DE201418C - - Google Patents

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DE201418C
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ship
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C5/00Equipment usable both on slipways and in dry docks
    • B63C5/02Stagings; Scaffolding; Shores or struts
    • B63C5/04Bilge or keel blocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C3/00Launching or hauling-out by landborne slipways; Slipways
    • B63C3/12Launching or hauling-out by landborne slipways; Slipways using cradles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C5/00Equipment usable both on slipways and in dry docks
    • B63C5/02Stagings; Scaffolding; Shores or struts
    • B63C2005/022Shores or struts, e.g. individual oblique support elements for stabilizing hulls in dry-docks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 201418 -KLASSE 65 h. GRUPPE
JOHANNES DOOSE in KIEL-GAARDEN.
Ablaufschlitten für Scliiffshellinge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1907 ab.
Beim Stapellauf von Schiffen wird das Fahrzeug, sobald es zu Wasser kommt, bekanntlich von demjenigen Teil des Ablauf-Schlittens abgehoben, mit welchem es zuerst das Wasser erreicht.
Hierdurch wird die bisherige Lage des Fahrzeuges auf der Helling bzw. auf dem Ablaufschlitten dergestalt verändert, daß nur noch ein Teil des Fahrzeuges, und zwar der
ίο entgegengesetzte, landseitige, auf dem äußersten Ende des Schlittens aufliegt. Da die Größe der Auflagestelle in diesem Falle naturgemäß nur sehr klein ist, kann hierdurch leicht eine Beschädigung des Schiffskörpers, ein Eindrücken oder Verbeulen des Schiffsbodens usw. erfolgen. Zur Vermeidung solcher Beschädigungen nahm man bis jetzt kostspielige und zeitraubende Ausklotzungen usw. des Schiffsinneren vor, ohne indes den Zweck voll zu erreichen.
Gegenstand vorliegender Erfindung besteht nun in einer neuartigen Ausgestaltung des Ablaufschlittens, durch welche dieser Übelstand beseitigt und der Vorgang des Stapellaufes vereinfacht werden soll. Die Erfindung besteht darin, daß der landseitige Teil des Schlittens, zwecks Schaffung einer auch während der Zeit des Aufschwimmens des Hinterschiffes ausreichenden Auflagerfläche für das Vorschiff, aus zwei Lagen gebildet ist, deren obere, an ihrer Unterfläche in der Längenrichtung zylindrisch ausgewölbte, beim Aufschwimmen des Hinterschiffes sich auf einer ' entsprechend gestalteten Hohlfläche der unteren Lage derart dreht, daß das Vorschiff während der Periode des Aufschwimmens in jedem Augenblick eine Auflagerfläche annähernd gleicher Größe besitzt. Die Größe des Zylinderradius, d. h. die Größe der Belastungsflächen, ist nach den jeweilig in Betracht kommenden Belastungsverhältnissen zu wählen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in Fig. 1 in Längsansicht dargestellt, während Fig. 2 crinen Querschnitt nach A-B der Fig. 1 veranschaulicht.
Der Ablaufschlitten A1 (Fig. 1) besteht bis auf den landseitigen oder vorderen Teil aus den bekannten Hölzern, Aufklotzungen, Schienen, Verstrebungen usw., welche den Schiffskörper B1 tragen und in seiner Lage halten, und welcher sich auf dem Unterbau, den Längsbalken oder dem sogenannten Schmierkissen α aufbaut, das seinerseits auf der Helling ruht.
Der vordere Teil des Schlittens ist nun nach der Erfindung derart ausgebildet, daß er sich, sobald der Hinterteil des ablaufenden Fahrzeuges vom Wasser aufgehoben wird, in seiner Lage zum Fahrzeug nicht verändert, und zwar ist zu diesem Zwecke am Vorderende des Schlittens ein auf dem Schmierkissen a. ruhender unterer, in der Längsrichtung konkav zylindrisch gestalteter Wiegenteil d angeordnet, auf dem ein entsprechend konvex gewölbter Teil e beweglich ruht derart, daß er um eine quer zum Schiff liegende Achse a1 (Fig. 1) schwingen kann.
Der mit dem Schiff verbundene obere Wiegenteil ist mit dem anschließenden Gebälk des Schlittens durch Bolzen g verbunden und
steht dadurch seinerseits in festem Zusammenhang mit den übrigen Längshölzern des Oberbaues.
Seitlich führt sich die Wiege in den am Wiegenlager angeordneten Gleitbacken h1.
Die Begrenzung der Bewegungslänge der Wiege in ihrem Lager geschieht durch am äußeren Wiegenkopfe vorgesehene, entsprechend bemessene Sperrnasen k.
ίο Die Berührungsflächen zwischen Wiege e und Lager d, also die Gleitbahn, wird natürlich mit einem geeigneten Schmiermittel, wie Talg, Paraffin o. dgl., versehen.
Die Anordnung der Wiege, des Wiegenlagers und der gesamten anderen Teile ist auf beiden Seiten des Schiffes die gleiche. Durch quer zur Längsachse des Schlittens liegende Bolzen oder Verbindungsstroppen h (Fig. 2), werden diese Teile in bekannter Weise in ihrer Lage gehalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ablaufschlitten für Schiffshellinge, dadurch gekennzeichnet, daß der landseitige Teil des Ablaufschlittens (A1) in seinem Oberbau mit einer um eine Achse (a1) auf einer Zylinderfläche schwingenden Wiege (e) fest verbunden ist, die ihrerseits in einem mit Gleitbacken (h1) versehenen Wiegenlager (d) geführt wird, welches mit dem Unterbau des Schlittens, dem Schmierkissen (a), in fester Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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