DE200096C - - Google Patents

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DE200096C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/20Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form
    • B65D5/24Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form with adjacent sides interconnected by gusset folds
    • B65D5/248Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form with adjacent sides interconnected by gusset folds and at least one side being extended and doubled-over to enclose the adjacent gusset flaps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 200096 -KLASSE 81 c. GRUPPE
Faltschachtel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. März 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Faltschachtel, bei welcher die durch die vier an dem Bodenteil der Schachtel sich befindenden Seitenwände im Aufriß gebildeten vier Eckquadrate sich bei der fertigen Schachtel als zusammengefaltete Dreiecke gegen die Seitenwände legen, und bei welcher durch niedergeklappte, an jeder Ecke unter' sich zusammenhängende Lappen ein selbsttätiges ίο Lösen der fertigen Faltschachtel verhindert wird.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die aus den Eckquadraten gebildeten Dreiecke sich gegen die Außenwände der Schachtel legen und die Lappen nach der Innenseite der Schachteln umgebogen sind, wodurch eine sonst bei der Hefstellung derartiger Schachteln erforderliche Faltung einer Seitenwand und eine damit verbundene Schwächung derselben vermieden wird.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigt:
Fig. ι den einen Teil einer Schachtel in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 2 eine Ecke derselben in schaubildlicher und vergrößerter Einzeldarstellung, aus welcher hervorgeht, wie die Ecke vor ihrer Zusammensetzung bzw. Schließung aussieht und wie die einzelnen Teile derselben ausgebildet sind,
Fig. 3 die Ecke in fertigem Zustande,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Ecke einer Schachtel,
Fig· 5 den Grundriß eines Schachtelteiles mit seinen Knickkanten und einklappbaren, in die Ebene des Hauptteiles umgelegten Randteilen,
Fig. 6 eine Ecke von der in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsform in geöffneter, unverbundener Stellung und schaubildlicher Darstellung,
Fig. 7 den Teil einer Schachtel in einer anderen Ausführungsform und schaubildlicher Darstellung,
Fig. 8 eine vollständige geschlossene Schachtel in schaubildlicher Darstellung.
Das Material, wie Karton u. dgl., aus welchem die Schachtel hergestellt wird, ist beispielsweise so geschnitten, wie es in der Fig. 5 dargestellt ist, und es ist hierbei 1 der Bodenteil der Schachtel mit den Umfang des Bodens begrenzenden Knicklinien, an welche sich die Seitenwände 3 der Schachtel mit den vorspringenden Lappen 4 und den Eckquadraten 5 anschließen, welch letztere, wenn sie gefaltet sind, die dreieckigen die Ecken verstärkenden Felder bilden.
Der Karton ist längs der Linien 6, 7 und der diagonalen Linien 8 der Eckquadrate 5 geknickt. Außerdem sind noch Knicklinien 9 an den Verbindungsstellen der vorspringenden Lappen 4 mit den End- und Seitenteilen 3 vorgesehen. Die Lappen 4 sind ihrerseits wieder ungefähr in halber Länge bei 10 in der Verlängerung der Linie 7 geknickt.
Um die Schachtel aus dem so vorbereiteten Karton (s. Fig. 5) herzustellen, werden
die geknickten Randteile desselben zunächst längs der Knicklinien 2, 7, 10 und 2, 6 und dann längs der Linien 8 gefaltet bzw. umgebogen, wodurch der Karton an den Ecken in der Hauptsache die in der Fig. 2 dargestellte Gestalt erhält. Hierauf wird durch Drücken auf den vorspringenden Lappen 4 in der in der Fig. 3 angedeuteten Pfeilrichtung die gefaltete Ecke oder Verstärkung 11 zum Anliegen an die Seitenteile 3 der Schachtel gebracht und hierbei der Lappen selbst gegen die Innenseite der Schachtel angedrückt, wodurch die Ecken und die an diese anschließenden End- und Seitenteile der Schachtel geschlossen und festgehalten werden, was am deutlichsten aus der Fig. 1 ersichtlich ist.
Wenn auf diese Weise die Lappen 4 in ihre schließende Lage gedruckt bzw. umgebogen sind und dicht gegen die Innenseite der Seitenwände der Schachtel anliegen und die Seitenwände 3 in senkrechter Stellung gehalten sind, sind die Ecken, sowohl auf ihrer Innen- als auch Außenseite verstärkt.
Die Fig. 7 zeigt im großen und ganzen ungefähr die vorbeschriebene Konstruktion der Schachtel, nur besitzen hier die Lappen, wie bei 12 deutlich gezeigt ist, größere Länge, zu dem Zwecke, je zwei Seiten- oder Endteile der Schachtel auf ihrer ganzen Länge hin zu verstärken und zu versteifen.
Die Lappen können an den Seitenteilen
durch irgendwelche geeignete Mittel, wie beispielsweise Klammern oder Krampen 18
(s. Fig. 7), besonders festgehalten werden.
In der Fig. 2 ist noch in strichpunktierten Linien 13 angedeutet, wie die Oberkante der Seiten- und Endteile 3 der Schachtel zweckmäßig noch ein wenig weggeschnitten werden kann, damit, wenn die Lappen in ihre schließende Lage niedergeklappt sind, die obere Faltkante nicht über die Oberkante der Seiten- und Endteile übersteht, sondern mit diesen in gerader Linie abschließt.
In den Fig. 4 und 6 ist dann noch eine weitere Ausführungsform der Schachtel bzw. eine zweite Art der Befestigung der Lappen in ihrer schließenden Lage dargestellt, bei welcher der eine Teil des Lappens an seiner Knicklinie mit einem Längsschlitz 14 und die entsprechende Oberkante des End- oder Seitenteiles der Schachtel, über welchen der Lappen umgebogen und gefaltet wird, mit einer Zunge 15 versehen ist, welche in den Schlitz 14 eingreift, wie es aus der Fig. 4 deutlich ersichtlich ist.
In Fig. 6 ist das von der Ecke der Schachtel am weitesten abliegende Ende der Zunge 15 seitlich durch eine schwalbenschwanzförmige Einbuchtung 16 begrenzt, damit die Zunge in dem Schlitz besser festgehalten wird. Durch die Lücke 17, in welche sich der Lappen beim Umfalten einlegt und mit seiner Faltkante mit dem oberen Rand der Schachtel abschließt, erhält die Oberkante der Schachtel ringsum einen glatten, in einer Ebene liegenden Rand.
So wie der Bodenteil der Schachtel gebildet ist, wird auch der Deckelteil hergestellt. Die Fig. 8 zeigt beide Teile der Schachtel in ihrer übereinandergeschobenen, geschlossenen Lage.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Faltschachtel, bei welcher die durch die vier an dem Bodenteil sich befindenden Seitenwände im Aufriß gebildeten vier Eckquadrate bei der fertigen Schachtel sich als zusammengefaltete Dreiecke gegen die Seitenwände legen und die Schachtel durch niedergeklappte, an jeder Ecke unter sich zusammenhängende Lappen der Seitenwände im aufgerichteten Zustande erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Eckquadraten (5) gebildeten Dreiecke (11) sich gegen die Außenflächen der Schachtel legen und die Lappen (4) nach der Innenseite der Schachtel umgebogen sind.
2. Faltschachtel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung des Widerstandes der Eckverbindung der Rand der mit dem Eckdreieck (il) in Berührung stehenden Schachtelwand mit unterschnittener Zunge (15, 16) zur Befestigung des äußeren Lappenteiles (4) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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