DE2003755B2 - Spachtelfähige RuBpaste - Google Patents

Spachtelfähige RuBpaste

Info

Publication number
DE2003755B2
DE2003755B2 DE19702003755 DE2003755A DE2003755B2 DE 2003755 B2 DE2003755 B2 DE 2003755B2 DE 19702003755 DE19702003755 DE 19702003755 DE 2003755 A DE2003755 A DE 2003755A DE 2003755 B2 DE2003755 B2 DE 2003755B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon black
pastes
viscosity
paste
poise
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702003755
Other languages
English (en)
Other versions
DE2003755A1 (de
DE2003755C3 (de
Inventor
Dieter 6000 Frankfurt Riffel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Deutsche Gold und Silber Scheideanstalt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Gold und Silber Scheideanstalt filed Critical Deutsche Gold und Silber Scheideanstalt
Priority to DE19702003755 priority Critical patent/DE2003755C3/de
Priority claimed from DE19702003755 external-priority patent/DE2003755C3/de
Priority to FR7102844A priority patent/FR2077097A5/fr
Priority to CH124771A priority patent/CH564073A5/xx
Priority to GB2052371A priority patent/GB1346816A/en
Publication of DE2003755A1 publication Critical patent/DE2003755A1/de
Publication of DE2003755B2 publication Critical patent/DE2003755B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2003755C3 publication Critical patent/DE2003755C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D17/00Pigment pastes, e.g. for mixing in paints
    • C09D17/004Pigment pastes, e.g. for mixing in paints containing an inorganic pigment
    • C09D17/005Carbon black
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/20Compounding polymers with additives, e.g. colouring
    • C08J3/22Compounding polymers with additives, e.g. colouring using masterbatch techniques
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/02Elements
    • C08K3/04Carbon
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L67/08Polyesters modified with higher fatty oils or their acids, or with resins or resin acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)

Description

2. Rußpaste nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ergibt.
zeichnet, daß sie ein Alkydharz einer Viskosität Man stand bisher auf dem Standpunkt, daß hoher
um 120 Poise (bei Raumtemperatur) enthält. 25 Rußgehalt und Spachtelfähigkeit nicht m teinander
3. RuCpaste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch vereinbar sind, vor allem deshalb, weil sich d e für dergekennzeichnet, daß der Ruß in eine η Alkydharz artige Pasten in Frage kommenden Harze nicht auf mit ungesättigten Fettsäuren, die frei von Linolen- Grund ihrer chemischen Daten bestimmen lassen, säure sind, dispergiert ist. Es zeigte sich nun, daß nicht die Art des Binde-
4. Rußpaste nach den Ansprüchen 1 bis 3, da- 30 mittels, d. h. seine chemische Konstitution, entscheidurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich als Lö- dend für die Möglichkeit ist, eine Rußpaste mit hohem sungsmittel trocknende öle, aliphatische oder aro- Rußgehalt und trotzdem spachtelfähiger Konsistenz matische Kohlenwasserstoffe bzw. Kohlenwasser- zu erhalten, sondern daß durch Zusammenführen aufstoffgemische der Petroleumfraktion im Siedebe- einander abgestimmter Harze, öle, Lösungsmittel und reich vcn 100 bis 35O°C oder Mineral* Ie vom 35 Ruße eine optimale Benetzung erreicht wird, die aus-Siedebereich ab 3000C odei aliphatische Alkohole schlaggebend für die Viskosität und die Grindometereinzeln oder im Gemisch untereinander enthält. feinheit nach der Dispergierung des Rußes in den
5. Rußpaste nach den Ansprüchen 1 bis 4, ge- Bindemitteln ist.
kennzeichnet durch einen Rußgehalt von 40 bis Gegenstand der Erfindung ist eine ' ochk inzen-
50 Gewichtsprozent, bei der der Ruß einen öl- 40 trierte, spachtelfähige Rußpastc mit einem Ha-z iinde-
bedarf von 300 bis 400 %, eine BET-Oberfläche von mittel, weiche aus
78 bis 18OmVg sowie eine Teilchenfeinheit von a) mindestens 40 Gewichtsprozent Flanm-, Gas-
25 bis 27 Millimikron hat. oder Furnaceruß mit einem ölbedarf (Fl eßpunkt)
von 200 bis 500% und einer BET-Oberfläche von
45 20 bis 250 ma/g sowie einer Teilchenfeinheit von
Bei der Herstellung schwarzer Druckfarben ist die 20 bis 100 Millimikron und
Qualität neben dem Schönungsmittel abhängig von b) einem Bindemittel aus Alkydharz mit einem Öl-Ruß und Bindemittel. Für die diversen Einsatzgebiete gehalt von 65 bis 78 Gewichtsprozent Leinöl auf (Buchdruck, Offset, Siebdruck, Heatset, Quickset, Terephthalsäure-, Isophthalsäure- oder Urethan-Hochglanz usw.) wird oft mit einem hochwertigen Ruß 50 basis mit einer Säurezahl unter 10 sowie gegebe- und unterschiedlichem Bindemittel der gewünschte nenfalls einem oder mehreren Hartharzen, näm-Farbtyp gefertigt. lieh Naturasphalten, modifizierten Phenolharzen, Schwarze Druckfarben enthalten zwischen 8 und Harzestern, Kohlenwasserstoffharzen, Zinkhar-% Ruß. Um den sehr feinteiligen Ruß gut zu be- zen, Zinkalkylharzen oder Cyclokautschuk,
netzen und zu verteilen, sind bei der Dispergierung 55 wobei die Paste eine Viskosität von weniger als hohe Scherkräfte erforderlich, die bei der Herstellung 3000 Poise bei Raumtemperatur bei einem Scherkonzentrierter Rußpasten erreicht werden. gefälle von D — 250 see-1 und eine Grindometerfein-Bei der Herstellung von Rußpasten, Druckfarben heit von höchstens 35 Mikron aufweist, besteht, lind Lackfarben spielen der Agglomerationsgrad und Der Erfindungsgedanke liegt also in der Herstellung die Dispergierung des Rußes in den jeweiligen Binde- 60 einer hochprozentigen Rußpaste, die gleichzeitig abei mittelsystemen eine entscheidende Rolle. Gute Dis- spachtelfähig ist. Hierfür kommen nur bestimmte pergierung ist die Voraussetzung für eine gleichmäßige Viskositäten bei Raumtemperatur in Frage. Das anVerteilung des Rußes in dem Bindemittel. Der Agglo- gegebene Schergefälle liegt in dem zur Bestimmung Bierationsgrad des Rußes beeinflußt die erzielbare der Viskosität mit dem Stabfallviskosimeter üblichen Farbtiefe und Deckkraft. 65 Bereich.
Derartige Pasten sollten möglichst universell ein- Die Einarbeitung des Rußes in die Harze und
letzbar sein, damit bei der Weiterverarbeitung zu Bindemittel erfolgt nach bekannten Dispergierungs·
Druckfarben entsprechende Modifizierungen auf den verfahren mit den entsprechenden Dispergierma-
schinen, s. Vauck/M ü II er, Grundoperationen chemischer Verfahrenstechnik, 1966, S. 242, 284 ff., ?89 und 295.
Bewährt haben sich auch Alkydharze mit ungesättigten Fettsäuren, die frei von linolensäure sind. Mit den genannten Harzen können gegebenenfalls Hartharze wie Naturasphalt, modifizierte Phenolharze, Harzester, Kohlenwasserstoffharze, ZinkLarze, Zinkalkylharze und Cyclokautschuk gemeinsam eingesetzt werden. Diese Hartharze werden eventuell ebenfalls in den für die Pastenherstellung bekannten organischen Lösungsmitteln gelöst.
Durch einen einfachen Handversuch wird - bei Einhalten der genannten Viskositäts- und Grindometerwerte — die Kombination der betreffenden Ruße, Harze und Lösungsmittel festgestellt, um zu einer Rvßpaste mit mindestens 40 Gewichtsprozent Ruß zu kommen.
Eine Variante der Erfindung sieht vor, daß die Paste ein Alkydharz einer Viskosität um 120 Poise (bei Raumtemperatur) enthält
Als Rußsorten werden die für die Druckfarben üblichen Arten, wie Flammruße, Gasruße und Furnaceruße angewandt, und zwar müssen Ruße mit einem Ölbedarf (Fließpunkt) von 200 bis 500%, berogen auf die Rußmenge, einer BET-Oberfläche von 20 bis 250 m2/g sowie einer Teilchengröße von 20 bis 100 Millimikron angewendet werden.
Als Lösungsmittel kommen in Frage trocknjnde öle, alipha'ische oder aromatische Kohlenwasserstoffe bzw. Kohlenwasserstoffgemische der Petroleumfrakticn im Siedebereich von 100 bis 35O°C oder Mineralöle vom Siedebereich ab 3000C oder aliphatische Alkohole einzeln oder im Gemisch untereinander.
Besonders gut geeignet haben sich 40 bis 50Gewichtspro7ent Ruß e Uhaltende Pasten erwiesen, bei deren der Ruß einen ölbedarf von 3C0 bis 400%, eine BET-Oberfläche von 78 bis 180 m2/g sowie eine Teilchenfeinreit von 25 bis 27 Millimikron bat.
Der η it der erfindungsgemäßen Rußpaste erzielte technische Fortschritt liegt darin, daß Pasten mit einem bisher ungewöhnlich hohen Rußgehalt und dabei jhichzeitig geeigneter Konsistenz herstellbar sind. So ist es z. B. möglich, bei entsprechenden Bedingungen in die Paste 68 Gewichtsprozent Ruß einzuarbeiten und unter besonders günstigen Umständen auch noch höhere Mengen.
Die Vorteile einer solchen Paste sind außer der hohen Rußkonzentration eine gute Rußdispergierung, ferner eine einfache Ver; rbeitbarkeit der Paste, die als Paste universell einsetzbar ist. Es kommt hinzu, daß sich die Paste bei der Verarbeitung genau dosieren läßt und daß sie gegenüber Pulvemiß eine geringere Schmutzentwicklung hat.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß beim Verarheiten dieser Pasten zu Druckfarben eine minimale Verreibung genügt, um die gewünschte Feinheit zu bekommen. Den Rußpasten werden bei der Verarbeitung zu Druckfarben sowieso Schönungsmittel, Firnisse, Füllstoffe und Hilfsmittel zugegeben, die man vorzugsweise im Rührer homogenisiert und anschließend
ίο an eine Dreiwalzenpassage, die für die Verreibung der Paste ausreichend ist, in die Lieferbehälter abfüllt. Werden Ruß, Harze und eventuell Lösungsmittel nicht unter Beachten der angegebenen Viskositätsund Grindometerwerte ineinander dispergiert, so ent-
stehen ab 40 Gewichtsprozent Ruß, harte, nicht fließfähige Massen (s. F i g. 1), im anderen Fall dagegen verarbeitbare Pasten (s. F i g. 2). Das Einhalten der erfindungsgemäß angegebenen Werte für die Viskosität bei dem genannten Schergefälle und der Grindo-
meterfeinheit bei Verwendung der vorgeschriebenen Ruße führt allein zu den spachtelfähigen Pasten mit sehr hohem Rußgehalt.
Die Viskosität wurde mit dem Lavay-Viskosimeter bestimmt Mit steigendem Schergefälle nimmt die Viskusität der Rußpaste zwangsläufig ab, da naturgemäß eine solche Paste nicht Newtonsches Fließvcrhalten aufweist. Die Grindometerfeinheit wurde mit einem Grindometer gemäß ASTM-D 1210 bestimmt.
Aus der FR-PS 12 95 273 geht hervor, daß man Rußpasten mit einem Gehalt von 28,5 Gewichtsprozent an nicht näher bezeichneten Rußen unter Verwendung eines Urethanbindemittels herstellen kann. Daß man spachtelfähige Rußpasten mit Rußgehalten über 40 Gewichtsprozent nicht einfach durch Einarbeiten entsprechender Mengen eines beliebigen Rußes in solche Bindemittel erzielen kann, daß es vielmehr auf die Wahl von Rußen mit bestimmten Eigenschaften ankommt, geht aus nachfolgender Tabelle hervor. Diese Tabelle enthält die mit dem Bindemittelsystem gemäß Beispiel 2 der FR-PS 12 95 273 unter Einsatz verschiedener, zum Prioritätstag des französischen Patentes im Handel erhältlicher Degussa-Ruße erzielbaren Viskositäten und Grindometerwerte bei einer jeweils hergestellten hohen Rußkonzentration. Daraus ist zu erkennen, daß nur bei Verwendung von Rußen mit den erfindungsgemäß wesentlichen Werten für Ölbedarf, BET-Oberfläche und Teilchenfeinheit die Forderung eines Mindestrußgehaltes von 40 Gewichtsprozent unter Aufrechterhaltung spachtelfähiger pastenförmiger Konsistenz sowie unter Einhaltung der geforderten Grenzviskosität und Grindometerfeinheit erreicht werden kann.
Meßwerte von verschiedene Degussa-Ruße in Urethanalkyd gemäß Beispiel 2 der FR-PS 12 95 273 enthaltender Pasten
Ruß ölbedarf BET- Teilchengröße Viskosität 250 Grindometcr- Ruß-
Typ Obcrfläche wert Gehalt
250 Gewichts
Poise 250 Mikron prozent
Spezial 300 180 25 770 30 40
schwarz 4 250
Printex V 400 110 25 1700 20 43
FWl 880 320 13 1800 50 30
FWl 880 320 13 nicht meßbar 35
S 160 560 150 20 1250 35 35
S 160 560 150 20 nicht meßbar 40
20 03Ϊ55
Der genannten Vorveröffentlichung liegt im übrigen nicht die Aufgabe, spachtelfähige Rußpasten möglichst hoher Konzentration als vertriebsfähiger Rohstoff, z. B. für Druckfarben, herzustellen zugrunde; es wird vielmehr die Schaffung einer unmittelbar verdruckbaren Druckpaste mit besonders gutem Fließvermögen, welche indessen infolge höherer Pigmentkonzentration auch bei hohen Druckgeschwindigkeiten nicht zum Spritzen neigt und z. B. auf einer Buchdruckpresse verdruckt werden kann, angestrebt und verwirklicht. Damit liegen dh Vergleichsgegenstände zwar im selben technologischen Standort, stellen jedoch keine unmittelbar vergleichbaren Objekte dar.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele erläutert: Die Mengen sind in Gewichtsprozenten angegeben.
Beispiel 1
In einem Schaufelkneter wurden 30% Terephthalsäurealkydharz, 20% einer Petroleumfraktion mit Siedegebiet von 240 bis 2700C sowie 50% Furnaceruß mit einem ölbedarf von 300 %, einer BET-Oberfläche von 95 m2/g und einer Teilchengröße von 25 Millimikron bei Raumtemperatur vermischt. Die Viskosität beträgt nach erfolgter Dispergierung bei D — 250 see"1 110 Poise. Der Grindometerwert liegt unter 22 Mikron. Nach 14 Tagen Stehen betrug die Viskosität 149 Poise.
Beispiel 2 Beispiel 6
Dieses Beispiel entspricht Beispiel 5. Nur wurden als Alkydharz 30% Terephthalsäurealkydharz eingesetzt. Die Viskosität wurde gehalten auf 236 Poise, die Grindometerfeinheit auf 12 Mikron. Der zweite Viskositätswert lag bei 259 Poise.
Beispiel 7
35% Isophthalsäurealkydharz und 40% Furnaceruß mit einem Ölbedarf von 400%, einer BET-Oberfiäche von 95 m2/g und einer mittleren Teilchengröße von 27 Millimikron wurden eingesetzt. Es wurde gehalten die Viskosität auf 920 Poise und die Grindometerfeinheit auf 5 Mikron. Der zweite Viskositätswert lag bei 973 Poise. Das Lösungsmittel war mit 25 % eingesetzt.
Das Beispiel entsprach Beispiel 1, nur mit dem Unterschied, daß statt des Terephthalsäurealkydharzes Isophthalsäurealkydharz eingesetzt wurde. Die Viskosität betrug 50 Poise bei einem Grindometerwert von 23 Mikron. Nach 14 Tagen betrug die Viskosität 48 Poise.
Beispiel 3
Als Alkydharz wurden hier 30 % Urethanalkydharz eingesetzt, im übrigen wurde wie im Beispiel 1 verfahren. Die Viskosität betrug 106 Poise, der Grindometerwert 32 Mikron. Nach 14 Tagen hatte sich die Viskosität der Paste auf 132 Poise erhöht.
45 Beispiel 4
Hier wurden 30% linolensäuref-eies Alkydharz verwendet unter den sonst gleichen Be lingungen wie im Beispiel 1. Die Viskosität betrug 1450 Poise. Die Grindometerfeinheit betrug 20 Mikron. Nach 14 Tagen war die Viskosität der Paste auf 2648 Poise angestiegen.
Die Beispiele 5 bis 9 wurden ebenfalls unter Bedingungen wie im Beispiel 1 durchgeführt. Das Lösungsmittel war die im Beispiel 1 genannte Petroleumfraktion. Der zweite Viskositätswert wurde auch hier nach 14tägigem Stehen gemessen. Die Menge des Lösungsmittels war — wenn nicht anders angegeben — 20%.
Beispiel 5
30% Isophthalsäurealkydharz und 50% Furnaceruß mit einem Ölbedarf von 330 %, einer BET-Oberfläche von 95 mz/g und einer Teilchengröße von 25 Millimikron ergaben eine Paste, die eine Viskosität von 86 Poise und einen Grindometerwert von 15 Mikron aufwies. Der zweite Viskositätswert war 112 Poise.
Beispiel 8
30% Isophthalsäurealkydharz und 50% Furnaceruß mit einem Ölbedarf von 360%, einer BET-Oberfiäche von 78 m2/g und einer mittleren Teilchengröße von 27 Millimikron wurden eingesetzt. Die Viskosität betrug 1392 Poise und die Grindometerfeinheit 15 Mikron. Der zweite Viskositätswert war auf 1345 Poise gesunken.
Beispiel 9
Dieses Beispiel entspricht Beispiele, nur wurden 25 % Lösungsmittel und 45 % eines Furnacerußes mit einem ölbedarf von 300%, einer BET-Oberfläche von 95 m2/g und einer Teilchengröße von 25 Millimikron eingesetzt. Die Viskosität betrug 20 Poise und der Grindometerwert 37 Mikron. Der zweite Viskositätswert war ebenfalls 20 Poise.
Die Beispiele 10 bis 12 unterscheiden sich von den vorhergehenden durch den Zusatz von 6,9% Harzester, sowie durch das Messen des zweiten Viskositätswertes nach 6 Wochen.
Beispiel 10
Wie unter Beispiel 1 wurden 25 % Isophthalsäurealkydharz, 6,9% Harzester, 18,1% des im Beispiel 1
genannten Lösungsmittels und 50% des im Beispiel 5 verwandten Rußes eingesetzt Die Viskosität wurde auf 280 Poise gehalten und die Grindometerfeinheit auf 50 Mikron. Der Viskositätswert betrug nach 6 Wochen 362 Poise.
55
Beispiel 11
Dieses Beispiel unterscheidet sich von Beispiel 10 nur durch den Zusatz von 25 % Terephthalsäurealkydharz an Stelle des Isophthalsäurealkydharzes. Die Viskositätswerte betrugen 1370, nach 6 Wochen 1287Poise, der Grindometerwert 100 Mikron.
Beispiel 12
Dieses Beispiel entspricht Beispiel 10, mit Ausnahme des Rußes. Hier wurden 50% des im Beispiel 1 genannten Rußes eingesetzt. Die Viskosität betrug
658 Poise, der Grindometerwert 60 Mikron.
»weite Viskositätswert war 646 Poise.
Beispiel 13
Beispiel 13 entsprach Beispiel 11, nur mit dem Unterschied, daß als Ruß der Fumaceruß aus Beispiel 1 in 50%iger M.*nge eingesetzt wurde. Die Viskosität betrug 1830 Poise, der Grindometerwert 70 Mikron. Nach 14tägigem Stehen war die Viskosität auf 1532 Poise gesunken.
Die in den Beipsielen als Lösungsmittel genannte
Der Petroleumfraktion kann durch die weiter oben schon genannten Lösungsmittel ersetzt werden.
Beispiel 14
In einem Schaufelkneter wurden 60 % Isophtalsäurealkydharz sowie 40% Furnaceruß mit einem Ölbedarf von 210%, einer BET-Oberfläche von 43 m2/g und einer Teilchengröße von 56 Millimikron bei Raumtemperatur vermischt. Die Viskosität beträgt nach erfolgter Dispergierung bei D = 250 see"1 330 Poise. Der Grindometerwert liegt bei 10 Mikron.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

gewünschten Faibtyp möglich sind. Je höher diese Patentansprüche: Pasten in der Rußkonzentration liegen, desto größer
1. Hochkonzentrierte, spachtelfähige Rußpaste ist die Möglichkeit, mit Firnissen Füllstoffen Anmit einem Harzbindemittel, bestehend aus schönungen und Hilfsmitteln die fur den jeweihg η
a) mindestens 40 Gewichtsprozent Flamm-, Gas- 5 Farbtyp erforderliche Qualltat zu erreichen.
oder Furnaceruß mit einem Ölbedarf (Fließ- Ein Nachteil der bisher bekannten Rußpasten br-
punkt) von 200 bis 500% und einer BET- steht jedoch darin, daß solche Pasten in der Konzcn-
Oberfläche von 20 bis 25OmVg sowie einer trauen zu niedrig liegen (handelsubhche Rußpasten
Teilchenfeinheit von 20 bis 100 Millimikron und bis 35 % Rußgehalt) oder bei höheren Konzentrationen
b) einem Bindemittel aus Alkydharz mit einem io (45% Rußgehalt) keine Pasten, sondern harte, nicht Ölgehalt von 65 bis 78 Gewichtsprozent Lein- klebende Brocken ergeben. Diese Ruß-Bindemittelöl auf Terephthalsäure-, Isophthalsäure- oder brocken müssen vom Verarbeiter mit relativ großem Urethanbasis mit einer Säurezahl unter 10 Arbeits- und Kostenaufwand »aufgeschks/n« w;rden. sowie gegebenenfalls einem oder mehreren Beim Arbeiten in niedngviskosen Systc men, ζ. Β. Hartharzen, nämlich Naturasphalten, modifi- 15 Mineralöl oder Leinöl mit geringem °r er ke nem zierten Phenolharzen, Harzestern, Kohlen- Harzanteil, können zwar relativ hohe Ruükonienwasserstoffharzen, Zinkharzen, Zinkalkylhar- trationen (maximal 45 bis 50%) erzielt werden, de zen oder Cyclokautschuk, aber Pasten von kurzer Konsistenz und mit hoher
wobei die Paste eine Viskosität von weniger als Fließgrenze ergeben. Auf Grund dieser r! eologischen
3000 Poise bei Raumtemperatur bei einem Scher- 20 Gegebenheiten entstehen beim Dispergierungsvoreing
gefälle von D = 250 see-1 und eine Grindometer- zu geringe Scherkräfte, woraus sich eine ειιβ rst
feinheit von höchstens 35 Mikron aufweist. schlechte Verteilung und Dispergierung des Rußes
DE19702003755 1970-01-28 1970-01-28 Spachtelfähige RuBpaste Expired DE2003755C3 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702003755 DE2003755C3 (de) 1970-01-28 Spachtelfähige RuBpaste
FR7102844A FR2077097A5 (de) 1970-01-28 1971-01-28
CH124771A CH564073A5 (de) 1970-01-28 1971-01-28
GB2052371A GB1346816A (en) 1970-01-28 1971-04-19 Carbon black pastes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702003755 DE2003755C3 (de) 1970-01-28 Spachtelfähige RuBpaste

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2003755A1 DE2003755A1 (de) 1971-09-23
DE2003755B2 true DE2003755B2 (de) 1975-06-26
DE2003755C3 DE2003755C3 (de) 1976-02-12

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
DE2003755A1 (de) 1971-09-23
CH564073A5 (de) 1975-07-15
FR2077097A5 (de) 1971-10-15
GB1346816A (en) 1974-02-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69633068T2 (de) Verbesserte organische tone mit quaternärem ammoniumion mit verzweigter alkylkette
DE69203869T2 (de) Abriebfeste drucktinte.
DE1200982B (de) Verfahren zur Herstellung von Russkuegelchen fuer Druckerschwaerze
CH652048A5 (de) Nichtwaessriges fluides system.
DE2752511C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Rohmaterials für die Erzeugung von Nadelkoks
DE1072915B (de) Herstellung einer kalt einbaufähigen, kationischen, wäßrigen Emulsion auf Basis von Verschnittbitumen
DE843125C (de) Wasseremulgierbare, kaseinfreie, Metallpigment enthaltende Paste
DE2003755C3 (de) Spachtelfähige RuBpaste
DE2003755B2 (de) Spachtelfähige RuBpaste
EP0020889B1 (de) Russe für Druckfarben
DE2813200A1 (de) Verfahren zur wiederaufbereitung von gebrauchten schmieroelen
DE2652603C2 (de) Verwendung von wässrigen Gemischen zur Herstellung von pigmenthaltigen Beschichtungen von Kohlepapieren
DE2619326A1 (de) Verbessertes verfahren zur herstellung von kupferphthalocyanin
DE2547679A1 (de) Verfahren zur herstellung von hochwertigen russrohstoffen
DE3400009A1 (de) Entschaeumer fuer waessrige dispersionen und loesungen von kunstharzen
DE1594728A1 (de) Bindemittel fuer den Strassenbau
DE4402369C2 (de) Bitumen/Ruß-Konzentrat
DE601019C (de) Verfahren zur Herstellung von Asphaltmassen
DE2449803C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Füllstoffs
DE2053340C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines bituminösen Bindemittels mit Polysiloxanöl als Antischaummittel
DE69927203T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines elastomermodifizierten Bitumen
DE160676C (de)
DE69929564T2 (de) Universalfarbmittel
DE1003380B (de) Pech-Bitumen-Mischung
DE532094C (de) Verfahren zur Herstellung von Kautschukmischungen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977