DE201219C - - Google Patents
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- DE201219C DE201219C DENDAT201219D DE201219DA DE201219C DE 201219 C DE201219 C DE 201219C DE NDAT201219 D DENDAT201219 D DE NDAT201219D DE 201219D A DE201219D A DE 201219DA DE 201219 C DE201219 C DE 201219C
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Classifications
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- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23D—ENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
- C23D9/00—Ovens specially adapted for firing enamels
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
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- C23D9/00—Ovens specially adapted for firing enamels
- C23D9/02—Non-electric muffle furnaces
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Description
Gal
312 2;
KAISERLICHES \
PATENTAMT.
KLASSE 48 c. GRUPPE
OSKAR ZAHN in BERLIN.
beliebiger Stoffe.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung
des durch D. R. P. 151583 beschriebenen Verfahrens und der zugehörigen
Einrichtungen.
Das D. R. P. 151583 behandelt ein Verfahren
zum Brennen zu emaillierender Gegenstände oder zum Glühen beliebiger Stoffe,
sowie den zur Ausübung des Verfahrens dienenden Emaillierofen ohne Muffel, bei
welchem das Einbrennen des Emails unter ausschließlicher Ausnutzung der von den Ofenwänden ausgestrahlten Wärme dadurch
erfolgt, daß die Wandungen des in bekannter Weise vor dem Einsetzen der Gegenstände
durch direkte Innenbeheizung hoch erhitzten Arbeitsraumes nach dem Einsetzen des Arbeitsguts von außen weiter erhitzt werden, um
die durch Strahlung abgegebene Wärme zu ersetzen und so die zum Einbrennen des Emails erforderliche Hitze im Arbeitsraum
längere Zeit aufrecht zu erhalten.'
Bei der praktischen Ausführung dieses Systems hat sich indes ein Übelstand herausgestellt,
und der Behebung des letzteren dient die vorliegende Erfindung.
Es treten nämlich während des Arbeitsganges des öfteren Gase in den Arbeitsraum
hinein oder steigen in denselben zurück, was eine Veränderung der zu emaillierenden Gegenstände
herbeiführt. Sie werden »blind«. Zwar findet ein derartiges Eintreten von Gasen in den Arbeitsraum nur hin und wieder
statt. Dennoch ist eine Behebung des Mangels . wichtig.
Vom Bekannten unterscheidet sich die Erfindung durch folgende Merkmale.
Man hat eine Behebung des Mangels dadurch versucht, daß man einen Absaugungskanal
am Ofen anordnete. Dieser sollte beim Betriebe des Ofens
1. den Arbeitsraum von Gasen freimachen,
2. in gleicher Weise auf den Unterbau des Ofens wirken,
3. die Fehlgase der Wechselklappe entfernen.
In der Praxis stellte sich aber heraus, daß auf diesem Wege eine Entgasung des Arbeitsraumes unmöglich ist, da es bei weitem zu
lange dayert, bis die Gase aus dem Unterbau entfernt sind. Denn innerhalb der hierfür
notwendigen Zeit kühlte sich die Arbeitskammer stets so weit ab, daß ein fortlaufendes
Emaillieren zur Unmöglichkeit wurde. Man mußte eben viel zu lange warten, bis die
Fehlgase entfernt waren. Inzwischen war der Arbeitsraum abgekühlt, und da Mittel an
Nachheizung nicht vorhanden waren, so sank die Temperatur sehr schnell unter den zum
Emaillieren notwendigen Wärmegrad. Insbesondere beim Emaillieren größerer Gefäße,
z. B. Badewannen, kam es dann dazu, daß das Arbeitsgut unfertig herausgezogen werden
mußte, um es in die nächste Kammer einzu-
schieben. Hieraus resultierte naturgemäß eine weit geringere Leistung und ein größerer
Aufwand an Brennstoff.
Im Gegensatz hierzu werden beim Erfindungsgegenstand auch an der weiter unten
beschriebenen Stelle e die Gase aus dem Unterbau, ehe sie in den Arbeitsraum zurückgelangen
können, durch die Vorrichtung rf abgesaugt. Es wird also eine überaus schnelle
ίο und vor allem gründliche Wirkung erzielt.
Es entfällt eben für den Arbeiter die Notwendigkeit, nach dem Umschalten der Flamme
noch lange zu warten, bis der Arbeitsraum gasfrei geworden ist.
An Stelle der Absaugung kann aber auch die Anwendung eines Überdrucks im Arbeitsraum eintreten.
Man hat zwar bereits versucht, geschlossene Gefäße dadurch vor dem Eintritt schädlicher
ao Gase zu schützen, daß man sie mit einem nicht schädlichen Gas anfüllte. Hierbei trat
aber immer ein und dasselbe Quantum nicht schädlichen Gases in Wirksamkeit, während
beim Erfindungsgegenstand die Freihaltung
s5 des Arbeitsraumes von schädlichen Gasen
durch den Druck sich stets erneuernder unschädlicher Gase (ζ. B. in den Arbeitsraum
gepreßter Luft) eintritt. Bei den bekannten Verfahren genügen also schon geringe Undichtheiten
der geschlossenen Gefäße, um den
Überdruck zu mindern oder ganz aufzuheben, so daß die Fehlgase dennoch Zutritt erhalten,
während beim Erfindungsgegenstand jedem
■ Unfall dadurch vorgebeugt ist, daß der im
Arbeitsraum herrschende Überdruck durch das ständig zuströmende Druckmittel auf
gleicher Höhe erhalten wird. Wenigstens kann wirksam verhindert werden, daß der
Überdruck jemals unter den zur Fernhaltung der schädlichen Gase notwendigen Grad sinken
kann.
Endlich weist der Erfindungsgegenstand gegenüber dem Bekannten noch das Neuheitsmerkmal
auf, daß bei ersterem Arbeitsraum und Esse in dauernder, ununterbrochener
Verbindung stehen, während bei den bekannten Zwillingsemaillieröfen noch Wechselklappen
o. dgl. zum Umschalten der Verbindung des Arbeitsraums mit der Esse vorgesehen sind.
Da nun diese Wechselklappen von Hand bedient werden, so kann schon die geringste
Säumnis des Arbeiters den angestrebten Erfolg vereiteln. In der Eile und Hast des
Betriebes wird ja erfahrungsgemäß ein einzelner Handgriff oft genug übersehen, was
alsdann ein Verderben des in der Kammer befindlichen Arbeitsguts zur Folge hat. Aber
selbst wenn die Wechselklappe stets pünktlich bedient wird, ist ein Verderben des Einsatzes
bei dieser Vorrichtung dennoch möglich. Denn wenn die Wechselklappe entweder mangelhaft beschaffen ist oder mangelhaft
funktioniert, tritt ebenfalls ein Verderben des Einsatzes ein. Hierzu genügt ja schon eine
bloße Verbiegung des Klappenblechs. Aber auch das Scharnier der Klappe kann gebrochen
oder der Drehbolzen lose sein, so daß nur der Bolzen sich dreht, während das Klappenblech stehen bleibt.
Beim Erfindungsgegenstand sind alle diese Unfälle und Zwischenfälle ausgeschlossen, da
der Ofen nicht als Zwillingsofen gedacht ist und daher auf dem Wege zwischen Arbeitsraum
und Esse sämtliche Schaltkörper o. dgl. nicht notwendig sind, so daß eine ununterbrochene,
dauernde Verbindung gewährleistet · und daher dem Verderben des Einsatzes
durch schädliche Gase in jedem Falle vorgebeugt ist.
Die beiliegende Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung
in zwei Figuren (Schnitt-Ansichten) dar.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind an den Ofen Gasentlüftungsvorrichtungen a, b,
c, d (Fig. 1) und e,f,'g (Fig. 2) angeordnet, die nicht nur den Arbeitsraum, sondern zugleich
auch den Unterbau in dauernde unmittelbare Verbindung mit der ebenfalls scharf regulierbaren Esse bringen. Die Gasentlüftungsvorrichtungen sind teils an den Längs-
Seiten, teils an der Rückseite des Ofens vorgesehen.
Bei dem Ofen nach Fig. 2 sind noch Vorräume h, i angeordnet, welche an die Entlüftungen/,
g stoßen.
Treten nun während der Arbeit von den Flammenwegen, die an den Arbeitsraum
stoßen, Gase nach dem Arbeitsraum über, so müssen sie, bevor sie dorthin gelangen,, die
Vorräume i, It durchziehen bzw. an die Gasentlüftungsvorrichtungen-gelangen.
Von letzteren aber werden sie abgefangen, so daß nichts von den Gasen, welche von dem
Flammenwege übertreten, in den Arbeitsraum gelangt, sondern diese Gase sämtlich von den Gasentlüftungsvorrichtungen urimittelbar
nach der Esse geführt werden.
Die Gasentlüftungsvorrichtungen werden so eingestellt, daß die Gase vom Übertreten
in den Arbeitsraum gerade abgehalten werden, ohne daß jedoch zu viel heiße Luft aus dem
Arbeitsraum in die Esse gezogen wird.
Anstatt der Vorräume i, h und der Gasentlüftungsvorrichtungen
kann jedoch auch jedes andere beliebige Mittel treten, welches ein unbeabsichtigtes Übertreten der Gase in
den Arbeitsraum hindert, z. B. kann die Eintrittsöffnung in den Arbeitsraum mit einem
Schieber geschlossen und die in der Richtung nach dem Arbeitsraum übertretenden Gase
durch andere geeignete Vorrichtungen aus demselben entfernt, z. B. abgesaugt werden.
Daß an die Stelle der Absaugungs- bzw. Entlüftungsvorrichtungen auch ein vom Arbeitsraum
aus wirkender Überdruck treten kann, ist bereits oben ausgeführt.
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. :
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Ausführungsart des Verfahrens zum Brennen zu emaillierender Gegenstände ίο oder zum Glühen beliebiger Stoffe gemäß Patent 151583 unter ausschließlicher Ausnutzung der von den Ofenwänden ausgestrahlten Wärme, dadurch gekennzeich net, daß nicht nur der gegebenenfalls unter Überdruck stehende Arbeitsraum des Ofens, sondern auch sein Unterbau mit dem Flammenwege oder mit der Esse in dauernde Verbindung gebracht wird.
- 2. Ausführungsform des Ofens mit von innen und außen heizbarem Arbeitsraum nach Anspruch 2 des Patents 151583, gekennzeichnet durch Gasentlüftungsvorrichtungen (a, b, c, d, e,f, g) oder Vorräume (h, i), die ihrerseits mit der Esse in unmittelbarer, dauernder Verbindung stehen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201219C true DE201219C (de) |
Family
ID=463788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
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|---|---|
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