DE200318C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G27/00—Jigging conveyors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G2812/00—Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
- B65G2812/03—Vibrating conveyors
- B65G2812/0372—Connections between trough parts
- B65G2812/038—Connections between trough parts adjustable
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chutes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200318 KLASSE 81 e. GRUPPE
M: WÜRFEL & NEUHAUS in BOCHUM.
Um bei den in Bergwerken zur Beförderung der gewonnenen Mineralien üblichen
Schüttelrutschen für die Aufhängeketten in schmalen Flözen nicht zu sehr an Höhe zu
verlieren, empfiehlt es sich, die unteren Kettenenden an unter dem Rutschenboden angebrachten
Querjochen zu befestigen. Damit wird dann ein genügend großer Schwingungshalbmesser gesichert, wobei trotzdem der
ίο Rutschenboden so weit von der Sohle abgehoben
werden kann, daß die sich dort ansammelnden Berge Kohlen u. dgl. keine Abnutzung
und Betriebsstörung durch Reibung bzw. Festklemmen verursachen können.
Die Erfindung betrifft die Weiterbildung derartig aufgehängter Schüttelrutschen, die
sich bei unmittelbarer Aufhängung an der Grubenzimmerung aus der Unregelmäßigkeit
derselben ergibt. Da nämlich die ziemlich gewichtige Rutsche eine solide Unterstützung
braucht, so wird diese am besten durch die Stempel gegeben; die an der Rutsche in bestimmten
Abständen fest angebrachten Querjoche stimmen nun nicht immer mit der Teilung der Stempel überein. Indem nun
gemäß der Erfindung die Schüttelrutsche unter ihrem Boden mit auf der ganzen Länge
durchlaufenden Verstärkungen aus Profileisen versehen ist, deren hochkant stehende Stege
in bestimmterTeilung Durchbrechungen tragen, in welche die als Tragjoche für die Ketten
dienenden Achsen nach Erfordernis eingesteckt werden, kann man sich jeweilig der
ungleichen Stempelanordnung völlig anpassen.
Durch Anbringung der Achsen in den Stegen wird gleichzeitig der Rutschenboden noch
weiter von der Sohle abgehoben.
Diese auf der Rutschenunterfläche völlig durchlaufenden Profileisen ergeben nun für
gelenkig unterteilte Rutschen gleichzeitig einen weiteren Vorteil. Werden hier nämlich die.
Profileisen derart angeordnet, daß sie sich an den Enden der Rutschenteile jeweilig um ein
bestimmtes Stück überschneiden, und werden dann die aneinanderliegenden Stege durch
einen gemeinsamen Bolzen gekuppelt, so erhält man durch diese Verstärkungsleisten eine
unmittelbare Kraftübertragung bei der Schüttelbewegung von einem auf den anderen Rutschenteil.
Da die Verstärkungsleisten die kräftigsten Glieder der Schüttelrutsche bilden, so
ist dadurch deren Widerstandsfähigkeit bedeutend erhöht.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ver-
anschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι eine Seitenansicht der Schüttelrutsche,
Fig. 2 und 3 Querschnitte durch die Schüttelrutsche und
Fig. 4 eine Teilansicht des Rutschenbodens in vergrößertem Maßstabe.
An den Stempeln α ist mittels der Ketten b die Rutsche c aufgehängt, und zwar unter
Vermittelung der in den hochkant stehenden Flanschen der Winkeleisen d steckenden Bolzen
e. In bestimmter Teilung sind nun in den Winkeleisen d Löcher/ vorgesehen, in
welche die Tragbolzen e eingesteckt werden können. Damit eine Drehung der Bolzen e
in den Löchern/ nicht erfolgen kann und so an dieser Stelle Verschleiß vermieden wird,
haben die Löcher/ und Bolzen e einen rechteckigen Querschnitt erhalten.
Die Winkeleisen d sind an den einzelnen Rutschenteilen abwechselnd derart angeordnet,
daß sie einmal mit ihren wagerechten
ίο Flanschen nach innen, das andere Mal nach
außen gekehrt sind. An den Enden übergreifen sich die Winkeleisen immer derart, daß nach Durchstecken der Gelenkbolzen g
ein Scharnier gebildet ist, durch das die Kraftübertragung durch die Verstärkungsleisten unter reiner Scherbeanspruchung der
Bolzen gewährleistet ist. Da außerdem das Bolzenloch in den massiven Steg des Winkeleisens
gebohrt ist, so entfallen hier auch die Mißstände, die in bisher verwendeten Scharnieren
mit aus Flacheisen gewickelten Augen durch deren Aufbiegen bedingt sind.
Claims (2)
1. Schüttelrutsche zur Beförderung von Massengütern unter Tage mit Aufhängung
an der Grubenzimmerung und unterhalb des Rutschenbodens angreifenden Aufhängeketten,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche auf ihrer ganzen Länge am Boden mit Verstärkungen aus Profileisen
versehen ist, in deren senkrechten Stegen in bestimmter Teilung Löcher angebracht
sind, in die die Tragbolzen nach Maßgabe der Stempelanordnung eingesteckt werden können.
2. Schüttelrutsche nach Anspruch 1 mit gelenkig aneinandergeschlossenen Teilen,
dadurch gekennzeichnet, daß' die Verstärkungseisen der einzelnen Rutschenteile
sich jeweilig überschneiden, so daß sie durch einen Bolzen gekuppelt werden können, zum Zwecke, eine unmittelbare
Kraftübertragung auf die Rutschenteile durch diese Verstärkungen zu erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200318C true DE200318C (de) |
Family
ID=462957
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200318D Active DE200318C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200318C (de) |
-
0
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