DE200213C - - Google Patents

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DE200213C
DE200213C DENDAT200213D DE200213DA DE200213C DE 200213 C DE200213 C DE 200213C DE NDAT200213 D DENDAT200213 D DE NDAT200213D DE 200213D A DE200213D A DE 200213DA DE 200213 C DE200213 C DE 200213C
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DE
Germany
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hot water
flap
water heater
vessel
candle
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DENDAT200213D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/56Preventing boiling over, e.g. of milk
    • A47J27/62Preventing boiling over, e.g. of milk by devices for automatically controlling the heat supply by switching off heaters or for automatically lifting the cooking-vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Λ*200213 KLASSE 34/. GRUPPE
ALFRED THIEME in LEIPZIG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1907 ab.
Der Heißwasserbereiter ist vorwiegend für Hotelzimmer bestimmt und soll dort dem Gast die Möglichkeit bieten, sich das Mundwasser selbst zu bereiten. Als Wärmequelle findet eine Kerze Verwendung, und ferner ist dTe Vorrichtung zur tunlichsten Verminderung der Feuersgefahr an einer mit Aufhängevorrichtung versehenen Platte befestigt, die, weil sie sich an der Seite der Vorrichtung befindet, das Aufstellen auf einem Tisch o. dgl. nicht zuläßt. Der Reisende ist demnach gezwungen , die Vorrichtung nur an der Stelle zu benutzen, die ihm vom Wirt angewiesen wurde. Auch ist Sorge dafür getroffen, daß die Kerze nicht früher angezündet werden kann, als sich Wasser im darüber befindlichen Gefäß befindet, und daß sie nach dem Abheben des Gefäßes selbsttätig ausgelöscht wird.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung im Aufrißschnitt dargestellt.
Auf einer mit einer Aufhängeöse α versehenen Platte b wird ein Gehäuse d festgehalten, an dessen mit Lufteinlaßöffnungen g versehenem Boden h eine Hülse k befestigt ist, welche die Kerze m aufnimmt, die ähnlich wie bei Wagenlaternen durch eine Feder mit ihrem oberen Rand gegen die Kapsel η gedrückt wird. Am oberen Teil ist das Gehäuse d mit einem nach innen gerichteten Rand ρ versehen, der dem Kochgefäß q als Auflage dient. Letzteres wird vorteilhaft mit einem durch den Deckel s führenden Stutzen t versehen, in dem die Heizgase aufsteigen und dabei die rasche Erwärmung des Wassers bewirken.
Der Gast hat somit nur nötig, das Gefäß mit Wasser zu füllen und die Kerze anzuzünden, um nach kurzer Zeit im Besitze des für die Mund- oder Zahnpflege erforderliehen warmen oder heißen Wassers zu sein. Damit der Gast das Auslöschen der Kerze nicht unterläßt, ist es zweckdienlich, an dem Heißwasserbereiter eine Einrichtung anzubringen, die beim Abheben des Kochgefäßes von selbst in Wirksamkeit tritt und das Auslöschen der Kerze bewirkt. Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise in der Zeichnung mit dargestellt. Neben der Kapsel η wird von der Achse ζ eine Klappe ο gehalten. Auf dieser Achse i ist ein Hebel r befestigt, der an einem Ende mit dem Gewicht u belastet ist und am anderen Ende mit einer nach dem Kochgefäß q geführten Stange ν in Verbindung steht. Solange das Gefäß q auf das Gehäuse d aufgesetzt ist, drückt es die Stange ν nach abwärts und hält dadurch die Klappe 0 in hochgeschwungener Stellung. Sobald das Gefäß q vom Gehäuse'c? abgehoben wird, gibt es die Stange ν frei, so daß nun das Gewicht u die Klappe 0 auf die Kapsel η niederschwingt und die Flamme löscht. Seitlich oder im vorderen Teile ist das Gehäuse d mit' einer ständig offenen oder auch mittels Klappe verschließbaren Öffnung versehen, von der aus die Kerze m entzündet werden kann. Damit die Klappe ο auch dann geschlossen bleibt und das Entzünden der
Kerze verhütet, wenn das Gefäß q leer auf das Gehäuse d aufgesetzt ist, wird vorteilhaft das Gewicht u, an dessen Stelle auch eine Feder treten kann, so bemessen, daß es durch das leere Gefäß nicht überwunden werden kann.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Mittels Kerze zu beheizender Heißwasserbereiter für Hotelzimmer u. dgl.
    Räume, dadurch gekennzeichnet, daß er an einer aufhängbaren Platte (b) befestigt ist, um das Aufstellen auf den Tisch
    o. dgl. unmöglich zu machen.
  2. 2. Heißwasserbereiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Löschvorrichtung ausgestattet ist, die beim Abheben des Kochgefäßes selbsttätig das Auslöschen der Flamme bewirkt.
  3. 3. Heißwasserbereiter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine neben der Kapsel (11) gehaltene Klappe (0),, von deren Drehachse (i) ein Hebelgestänge (r, v) nach dem Boden des Kochgefäßes (q) führt.
  4. 4. Heißwasserbereiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (0) oder das Hebelgestänge derart belastet wird, daß die Klappe nur beim Aufsetzen des gefüllten oder doch teilweise gefüllten Gefäßes nach oben geschwungen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. ■
DENDAT200213D Active DE200213C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE200213C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125129B (de) * 1953-04-15 1962-03-08 Karoline Schmid Clauss Geb Rit Sport- und Touristenkocher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1125129B (de) * 1953-04-15 1962-03-08 Karoline Schmid Clauss Geb Rit Sport- und Touristenkocher

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