DE200318C - - Google Patents

Info

Publication number
DE200318C
DE200318C DENDAT200318D DE200318DA DE200318C DE 200318 C DE200318 C DE 200318C DE NDAT200318 D DENDAT200318 D DE NDAT200318D DE 200318D A DE200318D A DE 200318DA DE 200318 C DE200318 C DE 200318C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
shaking
parts
reinforcements
power transmission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT200318D
Other languages
English (en)
Publication of DE200318C publication Critical patent/DE200318C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0372Connections between trough parts
    • B65G2812/038Connections between trough parts adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200318 KLASSE 81 e. GRUPPE
M: WÜRFEL & NEUHAUS in BOCHUM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Dezember 1907 ab.
Um bei den in Bergwerken zur Beförderung der gewonnenen Mineralien üblichen Schüttelrutschen für die Aufhängeketten in schmalen Flözen nicht zu sehr an Höhe zu verlieren, empfiehlt es sich, die unteren Kettenenden an unter dem Rutschenboden angebrachten Querjochen zu befestigen. Damit wird dann ein genügend großer Schwingungshalbmesser gesichert, wobei trotzdem der
ίο Rutschenboden so weit von der Sohle abgehoben werden kann, daß die sich dort ansammelnden Berge Kohlen u. dgl. keine Abnutzung und Betriebsstörung durch Reibung bzw. Festklemmen verursachen können.
Die Erfindung betrifft die Weiterbildung derartig aufgehängter Schüttelrutschen, die sich bei unmittelbarer Aufhängung an der Grubenzimmerung aus der Unregelmäßigkeit derselben ergibt. Da nämlich die ziemlich gewichtige Rutsche eine solide Unterstützung braucht, so wird diese am besten durch die Stempel gegeben; die an der Rutsche in bestimmten Abständen fest angebrachten Querjoche stimmen nun nicht immer mit der Teilung der Stempel überein. Indem nun gemäß der Erfindung die Schüttelrutsche unter ihrem Boden mit auf der ganzen Länge durchlaufenden Verstärkungen aus Profileisen versehen ist, deren hochkant stehende Stege in bestimmterTeilung Durchbrechungen tragen, in welche die als Tragjoche für die Ketten dienenden Achsen nach Erfordernis eingesteckt werden, kann man sich jeweilig der ungleichen Stempelanordnung völlig anpassen.
Durch Anbringung der Achsen in den Stegen wird gleichzeitig der Rutschenboden noch weiter von der Sohle abgehoben.
Diese auf der Rutschenunterfläche völlig durchlaufenden Profileisen ergeben nun für gelenkig unterteilte Rutschen gleichzeitig einen weiteren Vorteil. Werden hier nämlich die. Profileisen derart angeordnet, daß sie sich an den Enden der Rutschenteile jeweilig um ein bestimmtes Stück überschneiden, und werden dann die aneinanderliegenden Stege durch einen gemeinsamen Bolzen gekuppelt, so erhält man durch diese Verstärkungsleisten eine unmittelbare Kraftübertragung bei der Schüttelbewegung von einem auf den anderen Rutschenteil. Da die Verstärkungsleisten die kräftigsten Glieder der Schüttelrutsche bilden, so ist dadurch deren Widerstandsfähigkeit bedeutend erhöht.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ver- anschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι eine Seitenansicht der Schüttelrutsche,
Fig. 2 und 3 Querschnitte durch die Schüttelrutsche und
Fig. 4 eine Teilansicht des Rutschenbodens in vergrößertem Maßstabe.
An den Stempeln α ist mittels der Ketten b die Rutsche c aufgehängt, und zwar unter Vermittelung der in den hochkant stehenden Flanschen der Winkeleisen d steckenden Bolzen e. In bestimmter Teilung sind nun in den Winkeleisen d Löcher/ vorgesehen, in
welche die Tragbolzen e eingesteckt werden können. Damit eine Drehung der Bolzen e in den Löchern/ nicht erfolgen kann und so an dieser Stelle Verschleiß vermieden wird, haben die Löcher/ und Bolzen e einen rechteckigen Querschnitt erhalten.
Die Winkeleisen d sind an den einzelnen Rutschenteilen abwechselnd derart angeordnet, daß sie einmal mit ihren wagerechten
ίο Flanschen nach innen, das andere Mal nach außen gekehrt sind. An den Enden übergreifen sich die Winkeleisen immer derart, daß nach Durchstecken der Gelenkbolzen g ein Scharnier gebildet ist, durch das die Kraftübertragung durch die Verstärkungsleisten unter reiner Scherbeanspruchung der Bolzen gewährleistet ist. Da außerdem das Bolzenloch in den massiven Steg des Winkeleisens gebohrt ist, so entfallen hier auch die Mißstände, die in bisher verwendeten Scharnieren mit aus Flacheisen gewickelten Augen durch deren Aufbiegen bedingt sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schüttelrutsche zur Beförderung von Massengütern unter Tage mit Aufhängung an der Grubenzimmerung und unterhalb des Rutschenbodens angreifenden Aufhängeketten, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche auf ihrer ganzen Länge am Boden mit Verstärkungen aus Profileisen versehen ist, in deren senkrechten Stegen in bestimmter Teilung Löcher angebracht sind, in die die Tragbolzen nach Maßgabe der Stempelanordnung eingesteckt werden können.
2. Schüttelrutsche nach Anspruch 1 mit gelenkig aneinandergeschlossenen Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß' die Verstärkungseisen der einzelnen Rutschenteile sich jeweilig überschneiden, so daß sie durch einen Bolzen gekuppelt werden können, zum Zwecke, eine unmittelbare Kraftübertragung auf die Rutschenteile durch diese Verstärkungen zu erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT200318D Active DE200318C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE200318C true DE200318C (de)

Family

ID=462957

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT200318D Active DE200318C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE200318C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2109948A1 (de) Wanderrost
DE2727038B2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Abtragen und/oder Fördern von Schüttgut
DE935779C (de) Foerderrinne fuer Stegkettenfoerderer
DE200318C (de)
DE882073C (de) Stahlgliederfoerderband
DE3426106A1 (de) Bandfoerderer
DE19704590B4 (de) Kratzerkettenband für Kettenkratzförderer
DE3130953C3 (de) Zweiteiliges Kratzeisen für Mittelkettenförderer
DE618372C (de) Foerdervorrichtung fuer unterirdischen Abbaubetrieb
DE645724C (de) Untertagekratzerfoerderer mit geschlossener Untermulde
DE838123C (de) Kettenförderer
DE2024775A1 (de) Ladeflache fur Umlaufaufzuge
DE128005C (de)
DE4200565C2 (de) Übergabestation von einem Strebförderer auf einen Streckenförderer
DE629359C (de) Bremsfoerderer mit in einer Lutte, die mit seitlichen Beladeoeffnungen versehen ist, umlaufendem Stauscheibenband
DE4116185C2 (de) Förderer zum Transport von hängendem Fördergut
DE640297C (de) Mitnehmerfoerderer, insbesondere fuer den Schraegbau
DE163028C (de)
DE944780C (de) Schleppfoerderer, insbesondere fuer Holzknueppel
DE1947520A1 (de) Aufgabevorrichtung fuer eine Foerdereinrichtung
DE279139C (de)
DE893628C (de) Stahlgliederfoerderband
DE893175C (de) Stahlglieder-Foerderband
DE1023400B (de) Stahlglieder-Foerderband mit in Abstaenden an den Mulden angeordneten Tragrollenachsen
DE1248547B (de) Becherwerk fuer heisses Foerdergut