DE115267C - - Google Patents

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DE115267C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/20Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form
    • B65D5/2014Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form the central panel having a non rectangular shape
    • B65D5/2019Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form the central panel having a non rectangular shape with at least partially curved edges or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 54 a,
stofsenen Kanten.
Gegenstand vorliegender Erfindung sind Werkstücke für aus einem Stück bestehende Pappschachteln mit abgerundeten oder abgestofsenen Kanten und daselbst stumpf zusammenstofsenden Seitentheilen.
Die Neuerung bezweckt, ein billiges und leicht ausführbares Werkstück für Pappschachteln mit abgerundeten oder abgestofsenen Kanten zu schaffen, deren Bodentheil und Seitentheile aus einem einzigen Bogen geschnitten sind, und wobei die die Enden bildenden Lappen der Seitentheile so geschnitten sind, dafs sie, in ihre entsprechende Lage gebogen, zusammenstofsen und eine glatte ununterbrochene Oberfläche am äufseren Umfang der Schachtel bilden. Es sind also keine übergreifenden Lappen vorhanden.
Die Nachfrage nach Pappschachteln mit abgerundeten oder durch Abstofsen verzierten Ecken ist gegenwärtig eine sehr grofse, aber bisher war es unmöglich, solche Schachteln zu einem entsprechend niedrigen Preis herzustellen und ihre Verwendung für billige Artikel auszudehnen. Die jetzt auf dem Markt befindlichen Pappschachteln mit verzierten Ecken haben Falten an den Ecken oder sie sind mit übergreifenden Lappen versehen, wodurch die Ecken uneben und dick werden und überhaupt das gute Aussehen der Schachtel leidet.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt
Fig. ι einen Grundrifs des Werkstückes einer Pappschachtel mit abgerundeten Kanten.
Fig. 2 zeigt im Schaubild eine Schachtel aus dem Werkstück der Fig. 1 hergestellt.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Schnittlinie x-x, Fig. 1, dieses Werkstückes.
Fig. 4 zeigt im Grundrifs ein abgeändertes Werkstück für Pappschachteln mit schräg abgestofsenen Kanten.
Fig. 5 zeigt im Schaubild eine der Ecken, welche mit dem Werkstück Fig. 4 gebildet ist.
Fig. 6 veranschaulicht den Grundrifs eines weiteren Werkstückes für Schachteln mit doppelt abgestofsenen Kanten!
Fig. 7 zeigt das Schaubild einer Ecke dieser Schachtel.
Fig. 8 zeigt im Grundrifs ein Werkstück nach Fig. 4, jedoch mit abgeänderter Eckenbildung, und
Fig. 9 zeigt die in dieser Schnittform Fig. 8 geänderte Ecke im Schaubild.
In den Zeichnungen Fig. 1, 2 und 3 bezeichnet ι den Bodentheil des Werkstückes, welcher im vorliegenden Falle von rechtwinkliger Gestalt dargestellt ist, aber auch eine beliebige andere Gestalt haben kann. Die Ecken dieses Bodentheiles 1 sind bei 2 abgerundet und die Seitentheile 3, 3 und 4, 4 sind mit Lappen versehen. Die Bodenfläche des Werkstückes ist an den Linien 5-5 und 6-6, nämlich da, wo die Seitentheile 3, 3, 4, 4 mit dem Bodentheil 1 verbunden sind, eingeritzt, um das Aufbiegen .dieser Seitentheile zum Zwecke der Schachtelbildung zu erleichtern.
Die gegenüberliegenden freien Lappen 7 und 8 der Seitentheile sind so abgeschnitten, dafs ihre Maximallä'nge etwas kürzer ist, als die correspondirende Länge der Ecke 2 des Bodentheiles 1 beträgt. Wenn nun diese Lappen in der in Fig. 2 dargestellten Weise nach oben gebogen werden, um den Kasten zu bilden, und die freien Enden 7 und 8 der Lappen um die abgerundeten Bodenausschnitte 2 gebogen werden, so stofsen die anliegenden freien Kanten der Lappen 7, 8 gerade an einander und bilden eine'dichte Verbindung, übergreifen einander aber nicht. Nachdem die Lappen in dieser Lage gefaltet sind, um den Kasten zu bilden, können dieselben in irgend einer passenden Weise in dieser Lage gehalten werden, z. B. durch Metalleckenklammern, durch kurze Streifen von Papier, welche in die Ecken eingeleimt sind, oder durch einen Papierstreifen, welcher um die gesammte Seitenpartie des Kastens geleimt wird. Infolge der Thatsache, dafs eine reine ebene Verbindung mit den abgerundeten Kanten geschaffen wird und keine übergreifenden Theile vorhanden sind, wird eine glatte, ununterbrochene Oberfläche geschaffen, welche das gute Aussehen der Pappschachtel wesentlich erhöht.
In den übrigen Figuren sind verschiedene abgeänderte Formen dieser Eckverbindung dargestellt, bei welchen die Ecken des Bodentheiles geradlinig weggeschnitten sind, um entweder eine einfach abgestofsene oder doppelt abgestofsene Kante zu bilden. In Fig. 4 und 5 sind die Bodenausschnitte 13 einfach abgestofsen. Die Seitentheile 3, 3, 4,4 des Werkstückes sind mit den Lappen 7 und 8 versehen, um eine Schachtel in der in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Weise zu formen. Der Bodentheil ι ist nach den Linien 5-5 und 6-6 eingeritzt, so dafs die mit dem Bodentheil verbundenen Seitentheile 3,3 und 4,4 leicht in die Höhe gebogen werden können. Die einander gegenüberliegenden Lappen 7, 8 sind so abgeschnitten, dafs ihre Gesammtlänge etwas kürzer ist als die correspondirende Länge des Bodenausschnittes, so dafs an der fertigen Schachtel die Lappen 7 und 8 eine einfach abgestofsene Kante bilden (s. Fig. 5) und ebenso genau auf einander stofsen, wie bei der abgerundeten Kante in Fig. 1 bis 3.
In Fig. 6 und 7 ist eine weitere Abänderung des Werkstückes dargestellt, bei welcher die Schachtel doppelt abgestofsene Kanten aufweist. Der Bodentheil erhält die Bodenausschnitte 11, 11, welche unter einander einen stumpfen Winkel bilden. Im Uebrigen ist die Construction der Schnittform die gleiche, wie in den früheren Figuren.
Um das Umbiegen und den guten Schlufs dieser Lappen besser herbeizuführen, sind dieselben nach den Linien 9-9 und 10-10 eingeritzt, welche Einritzungslinien von den Endpunkten der Ecken des Bodentheiles ausgehen. Auch diese Lappen werden, nachdem sie zu einem Kasten aufgebogen sind, durch Metallklammern, Papierstreifen oder in anderer Weise ähnlich wie bei der Anodnung Fig. 1 bis 3 befestigt.
In Fig. 8 und 9 ist eine weitere Abänderung des Werkstückes dargestellt, welche genau in der gleichen Weise wie Fig. 4 gebildet und derart ausgeführt ist, dafs je ein ganzer Lappen den Ecktheil bildet; es steht also infolge dessen nur ein Ende 16 bezw. 17 jedes Lappens vor (Fig. 8 und 9). Das gegenüberliegende Ende 12 des Seitentheiles ist abgeschnitten. Auch hier ist die Länge des Lappens 16 bezw. 17 um ein Geringes kürzer als die Länge des Bodenausschnittes, so dafs beim Aufbiegen die Seitentheile genau zusammenstofsen. Auch hier werden die angesetzten Lappen 16 und 17 an den Eckenansätzen geritzt, um ein besseres Aufbiegen herbeizuführen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Werkstück für aus einem Stück bestehende Pappschachteln mit abgerundeten oder abgestofsenen Kanten, dadurch gekennzeichnet, dafs die Ecken des Bodentheiles (1) abgerundet (2) bezw. in gerader (13) oder gebrochener (11) Linie abgeschrägt sind, und um sie die entsprechend kurz abgeschnittenen Lappen (7, 8) der Seitentheile (3,4) derart gelegt werden, dafs die Lappen stumpf an einander stofsen, zum Zweck, glatte, nicht überlappte Schachtelflachen zu erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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