DE200727C - - Google Patents

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DE200727C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/16Implements or apparatus for removing dry paint from surfaces, e.g. by scraping, by burning
    • B44D3/166Implements or apparatus for removing dry paint from surfaces, e.g. by scraping, by burning by heating, e.g. by burning

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .M 200727 KLASSE 75 c. GRUPPE
Verfahren und Vorrichtung zum Ablösen von Anstrichfarben von Holz- und Metallgegenständen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1907 ab.
Bisher verfuhr man beim Ablösen der Farben in der Weise, daß man den abzuschabenden Gegenstand mit einer offenen Flamme erwärmte und nachher mit einem an einer Flamme zuvor erwärmten Schabewerkzeuge behandelte.
Dieses Verfahren hatte verschiedene Nachteile; zunächst ist die unmittelbare Behandlung des Holzes mittels offener Flamme mit steter
ίο Feuersgefahr verbunden, dann hatte sich das vorgewärmte Schabewerkzeug sowie die zu bearbeitende Stelle zum Teil schon abgekühlt, ehe das Abschaben begann. Ferner geschah es häufig, daß der abzuschabende Anstrich
15. sowie bei Holzgegenständen auch deren Oberfläche selbst anbrannte oder teilweise verkohlte , wobei die Anstrichfarben einen unangenehmen Geruch verbreiteten und die zu bearbeitenden Holzteile beschädigt wurden.
Um dies zu vermeiden, soll nach der Erfindung das Abschaben mit einem während der Arbeit dauernd durch eine allseitig gegen die Arbeitsfläche abgeschlossene Flamme beheizten Schaber vorgenommen werden. Es wird hierbei — zweckmäßige Handhabung der Vorrichtung vorausgesetzt — jede übermäßige Erwärmung des Anstriches und des Werkstückes vermieden. Da die Flamme nicht nur den Schaber, sondern auch die Wände der den Schaber tragenden Vorrichtung beheizt, so erfolgt das Erwärmen und Erweichen des Anstriches nicht nur von dem Schaber unmittelbar durch Wärmeleitung, sondern auch durch die vom Schaber und dem ganzen Werkzeug auf die zu bearbeitende Fläche durch Strahlung übertragene Wärme. Außerdem treten die von der Flamme erzeugten Verbrennungsgase durch Öffnungen aus den Wänden des Werkzeuges heraus und können so die höher gelegenen Teile des Werkstückes bestreichen und erwärmen.
Die Vorrichtung ist in Fig. 1 dargestellt. Fig. 2 gibt eine weitere Ausführungsform des Schabers. Die Vorrichtung besteht aus einem mit Handgriffen Io und 3 versehenen Gehäuse I, welches aus Blech hergestellt ist. Die untere Seite des Gehäuses ist offen; hier ist ein Brenner 5 eingeführt, dessen Flamme von einer bekannten Gasentwicklungsquelle, die zweckmäßig am Körper des Arbeiters befestigt sein kann, mittels eines Schlauches 8 gespeist wird. Die Flamme, deren Verbrennungsgase durch Öffnungen 4 nach oben hin abziehen, beheizt das ganze Gehäuse, am meisten aber den im oberen Teile gelagerten Schaber 2. Dieser kann entweder in einer langen Führung geführt und durch eine Schraube 9 an die Wände dieser Führung gepreßt sein, wie dies Fig. I zeigt, oder er kann auch gemäß Fig. 2 mit einem Gewinde 12 an seinem einen Ende unmittelbar in die obere Wand des Gehäuses eingeschraubt sein.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Verfahren zum Ablösen von Anstrichfarben von Holz- und Metallgegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß die abzulösenden Farbstellen unter Vermeidungoffener Flammen durch Wärmeleitung und Wärmestrahlung erweicht und gleichzeitig mittels eines erhitzten Werkzeuges abgeschabt werden.
  2. 2. Abstreichvorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Schabewerkzeug, welches in einem innen geheizten Gehäuse gelagert ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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