DE200565C - - Google Patents

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DE200565C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D61/00Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/42Electrodialysis; Electro-osmosis ; Electro-ultrafiltration; Membrane capacitive deionization
    • B01D61/56Electro-osmotic dewatering

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Urology & Nephrology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
7"1 /
l/
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Μ 200565 KLASSE 10 c. GRUPPE
HANS Freiherr von MORSEY-PICARD und ERNST Freiherr von VERSCHUER in CASSEL
Mundstück zu Pressen für Torf und ähnliche mit Feuchtigkeit getränkte Stoffe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1906 ab.
Die Erfindung betrifft ein Mundstück für Maschinen zum Pressen von Torf und ähnlichen von Wasser durchsetzten Stoffen. Diese sollen darin mittels des elektrischen Stromes so vorbereitet werden, daß der Verlauf des nachfolgenden Trocknens beschleunigt wird. Die Erfindung baut sich auf der bekannten Tatsache auf, daß beim Durchleiten des elektrischen Stromes — gleichgültig
ίο ob Gleich-, Wechsel- oder Drehstrom — durch mit Feuchtigkeit gesättigte Pflanzenfasern, wie beispielsweise Torf, die Masse so verändert wird, daß sie bei dem nachfolgenden Trocknen ihre Feuchtigkeit schneller abgibt, als wenn sie unmittelbar einer Trocknung unterzogen wird. Die Ursache dieses eigentümlichen Vorganges erklärt sich daraus, daß eine, wenn auch noch so geringe, dem Auge nicht einmal wahrnehmbare Zerstörung der wasserhaltigen Pflanzenfaser besonders an der Oberfläche stattfindet, welche bewirkt, daß die bis dahin eingeschlossene Feuchtigkeit an die Pflanzenfaseroberfläche treten und in dieser Weise leichter in die Umgebung übergehen kann.
Da diese Veränderung der Fasern augenblicklich beim Durchfließen des elektrischen Stromes eintritt, so ist es auch nur erforderlich, den Strom entweder kurze Zeit wirken zu lassen oder aber die fortschreitende Masse an einer Stelle einem dauernd fließenden Strome auszusetzen; denn keineswegs soll etwa die durch den Strom erzeugte Wärme oder die Osmose das Trocknen bewirken.
Man hat auch bereits Pressen hergestellt, bei denen das zu trocknende Gut zwischen zwei Platten gebracht wird, die zur Zu- und Ableitung des elektrischen Stromes dienen, allein bei diesen Einrichtungen kam ausschließlich die Elektroosmose zur Geltung.
Ein für das oben beschriebene Verfahren geeignetes Mundstück an Torf- und anderen Pressen stellt die auf der Zeichnung in Längsund Querschnitt dargestellte Erfindung dar.
Das Mundstück besteht aus zwei Platten a und c, die mit Stromzu- bzw. -ableitungsklemmen b, d verbunden sind. Die Einrichtung ist so getroffen, daß in die die eine Seitenwand des Mundstückes bildende isolierte Platte α der elektrische Strom bei b eintritt, die in Richtung der großen Pfeile hindurchgehende Torfmasse durchdringt und durch die der Platte b gegenüberstehende Platte c vermittels der Klemmen d weitergeleitet wird. Die Isolation der beiden gute Leiter des elektrischen . Stromes bildenden Platten b und c geschieht durch die Seitenwände e und durch die eingeschalteten Platten/.
In der Darstellung ist Gleichstrom zum Betriebe angenommen, wie die eingezeichneten Pfeile erkennen lassen. Wie bereits eingangs erwähnt, bietet es jedoch keine Schwierigkeit, die Behandlung mittels Wechselstrom beliebiger Periodenzahl oder Drehstrom vorzunehmen , wodurch sich natürlich bei der bildlichen Darstellung die bekannten Abänderungen in Bezeichnungen mit Pfeilen ergeben würden.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß infolge Gebrauchs des Mundstückes ein dauernder Betrieb nach dem oben genannten Verfahren möglich wird. Das Mundstück läßt sich bequem auswechseln und auch ohne bedeutende Änderungen an alten Maschinen anbringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mundstück zu Pressen für Torf und ähnliche mit Feuchtigkeit getränkte Stoffe, gekennzeichnet durch zwei stromleitende Platten (a, cj, die zwei Seiten wände des Mundstückes bilden, während die anderen Seitenwände aus Nichtleitern bestehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT200565D Active DE200565C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746349C (de) * 1938-09-11 1944-07-29 Arthur Kramp Verfahren zur Entwaesserung von Torf und sonstigen wasserhaltigen Stoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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