DE201302C - - Google Patents

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DE201302C
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yeast
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air
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C13/00Brewing devices, not covered by a single group of C12C1/00 - C12C12/04
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C11/00Fermentation processes for beer
    • C12C11/02Pitching yeast

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

Description

Gelöscht 7,12.1908
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 201302 KLASSE 6^. GRUPPE
mittels Düsenapparates.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1907 ab.
Es ist bekannt, zum Zweck des Aufziehens und Lüftens von Hefe diese zunächst mit Hilfe eines eigenartigen Schaufelrührwerkes mit einer etwa gleichen Menge Würze innig zu vermischen und das Gemisch alsdann der Gesamtwürze zuzusetzen.
Ferner ist ein demselben Zweck dienender, in den Gärbottich einzusetzender Düsenapparat bekannt, mittels dessen durch die Wirkung
ίο der in die Doppeldüse eingeführten Druckluft die im Gärbottich befindliche Würze und Hefe gleichzeitig durch hinter der oberen Düse angebrachte öffnungen beständig angesaugt und durch einen die untere Düse umgebenden gelochten, birnenförmigen Behälter in den Gärbottich zurückbefördert wird.
Nach vorliegender Erfindung sollen nun diese beiden Systeme des Lüftens und Aufziehens von Hefe und Würze in der Weise verbunden werden, daß die dickbreiige Hefe, bevor sie in die Gesamtwürze im Gärbottich gelangt, in den in einen Düsenapparat durch Druckluft erzeugten Luft- und Würzestrom mitten hineingeführt und das so erzeugte Gemisch von Würze, Hefe und Luft in bekannter Weise mittels des Düsenapparates weiter gelüftet und mit dem übrigen Teil der Würze im Gärbottich vermischt wird.
Dadurch, daß bei diesem neuen Verfahren die Hefe, bevor sie in den Gärbottich gelangt, bereits mit einem Teil der Würze und mit Luft ^vermischt wird, findet ein rascheres, gleichmäßigeres und innigeres Verteilen der Hefe und der Luft in der Gesamtwürze statt als bei den bisher bekannten Systemen.
In der Zeichnung ist ein zur Ausführung dieses Verfahrens dienender Apparat durch die Fig. 1 bis 4 dargestellt.
Er besteht aus einem oben trichterförmig erweiterten Rohre 2, das zur Aufnahme der breiigen Hefe dient. In dem trichterförmigen Teil des Rohres 2 ist eine Druckluftturbine ι befestigt, durch welche die hohle Welle 3 mit der Schnecke 4 in Umdrehung versetzt wird.
Aus der Turbine tritt die Druckluft in das Rohr 3 ein.
Die hohle Welle 3 mündet in eine Düse 5, an welche die mit öffnungen 6 versehene Hülse 7 angeschraubt ist. An die Hülse 7 schließt sich eine gelochte, hohle Metallkugel an, mittels welcher der Apparat auf den Boden des Gärbottichs aufgesetzt wird, damit dieser nicht verletzt wird.
Die mittels der Schnecke 4 in die Düse 5 eingeführte Hefe wird durch den aus dem Rohr 3 austretenden Luftstrom zerstäubt und tritt aus der Düse 5 aus.
Der so entstandene Hefe- und Luftstrom wirkt beim Verlassen der Düse 5 auf die Würze im Gärbottich saugend, so daß diese durch die Öffnungen 6 in den Düsenapparat eintritt und sich mit der Hefe und Luft vermischt.
Dieses Gemisch wird alsdann durch die Hülse 7 und die Lochungen der hohlen Metallkugel in den Gärbottich befördert.
Der Apparat bleibt so lange im Gange, bis die Hefe in der Gesamtwürze gleichmäßig verteilt ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Aufziehen und
    Mischen von Hefe und Würze mittels
    ■ eines in den Gärbottich eingestellten,
    ίο mit Druckluft gespeisten Düsenapparates, dadurch gekennzeichnet, daß breiige Hefe mittels einer durch eine Druckluftturbine gedrehten Schnecke in das Düsensystem befördert und die aus der Turbine austretende Luft mitten in den Hefenbrei und in den durch die Saugwirkung der Düse erzeugten Würzestrom gedrückt wird, worauf das so entstehende Gemisch von Hefe, Würze und Luft in bekannter Weise mittels des Düsenapparates weiter ao behandelt, d. h. weiter gelüftet und mit dem übrigen Teil der Würze im Gärbottich vermischt wird.
  2. 2. Apparat zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftzuführungsrohr (3) im oberen Teil mit einer Druckluftturbine (1) verbunden und von einem zur Aufnahme der Hefe dienenden Rohr (2) umgeben ist, in dem eine Schnecke (4) sitzt, welche mit dem Rohr 3 durch die Turbine (i) in Umdrehung versetzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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