DE200211C - - Google Patents

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DE200211C
DE200211C DENDAT200211D DE200211DA DE200211C DE 200211 C DE200211 C DE 200211C DE NDAT200211 D DENDAT200211 D DE NDAT200211D DE 200211D A DE200211D A DE 200211DA DE 200211 C DE200211 C DE 200211C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/14Stretching or spreading lasts; Boot-trees; Fillers; Devices for maintaining the shape of the shoe
    • A43D3/1433Shoe-trees
    • A43D3/1441Shoe-trees spreading the width of a shoe, i.e. laterally expandable

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200211 — KLASSE 34 c. GRUPPE
FRIEDRICH ERNST BREITFELD in BERLIN. Leisten mit Spreizkeil für Schuhhalter.
Zusatz zum Patente 194471 vom 5. September 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Oktober 1907 ab. Längste Dauer: 4. September 1921.
Die Erfindung ist eine Abänderung des für Schuhhalter und Strecker bestimmten, aus zwei auseinanderspreizbaren Teilen bestehenden Leistens nach Patent 194471.
Bei dem dort beschriebenen Leisten werden die beiden Hälften durch die in Nuten derselben eingreifenden Zapfen zusammengehalten, die an dem zum Spreizen der Hälften dienenden Keilstück befestigt sind. Die Leistenhälften können sich also in gespreizter Stellung leicht gegeneinander verschieben, wodurch die beabsichtigte Wirkung, den vorderen Teil des Schuhwerkes vollkommen auszufüllen, beeinträchtigt wird. Außerdem wird beim Herausziehen des Leistens aus dem Stiefel das Schließen desselben nur durch eine einzige, auf der Achse des Keilstückes sitzende Feder bewirkt, wodurch aber eine zwangläufige Bewegung der beiden Leisten-
ao teile nicht herbeigeführt und somit ein sicheres Schließen des Leistens nicht erreicht wird.
Um den angestrebten Zweck ganz zu erreichen, sind bei der vorliegenden Ausführungsform die beiden Leistenteile in geeigneter Weise gegen Längsverschiebung gesichert, und ferner werden dieselben außer durch die auf der Keilstückachse sitzende Feder noch durch besondere Federn gegeneinandergepreßt.
Auf der Zeichnung ist der Leisten in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in Fig. ι im wagerechten Längsschnitt und bei 45
auseinandergespreizten Leistenteilen, in Fig. 2 im Grundriß bei geschlossenen Leistenteilen und in Fig. 3 im senkrechten Längsschnitt.
α und b sind die beiden mit den Führungen c und d für das Spreizstück g versehenen Leistenhälften. Auf der Achse h des Spreizstückes g ist ein Bund, an welchem die beiden Zapfen η sitzen, angeordnet. Letztere dienen durch Eingriff in die Bohrungen 0 von größerem Durchmesser den Leistenhälften als Führung und verhindern die gegenseitige Längsverschiebung der letzteren.
Gegen den Bund der Zapfen η legt sich die Feder i an, die ein vorzeitiges Öffnen des Leistens beim Einführen in das Schuhwerk verhindert und das Spreizstück g in die Stellung nach Fig. 2 zurückbewegt. .
An ihrem vorderen Ende sind die beiden Leistenhälften a, b ferner je mit einer Bohrung ρ versehen, in der ein Bolzen q mit Spiel gelagert ist, auf welchem in jeder Leistenhälfte eine Feder r angeordnet ist. Die letzteren stützen sich einerseits gegen die in die Enden des Bolzens q eingeschraubten Schrauben s und andererseits gegen die in den Führungen c und d vorgesehenen Metallschienen, m ist ein Teil der den Leisten haltenden Vorrichtung.
Wird der Leisten vermittels des Halters m in einen Stiefel eingeschoben, so halten die Federn i und' r den Leisten zunächst geschlossen, bis das vordere Ende desselben die Spitze des Stiefels berührt. Bei weiterem
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Vorwärtsbewegen des Halters wird das Keilstück g in seinen Führungen verschoben und bewegt die beiden Leistenhälften, die an der Spitze zunächst noch zusammengehalten werden, auseinander (Fig. i), wobei sich die Leistenhälften auf den Zapfen η führen. Bei einballigen Stiefeln würde nun beispielsweise bei einem rechten Stiefel die Hälfte α sich nicht bis in die in Fig. ι in ausgezogenen
ίο Linien dargestellte Lage bewegen, sondern infolge der Form des Stiefels wird dieselbe an ihrem hinteren Ende festgehalten, so daß sie sich beim weiteren Vorbewegen des Keilstückes g um das letztere dreht und vorn entgegen der Wirkung der Feder r nach außen geht. Die Leistenhälfte α wird dann die in Fig. 1 in punktierten Linien angedeutete Stellung einnehmen, in der sie sich der Form des Stiefels vollkommen anschmiegt.
Wird der Stiefel vom Leisten abgezogen, so drücken die Federn r die Leistenhälften wieder zusammen, während die Feder i vermittels der Zapfen η die Leistenhälften nach vorn schiebt, so daß sich der Leisten vollkommen schließen kann.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Leisten mit Spreizkeil für Schuhhalter nach Patent 194471, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Leistenhälften federnd zusammengehalten werden und durch Zapfenführung o. dgl. gegen Längsverschiebung gesichert sind.
2. Leisten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Leistenteile (a, b) durch Federn (r), die auf einem gemeinsamen in einer Bohrung des vorderen Endes der Leistenteile angeordneten Bolzen (q) befestigt sind, zusammengehalten werden und sich mit ihren hinteren Enden auf Zapfen (n) führen, die auf der Achse des Spreizkeils angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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