DE2010552C3 - Kassetten Magnetbandgerat - Google Patents
Kassetten MagnetbandgeratInfo
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Description
dadurch gekennzeichnet, daß
f) das Band (19) mittels der Führungsstifte (21) der Kassette (iJ) über die öffnung (22)
geführt ist und rückseitig des über die Führungsstifte (21) geführten Bandes (19) in der
Kassette (13) eine zur Atmosphäre führende kleine Druckausgleichsöffnung (37) vorgesehen
ist;
g) die Vakuumkammern (33, 34) längs zweier Achsen (46, 47) ausgerichtet sind, die sich
in der Öffnung (22) schneiden; h) die äußere oxydisch beschichtete Flachseile des Bandes (19) die Bandantriebsvorrichtung
umschlingt und an den MagnetköpHn (52, 53. 63) anliegt;
i) die Bandantriebsvorrichtung durch eine an einer der Öffnung (22) gegenüberliegenden
Stelle des Gehäuses (23) angeordnete Vakuum-Bandantriebswelle (51) gebildet ist:
k) in dem Gehäuse (23) im Bereich der Öffnung (22) druckluftgeschmierte Führungsstifte (58) vorgesehen sind, an denen das
Band (19) anliegt, wenn es von den Führungsstiften (21) der Kassette (13) abgesaugt
und in das Gehäuse (23) und in die Vakuumkammern (33, 34) gezogen ist. 2. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine das Magnetband (19) quer abtastende rotierende Kopftrommel (63) und eine das Magnetband
bei Aufnahme und Wiedergabe in gekrümmter konzentrischer Relation zur Kopftrommel
(63) halternde konkave Führung (64), die einen quergerichteten Einführungsweg freizulassen
gestattet.
Die Erfindung betrifft ein Kassetten-Magnetbandgerät mit automatischer Einbringung des Bands in
die Arbeitsstellung, bei dem
ίο a) die Kassette zwei nebeneinanderliegende, zum
Abwickeln bzw. Aufwickeln des Magnetbands dienende Spulen aufweist;
b) zwei parallelwandige Vakuumkammern vorhanden sind, die sowohl
b 1) zur Einbringung des Bandes in die Arbeitslage als auch
b2) als Pufferanordnung beim Anlaufen bzw.
Anhalten des Bandes dienen, und Bandschleifenlängenfühler
zur Steuerung des
Antriebs der Spulen enthalten;
c) die den Vakuumkammern zugewandte Schmalseite der Kassette mit einer Öffnung versehen
ist, aus der das in der Kassette über zwei Führungsstifte geführte Band aus der Kassette her-
ausgeführt und durch die von den Vakuumkammern ausgehende Saugwirkung in diese hineingezogen
werden kann;
ei) eine Bandantriebsvorrichtung vorgesehen ist, an die das Band pneumatisch angepreßt und durch
Drehung der Antriebsvorrichtung in der entsprechenden Richtung transportiert wird;
e) das Band durch seine Spannung im Abschnitt zwischen den beiden Vakuumkammern an entsprechende
Magnetköjjfanordnungen angedrückt wird.
Ein Kassetten-Magnetbandgerät dieser Art ist z. B. nach dem IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol.
Nr. 4, Nr. 12, Mai 1962, S. 31 und 32 bekannt.
Zur Einbringung des Magnetbands in die Vakuumkammern dieses bekannten Geräts ist es erforderlich, zunächst wenigstens einen Abtastkopf für das Magnetband und wenigstens einen Andruckknopf für die Bandantriebsvorrichtung aus dem Einbringungsweg des Magnetbandes herauszibewegen und dann wieder in ihre Arbeitsstellung zu führen. Dementsprechend ist ein solches Gerät konstruktiv aufwendig. Außerdem ist die Bedienung deshalb kompliziert, weil die das Magnetband enthaltenden beiden Spulen zunächst in einer bestimmten Reihenfolge gedreht werden müssen, um das Magnetband in jede der beiden Vakuumkammern um einen vorgegebenen Betrag herabfallen zu lassen. Erst dann kann sich die Saugwirkung der Vakuumkammern auf das Band auswirken und es in die jeweilige Kammer vollständig hineinziehen.
Zur Einbringung des Magnetbands in die Vakuumkammern dieses bekannten Geräts ist es erforderlich, zunächst wenigstens einen Abtastkopf für das Magnetband und wenigstens einen Andruckknopf für die Bandantriebsvorrichtung aus dem Einbringungsweg des Magnetbandes herauszibewegen und dann wieder in ihre Arbeitsstellung zu führen. Dementsprechend ist ein solches Gerät konstruktiv aufwendig. Außerdem ist die Bedienung deshalb kompliziert, weil die das Magnetband enthaltenden beiden Spulen zunächst in einer bestimmten Reihenfolge gedreht werden müssen, um das Magnetband in jede der beiden Vakuumkammern um einen vorgegebenen Betrag herabfallen zu lassen. Erst dann kann sich die Saugwirkung der Vakuumkammern auf das Band auswirken und es in die jeweilige Kammer vollständig hineinziehen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Gerät eingangs genannter Art so zu verbessern, daß das
Magnetband mit geringem technischem Aufwand rasch und zuverlässig in die Vakuumkammern eingebracht
werden kann, ohne daß vor der Einbringung Elemente aus dem Einbringungsweg herauszubewegen
sind und ohne daß vor der Einbringung selbst mehr oder weniger komplizierte Steuerungen der
Bandspulen durchzuführen sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Gerät eingangs genannter Art dadurch gekennzeichnet, daß
f) das Band mittels der Führungsstifte der Kassette über die öffnung geführt ist und rückseitig des
V über die Führungsstifte geführten Bands in der Die Erfindung wird im folgenden an einem Aus-
g Kassette eine zur Atmosphäre führende kleine führungsbeispiel unter Hinweis auf die Zeichnungen
ρ Druckausgleichsöffnung vorgesehen ist; beschrieben. Es zeigt
■ g) die Vakuumkammern längs zweieF Achsen aus- Fig 1 einen Aufriß des Kassetten-Magnetbandgerichtet
sind, die sich in der Öffnung schneiden; 5 geräts,
■ h) die äußere oxydisch beschichtete Flachseite des Fig. 2 einen Teilschnitt längs der Linie 2-2 in
; Bands die Bandantriebsvorrichtung umschlingt Fig. 1.
und an den Magnetköpfen anliegt; Fi g. 1 der Zeichnung zeigt den mechanischen Teil
': i) die Bandantriebsvorrichtung durch eine an einer 11 eines Kassetten-Magnetbandgeräts mit einer obe-
der öffnung gegenüberliegenden Stelle des Ge- io ren Deckplatte 12, welche hier jedoch in einer vertihäuses
angeordnete Vakuum-Bandantriebswelle kalen Ebene angeordnet ist, so daß eine Magnetgebildet ist; band-Kassette 13 durch ihre Eigenschwerkraft in
k) in dem Gehäuse im Bereich der Öffnung druck- einem Kassetten-Halterungskasten 14 an der Oberluftgeschmierte
Führungsstifte vorgesehen sind, seite des Geräts gehaltert werden kann. Die Kassette
ί an denen das ,Band anliegt, wenn es von den 15 13 ist ein Standardtyp, welcher aus einem Paar von
Führungsstiften der Kassette abgesaugt und in parallelen, im Abstand voneinander angeordneten
* das Gehäuse und in die Vakuumkammern ge- Seitenplatten 16, die jeweils mit einem Paar von
zogen ist. kreisrunden Öffnungen 17 versehen sind, einem Paar f Ein Gerät nach der Erfindung hat den wesentlichen von in den öffnungen 17 angeordneten Spulennaben
S Vorteil, daß das Magnetband ohne mechanische ao 18 und einem auf den Spulennaben aufgewickelten
Steuerung der Bandspulen und ohne einen durch Magnetband 19 besteht. Wenn die Kassette nicht in
Schwerkraft zu erzeugenden Bewegungsvorgang in das Gerät eingesetzt ist. so sind die Spulen stramm
die Vakuumkammern schnell und sicher hineinetvo- aneedreht. so daß das Band über ein Paar von Fühgen
wird. Dabei ist das Gerät sehr einfach aufgebaut. rungsstiften 21 gespannt ist, welche zwischen den
Im Gegensatz zu bekannten Geräten liegt bei dem »5 Seitenplatten 16 verlaufen. Der Bandabschnitt zwierfindungsgemäßen
Gerät notwendigerweise die sehen den Führungsstiften 21 liegt über die benach-Oxydschicht
des Magnetbands außen und wird daher barte Schmalseite der Kassette zwischen den Seitendurch
die Bandantriebsvorrichtung angegriffen, was platten frei. Die anderen drei Schmalseiten der Kasan
sich zu einem Verschleiß der Ox>dschicht führen sette zwischen den Seitenplatten können zum Schutz
sollte. Dies wird jedoch weitgehend dadurch unter- 30 des Bandes verschlossen sein. Die Halterung 14 ist
drückt, daß die Bandantriebsvorrichtung als Va- generell als Kasten mit offenen Seiten ausgebildet,
kuumbandantriebswelle ausgebildet ist, also ohne um die Kassette in der Zeichenebene gesehen, nach
Andruckwelle oder Andruckkopf arbeitet, und daß links unten gleitend einsetzen zu können. Dabei liegt
in dem Gehäuse die druckluftgeschmierten Führungs- der Bandabschnitt zwischen den Führungsstiften 21
stifte vorgesehen sind, die für unmittelbares Ein- 35 quer zu einer Öffnung 22, welche in einem Gehäuse
saugen günstig sind. Um bei einer solchen ziemlich 23 des Gerät»· vorgesehen ist.
labilen Führung des Magnetbands ein Flattern des Um das automatische, durch Vakuum hervorgeru-
Magnetbands zu vermeiden, sind die Vakuumkam- fene Einbringen des Bandes zu unterstützen, ist das
mern in Richtung auf die offene Schmalseite der Gehäuse 23 als luftdichte, auf der Deckplatte 12
Kassette gegenüberliegenden Stelle des Gehäuses an- 40 montierte Hülle ausgebildet. Es wird durch Seitengeordnet, wände 24, 26, 27, 28, 29, 30, 31 und 32, ein Paar
Alle Merkmale tragen somit dazu bei, in technisch von Vaküumkammern 33 und 34 und eine Transmöglichst
einwandfreier Weise die erörterte Auf- parentdeckplatte 36 gebildet. Ein mögliches, an den
gäbe zu lösen. Verbindungen auch zulässiges Luftlecken wird auf
Nach der deutschen Patentschrift 1 244 862 ist 45 einem Minimum gehalten. Die einzigen Verbindungszwar
ein Magnetbandspeichergerät bekannt, das stellen zum Außenraum sind die öffnung 22 und eine
zwei, wenn auch nicht parallelwandig ausgeführte, kleine, in dem Seitenteil des Kastens 14 vorgesehene
pneumatische Kammern aufweist, deren Symmetrie- Druckregelöffnung 37. Dieser Seitenteil liegt bei einachsen
konvergieren und sich in einer Einengunc gesetzter Kassette auf der Spulenseite der Führungsschneiden, jedoch ist dieses Magnetbandspeicher"- 50 stifte 21. Damit ergibt sich in geregelter Weise der
gerät allein zum Abtasten endloser Bänder ausgebil- notwendige Atmosphärendruck, um das Band gegen
det, bei denen das Problem des Flatterns nicht kri- die im folgenden noch zu beschreibenden Bandtisch
ist, und überdies reiben die endlosen Maenet- antriebe und Wandlerköpfe zu pressen,
bänder an den Wänden der Vakuumkammer^^ Die Vakuumkammern 33 und 34 sind generell in Will man das Magnetband mit einer quer abtasten- 55 an sich bekannter Weise aufgebaut. Sie enthalten den, rotierenden Kopftrommel abtasten, so benötigt nine Vorrichtung 35 zur Feststellung der Lage von man eine konkave Führung, die das Magnetband um Bandschleifen 38 und 39 und zur Regelung des Beseine Laufrichtung gekrümmt an der Kopftrommel triebs der Spulennaben 18, um die Sch eifen aut vorbeiführt. Diese konkave Führung liegt dann not- einer gewünschten mittleren Länge zu halten, We1' wendigerweise im Einführunesweg des Magnetbands. 60 terhin besitzen die Vakuumkammern an Vakuum-Aber auch für diesen Fall läßt sich die deHErfindung quellen 42 angekoppelte Krümmer 41, die über gezugrunde liegende Aufgabe teilweise dadurch lösen, schlitzte Durchlässe 43 mit den Enden der Vakuumdaß man eine solche konkave Führung verwendet, kammern kommunizieren. Diese Durchlasse 43 steldie einen quergerichteten Einführungsweg freizulas- len die notwendige Verbindung zu den Vakuumsen gestattet. Bei dieser Ausführungsform muß na- 65 quellen dar, während sie gleichzeitig verhindern, daß türlich die Führung aus dem Einführungsweg, wie das Band in die zu den Vakuumquellen fuhrenden an sich bekannt, zurückziehbar oder schwenkbar Leitungen gezogen wird. Die Vaküumkammern iS ausgebildet sein. und 34 verlaufen langgestreckt entlang Achsen 46
bänder an den Wänden der Vakuumkammer^^ Die Vakuumkammern 33 und 34 sind generell in Will man das Magnetband mit einer quer abtasten- 55 an sich bekannter Weise aufgebaut. Sie enthalten den, rotierenden Kopftrommel abtasten, so benötigt nine Vorrichtung 35 zur Feststellung der Lage von man eine konkave Führung, die das Magnetband um Bandschleifen 38 und 39 und zur Regelung des Beseine Laufrichtung gekrümmt an der Kopftrommel triebs der Spulennaben 18, um die Sch eifen aut vorbeiführt. Diese konkave Führung liegt dann not- einer gewünschten mittleren Länge zu halten, We1' wendigerweise im Einführunesweg des Magnetbands. 60 terhin besitzen die Vakuumkammern an Vakuum-Aber auch für diesen Fall läßt sich die deHErfindung quellen 42 angekoppelte Krümmer 41, die über gezugrunde liegende Aufgabe teilweise dadurch lösen, schlitzte Durchlässe 43 mit den Enden der Vakuumdaß man eine solche konkave Führung verwendet, kammern kommunizieren. Diese Durchlasse 43 steldie einen quergerichteten Einführungsweg freizulas- len die notwendige Verbindung zu den Vakuumsen gestattet. Bei dieser Ausführungsform muß na- 65 quellen dar, während sie gleichzeitig verhindern, daß türlich die Führung aus dem Einführungsweg, wie das Band in die zu den Vakuumquellen fuhrenden an sich bekannt, zurückziehbar oder schwenkbar Leitungen gezogen wird. Die Vaküumkammern iS ausgebildet sein. und 34 verlaufen langgestreckt entlang Achsen 46
bzw. 47, welche so unter einem Winkel zueinander angeordnet sind, daß sie sich an der Öffnung 22
schneiden. Diese Anordnung bewirkt, daß das Band in divergierenden geraden Linien aus der Kassette
in die beiden Vakuumkammern gezogen wird; damit kann weiterhin auch ein Bandantrieb 51 an der
Schnittlinie von benachbarten inneren Wänden der beiden Kammern angeordnet werden. Beim Bandantrieb
51 handelt es sich um einen Vakuum-Bandantrieb, der ohne eine Druckrolle arbeitet. Durch
Anordnung des Bandantriebs in einem spitzen Winkel zum Bandweg wird der Umschlingungswinkel
des Bandes um den Bandantrieb maximal, wodurch der Antriebskontakt zwischen dem Band und dem
Bandantrieb erhöht wird. Andererseits kann der Bandantrieb auch so ausgebildet werden, daß das
Band vollständig pneumatisch bzw. ohne Antrieb aus der Vakuumkammer 34 des V-förmigen Gehäuses 23
in die Kammer 33 geführt wird, wie dies in den USA.-Patentschriften 3 323 737 und 3 329 364 beschrieben
ist.
Längs den Scitenwänden der Vakuumkammern
kann jede beliebige Anzahl von Magnetwandlern angeordnet werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist ein Paar von in Längsrichtung aufzeichnenden Wandlerköpfen 52 und 53 an der Seitenwand 29
vorgesehen, woraus sich im Effekt eine Verlängerung der inneren Seitenwand der Vakuumkammer 34 ergibt.
Der Bandantrieb rotiert im dargestellten Ausführungsbeispiel gegen den Uhrzeigersinn, so daß
die Wandlerköpfe 52 und 53 sich in Bewegungsrichtung des Bandes vor dem Bandantrieb befinden. Das
Band wird dabei von der eine Vorratsspule darstellenden rechten Spulennabe der Kassette abgezogen,
in die Vakuumkammer 34, über die Wandlerköpfc 52 und 53, um den Bandantrieb 51 und dann durch
die Vakuumkammer 33 zunick in die Kassette geführt. Der Betrieb der Spulen 18 zur Führung des
Bandes mit einer von dem Bandantrieb und den Vakuumkammern bestimmten Geschwindigkeit wird
durch ein Paar von Spulenmotoren 55 uiid 56
(F i g. 2) gesteuert, welche auf der entgegengesetzten Seiie der Deckplatte 12 angebracht sind. Die Motoren
besitzen einen Satz von zurückziehbaren Spindeln 57, welche zur Herausnahme der Kassette 13
zurückgezogen werden. Nach dem Einsetzen der Kassette in den Halterungskasten 14 werden die Spindeln
in die Spulen 18 eingesetzt. Zur weiteren Führung des Bandes im Gerät ist an der öffnung 22 ein
Paar von Führungsstiften 58 vorgesehen, an denen das Band anliegt, wenn es voll in dem Bandtransport
gezogen ist. Dabei liegt das Band dann nicht mehr an den Führungsstiften 21 der Kassette an. Die Führungssüfte
58 sind von außen unter Druck stehende, luftgeschmierte Stifte, um die Reibung und Abnutzung
des Bandes zu reduzieren. Finden sich die Stifte 58 in der richtigen Stellung, wie dies in der
Zeichnung dargestellt ist, so tritt das Band im Betrieb nirgendwo mit der Kassette in Reibverbindung.
Da die in Längsrichtung des Bandes arbeitenden Aufzeichnungs-, Wiedergabe- und Löschköpfe, wie
beispielsweise die Köpfe 52 und 53 sowie ein Löschkopf 59. und der Vakuum-Bandantrieb 51 mit der
oxydischen Aufzeichnungsseite des Bandes in Verbindung treten, und da auch die Vakuumkammern
die Bandschleifen 38 und 39 von der Oxydseite des Bandes in sich hineinziehen, ergibt sich eine Möglichkeit
zur Handhabung des Bandes, bei der keines der mit dem Band in Verbindung tretenden Elemente
zum Einbringen oder Entfernen des Bandes eingesetzt bzw. herausgezogen werden muß. In der Zeichnung
ist weiterhin eine Ausführungsform des Gerätes dargestellt, bei der zur Abtastung von Breitbandoder
Fcrnsehsignalen eine rotierende Kopfanordnung 61 vorgesehen ist. Bei dieser Kopfanordnung handelt
es sich generell um einen Standardtyp, welcher eine rotierende Kopftrommel 63 aufweist, die von einem
Motor 62 angetrieben wird. Die Kopftrommel sitzt auf einer Achse, die generell parallel zur Längsrichtung
des Bandes und zu den Seitenwänden 29 und 31 des Gehäuses verläuft. Derartige rotierende Magnetköpfc
erfordern gewöhnlich eine konkave Führung 64 zur Führung des Bandes in gekrümmter konzentrischer
Relation zur rotierenden Kopftrommel 63. Eine derartige Führung 64 muß von der der oxydischen
Aufzeichnungsoberfläche des Bandes abgewandten Seite des Bandes angeordnet werden. Die
meisten bekannten konkaven Führungen sind lediglich um eine kurze Strecke von der Kopftrommel
zurückziehbar, um das Band über eine Kante in den Bandweg einzusetzen. Man kann jedoch auch eine
derartige Führung so ausbilden, daß sie schwenkbar nach unten zurückziehbar ist, woraus sich für den
Bandantrieb ein vollständig freier, quergerichteter Bandeinbringungsweg ergibt. Es ist daher eine Kombination
der vorbeschriebenen Bandantriebs- und Vakuumkammervorrichtung mit einer derartigen,
eine konkave Führung aufweisenden rotierenden Kopfanordnung bei freiem quergerichtetem Bandeinbringungsweg
möglich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Kassetten-Magnetbandgerät mit automatischer Einbringung des Bands in die Arbeitsstellung,
bei dem
a) die Kassette zwei nebeneinanderliegende, zum Abwickeln bzw. Aufwickeln des Magnetbandes
dienende Spulen aufweist;
b) zwei parallelwandige Vakuumkammern vorhanden sind, die sowohl
b 1) zur Einbringung des Bandes in die Arbeitslage als auch
b2) als Pufferanordnung beim Anlaufen bzw. Anhalten des Bandes dienen, und
Bandschleifenlängei.fühler zur Steuerung des Antriebs der Spulen enthalten;
c) die den Vakuumkammern zugewandte Schmalseite der Kassette mit einer Öffnung
versehen ist, aus der das in der Kassette über zwei Führungsslifte geführte Band aus
ν der Kassette herausgeführt und durch die von den Vakuumkammern ausgehende Saugwirkung
in diese hineingezogen werden kann;
d) eine Bandantriebsvorrichtung vorgesehen ist, an die das Band pneumatisch angepreßt
und durch Drehung der Antriebsvorrichtung in der entsprechenden Richtung transportiert
wird;
e) das Band durch seine Spannung im Abschniit /wischen den beiden Vakuumkammern
an entsprechende Magnetkopfanordnungen angedrückt wird;
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| GB (1) | GB1262596A (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |