DE241577C - - Google Patents

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DE241577C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T9/00Spark gaps specially adapted for generating oscillations
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0059Arc discharge tubes

Landscapes

  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 241577-KLASSE 21«AgRUPPE
HANS BOAS in BERLIN.
für Stoßerregung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1911 ab.
Den Erfindungsgegenstand bildet eine verstellbare Mehrfachfunkenstrecke für Stoßerregung, bei welcher die Elektroden einander sehr nahe gebracht werden können und ihr Abstand mit außerordentlicher Präzision verändert bzw. eingestellt werden kann. Die Verstellung der Elektroden erfolgt dabei mit Hilfe einer Schraubenspindel. Um mit einer normalgängig geschnittenen Schraube
ίο die Elektroden einer Reihe von Mehrfachfunkenstrecken gleichzeitig um den gleichen Betrag einander nähern und. voneinander entk fernen zu können, ist eine besondere Einrich- W tung notwendig, d. h. es muß jede Funkenstrecke als Doppelelement ausgebildet werden, bei dem zwei Begrenzungsflächen der Elektroden nach derselben Seite sehen. In den Figuren ist die Konstruktion dargestellt.
Fig. ι stellt die Ausführung der Funkenstrecke dar, wenn sämtliche Elektroden in einer Linie liegen, Fig. 2 einen Schnitt durch die Funkenstrecke so, daß ein Einzelelement daraus zu sehen ist. Es bedeutet in der Figur ä eine Schraubenspindel, die mit rechts- oder linksgängigem Gewinde geschnitten ist, während Teilstückchen dazwischen gewindefrei bleiben, d eine Führungsspindel, die parallel zur Stellspindel α gelagert ist. Auf der Schraubenspindel α laufen nun Muttern 1, 3, 5 und 7, die mit Hilfe eines Spaltes auf der Spindel d geführt werden; wird nun die Spindel α gedreht, so wandern sämtliche Einzelteile je nach dem Drehsinn entweder nach rechts öder nach links. Auf der Spindel d sind zwischen den vorerwähnten Gliedern Träger 2, 4, 6, 8 befestigt. Die Träger 2, 4, 6, 8 ebensowohl wie die Glieder τ> 3: 5: 7 tragen nach oben Isolatoren i, auf denen mit Hilfe von Metallstücken e Elektrodenträger, b mit Elektroden c befestigt sind. Wie aus der Fig. ι zu ersehen, haben diese Elektrodenträger b eine eigentümliche Gestalt; sie . sind in zwei Teile gegabelt, und es greifen die Träger der Spindel α und d ineinander. Steht der Träger 8 still und wird die Spindel α gedreht, so rückt die linke der von der Mutter 7 getragenen Elektroden entweder näher an die am Träger 8 befestigte Elektrode oder sie entfernt sich von ihr. Gleichzeitig wird sich d"ie rechte der von der Mutter 7 getragenen Elektroden der benachbarten Elektrode, die am festen Träger 6 sitzt, um einen gleichen Betrag nähern. Die Spindeln α und d können beliebig lang gemacht und die Anzahl der Elektrodenträger kann beliebig vermehrt werden, immer wird aber jede einzelne Funkenstrecke um den genau gleichen Betrag bei einer Drehung der Stellspindel α vergrößert oder verkleinert werclen.
In Fig. 3 ist eine Konstruktion nach demselben Erfindungsgedanken angegeben und in Fig. 4 im Schnitt gezeichnet. Diese Konstruktion unterscheidet sich von der vorhergehenden nur dadurch, daß die Elektroden in zwei Reihen angeordnet sind. Dadurch ist einmal auf der gleichen Länge der Funkenstrecke die doppelte Kontaktzahl unterzubringen, und zweitens fällt die Herstellung der einigermaßen komplizierten Trägerglieder der zuerst beschriebenen Funken-
strecke fort. Die Bezeichnungen sind mit denen der vorbeschriebenen Funkenstrecke identisch, und es ist die Wirksamkeit aus der Zeichnung ohne weiteres klar zu ersehen. Verstellbare Funkenstrecken dieser Bauart sind mit jeder beliebigen Präzision herzustellen. Es ist lediglich Frage der Gewindesteigung auf der Spindel a, welche Feinheit der Einstellung man erreichen will. Durch die eigenartige Ineinanderlegung der Glieder ι und 2 wird es möglich, sehr lange Muttergewinde zu verwenden, so daß auch ein Kippen in. seitlicher Richtung bei einigermaßen sorgfältiger Arbeit nicht stattfinden kann.
Die Verstellbarkeit selbst bietet für den praktischen Gebrauch außerordentliche Vorteile, indem das Entlädepötential vollkommen gleich-
; förmig geändert und auf das feinste eingestellt werden kann. Andernteils hat die Verstellbarkeit den Vorteil, daß bei einmal fest eingestellter Kopplung von gewissem Prozentsatz die Abstände der einzelnen Elektroden voneinander genau auf den günstigsten Betrag, der jener Kopplung entspricht, gebracht werden können. Im Betriebe ist das sehr viel bequemer als die Einstellung der Kopplung nach der Weite der Funkenstrecken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Durch die Drehung einer Schraubenspindel verstellbare Mehrfachfunkenstrecke für Stoßerregung, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Glieder der Funkenstrecke Elektroden tragen, die nach einer Richtung zeigen und genau in Richtung ihrer Achse verschoben werden, während zwischen diesen Gliedern andere feste Glieder liegen, deren Elektroden in derselben Achse liegen, aber nach der umgekehrten Seite zeigen, so daß durch das Drehen der Schraubenspindel be- i wirkt wird, daß gleichzeitig alle Elektroden sich um den genau gleichen Betrag einander nähern oder entfernen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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