gelangen, bei welchen ein Umgehungs-Eingangssignal nicht erzeugt
wird, und es wird der allernächste Befehl in der Tabulator-Programmfolge ausgeführt, der zu einem
Sprung in der Einstellung des Programmzählers 430 führt ^
Das Programm fährt in der aufgezeigten Weise mit Operationen in den rechteckigen Stufen fort, die einem
geradlinigen Durchlauf der folgenden Programmbefehle entsprechen. Sprünge zur Rückkehr in das Hauptprogramm
sind im allgemeinen ausgeschlossen. Entscheidungen in den rautenförmigen Stufen werden selektiv
ausgeführt beim Vorliegen oder Nicht-Vorliegen eines Umgehungs-Eingangssignales von der Einheit IDU426
und unter Steuerung des Ausganges der Einheit A L U 424 oder eines Einganges von dem Statusspeicher
RA M 400.
Bewegt man sich nach unten durch die Stufen 120,122
und 124. so stellen diese die ersten Rückholmaßnahmen
als eine Folge der Tabulator-Rückholsubroutine dar, welche Maßnahmen von dem Zustand des Zeilenvorschub-Hinweises
abhängen. Wenn gemäß der Stufe 120 der Hinweis gesetzt ist so ist die Antwort eine Linksverschiebungs-Routine
einschließlich eines Zeilenvorschubs (Stufe 122), da die Gegendruckwalze um e:ne
Zeile fortzuschalten ist. Diese Antwort erfordert keine Verzweigung, da nur ein einzelner Schritt ausgeführt
wird. Es wird ein geeigneter Befehl zu den verschiedenen Ausgangsregistern und Treibern 448 gesendet, wodurch
beispielsweise der Zeilenvorschub-Antriebsmotor aktiviert wird. Die Aktivierung erfolgt für eine vorgegebene
Zeit (der Zeitgeber ist in der Stufe 119 in der
zuvor erwähnten Weise zurückgestellt worden), um einen Nockenmechanismus in geeigneter Weise zu betätigen.
Da die Aktivierung des Zeilenvorschub-Antriebsmotors
für eine fest vorgegebene Zeit erfolgt, ist eine Beendigung des Zeilenvorschubs vor der Weiterverarbeitung
nicht erforderlich, so daß mit im wesentlichen vernachlässigbarer Verzögerung der nächste Befehl in der
Folge abgerufen wird und (zusammen mit anderen folgenden Befehlen) der Schlitten zu einer Bewegung nach
links um den gewünschten Betrag (Stufe 124 zusammen mit Stufe 116) veranlaßt wird. Geeignete Befehle werden
an das Schlittendecodier- und Treiberregister 450 von dem Puffer 444 unter Steuerung des Befehlsdecodierers
ROM 428 geliefert Wenn die Operation der Stufe 122 umgangen wird (aufgrund eines Umgehungs-Eingangssignales
der zuvor beschriebenen Art), so wird die gleiche Schlittenbewegung bewirkt jedoch ohne Zeilenvorschub,
da der gleiche Punkt in dem Programm in jedem Fall erreicht wird.
Nach der Maßnahme in der Stufe 126 (zuvor beschrieben) ist die Tabulator-Rückholbewegung vollständig.
Es sei insbesondere vermerkt, daß das Löschen (Stufe 126) im wesentlichen in der gleichen Folge wie
das Setzen des Rand-Freigabe-Hinweises (Stufe 72) erfolgt, mit der Ausnahme, daß eine Null in die Speicherzelle
des Statusspeichers RAM 400 entsprechend dem
Zeilenvorschub-Hinweis eingeschrieben wird.
Obgleich eine komplizierte und relativ lange Operationsfolge beschrieben wurde, finden aufgrund der hohen
Taktfrequenz des elektronischen Systems diese Bewegungen sehr rasch statt wenn die Tabulatortaste 26
niedergedrückt w ·\1 oder tief niedergedrückt ist.
Während die vorstehende Beschreibung viele Einzelheiten enthält soller, diese nicht als den Rahmen der
Erfindung einschränkend betrachtet werden, da viele Modifikationen des beschriebenen Ausführungsbeispieles
dem Fachmann auf der Hand liegen. Beispielsweise verursacht bei der beschriebenen Tabulator-Rückholoperation
ein erstes tiefes Niederdrücken der Tabulator-Rückholtaste eine Tabulator-Rückholbewegung
plus einen Zeilenvorschub, und das nachfolgende flache Niederdrücken der Tabulator-Rückholtaste verursacht
nur eine Tabulator-Rückholoperation. Diese Betriebsweise kann mechanisch in einer nicht-elektronischen
Schreibmaschine verwirklicht werden, indem ein Zeilenvorschub bei einer ersten Tabulator-Rückholoperation
vorgesehen wird, und indem ein geeigneter Mechanismus vorgesehen wird, um einen Zeilenvorschub bei
nachfolgenden Tabulator-Rückholoperationen zu verhindern. Dieser Mechanismus wird sodann außer Betrieb
gesetzt bei der Betätigung irgendeiner Zeichenoder Schrittaste. Während die Tabulator- und Rückholoperationen
durch eine einzige Tabulatortaste 26 ausgelöst wurden, liegt es auf der Hand, daß eine getrennte
Tabulator-Rückholtaste vorgesehen sein kann, wobei in diesem Fall die Tabulator-Rückholtaste nur zwei Stellungen
aufweist, d. h. sie kann ein- und ausgeschaltet sein. In der Einschaltstellung aktiviert die Taste den Eingang
zu dem Speicher ROM402, und es tritt eine Betätigung
des Wiederholungsschalters 408 gemäß F i g. 4 auf.
Viele Veränderungen bei der Eingabe der Tabulator-Rückholoperation,
speziell in Verbindung mit den Rändern, können im Rahmen der vorliegenden Erfindung
vorgenommen werden. Statt eine Tabulator-Vorwärtsbewegung zuerst auszuführen, kann die Maschine auch
alternativ direkt die Tabulator Rückholbewegung bei Ausführung der Tabulator-Rückholfunktion ausführen,
indem beispielsweise eine ausreichende Verzögerung eingeführt wird, um das Erfassen des nachfolgenden
Schließens des Schalters 408 während des Niederdrükkens der Tabulatortaste zu gestatten. Diese Operationsweise
wird jedoch nicht bevorzugt da möglicherweise merkbare Verzögerungen während der häufig benutzten
Tabulator-Vorwärtsbewegungen auftreten.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Tabulator-Rückholsteuersystem für eine Schreibmaschine mit einer Tastatur, welche Zeichentasten
aufweist mit Anschlagelementen und einem Schlitten für diese Anschlagelemente, mit einer
mechanischen Anschlageinrichtung, die mit dem Schlitten verbunden ist und in der Lage ist, die Anschlagelemente
gegen eine Gegendruckwalze in Übereinstimmung mit auf der Tastatur ausgewählten
Zeichen anzuschlagen, wobei der Schlitten, die mechanische Anschlageinrichtung und die Anschlagelemente
axial in bezug auf die Gegendruckwalze bewegt werden können und der Schlitten ebenfalls
sich um eine vorbestimmte Schrittweite in Schreibrichtung beim Anschlag irgendeines Zeichens gegen
die Gegendruckwalze bewegen kann, einer Tabulator-Einstellvorrichtung zur manuellen Voreinstellung
mehrerer Tabulator-Stoppositionen des Schlittens in bezug auf die Gegendruckwalze, einer Tabulator-Löscheinrichtung
zur manuellen Löschung irgendeiner der Tabulator-Stoppositionen im gesetzten Zustand, einer Tabulator-Betätigungseinrichtung,
die auf eine erste Art von Handbetätigung (flaches Niederdrücken) anspricht und den Schlitten in
irgendeine der voreingestellten Tabulator-Stoppositionen bewegt, und einer Tabulator-Steuereinrichtung
in dem System für die Bewegung des Schlittens von seiner gegenwärtigen Position zu der nahesten
eingestellten Tabulator-Stopposition in Schreibrichtung
bei jeder manuellen Betätigung der Tabulator-Betätigungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tabulator-Steuereinrichtung (400, 408, 120, 126, 88) den Schlitten in die naheste
vorbestimmte Tabulator-Stopposition entgegen der Schreibrichtung bewegt und die Gegendruckwalze
(14) um einen vorbestimmten Winkel dreht, so daß ein zu bedruckendes, um die Gegendruckwalze verlaufendes
Medium in eine nach unten verschobene Zeilenposition in bezug auf den Schlitten (18) gelangt,
wobei dies bei einer zweiten Art von Handbetätigung (tiefes Niederdrücken) der Tabulator-Betätigungseinrichtung
(26) geschieht, und schließlich den Schlitten (18) in die naheste vorbestimmte Tabulatorposition
in dieser entgegengesetzten Richtung und ohne Drehung der Gegendruckwalze (14) bei
jeder Handbetätigung der Tabulator-Steuereinrichtung (26) direkt nach der zweiten Art von Handbetätigung
(tiefes Niederdrücken) bewegt, so daß die Tabulator-Steuereinrichtung (400, 56, 138) den Schlitten
(18) in Schreibrichtung und die naheste voreingestellte Tabulatorposition bei jeder manuellen Betätigung
der Tabulator-Betätigungseinrichtung (26) in der ersten Art (flaches Niederdrücken) nach einer
manuellen Betätigung einer Taste (12aj auf der Tastatur (12) bewegt, wenii die letztbewegte Taste keine
Taste der Tabulator-Betätigungseinrichtung (26) war.
2. Tabulator-Rückholsteuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabulator-Betätigungseinrichtung
eine einzige Tabulatortaste (26) auf der Tastatur (12) umfaßt, daß die Tabulator-Steuereinrichtung
normalerweise die Bewegung des Schlittens (18) in die Schreibrichtung bei einem geringen
Niederdrücken der Tabulatortaste (26) und die Bewegung des Schlittens (18) in die entgegengesetzte
Richtung bei einem tiefen Niederdrücken der Tabulatortaste bewirkt, wobei dem tiefen Niederdrücken
der Tabulatortaste (26) die zweite Art der Handbetätigung zugeordnet ist und wobei die 1 abu-Iator-Steuereinrichtung
die entgegengesetzte Bewegung des Schlittens (18) bei jedem flachen Niederdrücken
der Tabulatortaste bewirkt, wenn ein tiefes Niederdrücken der Tabulatortaste vorangegangen
ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823239587 DE3239587C2 (de) | 1982-10-26 | 1982-10-26 | Tabulator-Rückholsteuersystem für eine Schreibmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823239587 DE3239587C2 (de) | 1982-10-26 | 1982-10-26 | Tabulator-Rückholsteuersystem für eine Schreibmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3239587A1 DE3239587A1 (de) | 1984-05-03 |
| DE3239587C2 true DE3239587C2 (de) | 1985-02-21 |
Family
ID=6176624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823239587 Expired DE3239587C2 (de) | 1982-10-26 | 1982-10-26 | Tabulator-Rückholsteuersystem für eine Schreibmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3239587C2 (de) |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4378552A (en) * | 1977-11-21 | 1983-03-29 | Scm Corporation | Acoustic encoding apparatus |
| IT1117610B (it) * | 1979-02-09 | 1986-02-17 | Olivetti & Co Spa | Macchina per scrivere elettronica con dispositivo di posizionamento dell'organo di scrittura |
| US4365905A (en) * | 1980-08-21 | 1982-12-28 | Teletype Corporation | Clamping device for form feed mechanisms |
| US4381501A (en) * | 1981-03-23 | 1983-04-26 | Scm Corporation | Encoding apparatus utilizing acoustic waves of controlled initial polarity |
| US4408918A (en) * | 1981-05-01 | 1983-10-11 | Scm Corporation | Halfspace control system for electronic typewriter with correction register |
-
1982
- 1982-10-26 DE DE19823239587 patent/DE3239587C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3239587A1 (de) | 1984-05-03 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: GOERTZ, H., DIPL.-ING. FUCHS, J., DR.-ING. DIPL.-I |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SMITH CORONA CORP., NEW CANAAN, CONN., US |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: FUCHS, J., DR.-ING. DIPL.-ING. B.COM. LUDERSCHMIDT, W., DIPL.-CHEM. DR.PHIL.NAT., PAT.-ANWAELTE, 6200 WIESBADEN |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |