DE201565C - - Google Patents

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DE201565C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/26Magazine arrangements

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  • Fuses (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 201565 -KLASSE 21 c. GRUPPE
DAGOBERT TIMAR und KARL von DREGER in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom !.Dezember 1907 ab.
Sicherungsstöpsel mit einer größeren Anzahl von Schmelzfäden, die nacheinander durch einen Schalthebel eingeschaltet werden können, sind bekannt. Gemäß der Erfindung wird an dem Schalthebel eine Sperrvorrichtung angebracht, die bewirkt, daß immer nur der in der Reihenfolge der unbenutzten Schmelzfäden nächstliegende Faden eingeschaltet werden kann, während das Überspringen eines
ίο Schmelzfadens ausgeschlossen, ist.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist die Sicherung im Längsschnitt dargestellt. Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. I. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie C-D der Fig. ι mit einer Ansicht der Teile von unten.
Die Mehrfachschmelzsicherung hat genau die Form und Größe der bekannten Sicherungsstöpsel mit einer Kontaktplatte ι am
so unteren Ende und einem Edisongewinde 2 an der Außenseite des Isolierkörpers. Der obere Raum bildet einen hohlen Zylinder mit den Wandungen 3, der durch einen Deckel 4 abgeschlossen ist. Über dem Deckel befindet sich ein Griff 5 mit der daran befestigten Welle 6, die in einem mit der unteren Kontaktplatte ι in leitender Verbindung stehenden Lager 7 ruht.
Mit dem Edisongewinde .2 ist der Ring 8 fest verbunden, auf welchem sich einige den Isolierring 9 tragende Säulen 10, 11 stützen. In dem Metallringe 8 ist eine größere Anzahl Schmelzsicherungsdrähte 12 im Kreise symmetrisch zum Mittelkontaktbolzen angeordnet und , verlötet, während die Drähte an ihren oberen Enden in dem isolierenden Ring 9 mit einzelnen Kopfschrauben 13 befestigt sind, deren Köpfe schräge Flächen, nach Art eines Sperrades, haben. Auf der Welle 6 sitzt oben ein Kontaktarm 14, der den Fußkontakt 1 mit dem nn oberen Ende des jeweils benutzten Schmelzdrahtes verbindet. Unterhalb der Platte 9 sitzt auf der Welle 6 eine Muffe 15 mit einem Arm 16, an welchem ein kleiner Hebel 17 mit Isolierstück 18 befestigt ist, welcher sich gegen einen der Schmelzsicherungsdrähte legt (Fig. 3). Das mit Platte 9 fest verbundene Sperrad 19 hindert die Rückwärtsdrehung des Griffes 5. Versucht man den Griff .5 in der Richtung des Pfeiles der Fig. 3 zu drehen, so verhindert dieses das Hebelchen 17 mit dem Isolierstück 18, weil sich letzteres an den Schmelzdrähten fängt. Die Drehung in der anderen Richtung wird verhindert durch die schrägen Schraubenköpfe 13. Wenn ein Sieherungsdräht durchschmilzt, so wird das Hebelchen 17 durch die Feder 20 zurückgezogen und dadurch die Wirksamkeit des Sperrades 19 aufgehoben, so daß man nun den Handgriff 5 bis zum nächsten Schraubenkopf drehen kann. Es entsteht also ein neuer Kontakt und ist ein weiterer Schmelzsicherungsdraht eingeschaltet. Bei diesem Weiterdrehen des Handgriffes 5 in der Richtung des Pfeiles der Fig. 2 legt sich das Isolierstück 18 gegen den nächsten Schmelzsicherungsfaden und bringt
dadurch die Sperrvorrichtung 19 in Wirksamkeit, wie dieses in Fig. 3 ersichtlich, ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mehrfachschmelzsicherung, deren einzelne Schmelzfäden durch einen Schalthebel nacheinander eingeschaltet werden können, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse des Schalthebels ein winkelförmiger Klinkhebel befestigt ist, dessen einer Arm sich beim Drehen der Schaltwelle gegen den neu eingeschalteten Schmelzfaden anlegt und dadurch den anderen Arm in Eingriff mit einem unbeweghchen Sperrad bringt, zum Zwecke, das Überspringen eines Schmelzfadens zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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