DE2000888C - Spritzflasche zum Reinigen der Vagina - Google Patents
Spritzflasche zum Reinigen der VaginaInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Spritzflasche Möglichkeit vorhanden, daß diese Kanüle wiederum
zum Reinigen der Vagina, mit einer an der Flaschen- durch einen Ringflansch an der Flasche befestigbar
mündung lösbar befestigten Kanüle, die entweder ist und noch dazu bei Nichtgebrauch in umgekehrter
zum Gebrauch nach außen von der Flasche ab- Richtung in die Kanüle einsteckbar und in dieser
stehend oder bei Nichtgebrauch in die Flasche hin- 5 Stellung an der Flasche befestigbar ist.
einragend anbringbar und in letzterer Stellung mittels Die Erfindung wird im folgenden an Hand sche-
einragend anbringbar und in letzterer Stellung mittels Die Erfindung wird im folgenden an Hand sche-
einer Verschlußkappe am nach außen offenen Ende matischer Zeichnungen an zwei Ausführungsbeiverschließbar
ist. spielen noch näher erläutert. Es zeigt
Bei einer bekannten Spritzflasche dieser Art F i g. 1 eine Spritzflasche gemäß der Erfindung in
(USA.-Patentschrift 2 588 381) ist die Kanüle in io für den Gebrauch zusammengesetztem Zustand in
zwei entgegengesetzten Richtungen in den Flaschen- einem Vertikalschnitt durch ihre Mittelachse,
hals einschraubbar. Die Schraubverbindung ist je- Fig. 2 einen entsprechenden Vertikalschnitt durch
hals einschraubbar. Die Schraubverbindung ist je- Fig. 2 einen entsprechenden Vertikalschnitt durch
doch nicht lOOVoig lecksicher. Bei Gebrauch der die Spritzflasche gemäß Fi g. 1 durch die Mittel-Flasche
mit nach außen abstehender Kanüle besteht achse, jedoch in einer Anordnung, bei der der Bedaher
bei der bekannten Anordnung die Gefahr, daß 15 hälter der Vorrichtung ein Gehäuse für die Kanüle
Flüssigkeit längs des Gewindes nach außen austritt; bildet und die Mündung des Behälters durch eine
diese Gefahr besteht in noch größerem Maße bei Kappe abgedichtet ist,
Nichtgebrauch und beim Transport der Flasche, wenn F i g. 3 einen Querschnitt durch eine für Gebrauch
die Kanüle umgekehrt in die Flasche hineinge- zusammengesetzte andere Ausführungsform der Erschraubt
wird. Ein lecksicherer Transport von Flüs- ao findung längs der Mittellinie dieser Vorrichtung,
sigkeit in dieser Flasche ist damit nicht gewährleistet. F i g. 4 eine Teilansicht eines Querschnittes durch
sigkeit in dieser Flasche ist damit nicht gewährleistet. F i g. 4 eine Teilansicht eines Querschnittes durch
Die Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Kanüle und Saugrohr der Vorrichtung geraSB F i g. 3
eine lecksichere Spritzflasche der genannten Art zu mit innerhalb der Kanüle eingesetztem Saugrohr,
schaffen, die nicht nur im Betrieb, sondern auch und
dann, wenn die Spritzflasche nicht in Gebrauch ist, as Fig. 5 eine Ansicht von unter auf die in Fig. 4
bzw. von einer Person rnt sich getragen wird, wobei dargestellte Kanüle.
die Kanüle in die Spritzflasche hineinragend ange- Alle Bauteile der in Fig. 1 und 2 dargestellten
ordnet ist, ein Lecken sicher verkleidet Spritzflasche oder wenigstens der Hauptkörper des
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Spritz- Behälters sind aus einem elastischen gummiartigen
flasche der einleitend angeführten Ausbildung nach 30 Kunststoff hergestellt. Der Hauptkörper 1 des Haschender
Erfindung vorgesehen, daß die Kanüle an ihrem artigen Behälters ist an seinem Hals mit einer relativ
Befestigungsende einen Ringflansch aufweist, mit weiten Mündung 2 versehen, entlang deren Außenweichem
sie durch einen auf den Flaschenhals auf- umfang ein Schraubenaußengewinde 2' ausgebildet
schraubbaren Haltering in beiden Stellungen flüssig- ist. Eine Kanüle 3 besitzt an ihrer Basis einen
keitsdicht auf der Flascheninündung aufsetzbar ist, 35 Flansch 4 und ist an der Außenfläche ihres anderen
und daß auch die Verschlußkappe zusammen mit Endibschnittes mit axial verlaufenden Nuten 5 verdem
Ringflansch der Kanüle in der Nichtgebrauchs- sehen; an der Stirnfläche der Kanüle sowie in den
stellung du.ch den Haltering an der Flaschenmün- jeweiligen Nuten sind kleine Löcher6 ausgebildet,
dung flüssigkeitsdicht aufsetzbar ist. um eine Reinigungsflüssigl eit hindurchgelangen zu
Nach der Erfindung wird das Lecken durch die 40 lassen. Ein abnehmbares Verbindungsstück 7 ist mit
Flanschverbindung sowohl für die Kanüle als auch einer zentralen öffnung 8 versehen, durch die die
für die bei Nichtgebrauch einsetzbare Verschluß- Kanüle 3 hindurchragen kann, und es besitzt einen
kappe ve;mieden; denn durch den außen auf den sich nach außen erstreckenden Flansch 8', an dem an
Flaschenhals aufschraubbaren Haitering wird der der Innenfläche eines zapfenartigen Fortsatzes 9 ein
Flansch stets flüssigkeitsdicht auf die Stirnfläche der 45 Schraubeninnengewinde vorgesehen ist, das in Eingriff
Flaschenmündung aufgedrückt und gewährleistet in mit dem Schraubenaußengewinde 2' am Hals bzw.
beiden möglichen Kanülenstellungen eine stets flüs- Mündungsabschnitt 2 kommt. Ferner ist eine Kappe
sigkeitsdichte Verbindung. 10 vorgesehen.
Es ist zwar schon bekannt (britische Patent- Für den Fall, daß die Spritzflasche aufbewahrt
Schriften 432 842 und 645 572) an den Kanülen 50 oder für den Gebrauch mit sich getragen werden
solcher Spritzflaschen Ringflansche vorzusehen. Bei soll, wird der Behälter 1 von vornherein mit einer
den bekannten Spritzflaschen soll durch diesen Ring- geeigneten Reinigungsflüssigkeit L gefüllt. Die Kaflansch
jedoch verhindert werden, daß die Kanüle, nüle 3 wird dann in umgekehrter Lage in die Flüssigdie
verschiebbar am Flaschenhals angebracht ist, keit eingetaucht, die Kappe 10 auf den Flansch der
aus der Flasche ganz herausgezogen wird. Die Ring- 55 Kanüle! aufgesetzt und das Verbindungsstück7 so
flansche dienen ober nicht zum flüssigkeitsdichten Ober dem Hals 2 des Behalters montiert, daß der
Einspannen der Kanute am Flaschenende. Behälter 1 in der in Fig. 2 dargestellten Weise ab-
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß auch das Saug· gedichtet wird, Auf diese Weise kann die Spritzrohr einen zusammen mit dem Ringflansch der Ka- flasche in kompakter Form und ohne Hervorragen
nüle durch den Haltering an der Flasehenmündung So der Kanüle navh außen aufbewahrt oder herumansetzbaren Ringflansch aufweist und dieses Saug· getragen werden, während die Flüssigkeit innerhalb
rohr bei Nichtgebrauch in die Kanüle einsteckbor des Behälters unter jedem Neigungswinkel des Be·
und zusammen mit dieser in die Flasche hinein· hälters lecksicher aufbewahrt wird. Vor Gebrauch
ragend anbringbar ist. der Spritzflasche kann man diese in verschlossenem
Ee ist schon bekannt, ein Saugrohr aus einem 05 Zustand in ein heißes Bad eintauchen oder auf
Stück mit der Kanüle vorzusehen (österreichische andere Weise anwärmen, bis sieh die Reinigung»·
,'atentseUift 36000). Bs ist jedoch nicht die durch flüssigkeit L auf eine angemessene Temperatur er·
die genannte Wetterbildung der Erfindung gegebene wärmt hat. Dann wird das Verbindungsstuck 7 abge-
nommen, um die Kappe 10 zu entfernen, und die
Kanüle 3 wird so umgedreht, daß ihr oberes Ende nach oben ragt, und durch die öffnung 8 des Verbindungsstückes
7 hindurchgeführt. Wie man in F i g. 1 erkennen kann, wird dann der als Flansch 4
ausgebildete Abschnitt der Kanüle 3 in dicht abschließenden Kontakt einerseits mit der Stirnfläche
der Mündung 2 und andererseits mit einem abgestuften Abschnitt 9' gebracht, der an der Innenfläche
des zapfenartigen Abschnittes 9 des Verbindungsstückes 7 und dessen öffnung 8 ausgebildet ist.
Die Kanüle 3 der so zusammengesetzten Spritzflasche wird in die Vagina eingeführt, bis der
Flansch 8' des Verbindungsstückes 7 in Anlage an der inneren Vaginawand kommt. Dann wird der
Hauptkörper des Behälters 1 mit den Fingern zusammengedrückt, um die Reinigungsflüssigkeit aus
den Löchern 6 am Endabschnitt der Kanüle in die Vagina zu spritzen. Bei Nachlassen des Dr ickes
nimmt der Hauptkörper des Behälters infolge der ao hohen Elastizität seines Materials wieder seine ursprüngliche
Form ein, und die zuvor in die Vagina abgegebene Reinigungsflüssigkeit wird demzufolge
durch die Löcher 6 wieder eingezogen. Dementsprechend wird das Innere der Vagina durch Wiederholung
solcher Operationen sorgfältig gereinigt.
Die F i g. 3 und 4 zeigen eine andere Ausführungsform der Spritzflasche. Hierbei ist ein Saugrohr 11
mit einem Flansch 12 versehen, der in zusammengesetztem Zustand mit der Oberfläche des Flansches 4
der Kanüle 3 gemäß der vorher beschriebenen Struktur in Kontakt gebracht wird. Ein rohrförmiges Glied,
das den Hauptteil des Saugrohres 11 darstellt, ist so bemessen, daß sein Außendurchmesser etwas schmaler
als der Innendurchmeser der Kanüle 3 ist. Wenn gemäß Fig. 3 d?-<
Ende des Saugrohres 11 in den Behälter ragt, dann läßt sich das Saugrohr 11 auf
den Behälter 1 mittels des Verbindungsstückes 7 so fest montieren, daß das Saugloch 11' des Saugrohres
11 mit dem Kanal 13 der Kanüle 3 über die Verbindung zwischen den Flanschen 12 und 4 kommuniziert.
Wenn man hingegen die Vorrichtung aufbewahrt oder mit sich herumträgt, wird das rohrförmigc
Glied des Saugrohres 11 in den Kanal 13 der KanUle 3 eingesetzt; dabei konrntt die Unterfläche des
Flansches 12 in Kontakt mit der Oberfläche des Flansches 4 der Kanüle3, wie man in Fig. 4 erkennen
kann. Dann wird die Mündung 2 des Behälters durch eine Kappe in genau derselben Weise
verschlossen, wie man es bei der Ausführungsform gemäß F i g. 2 ersehen kann.
Falls eine Spritzflasche nicht mit einem solchen Saugrohr versehen ist, wird es bei starker Neigung
des Behälters zunehmend schwierig, die Flüssigkeit zu injizieren, da mit zunehmendem Verbrauch der
Reinigungsflüssigkeit immer mehr Luft in den Behälter gelangt; die Ausführungsform mit Saurohr
hat demgegenüber den Vorteil, daß selbst in einem solchen Fall alle Reinigungsflüssigkeit durch das
Kanülenende in im wesentlichen aufrechter Stellung abgegeben werden kann, da das offene Ende 11' des
Saugrohres 11 nah am Boden des Behälters angeordnet ist.
Nach Vornahme einer Vagina-Reinigung wird die jeweils benutzte Spritzflasche gemäß einer der beschriebenen
Ausführungsformen auseinandergenommen und die Reinigungsflüssigkeit fortgeschüttet.
Die einzelnen Bauteile der Spritzflasche werden dann jeweils gewaschen. Da alle diese Teile oder wenigstens,
der Hauptkörper des Behälters aus einem hochelastischen synthetischen Gummi bestehen, z. B.
einem Copolymer von Äthylen ur^ Venylazetat,
kann der Hauptkörper des Behältt.s aus einem transparenten Gummi hergestellt werden; hierdurch
hat man die Möglichkeit, an der Innenseite des Behälters noch befindliche Schmutzreste auch noch
optisch feststellen und so eine befriedigende Reinigung sicherzustellen. Die Vorrichtung erweist sich
also als äußerst hygienisch. Auch die Tatsache, daß die Mündung 2 des Behälters groß genug ausgebildet
ist, fördert diesen Zweck.
Claims (2)
1. Spritzflasche zum Reinigen der Vagina, mit einer an der Flaschenmündung lösbar befestigten
Kanüle, die entweder zum Gebrauch nach außen von der Flasche abstehend oder bei Nichtgebrauch
in die Flasche hineinragend anbringbar und in letzterer Stellung mittels einer Verschlußkappe
am nach außen offenen Ende verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanüle (3) an ihrem Befestigungsende
einen Ringflansch (4) aufweist, mit welchem sie durch einen auf den Flaschenhals (2) aufsrhraubbaren
Haltering (7) in beiden Stellungen flüssigkeitsdicht auf der Flaschenmündung aufsetzbar
ist, und daß auch die Verschlußkappe (10) zusammen mit dem Ringflansch (4) der Kanüle (3)
in der Nichtgebrauchsstellung durch den Haltering (7) an der Flaschenmündung flüssigkeitsdicht
aufsetzbar ist.
2. Spritzflasche nach Anspruch 1, mit einem bei Gebrauch in Verlängerung der Kanüle in die
Flusch«: hineinragenden Saugrohr, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Saugrohr (11) einen
zusammen mit dem Ringflansch (4) der Kanüle (3) durch den Haltering (7) an der Flaschenmündung
ansetzbaren Ringflansch (12) aufweist und dieses Saugrohr (11) bei Nichtgebrauch in
die Kanüle (3) einsteckbar und zusammen mit dieser in die Flasche hineinragend anbringbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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