DE200215C - - Google Patents

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DE200215C
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Winkelbestimmer mit auf einer Grundplatte angeordneten Dreh- und neigbaren Gradbogen zur Bestimmung von Gehrungswinkeln, Kantenwinkeln u. dgl., in welchem auf der graduierten Grundplatte und einem auf dieser achsial drehbar gelagerten Ring sich kreuzende Gradbogen angeordnet sind, die an ihrem Kreuzungspunkte den Gehrungswinkel erkennen lassen, der jedem der Werkstücke entspricht, wenn ihr gemeinsamer Gehrungswinkel durch Einstellung der Gradbogen auf der Grundplatte festgelegt ist. Um dies in einfachster Weise zu erzielen, trägt einer der Gradbogen eine mit doppelt so großer Gradteilung als die Grundplatte versehene Platte, auf welcher ein mit dem anderen Gradbogen verbundener Zeiger spielt, so daß, wenn beispielsweise der gemeinsame Gehrungswinkel beider Werkstücke 45 ° beträgt, der. Zeiger auf der von einem der Gradbogen getragenen Platte einen Winkel von 22° 30' anzeigt, der dem Gehrungs winkel jedes einzelnen der beiden Werkstücke entspricht.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele dargestellt.
Dabei zeigt:
Fig. ι den Winkelbestimmer im Aufriß,
Fig. 2 denselben im Seitenriß,
Fig. 3 denselben im'Grundriß.
Fig. 4 bis 8 zeigen Einzelheiten des Winkelbestimmers.
Es ist A eine kreisförmige Grundplatte, in welcher der einstellbare Ring B konzentrisch mit der Grundplatte drehbar angebracht ist und in jeder eingestellten Stellung mit Hilfe einer Flügelschraube C festgehalten wird.
An der Grundplatte A ist an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen D ein halbkreisförmiger Bügel oder Gradbogen drehbar bzw. verschiebbar befestigt, während an dem konzentrischen Ring B an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen F der Gradbügel G drehbar gehalten ist. Letzterer ist mit einem Schlitz H von ungefähr T- förmigem Querschnitt versehen, wie aus dem in der Fig. 7 dargestellten Querschnitt nach Linie y-y der Fig. 3 deutlich ersichtlich ist. In diesem Schlitz ist der Schlitten oder Schuh / gleitend eingesetzt. Letzterer besitzt gleichfalls T- förmigen Querschnitt und ist genau in den Schlitz H des Gradbügels G eingepaßt, um ein Herausnehmen des Schuhes, wenn die beiden Gradbögen in paralleler Stellung sich befinden, zu vermeiden.
Ebenso besitzt der Gradbogen E eine Rinne oder Nut J, in welcher ein Schieberblock K gleitend einliegt. Das obere Ende des Schiebers K oder die Oberseite desselben ist mit einem Zifferblatt L versehen, welches bogenförmig dem Kreisumfang des Gradbügels entsprechend gestaltet ist und eine halbkreisförmige Fläche bildet. Dieselbe ist auf ihrer Oberseite mit einer Gradeinteilung bis zu 90 Graden eingeteilt.

Claims (3)

  1. An den Schuh I schließt sich ein schmaler Stab M an, welcher durch eine öffnung des Blockes / durchgreift und an seinem oberen durchragenden Ende mit einem Zeiger N ausgerüstet ist. Letzterer zeigt die jeweilige Winkelstellung der beiden Gradbogen untereinander auf dem Zifferblatt L an. Zu diesem Zwecke ist es nur erforderlich, die Gradbogen um ihre Drehzapfen zu schwingen und
    ίο sie gegeneinander konzentrisch zu der Grundplatte A zu verschieben.
    Mit Hilfe dieser Einrichtung kann in einfachster Weise die Neigung zweier aufeinanderstoßender Ebenen, beispielsweise von zwei Holzbalken o. dgl., im Räume, welche miteinander verbunden sind, bestimmt werden.
    Anstatt die Gradbogen bei dieser Messung
    zu erfassen und gegenseitig zu verstellen, kann man auch dieselben durch Drehung des Ringes B auf der Grundplatte A einstellen.
    Damit der Gradbogen E in jeder beliebigen eingestellten Lage festgehalten wird, welche durch Drehen desselben um seine Drehzapfen erreicht ist, und damit der durch den Gradbogen eingestellte Winkel unverrückbar festgelegt und bestimmt werden kann, ist ein Meßbügel O in Form eines Quadranten vorgesehen, welcher vorzugsweise auf der Grundplatte A, wie bei P gezeigt ist, drehbar befestigt ist, so daß, nachdem der Winkelbestimmer zusammengeklappt und geschlossen ist, der Meßbügel O auch mit eingeklappt werden kann. Dies geschieht mit Hilfe der Flügelschraube Q, welche mit ihrem Schraubenbolzen durch den Gradbügel E durchgreift und mit ihrem Kopf Q.1 sich gegen die bogenförmige Kante des Meßbügels legt, während die an dem äußeren Ende des Schraubenbolzens aufgeschraubte Flügelmutter Q2 bei ihrem Anziehen den Kopf Q. fest gegen den Meßbügel preßt, so daß eine Verschiebung des letzteren unmöglich ist, wodurch der Gradbügel in jeder beliebigen Lage eingestellt und festgehalten werden kann.
    Der Meßbügel ist zu diesem Zwecke außerdem noch mit einer Gradeinteilung von o° bis 900 versehen, welche also den jeweiligen Neigungswinkel des Gradbogens E anzeigt.
    Ebenso ist der Gradbogen G mit einem solchen Meßbügel R versehen, welcher seinerseits bei R1 drehbar gehalten wird, so daß er, wenn das Instrument nicht im Gebrauch ist, zusammengeklappt werden kann.
    Mit Hilfe der Flügelschraube i?2 kann der Gradbügel G in derselben Weise wie der Gradbügel E auf dem Meßbügel R eingestellt und festgestellt werden. Die Neigung des Gradbügels G wird dann auf dem Meßbügel mittels der von o° bis 900 reichenden Gradeinteilung abgelesen.
    Beide Gradbogen G und E sind ferner mit Gradeinteilungen von o° bis 900 versehen, und da diese Gradeinteilungen sich gegenseitig kreuzen, so kann mit Hilfe dieser der Gehrungswinkel, welcher geschnitten werden soll, bestimmt werden.
    Ebenso ist die Grundplatte in Graden von o° bis 90°, und zwar nach zwei Seiten hin eingeteilt, so daß jeder beliebige Winkel innerhalb dieses Meßbereichs bestimmt werden kann.
    Bei einer der gewöhnlichen Verwendungsarten, zu welcher der neue Winkelbestimmer sich besonders eignet, nämlich bei welcher der Gehrungswinkel von zusammenstoßenden Enden zweier Balken, Leisten u. dgl. aus Holz oder anderem Material bestimmt werden soll, wird in folgender Weise verfahren:
    Da der Winkel, unter dem die beiden Stücke aneinander zu liegen kommen, bekannt ist, wird der Ring B so eingestellt, daß der Gradbügel G, welcher von letzterem getragen wird, in genauer Übereinstimmung mit diesem bekannten Winkel sich befindet, wie die Gradeinteilung auf der Bodenplatte angibt. Hierauf stellt man jeden der Gradbügel auf den Winkel ein, unter dem die Stücke je zu der Horizontalen geneigt stehen. Dieses geschieht mit Hilfe der Meßbügel, worauf die Gradbügel festgespannt werden.
    Jetzt ist es nur noch notwendig, die Gradstriche auf den Gradbogen abzulesen, welche mit ihren Kreuzungspunkten übereinstimmen oder zusammenfallen. Letztere geben die Gehrungswinkel an, unter welchen die beiden zusammenstoßenden Kanten des Gegenstandes und die horizontalen Flächen angeschnitten werden müssen.
    Die Gradstriche des Zifferblatts L, auf welche die Zunge des Zeigers hierbei sich einstellt, gibt den Gehrungswinkel an, unter welchem die zusammenstoßenden Enden zweier Stücke angeschnitten werden müssen.
    Mit Hilfe des Winkelbestimmers können ohne jegliche Berechnungen die Gehrungswinkel beliebiger zusammenstoßender Kanten schnell und dabei genau aus den bekannten Winkeln bestimmt werden.
    Befindet sich der Winkelbestimmer nicht im Gebrauch, so können die Gradbügel auf no die Bodenplatte und den Ring sowie die Meßbügel nach einwärts auf den Ring niedergeklappt werden, so daß der ganze Apparat in äußerst handlicher Form bei verhältnismäßig geringer Raumverdrängung leicht verpackt und getragen werden kann.
    Patent-A ν Sprüche:
    i. Winkelbestimmer mit auf einer Grundplatte angeordneten dreh- und neigbaren Gradbogen zur Bestimmung von Gehrungswinkeln, Käntenwinkeln u. dgl.,
    dadurch gekennzeichnet, daß auf der graduierten Grundplatte (A) und einem auf dieser achsial drehbar gelagerten Ringe (B) sich kreuzende Gradbogen (E, G) angeordnet sind, die an ihrem Kreuzungspunkte den Gehrungswinkel erkennen lassen, der jedem der Werkstücke entspricht, wenn ihr gemeinsamer Gehrungswinkel durch Einstellung der Gradbogen (E, G) auf der Grundplatte (A) festgelegt ist.
  2. 2. Winkelbestimmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Gradbogen (E) eine graduierte Platte (L) mit doppelt so großer Gradteilung als die Grundplatte (A) trägt, auf welcher ein mit dem anderen Gradbogen (G) verbundener Zeiger (N) spielt, der den halben Wert des auf der Grundplatte (A) eingestellten Gehrungswinkels anzeigt.
  3. 3. Winkelbestimmer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung von Käntenwickeln die Gradbogen (E, G) an graduierten und drehbar gelagerten Meßbügeln (O, R) feststellbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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