DE2003755C3 - Spachtelfähige RuBpaste - Google Patents

Spachtelfähige RuBpaste

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DE2003755C3
DE2003755C3 DE19702003755 DE2003755A DE2003755C3 DE 2003755 C3 DE2003755 C3 DE 2003755C3 DE 19702003755 DE19702003755 DE 19702003755 DE 2003755 A DE2003755 A DE 2003755A DE 2003755 C3 DE2003755 C3 DE 2003755C3
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carbon black
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Dieter 6000 Frankfurt Riffel
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Evonik Operations GmbH
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Description

2..Rußpaste nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ergibt.
zeichnet, daß sie ein Alkydharz einer Viskosität Man stand bisher auf dem Standpunkt, daß hohei
um 120 Poise (bei Raumtemperatur) enthält. 25 Rußgehalt und Spachtelfähigkeit nicht m'teinandei
3. Rußpaste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch vereinbar sind, vor allem deshalb, w eil sich de für der gekennzeichnet, daß der Ruß in eine η Alkydharz artige Pasten in Frage kommenden Harze nicht au! mit ungesättigten Fettsäuren, die frei von Linolen- Grund ihrer chemischen Daten bestimmen lassen säure sind, dispergiert ist. Es zeigte sich nun, daß nicht die Art des Binde
4. Rußpaste nach den Ansprüchen 1 bis 3, da- 30 mittels, d. h. seine chemische Konstitution, entschel· durch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich als Lö- dend für die Möglichkeit ist, eine Rußpaste mit hohen, sungsmittel trocknende öle, aliphatische oder aro- Rußgehalt und trotzdem spachtelfähiger Konsisteni matische Kohlenwasserstoffe bzw. Kohlenwasser- zu erhalten, sondern daß durch Zusammenführen aufstoffgemische der Petroleumfraktion im Siedebe- einandei abgestimmter Harze, öle, Lösungsmittel und reich ve η 100 bis 35O°C oder Mintralt Ie vom 35 Ruße eine optimale Benetzung erreicht v.ird, die aus Siedebereich ab 3000C oder aliphatische Alkohole schlaggebend für die Viskosität und die Grindometer einzeln oder im Gemisch untereinander enthält. feinheit nach der Dispergierung des Rußes in der
5. Rußpaste nach den Ansprüchen 1 bis 4, ge- Bindemitteln ist.
kennzeichnet durch einen Rußgehalt von 40 bis Gegenstand der Erfindung ist eine ' ochk inzen-
50 Gewichtsprozent, bei der der Ruß einen öl- 40 trierte, spachtelfähige Rußpaste mit einem Ha-z'jinde-
bedarf von 300 bis 400%, eine BET-Oberfläche von mittel, welche aus
78 bis 180 m2/g sowie eine Teilchenfeinheit von a) mindestens 40 Gewichtsprozent Flanm-, Gas-
25 bis 27 Millimikron hat. oder Furnaceruß mit einem ölbedarf (Fl eßpunkt'
von 200 bis 500% und einer BET-Oberfläche vor
45 20 bis 250 m2/g sowie einer Teilchenfeinheit vor
Bei der Herstellung schwarzer Druckfarben ist die 20 bis 100 Millimikron und
Qualität neben dem Schönungsmittel abhängig von b) einem Bindemittel aus Alkydharz mit einem Öl-Ruß und Bindemittel. Für die diversen Einsatzgebiete gehalt von 65 bis 78 Gewichtsprozent Leinöl aul (Buchdruck, Offset, Siebdruck, Heatset, Quickset, Terephthalsäure-, Isophthalsäure- oder Urethan-Hochglanz usw.) wird oft mit einem hochwertigen Ruß 50 basis mit einer Säurezahl unter 10 sowie gegebe- und unterschiedlichem Bindemittel der gewünschte nenfalls einem oder mehreren Hartharzen, näm-Farbtyp gefertigt Hch Naturasphalten, modifizierten Phenolharzen, Schwarze Druckfarben enthalten zwischen 8 und Harzestern, Kohlenwasserstoff harzen, Zinkhar-% Ruß. Um den sehr feinteiligen Ruß gut zu be- zen, Zinkalkylharzen oder Cyclokautschuk,
netzen und zu verteilen, sind bei der Dispergierung 55 wobei die Paste eine Viskosität von weniger als hohe Scherkräfte erforderlich, die bei der Herstellung 3000 Poise bei Raumtemperatur bei einem Scherkonzentrierter Rußpasten erreicht werden. gefälle von D = 250 see-1 und eine Grindometerfein-Bei der Herstellung von Rußpasten, Druckfarben heit von höchstens 35 Mikron aufweist, besteht, und Lackfarben spielen der Agglomerationsgrad und Der Erfindungsgedanke liegt also in der Herstellung die Dispergierung des Rußes in den jeweiligen Binde- 60 einer hochprozentigen Rußpaste, die gleichzeitig abei mittelsystemen eine entscheidende Rolle. Gute Dis- spachtelfähig ist. Hierfür kommen nur bestimmte pergierung ist die Voraussetzung für eine gleichmäßige Viskositäten bei Raumtemperatur in Frage. Das anVerteilung des Rußes in dem Bindemittel. Der Agglo- gegebene Schergefälle liegt in dem zur Bestimmung merationsgrad des Rußes beeinflußt die erzielbare der Viskosität mit dem Stabfallviskosimeter üblichen Farbtiefe und Deckkraft. 65 Bereich.
Derartige Pasten sollten möglichst universell ein- Die Einarbeitung des Rußes in die Harze und
setzbar sein, damit bei der Weiterverarbeitung zu Bindemittel erfolgt nach bekannten Dispergierungs-
Druckfarben entsprechende Modifizierungen auf deu verfahren mit den entsprechenden Dispergierma-
schinen, s. Vauck/Müller, Grundoperationen chemischer Verfahrenstechnik, 1906, S. 242, 2&4 ff., 789 und 295.
Bewährt haben sich auch Alkydharze mit ungesättigten Fettsäuren, die frei von Linolensäure sind. Mit den genannten Harzen können gegebenenfalls Hartharze wie Naturasphalt, modifizierte Phenolharze, Harzester, Kohlenwasserstoffharze, Zinkharze, Zinkalkylharze und Cyclokautschuk gemeinsam eingesetzt werden. Diese Hartharze werden eventuell ebenfalls in dea für die Pastenherstellung bekannten organischen Lösungsmitteln gelöst
Durch einen einfachen Handversuch wird — bei Einhalten der genannten Viskositäts- und Grindometerwerte — die Kombination der betreffenden Ruße, Harze und Lösungsmittel festgestellt, um zu einer Rußpaste mit mindestens 40 Gewichtsprozent Ruß zu kommen.
Eine Variante der Erfindung sieht vor, daß die Paste ein Alkydharz einer Viskosität um 120 Poise (bei Raumtemperatur) enthält.
Als Rußsorten werden die für die Druckfarben üblichen Arten, wie Flammruße, Gasruße und Furnaceruße angewandt, und zwar müssen Ruße mit einem Ölbedarf (Fließpunkt) von 200 bis 500%, bezogen auf die Rußmenge, einer BET-Oberfläche von 20 bis 250 ma/g sowie einer Teilchengröße von 20 bis 100 Millimikron angewendet werden.
Als Lösungsmittel kommen in Frage trocknende Öle, alipha'ische oder aromatische Kohlenwasserstoffe bzw. Kohlenwasserstoffgemische der Petroleumfrakticn im Siedebereich von 100 bis 35O0C oder Mineralöle vom Siedebereich ab 3000C oder aliphatische Alkohole einzeln oder im Gemisch untereinander.
Besonders gut geeignet haben sich 40 bis 50 Gewichtsprozent Ruß e ithaltende Pasten erwiesen, bei denen der Ruß dnen ölbedarf von 3C0 bis 400%, eine BET-Oberfläche von 78 bis 180 m2/g sowie eine Teilchenfeinreit von 25 bis 27 Millimikron hat.
Der η it der erfindungsgemäßen Rußpaste erzielte technische Fortschritt liegt darin, daß Pasten mit einem bisher ungewöhnlich hohen Rußgehalt und dabei £ lachzeitig geeigneter Konsistenz herstellbar sind. So ist es z. B. möglich, bei entsprechenden Bedingungen in die Paste 68 Gewichtsprozent Ruß einzuarbeiten und unter besonders günstigen Umständen auch noch höhere Mengen.
Die Vorteile einer solchen Paste sind außer der hohen Rußkonzentration eine gute Rußdispergierung, ferner eine einfache Ver; rbeitbarkeit der Paste, die als Paste universell einsetzbar ist. Es kommt hinzu, daß sich die Paste bei der Verarbeitung genau dosieren läßt und daß sie gegenüber Pulverruß eine geringere Schmutzentwicklung hat.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß beim Verarbeiten dieser Pasten zu Druckfarben eine minimale Verreibung genügt, um die gewünschte Feinheit zu bekommen. Den Rußpasten werden bei der Verarbeitung zu Druckfarben sowieso Schönungsmittel, Firnisse, Füllstoffe und Hilfsmittel zugegeben, die man vorzugsweise im Rührer homogenisiert und anschließend
ίο an eine Dreiwalzenpassage, die für die Verreibung der Paste ausreichend ist, in die Lieferbehälter abfüllt. Werden Ruß, Harze und eventuell Lösungsmittel nicht unter Beachten der angegebenen Viskositätsund Grindometerwerte ineinander dispergiert, so entstehen ab 40 Gewichtsprozent Ruß, harte, nicht fließfähige Massen (s. F i g. 1), im anderen Fall dagegen verarbeitbare Pasten (s. F i g. 2). Das Einhalten der erfindungsgemäß angegebenen Werte für die Viskosität bei dem genannten Schergefälle und der Grindometerfeinheit bei Verwendung der vorgeschriebenen Ruße führt allein zu den spachtelfähigen Pasten mit sehr hohem Rußgehalt.
Die Viskosität wurde mit dem Lavay-Viskosimeter bestimmt. Mit steigendem Schergefälle nimmt die Viskosität der Rußpaste zwangsläufig ab, da naturgemäß eine solche Paste nicht Newtonsches Fließverhalten aufweist. Die Grindometerfeinheit wurde mit einem Grindometer gemäß ASTM-D 1210 bestimmt.
Aus der FR-PS 12 95 273 geht hervor, daß man Rußpasten mit einem Gehalt von 28,5 Gewichtsprozent an nicht näher bezeichneten Rußen unter Verwendung eines Urethanbindemittels herstellen kann. Daß man spachtelfähige Rußpasten mit Rußgehalten über 40 Gewichtsprozent nicht einfach durch Einarbeiten entsprechender Mengen eines beliebigen Rußes in solche Bindemittel erzielen kann, daß es vielmehr auf die Wahl von Rußen mit bestimmten Eigenschaften ankommt, geht aus nachfolgender Tabelle hervor. Diese Tabelle enthält die mit dem Bindemittelsystem gemäß Beispiel 2 der FR-PS 12 95 273 unter Einsatz verschiedener, zum Prioritätstag des französischen Patentes im Handel erhältlicher Degussa-Ruße erzielbaren Viskositäten und Grindometerwerte bei einer jeweils hergestellten hohen Rußkonzentration. Daraus ist zu erkennen, daß nur bei Verwendung von Rußen mit den erfindungsgemäß wesentlichen Werten für ölbedarf, BET-Oberfläche und Teilchenfeinhc.it die Forderung eines MindestruCgehaltes von 40 Gewichtsprozent unter Aufreehterhaltung spachtelfähiger
pastenform)ger Konsistenz sowie unter Einhaltung der geforderten Grenzviskosität und Grindometerfeinheit erreicht werden kann.
Meßwerte von verschiedene Degussa-Ruße in Urethanalkyd gemäß Beispiel 2 der FR-PS 12 95 273 enthaltender Pasten
Ruß Ölbedarf BET- Teilchengröße Viskosität Grindometer- Ruß-
Typ Oberfläche wert Gehalt
Gewichts
Poise DScc Γι Mikron prozent
Spezial 300 180 25 770 250 30 40
schwarz 4
Printex V 400 110 25 1700 250 20 43
FWl 880 320 13 1800 250 5C 30
FWl 880 320 13 nicht meßbar 35
S 160 560 150 20 1250 250 35 35
55 160 560 150 20 nicht meßbar 40
Der genannten Vorveröffentlichung liegt im übrigen nicht die Aufgabe, spachtelfähige Rußpasten möglichst hoher Konzentration als vertriebsfähiger Rohstoff, z. B. für Druckfarben, herzustellen zugrunde; es wird vielmehr die Schaffung einer unmittelbar verdrjckbaren Druckpaste mit besonders gutem Fließvermögen, welche indessen infolge höherer Pigmentkonzentraüon auch bei hohen Druckgeschwindigkeiten nicht zum Spritzen neigt und z. B. auf einer Buchdruckpresse verdruckt werden kann, angestrebt und verwirklicht. Damit liegen db Vergleichsgegenstände zwar im selben technologischen Standort, stellen jedoch keine unmittelbar vergleichbaren Objekte dar.
C ie Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele erläutert: Die Mengen sind in Gewichtsprozenten angegeben.
Beispiel 1
In einem Schaufelkneter wurden 30% Terephthalsäurealkydharz, 20% einer Petroleumfraktion mit Siedegebiet von 240 bis 270° C sowie 50% Furnaceruß mit einem ölbedarf von 300%, einer BET-Oberfläche von 95 m2/g und einer Teilchengröße von 25 Millimikron bei Raumtemperatur vermischt. Die Viskosität beträgt nach erfolgter Dispergierung bei D = 250 see-1 110 Poise. Der Grindometerwert liegt unter 22 Mikron. Nach 14 Tagen Stehen betrug die Viskosität 149 Poise.
Beispiel 2
Das Beispiel entsprach Beispiel 1, nur mit dem Unterschied, daß statt des Terephth.alsäurealkydharzes Isophthalsäurealkydharz eingesetzt wurde. Die Viskosität betrug 50 Poise bei einem Grindometerwert von 23 Mikron. Nach 14 Tagen betrug die Viskosität 48 Poise.
Beispiel 3
Als Alkydharz wurden hier 30% Urethanalkydharz eingesetzt, im übrigen wurde wie im Beispiel 1 verfahren. Die Viskosität betrug 106 Poise, der Grindometerwert 32 Mikron. Nach 14 Tagen hatte sich die Viskosität der Paste auf 132 Poise erhöht.
Beispiel 4
Hier wurden 30% linolensäuref-eies Alkydharz verwendet unter den sonst gleichen Be lingungen wie im Beispiel 1. Die Viskosität betrug 1450 Poise. Die Grindometerf einheit betrug 20 Mikron. Nach 14 Tagen war die Viskosität der Paste auf 2648 Poise angestiegen.
Die Beispiele 5 bis 9 wurden ebenfalls unter Bedingungen wie im Beispiel 1 durchgeführt. Das Lösungsmittel war die im Beispiel 1 genannte Petroleumfraktion. Der zweite Viskositätswert wurde auch hier nach 14tägigem Stehen gemessen. Die Menge des Lösungsmittels war — wenn nicht anders angegeben — 10%.
Beispiel 5
30% Isophthalsäurealkydharz und 50% Furnaceruß mit einem ölbedarf von 330%, einer BET-Oberfläche von 95 m2/g und einer Teilchengröße von 25 Millimikron ergaben eine Paste, die eine Viskosität von 86 Poise und einen Grindometerwert von 15 Mikron aufwies. Der zweite Viskositätswert war 112 Poise.
Beispiel 6
Dieses Beispiel entspricht Beispiel 5. Nur wurden als Alkydharz 30% Terephthalsäurealkydharz eingesetzt. Die Viskosität wurde gehalten auf 236 Poise, die Grindometerfeinheit auf 12 Mikron. Der zweite Viskositätswert lag bei 259 Poise.
Beispiel 7
35% Isophthalsäurealkydharz und 40% Furnaceruß mit einem ölbedarf von 400%, einer BET-Oberfläche von 95 mVg und einer mittleren Teilchengröße von 27 Millimikron wurden eingesetzt. Es wurde gehalten die Viskosität auf 920 Poise und die Grindometerfeinheit auf 5 Mikron. Der zweite Viskositätswert lag bei 973 Poise. Das Lösungsmittel war mit 25 % eingeao setzt.
Beispiel 8
30% Isophthalsäurealkydharz und 50% Furnaceruß mit einem ölbedarf von 360%, einer BET-Oberfläche von 78 In1Vg und einer mittleren Teilchengröße von 27 Millimikron wurden eingeietzt. Die Viskosität betrug 1392 Poise und die Grindometerfeinheit 15 Mikron. Der zweite Viskositätswert war auf 1345 Poise gesunken.
Beispiel 9
Dieses Beispiel entspricht Beispiel 8, nur wurden 25 % Lösungsmittel und 45 % eines Furnacerußes mit
einem ölbedarf von 300%, einer BET-Oberfläche von 95 m2/g und einer Teilchengröße von 25 Millimikron eingesetzt. Die Viskosität betrug 20 Poise und der Grindometerwert 37 Mikron. Der zweite Viskositätswert war ebenfalls 20 Poise.
Die Beispiele 10 bis 12 unterscheiden sich von den vorhergehenden durch den Zusatz von 6,9% Harzester, sowie durch das Messen des zweiten Viskositätswertes nach 6 Wochen.
Beispiel 10
Wie unter Beispiel 1 wurden 25 % Isophthalsäurealkydharz, 6,9% Harzester, 18,1% des im Beispiell genannten Lösungsmittels und 50% des im Beispiel f verwandten Rußes eingesetzt. Die Viskosität wurde auf 280 Poise gehalten und die Grindometerfeinheil auf 50 Mikron. Der Viskositätswert betrug nach 6 Wochen 362 Poise.
Beispiel 11
Dieses Beispiel unterscheidet sich von Beispiel IC nur durch den Zusatz von 25% Terephtbalsäurealkydharz an Stelle des Isophthalsäurealkydharzes. Die Viskositätswerte betrugen 1370, nach 6 Wochen 1287 Poise, der Grindometerwert 100 Mikron.
Beispiel 12
Dieses Beispiel entspricht Beispiel 10, mit Ausnahmt des Rußes. Hier wurden 50% des im Beispiell genannten Rußes eingesetzt Die Viskosität betruf
658 Poise, der Grindometerwert 60 Mikron,
zweite Viskositätsweri war 646 Poise.
Beispiel 13
Beispiel 13 entsprach Beispiel 11, nur mit dem Unterschied, daß als Ruß der Furnaceruß aus Beispiel 1 in 50%iger M;nge eingesetzt wurde. Die Viskosität betrug 1830 Poise, der Grindometerwert 70 Mikron. Nach Htägigem Stehen war die Viskosität auf 1532 Poise gesunken.
Die in den Beipsielen als Lösungsmittel genannte
Petroleumfraktion kann durch die weiter oben schon genannten Lösungsmittel ersetzt werden.
Beispiel 14
In einem Schaufelkneter wurden 60% Isophtalsäurealkydharz sowie 40% Furnaceruß mit einem ölbedarf von 210%, einer BET-Oberfläche von 43 m2/g und einer Teilchengröße von 56 Millimikron bei Raumtemperatur vermischt. Die Viskosität beträgt nach erfolgter Dispergierung bei D = 250 see"1 330 Poise. Der Grindometerwert liegt bei 10 MiK ron.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2 gewünschten Faibtyp möglich sind. Je höher diesi Patentansprüche: Pasien in der Rußkonzentration liegen, desto größe
1. Hochkonzentrierte, spachtelfähige Rußpaste ist die Möglichkeit, mit Firnissen, Füllstoffen, An
mit einem Harzbindemittel, bestehend aus s:hönungen und Hilfsmitteln die fur den jeweilig t
a) mindestens 40 Gewichtsprozent Flamm-, Gas- 5 Farbtyp erforderliche Qualität zu erreichen.
oder Furnaceruß mit einem ölbedarf (Fließ- Ein Nachteil der bisher bekannten Rußpasten br
punkt) von 200 bis 500% und einer BET- steht jedoch darin, daß solche Pasten m der Konzcn
Oberfläche von 20 bis 250 m2/g sowie einer traÜDn zu niedrig liegen (handelsübliche Rußpastei
Teilchenfeinheit von 20 bis 100 Millimikron und bis 35 % Rußgehalt) oder bei höheren Konzentrationei
b) einem Bindemittel aus, Alkydharz mit einem io (45% Rußgehalt) keine Pasten, sondern harte, nich ölgehalt von 65 bis 78 Gewichtsprozent Lein- klebende Brocken ergeben. Diese Ruß-Bindemittel öl auf Terephthalsäure-, Isophthalsäure- oder brocken müssen vom Verarbeiter mit relativ großen Urethanbasis mit einer Säurezahl unter 10 Arbeits- und Kostenaufwand »aufgeschlcs/n« w;rden sowie gegebenenfalls einem oder mehreren Beim Arbeiten in niedrigviskosen Systc men, ζ. Β Hartharzen, nämlich Naturasphalten, modifi- 15 Mineralöl oder Leinöl mit geringem or'er ke'nen zierten Phenolharzen, Harzestern, Kohlen- Harzanteil, können zwar relativ hohe Rußkon zen wasserstoffharzen, Zinkharzen, Zinkalkylhar- trationen (maximal 45 bis 50%) erzielt werden, df zen oder Cyclokautschuk, aber Pasten von kurzer Konsistenz und mit hohei
wobei die Paste eine Viskosität von weniger als Fließgrenae ergeben. Auf Grund dieser rleologischer
3000 Poise bei Raumtemperatur bei einem Scher- 20 Gegebenheiten entstehen beim Dispergierungsvon?inj
gefälle von D = 250 see"1 und eine Grindometer- zu geringe Scherkräfte, woraus sich eine äuß rs
feinheit von höchstens 35 Mikron aufweist. schlechte Verteilung und Dispergierupg des Ruße!
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