DE201490C - - Google Patents

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DE201490C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F7/00Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards
    • G09F7/18Means for attaching signs, plates, panels, or boards to a supporting structure
    • G09F7/22Means for attaching signs, plates, panels, or boards to a supporting structure for rotatably or swingably mounting, e.g. for boards adapted to be rotated by the wind

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201490 KLASSE 54 g. GRUPPE
Drehbarer Reklameanzeiger mit Antrieb durch den Wind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung für Reklame- und ähnliche Zwecke. Es kommen insbesondere Einrichtungen dieser Art in Betracht, die durch mechanische oder sonst eine Kraft gedreht werden, um die verschiedenen Ankündigungen o. dgl. wirksam sichtbar zu machen.
In der britischen Patentschrift 21256/06 ist eine solche Anzeigevorrichtung beschrieben, deren Antrieb durch den Wind erfolgt und die sich auch bei leichter Luftbewegung rasch genug drehen kann.
Die Anzeigevorrichtung besteht aus einem frei drehbaren Kasten irgendeiner Querschnittsform, auf dem die Verschiedenen Ankündigungen aufgemalt oder sonstwie aufgebracht sind. Zum Auffangen des Windes dienen geeignete Flügel o. dgl. Der Kasten ist oberhalb seines Schwerpunktes gelagert, so daß nur ein Lager erforderlich ist.
Die Tragstange des Kastens besteht zweckmäßig aus einem Rohr oder sonst einer Säule, an deren Kopfende eine Kappe aus gehärtetem Stahl oder anderem geeigneten Metall angeordnet ist. In dieser Kappe befindet sich Schmiermaterial. In der Schmierkappe ruht eine Spitzenschraube, ein Stift oder eine Kugel oder sonst irgendein möglichst geringe Reibung verursachender Drehzapfen. An diesem Zapfen
o. dgl. sitzt der Anzeigekasten.
Zum Schütze des Zapfenlagers ist eine Kappe o. dgl. vorgesehen; ferner ist Vorsorge getroffen, daß der Lagerzapfen sich nicht aus dem Schmierbehälter entfernen kann.
Es hat sich nun gezeigt, daß . eine solche Anzeigevorrichtung bei starken Winden besonders an dem Windzug ausgesetzten Ecken sich zu schnell drehen kann, um noch lesbar zu sein, und mit ihrem Kasten hin und her schwankt. Es kommt daher bei der Erfindung darauf an, daß eine Hemmvorrichtung vorgesehen ist, die eine genügende Drehung der Anzeigevorrichtung bei schwachen Winden nicht verhindert, aber in Wirkung tritt, sobald die Luftbewegung heftiger wird und der Kasten das Bestreben hat, sich unzulässig rasch zu drehen. Ferner ist es bei der Erfindung wichtig, daß Einrichtungen vorgesehen sind, mittels derer die Anzeigen leuchtend oder sonstwie auffällig gemacht werden.
Die zum Zwecke der Hemmung der Anzeigevorrichtung vorgesehene Bremse o. dgl. wird selbsttätig eingerückt, sobald die Geschwindigkeit die zulässige Grenze überschreitet. Es dient somit die Hemmvorrichtung zur Regelung der Drehgeschwindigkeit der Anzeigevorrichtung.
Um die Ankündigungen auffällig oder leuchtend zu machen, kann weißes oder farbiges Licht auf oder durch die Ankündigungen reflektiert werden, oder es können groteske Figuren vorgesehen sein, deren Augen, Mund usw. in ähnlicher Weise behandelt sind.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
■ Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die Lagerstelle und die Hemmungsbremse.
Fig. 2 zeigt in kleinerem Maßstabe in ähnlichem Schnitt Lichtreflektoreinrichtungen am Gegenstande der Erfindung.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Anzeigevorrichtung mit einer grotesken Figur.
Lag
erexe
A ist der Anzeigekasten, B die Tragsäule,
C die Lagerkappe, D der den Anzeigekasten tragende Zapfen, E das Stützlager für den
. Zapfen D, F eine Staubkappe und G ein Querholz.
, An dem Stützlager E ist ein hohler Kegel H aus Metall oder sonstwie geeignetem Material befestigt, so daß er sich mit dem Kasten A drehen kann. Um die Tragsäule B
ίο ist mittels eines einstellbaren Ringes K eine Scheibe / aus Filz, Gummi o. dgl. befestigt. Der Ring K kann mittels der Schraube L oder sonstwie beliebig auf der Säule B eingestellt werden.
Wenn der Kasten bei schwacher Luftbewegung umläuft, kommt der Konus H mit der Hemmscheibe / nicht in Berührung. Sobald aber die Luftbewegung heftiger wird, schwankt der Kasten auf Seinem Zapfen hin und her.
Wenn die Schwingbewegung heftig genug ist, stößt der Konus H geräuschlos gegen die Hemmscheibe /. Diese verhindert eine weitere Schwingung und hemmt gleichzeitig die Drehgeschwindigkeit.
Der Zeitpunkt des Ingangsetzens der Hemmvorrichtung kann durch Änderung der Lage der Hemmscheibe / an der Säule B beliebig geregelt werden.
Der Konus H wird vorteilhaft so lang ausgeführt, daß die Scheibe / gegen Regen, Schnee o. dgl. geschützt ist. Andererseits dient die Scheibe zum Schutz der Lagerstelle C, D ge-. gen Staub o. dgl.
Um die Aufmerksamkeit auf die Ankündigungen zu lenken, können die Seitenwände des Kastens durchbrochen oder schabloniert sein. Hinter den Durchtrittsöffnungen können Reflektoren oder Spiegel M vorgesehen sein, und zwar in einem solchen Winkel, daß das senkrecht einfallende Licht durch die Ankündigungen in den Kastenwänden hindurch nach außen reflektiert wird. Das Licht kann auch direkt durch die Ankündigungen fallen und nachher auf den Beschauer zu reflektiert werden.
Zwischen der Eintrittsstelle des Lichtes und den Ankündigungen können ein- oder mehrfarbige Schirme N "aus Glas oder sonstweichem durchsichtigen Material in Streifen oder sonst einer Form angeordnet werden. Auf diese Weise lassen sich die bei solchen Reklameeinrichtungen üblichen Effekte hervorrufen.
Die Spiegel M können wegfallen und an ihrer Stelle bemalte oder farbige Tafeln oder Rückwände P verwendet, werden. Auch hier können die Farben in senkrechten, wagerechten, oder anderen Streifen verlaufen, so daß die verschiedenartigsten Effekte beim Hindurchschauen durch die Öffnungen oder Ankündigungen des Kastens sich ergeben.
Bei Anwendung von farbigem Glas ist es zweckmäßig,' nur halbgetöötes Glas zu verwenden und es nach Art eines Spiegels zu belegen. In diesem Fall ergibt sich der gewünschte Ton in etwas hellerer Farbe, weil das Licht in einem Doppelweg durch das Glas hindurchgeht.
Gemäß Fig. 3 können dieselben Einrichtungen für die Augen, den Mund o. dgl. von Figuren O angewendet werden. ,70

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Drehbarer Reklameanzeiger mit Antrieb durch den Wind, dadurch gekennzeichnet, daß der mittels seines Dreh-Zapfens pendelnd, aufgehängte Reklameträger in den Bereich einer seine Umdrehungsgeschwindigkeit verzögernden Hemmvorrichtung gelangt, sobald der Reklameträger bei steigender Windstärke unter zu rascher, das genaue Ablesen der Inschriften erschwerender Umdrehungsgeschwindigkeit hin und her pendelt.
2. Drehbarer Reklameanzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Reklameträger mit einem hohlen Kegel (H) versehen ist, der eine an der Tragsäule (B) der Anzeigevorrichtung angeordnete Bremsscheibe (J) umschließt und mit ihr in Berührung kommt, wenn der Reklameträger unter Hin- und Herpendeln eine zu große Geschwindigkeit annimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin. Bedruckt in der reichsdhückereI.
DENDAT201490D Active DE201490C (de)

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DE (1) DE201490C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE853854C (de) * 1949-10-21 1952-10-27 Balthasar Jennerich Windfluegel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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