DE2000527C3 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplattenetiketten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von SchallplattenetikettenInfo
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- B31D1/026—Cutting or perforating
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- Labeling Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Schallplattenetiketten aus mit einem Etikettvordruck
und einer Mittelbohrung versehenen Papierscheiben, wobei eine Anzahl Papierscheiben vermittels eines
durch die Bohrungen hindurchgeführten Aufnahmedorns aneinandergereiht und sodann im zusammengepreßten
Zustand mit einem Schneidwerkzeug auf den endgültigen Etikettendurchmesser abgedreht werden,
sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Die meist mehrfarbig gestalteten Schallplatten-Etiketten werdan üblicherweise zu mehreren auf rechteckigen
oder quadratischen Bögen eines Spezialpapier gedruckt, mit einer Mittelöffnung Versehen und
anschließend durch Stanzen oder vermittels des erwähnten Drehverfahrens auf ihren endgültigen
Etikettdurchmesser gebracht. Das Drehverfahren (z. B. nach der DE-AS 12 22 777) besitzt gegenüber dem
Ausstanzen von Etiketten beachtliche wirtschaftliche Vorteile, da es in der Lage ist, einen fussel- und
flusenfreien Rand des fertigen Etiketts zu erzeugen.
Diese Forderung ist deshalb notwendig, da bei einem mit Flusen behafteten Etikettrand bei der Herstellung
einer Schallplatte die Tonqualität beeinträchtigt wird. Bei der Herstellung einer Schallplatte wird nämlich die
erforderliche Menge des Schallplattenwerkstoffes in Form eines Rohlings beidseitig mit dem Etikett
verbunden und anschließend in einer Presse seitlich über die freien Ränder des Etiketts auf den Umfang einer
Schallplatte gepreßt Ist der Umfang eines Etilkeits mit
Flusen oder Fusseln behaftet, so setzen sich diese beim Preßvorgang in den Tonrillen fest und verursachen
erhebliche Störungen bei der Tonwiedergabe.
Diese unbestreitbaren Vorteile des Dreh Verfahrens
zur Herstellung von Schallplattenetiketten machen es entrebenswert, dieses Verfahren so wirtschaftlich wie
nur möglich zu gestalten. Eine geeignete Möglichkeit hierzu besteht darin, die Vorschubgeschwindigkeit des
Schneidwerkzeuges beim Abdrehen der auf einen Aufnahmedorn aneinandergereihten und zusarnmengepreßten
Papierscheiben zu erhöhen.
Hierbei ergeben sich jedoch Schwierigkeiten, die sich aus dem Format der zu bearbeitenden, zusammengepreßten
Papierscheiben herleiten. Diese Papierscheiben, die durch Auseinanderschneiden der mit mehreren
Etikettvordrucken versehenen Bögen entstanden sind, besitzen äußere Abmessungen, die größer sind als der
endgültige Etikettdur jhmesser. Das spezielle Herstellungsverfahren
des Abdrehens, das vielmehr als ein Abstechen der über den endgültigen Etikettendurchmesser
hinausstehenden Papierränder anzusprechen ist, bringt es mit sich, daß beim Abdrehvorgang Papierringe
entstehen, die durch ihre reibende und raspelnde Relativbewegung auf den bereits fertig gedrehten
Etiketträndern Beschädigungen verursachen und teilweise Fusseln und Flusen hinterlassen, die dann bei dem
späteren Schallplattenpreßvorgang zu der bereits erwähnten Verminderung der Tonqualität führen. Die
stärkste Beschädigung der bereits abgedrehten Etikettränder stellte sich jeweils dann ein, ν enn die einzelnen
Papierringe infolge der vorschreitenden Bewegung de5 Abstechwerkzeuges abgesprengt wjrden.
Diese Papierringbildung ist die Ursache dafür, daß bei dem Drehverfahren, bei dem mit relativ hohen
Drehzahlen, z. B. mindestens 4000 U/min, gearbeitet wird, nur mit einem relativ geringen Vorschub von ca.
1 Papierscheibe pro Umdrehung gefahren werden kann. Wurde dennoch die Vorschubgeschwindigkeit des
Abstechwerkzeuges gesteigert, dann stieg die Absprengkraft so stark an, daß vereinzelt Papierringe
zwischen die zusammengepreßten und bereits fertigen Etiketten gezogen wurden oder aber, da die durch die
vorschreitende Bewegung des Abstechwerkzeuges erzeugte Absprengkraft stark schwankend ist, Rattermarken
des Werkzeuges an den Etikettränder die Folge waren.
Es sind Versuche gemacht worden, das Entstehen der Papierringe beim Drehvorgang grundsätzlich zu vermeiden,
indem z. B. das Ausschneiden der Papierscheiben aus dem mit mehreren Etikettvordrucken versehenen
Bögen so erfolgte, daß die Ränder der Papierscheibenzuschnitte, z.B. als Quadrat^ an vier Punkten den
endgültigen Etikettdurchmesser tangential berührten. Dies hat zwar den gewünschten Erfolg hinsichtlich der
Vermeidung von Papierringen, da ja beim Abstechvorgang lediglich Papierkreisstücke anfielen, doch zeigte es
sich, daß der endgültige Etiketldurchmesser nicht maßgenau eingehalten werden konnte. Dies ist darauf
zurückzuführen, daß beim Aufeinanderlegen der mit den
einzelnen Vordrucken versehenen Bögen Ungenauiglceiten
nicht zu vermeiden sind und auch beim Auseinanderschneiden der Bögen in der Schneidvorrichtung
fast immer Schneidverwinkejungen auftreten, die dazu führen, daß der endgültige Etikettdurchmesser
nicht einwandfrei eingehalten werden kann. Zudem ist die Anwendung dieser Methode sehr unwirtschaftlich,
da aus drucktechnischen Gründen die einzelnen Etikettvordrucke auf den Bögen in einem gewissen
Abstand zueinander ausgeführt werden müssen, so daß sich bei dem Auseinanderschneiden dieser Bögen
jeweils zwischen zwei Etikettvordrucken zwei Schnittfoigen ergeben.
Ein weiterer Versuch, Jas Entstehen von Papierringen zu vermeiden, bestand darin, daß der Keüwinkel des
Abstechwerkzeuges, der bei voranschreitender Bewegung des Werkzeuges das Absprengen eines entstandenen
Papierringes begünstigt, so groß gewählt wurde, daß unmittelbar beim Abstechen eines Papierringes
dieser bereits gesprengt wurde. Abgesehen davon, daß hierdurch insgesamt der Schnittvorgang negativ beeinflußt
wurde, konnte auch nicht verhindert wc -den, üaß der gesprengte Papierring auf den bereits fertiggestellten
Etiketten sitzenblieb, oder doch zumindest beim Abgleiten Beschädigungen oder Verunreinigungen in
Form von Fusseln verursachte.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Schwierigkeiten beim Herstellen von Schallplattenetiketten
nach dem Drehverfahren zu beseitigen.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß vor dem Abdrehen die aneinandergereihten Papierscheiben mit
mindestens 2 Kerben versehen werden, die sich vom äußeren Rand der Papierscheiben bis unmittelbar an
den endgültigen Etikettdurchmesser erstrecken.
Dieser erfindungsgemäße Verfahrensschritt bringt gleich eine Reihe beachtlicher Vorteile bei der
Herstellung von Schallplattenetiketten nach dem Drehverfahren. Zunächst kann das Auseinanderschneiden
der mit den einzelnen Etikettvordrucken versehenen Bögen s hneller und damit kostensenkend durchgeführt
werden, da nunmehr weder eine genaue Ausrichtung des zu schneidenden Bogenstapel in bezug
auf die Schneidvorrichtung notwendig ist, noch zwei Schnittfolgen zwischen zwei benachbarten Eitikettvordrucken
durchgeführt werden müssen. Es genügt vielmehr, duß bei den1. Auseinandersc.ineiden der Bögen
lediglich jeweils ein Schnitt irgendwo zwischen zwei benachbarten Etikettvordrucken ausgeführt wird.
Die solcherart entstandenen unregelmäßigen Papierscheiben, z. B. als unregelmäßige Vierecke, werden nun
in bekannter Weise vermittels eines durch die einzelnen Mittelbohrungen der Etikeitvordrucke hindurchgeführten
Aufnahmedorns aneinandergereiht und dann erfindungsgemäß mit mindestens zwei Kerben versehen, die
in einer praktischen Ausführungsform ca. Vi0 mm vor
dem endgültigen Etikettdurchmesser enden.
Diese erfindungsgemäße Kerbung der aneinandergereihten Papierscheiben führt bei dem anschließenden
Drehvorgang zu dem Vorteil, daß die abgestochenen, überstehenden Papierränder von Kerbe zu Kerbe
getrennt infolge der Rotationsbewegung beim Drehvor* gang abgeschleudert werden und gar nicht mehr mit der
Oberfläche der bereits auf den endgültigen Durchmes^
ser abgestochenen Etiketten in Berührung kommen. Die Ränder der fertiggestellten Etiketten sind dementsprechend
absolut frei von Fasern oder Fusseln,
Infolge des erfindunyj.gemäßen Verfahrensschrittes
kann nunmehr auch die Vorschubgeschwincligkeit des
Abstechwerkzeuges entscheidend erhöht werden. Während vordem Vorschubgeschwindigkeiten von einer
Papierscheibe pro Umdrehung nicht überschritten werden konnten, ist es jetzt möglich, drei oder bei
ι geeigneter Wahl des Abstechwerkzeuges noch mehr Papierscheiben pro Umdrehung auf den endgültigen
Etikettdurchmesser abzustechen.
Insgesamt gesehen erhöht also das erfindungsgemäße Verfahren nicht nur die Wirtschaftlichkeit des Abdreh-
Ki Vorganges als solchen, sondern darüberhinaus auch die
Wirtschaftlichkeit des vorangehenden Verfahrensschrittes, nämlich der Herstellung der Papierscheiben
durch Auseinanderschneiden der mit mehreren Etikettvordrucken versehenen Bögen.
Eine besonders zweckmäßige Kerbvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens sieht vor, daß die
Vorrichtung aus einer entlang einer Führung bewegbaren Halterung zum Einlegen des die aneinandergereihten
Papierscheiben tragenden Aufnahmedornes in
_>(i Bewegungsrichtung und einem rotierenden Schneidwerkzeug
besteht, wobei die Halterung in einem
Abstand relativ zu dem rotierenden Schneidwerkzeug einstellbar und der Aufnahmedorn nach jedem Längskerbschnitt
um einen vorgegebenen Betrag d-ehbar
_>■> angeordnet ist.
Diese Kervorrichtung, deren Vorteile insbesondere in
ihrem einfachen Aufbau und in einer leichten Einrichtbarkeit zu sehen sind, ist baulich von der zum Abdrehen
auf den endgültigen Etikettdurchmesser benutzten
in Drehbank getrennt. Beabsichtigt man jedoch, das
gesamte Verfahren zum Herstellen von Schallplattenetiketten zu automatisieren, dann ist es besonders
vorteilhaft, eine Kerbvorrichtung mit der zum Abdrehen benutzten Drehbank zu kombinieren.
ί. Solch eine Kerbvorrichtung sieht vor. daß auf dem
Werkzeugschlitten einer zum Abdrehen benutzten Drehbank auf beiden Seiten der Drehachse jeweils ein
Planschlitten mit je einem in einer Halterung befestigten, rotierenden Schneidwerkzeug angeordnet ist.
tu wobei eine der beiden Halterungen als schwenkbarer
Mehrfach-Werkzeughalter für die zusätzliche Aufnahme
des Schneidwerkzeuges ausgebildet ist.
Bei der Verwendung solch einer Kerbvorrichtung ergibt sich der Vorteil, daß der die aneinandergereihten
■r. Papierscheiben tragende Aufnahmedorn nur einmal
eingespannt zu werden braucht und daß sodann der Kerbvorgang und der Abdrehvorgang sofort hintereinander
erfolgen können. Die Bewegung des Werkzeugschlittens und der Drehspindel ist dabei zweckmäßig auf
'><> elektro-hydraulischem oder elektro-mechanischem
Wege so zu steuern, daß bei einem Vorlauf des Werkzeugschlittens vom Spindelstock in Richtu.ig
Reitstock die Drehspindel festgesetzt ist und die auf beiden Seiten der Drehachse sich befindenden rotieren-
Yi den Schneidwerkzeuge zum Einsatz kommen. Bei dem
Rücklauf des Werkzeugschlittens von dem Reitstock in Richtung Spindelstock würde dann entsprechend die
Drehspindel rotieren und das Schneidwerkzeug zum Einsatz kommen.
mi Nachfolpend wird an Hand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels eine besonders zweckmäßige und ohne größeren A'jfwand leicht
herzustellende Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens näher beschrieben. Es
ι > zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Kerbvorrichtung entlang der Linie I-I in F i g. 2,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Kerbvorrichtung
F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Kerbvorrichtung
! IS
fe
gemäß F ig. 1 entlang der Linie H-Il.
Die Kerbvorrichtung, die lediglich schematisch« also nicht maßslabsgetreu, dargestellt ist, besteht im
wesentlichen aus einem Kreissägeblatt 3, das von einem hochtourigen Elektromotor 4 o. ä. angetrieben wird, und
einem in Schienen 5 und 6 geführten Wagen 7, der in einfacher Weise per Hand über das rotierende
Kreissägeblatt hinwegbewegt werden kann.
Im einzelnen ist in diesem Ausführungsbeispiel vorgesehen, daß der Elektromotor 4 unterhalb einer
Grundplatte 8, die z. B. auf Konsolen 9 und 10 gelagert ist, montiert ist und zwar so, daß das koaxial auf der
Molorwelle befestigte Kreissägeblatt 3 durch einen Schlitz 11 in der Grundplatte 8 hindurchragt.
Der Wagen 7 besteht aus zwei Stirnbügeln 12 (lediglich einer ist dargestellt,) die vermittels zweier
Längsstreben 13 in einem vorbestimmten Abstand und parallel zueinander gehalten sind. Um den Stirnbügeln
12 eine bessere Steifheit zu geben, sind in den äußeren Abwinkelungen Stützbleche 14 eingeschweißt.
Auf den beiden außenliegenden Schenkelenden eines jeden Stirnbügels 12 sind Achsstutzen 15 angeordnet,
auf denen jeweils ein Laufrad 16 befestigt ist, z. B. in einfacher Weise durch Preßsitz befestigte und als
Laufrad dienende Kugellager. Eine einwandfreie Führung des Wagens 7 erfolgt über die Laufräder 16 durch
die Schienen 5 Und 6. Zweckmäßigerweise ist dabei vorgesehen, daß die Laufräder in der Schiene 5 mit
beiden Schultern in einer angepaßten Nut 17 laufen und die Laufräder in der Schiene 6 sich in gewissen Grenzen
frei einstellen können, da auf diese Weise ein Verspannen oder Verklemmen des Wagens 7 verhindert
wird.
Die einen Etikettvordruck tragenden und mit einer Mittelbohrung versehenen Papierscheiben 18, die auf
dem Aufnahmedorn 19 aneinandergereiht sind, werden in den Wagen 7 eingelegt, in dem die Enden des
Aufnahmedornes 19 von oben auf die Stirnbügel 12
aufgelegt werden. Hierzu sind spezielle U-förmige Dorriaufnahmehalterungen 20 vorgesehen.
Jede Dornaufnahmehalterung 20 besitzt ein mit einer Kerbe versehenes Auflagerstück 21 mit angesetztem
Gewindebolzen 22, der durch ein Langloch 23 in dem Stirnbügel 12 hindurchgeführt ist. Die gesamte Dornaufnahmehalterung
20 ist vermittels dieses Gewindebolzens und einer Mutter an den Stirnbügeln befestigt,
wobei in vorteilhafter Weise die genaue Lage des Aufnahmedornes 19 und damit der Papierscheiben 18
relativ zu dem rotierenden Schneidwerkzeug, dem Kreissägeblatt 3, justierbar ist und zwar in vertikaler
Richtung durch Unterlegscheiben 24 und in horizontaler Richtung durch Verschiebung des Gewindebolzens 22 in
dem Langloch 23.
Diese Art der Ausbildung einer Dornaufnahmehalterung dient somit zum Einstellen einer geeigneten
Kerbtiefe, die sich bis unmittelbar an den gewünschten Etikettdurchmesser, z. B. 25, erstrecken soll. Durch
Verschieben des Wagens 7 entlang der Schiene (siehe Richtungspfeil 27) wird dann eine Kerbe, z. B. 26,
erzeugt, wobei das Verschieben des Wagens in einfacher Weise durch Handauflegen und Umfassen des
Stapels Papierscheiben 18 vorgenommen wird. In der Regel reicht der durch Handauflegen aufgebrachte
Anpreßdruck vollkommen aus, um während des Kerbvorganges den Aufnahmedorn 19 sicher in der
Dornaufnahmehalterung 20 festzuhalten, so daß an der Halterung eine besondere Befestigungsvorrichtung,
z. B. in Form eines Bügelverschlusses o. ä., zum Festhalten des Domes nicht vorgesehen zu sein braucht.
Ist auf diese Weise eine Kerbe, 2. B. 26, erzeugt, so
wird der Aufnahmedorn bzw. der Stapel Papierscheiben um einen vorgegebenen Betrag, z. B. um 45°, gedreht
und es wird sodann ein zweiter Kerbschnilt ausgeführt usw., bis die gewünschte Anzahl an Kerben am Umfang
der Papierscheiben angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zum Herstellen von Schallplattenetiketten
aus mit einem Etikettvordruck und einer Mittelbohrung versehenen Papierocheibe, wobei
eine Anzahl von Papierscheiben mittels eines durch die Bohrungen hindurchgeführten Aufnahmedornes
aneinandergereiht und sodann im zusammengepreßten Zustand mit einem Schneidwerkzeug auf den
endgültigen Etikettdurchmesser abgedreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem
Abdrehen die aneinandergereihten Papierscheiben mit mindestens zwei Kerben versehen werden, die
sich vom äußeren Rand der Papierscheiben bis unmittelbar an den endgültigen Etikettdurchmesser
erstrecken.
2. Kerbvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung aus einer entlang einer Führung (5, 6) bewegbaren Halterung (20) zum Einlegen des die
aneinandergereihten Papierscheiben (18) tragenden Aufnahmedornes (19) in Bewegungsrichtung und
einem rotierenden Schneidwerkzeug (3) besteht, wobei die Halterung in einem Abstand relativ zu
dem rotierenden Schneidwerkzeug einstellbar und der Aufnahmedorn nach jedem Längskerbschnitt
um einen vorgegebenen Betrag drehbar angeordnet ist.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens ei- rotierendes Schneidwerkzeug entlang und parallel zum ortsfest gelagerten Aufnahmedorn
verschiebbar und quer zum Aufnahmedorn einstellbar angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch j, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Werkzeugschlitten einer zum Abdrehen benutzten Drehbank auf beiden Seiten
der Drehachse jeweils ein Planschlitten mit je einem in einer Halterung befestigten rotierenden Schneidwerkzeug
angeordnet ist, wobei eine der beiden Halterungen als schwenkbarer M&hrfach-Werkzeughalter
für die zusätzliche Aufnahme des Schneidwerkzeuges ausgebildet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702000527 DE2000527C3 (de) | 1970-01-07 | 1970-01-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplattenetiketten |
| JP726270A JPS4938639B1 (de) | 1970-01-07 | 1970-01-27 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702000527 DE2000527C3 (de) | 1970-01-07 | 1970-01-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplattenetiketten |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000527A1 DE2000527A1 (de) | 1971-10-07 |
| DE2000527B2 DE2000527B2 (de) | 1978-05-11 |
| DE2000527C3 true DE2000527C3 (de) | 1979-01-11 |
Family
ID=5759151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702000527 Expired DE2000527C3 (de) | 1970-01-07 | 1970-01-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplattenetiketten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS4938639B1 (de) |
| DE (1) | DE2000527C3 (de) |
-
1970
- 1970-01-07 DE DE19702000527 patent/DE2000527C3/de not_active Expired
- 1970-01-27 JP JP726270A patent/JPS4938639B1/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2000527B2 (de) | 1978-05-11 |
| JPS4938639B1 (de) | 1974-10-18 |
| DE2000527A1 (de) | 1971-10-07 |
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