DE2000527B2 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplattenetiketten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von SchallplattenetikettenInfo
- Publication number
- DE2000527B2 DE2000527B2 DE2000527A DE2000527A DE2000527B2 DE 2000527 B2 DE2000527 B2 DE 2000527B2 DE 2000527 A DE2000527 A DE 2000527A DE 2000527 A DE2000527 A DE 2000527A DE 2000527 B2 DE2000527 B2 DE 2000527B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- paper
- cutting tool
- label
- lined
- cut
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims abstract description 28
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 28
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims abstract description 10
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 2
- 125000000391 vinyl group Chemical group [H]C([*])=C([H])[H] 0.000 description 2
- 229920002554 vinyl polymer Polymers 0.000 description 2
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000007363 ring formation reaction Methods 0.000 description 1
- 230000035899 viability Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31D—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
- B31D1/00—Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles
- B31D1/02—Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles the articles being labels or tags
- B31D1/026—Cutting or perforating
Landscapes
- Making Paper Articles (AREA)
- Labeling Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Schallplattenetiketten aus mit einem Etikettvordruck
und einer Mittelbohrung versehenen Papierscheiben, wobei eine Anzahl Papierscheiben vermittels eines
durch die Bohrungen hindurchgeführten Aufnahmedorns aneinandergereiht und sodann im zusammengepreßten
Zustand mit einem Schneidwerkzeug auf den endgültigen Etikettendurchmesser abgedreht werden,
sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Die meist mehrfarbig gestalteten Schallplatten-Etiketten
werden üblicherweise zu mehreren auf rechteckigen oder quadratischen Bögen eines Spezialpapiers
gedruckt, mit einer Mittelöffnung versehen und anschließend durch Stanzen oder vermittels des
erwähnten Drehverfahrens auf ihren endgültigen Etikettdurchmesser gebracht. Das Drehverfahren (z. B.
nach der DE-AS 12 22 777) besitzt gegenüber dem Ausstanzen von Etiketten beachtliche wirtschaftliche
Vorteile, da es in der Lage ist, einen fussel- und flusenfreien Rand des fertigen Etiketts zu erzeugen.
Diese Forderung ist deshalb notwendig, da bei einem mit Flusen behafteten Etikettrand bei der Herstellung
einer Schallplatte die Tonqualität beeinträchtigt wird. Bei der Herstellung einer Schallplatte wird nämlich die
> erforderliche Menge des Schallplattenwerkstoffes in Form eines Rohlings beidseitig mit dem Etikett
verbunden und anschließend in einer Presse seitlich über die freien Ränder des Etiketts auf den Umfang einer
Schallplatte gepreßt Ist der Umfang eines Etiketts mit
in Flusen oder Fusseln behaftet, so setzen sich diese beim
Preßvorgang in den Tonrillen fest und verursachen erhebliche Störungen bei der Tonwiedergabe.
Diese unbestreitbaren Vorteile des Drehverfahrens zur Herstellung von Schallplattenetiketten machen es
erstrebenswert, dieses Verfahren so wirtschaftlich wie nur möglich zu gestalten. Eine geeignete Möglichkeit
hierzu besteht darin, die Vorschubgeschwindigkeit des Schneidwerkzeuges beim Abdrehen der auf einen
Aufnahmedorn aneinandergereihten und zusammenge-
jo preßten Papierscheiben zu erhöhen.
Hierbei ergeben sich jedoch Schwierigkeiten, die sich aus dem Format der zu bearbeitenden, zusammengepreßten
Papierscheiben herleiten. Diese Papierscheiben, die durch Auseinanderschneiden der mit mehreren
_>·-. Etikettvordrucken versehenen Bögen entstanden sind,
besitzen äußere Abmessungen, die größer sind als der endgültige Etikettdurchmesser. Das spezielle Herstellungsverfahren
des Abdrehens, das vielmehr als ein Abstechen der über den endgültigen Etikettendurchmesser
hinausstehenden Papierränder anzusprechen ist, bringt es mit sich, daß beim Abdrehvorgang Papierringe
entstehen, die durch ihre reibende und raspelnde Relativbewegung auf den bereits fertig gedrehten
Etiketträndern Beschädigungen verursachen und teil-
n weise Fusseln und Flusen hinterlassen, die dann bei dem
späteren Schallplattenpreßvorgang zu der bereits erwähnten Verminderung der Tonqualität führen. Die
stärkste Beschädigung der bereits abgedrehten Etikettränder stellte sich jeweils dann ein, wenn die einzelnen
•ίο Papierringe infolge der vorschreitenden Bewegung des
Abstechwerkzeuges abgesprengt wurden.
Diese Papierringbildung ist die Ursache dafür, daß bei dem Drehverfahren, bei dem mit relativ hohen
Drehzahlen, z. B. mindestens 4000 U/min, gearbeitet
V) wird, nur mit einem relativ geringen Vorschub von ca.
1 Papierscheibe pro Umdrehung gefahren werden kann. Wurde dennoch die Vorschubgeschwindigkeit des
Abstechwerkzeuges gesteigert, dann stieg die Absprengkraft so stark an, daß vereinzelt Papierringe
vt zwischen die zusammengepreßten und bereits fertigen
Etiketten gezogen wurden oder aber, da die durch die vorschreitende Bewegung des Abstechwerkzeuges
erzeugte Absprengkraft stark schwankend ist, Rattermarken des Werkzeuges an den Etikettränder die Folge
waren.
Es sind Versuche gemacht worden, das Entstehen der Papierringe beim Drehvorgang grundsätzlich zu vermeiden,
indem z. B. das Ausschneiden der Papierscheiben aus dem mit mehreren Etikettvordrucken versehe-
wi nen Bögen so erfolgte, daß die Ränder der Papierscheibenzuschnitte,
z. B. als Quadrat, an vier Punkten den endgültigen Etikettdurchmesser tangential berührten.
Dies hat zwar den gewünschten Erfolg hinsichtlich der Vermeidung von Papierringen, da ja beim Abstechvor-
""> gang lediglich Papierkreisstücke anfielen, doch zeigte es
sich, daß der endgültige Etikettdurchmesser nicht maßgenau eingehalten werden konnte. Dies ist darauf
zurückzuführen, daß beim Aufeinanderlegen der mit den
einzelnen Vordrucken versehenen Bögen Ungenauigkeiten
nicht zu vermeiden sind und auch beim Auseinanderschneiden der Bögen in der Schneidvorrichtung
fast immer Schneidverwinkelungen auftreten, die dazu führen, daß der endgültige Etikettourchmesser r,
nicht einwandfrei eingehalten werden kann. Zudem ist die Anwendung dieser Methode sehr unwirtschaftlich,
da aus drucktechnischen Gründen die einzelnen Etikettvordrucke auf den Bögen in einem gewissen
Abstand zueinander ausgeführt werden müssen, so daß in sich bei dem Auseinanderschneiden dieser Bögen
jeweils zwischen zwei Etikettvordrucken zwei Schnittfolgen ergeben.
Ein weiterer Versuch, das Entstehen von Papierringen
zu vermeiden, bestand darin, daß der Keilwinkel des Abstechwerkzeuges, der bei voranschreitender Bewegung
des Werkzeuges das Absprengen eines entstandenen Papierringes begünstigt, so groß gewählt wurde,
daß unmittelbar beim Abstechen eines Papierringes dieser bereits gesprengt wurde. Abgesehen Javon, daß
hierdurch insgesamt der Schnittvorgang negativ beeinflußt wurde, konnte auch nicht verhindert werden, daß
der gesprengte Papierring auf den bereits fertiggestellten Etiketten sitzenblieb, oder doch zumindest beim
Abgleiten Beschädigungen oder Verunreinigungen in 2"> Form von Fusseln verursachte.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Schwierigkeiten beim Herstellen von Schallplattenetiketten
nach dem Drehverfahren zu beseitigen.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß vor dem m
Abdrehen die aneinandergereihten Papierscheiben mit mindestens 2 Kerben versehen werden, die sich vom
äußeren Rand der Papierscheiben bis unmittelbar an den endgültigen Etikettdurchmesser erstrecken.
Dieser erfindungsgemäße Verfahrensschritt bringt 3~>
gleich eine Reihe beachtlicher Vorteile bei der Herstellung von Schallplattenetiketten nach dem
Drehverfahren. Zunächst kann das Auseinanderschneiden der mit den einzelnen Etikettvordrucken versehenen
Bögen schneller und damit kostensenkend durchge- w führt werden, da nunmehr weder eine genaue
Ausrichtung des zu schneidenden Bogenstapels in bezug auf die Schneidvorrichtung notwendig ist, noch zwei
Schnittfolgen zwischen zwei benachbarten Etikettvordrucken durchgeführt werden müssen. Es genügt
vielmehr, daß bei dem Auseinanderschneiden der Bögen lediglich jeweils ein Schnitt irgendwo zwischen zwei
benachbarten Etikettvordrucken ausgeführt wird.
Die solcherart entstandenen unregelmäßigen Papierscheiben, z. B. als unregelmäßige Vierecke, werden nun
in bekannter Weise vermittels eines durch die einzelnen Mittelbohrungen der Etikettvordrucke hindurchgeführten
Aufnahmedorns aneinandergereiht und dann erfindungsgemäß mit mindestens zwei Kerben versehen, die
in einer praktischen Ausführungsform ca. 5Ao mm vor Ti
dem endgültigen Etikettdurchmesser enden.
Diese erfindungsgemäße Kerbung der aneinandergereihten Papierscheiben führt bei dem anschließenden
Drehvorgang zu dem Vorteil, daß die abgestochenen, überstehenden Papierränder von Kerbe zu Kerbe
getrennt infolge der Rotationsbewegung beim Drehvorgang abgeschleudert werden, und gar nicht mehr mit der
Oberfläche der bereits auf den endgültigen Durchmesser abgestochenen Etiketten in Berührung kommen. Die
Ränder der fertiggestellten Etiketten sind dementspre- ■ <
chend absolut frei von Fasern oder Fusseln.
Infolge des erfindungsgemäßen Verfahrensschrittes kann nunmehr auch die Vorschubgeschwindigkeit des
Abstechwerkzeuges entscheidend erhöht werden. Während vordem Vorschubgeschwindigkeiten von einer
Papierscheibe pro Umdrehung nicht überschritten werden konnten, ist es jetzt möglich, drei oder bei
geeigneter Wahl des Abstechwerkzeuges noch mehr Papierscheiben pro Umdrehung auf den endgültigen
Etikettdurchmesser abzustechen.
Insgesamt gesehen erhöht also das erfindungsgemäße Verfahren nicht nur die Wirtschaftlichkeit des Abdrehvorganges
als solchen, sondern darüberhinaus auch die Wirtschaftlichkeit des vorangehenden Verfahrensschrittes, nämlich der Herstellung der Papierscheiben
durch Auseinanderschneiden der mit mehreren Etikettvordrucken versehenen Bögen.
Eine besonders zweckmäßige Kerbvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens sieht vor, daß die
Vorrichtung aus einer entlang einer Führung bewegbaren Halterung zum Einlegen des die aneinandergereihten
Papierscheiben tragenden Aufnahmedornes in Bewegungsrichtung und einem rotierenden Schneidwerkzeug
besteht, wobei die Halterung in einem Abstand relativ zu dem rotierenden Schneidwerkzeug
einstellbar und der Aufnahmedorn nach jedem Längskerbschnitt um einen vorgegebenen Betrag drehbar
angeordnet ist.
Diese Kervorrichtung, deren Vorteile insbesondere in ihrem einfachen Aufbau und in einer leichten Einrichtbarkeit
zu sehen sind, ist baulich von der zum Abdrehen auf den endgültigen Etikettdurchmesser benutzten
Drehbank getrennt. Beabsichtigt man jedoch, das gesamte Verfahren zum Herstellen von Srhallplattenetiketten
zu automatisieren, dann ist es besonders vorteilhaft eine Kerbvorrichtung mit der zum Abdrehen
benutzten Drehbank zu kombinieren.
Solch eine Kerbvorrichtung sieht vor, daß auf dem Werkzeugschlitten einer zum Abdrehen benutzten
Drehbank auf beiden Seiten der Drehachse jeweils ein Planschlitten mit je einem in einer Halterung befestigten,
rotierenden Schneidwerkzeug angeordnet ist, wobei eine der beiden Halterungen als schwenkbarer
Mehrfach-Werkzeughalter für die zusätzliche Aufnahme des Schneidwerkzeuges ausgebildet ist.
Bei der Verwendung solch einer Kerbvorrichtung ergibt sich der Vorteil, daß der die aneinandergereihten
Papierscheiben tragende Aufnahmedorn nur einmal eingespannt zu werden braucht und daß sodann der
Kerbvorgang und der Abdrehvorgang sofort hintereinander erfolgen können. Die Bewegung des Werkzeugschlittens
und der Drehspindel ist dabei zweckmäßig auf elektro-hydraulischem oder elektro-mechanischem
Wege so zu steuern, daß bei einem Vorlauf des Werkzeugschlittens vom Spindelstock in Richtung
Reitstock die Drehspindel festgesetzt ist und die auf beiden Seiten der Drehachse sich befindenden rotierenden
Schneidwerkzeuge zum Einsatz kommen. Bei dem Rücklauf des Werkzeugschlittens von dem Reitstock in
Richtung Spindelstock würde dann entsprechend die Drehspindel rotieren und das Schneidwerkzeug zum
Einsatz kommen.
Nachfolgend wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels eine besonders
zweckmäßige und ohne größeren Aufwand leicht herzustellende Vorrichtung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Kerbvorrichtung entlang der Linie I-I in F i g. 2,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Kerbvorrichtung
gemäß Fi g. 1 entlang der Linie H-II.
Die Kerbvorrichtung, die lediglich schematisch, also nicht maßstabsgetreu, dargestellt ist, besteht im
wesentlichen aus einem Kreissägeblatt 3, das von einem hochtourigen Elektromotor 4 o. ä. angetrieben wird, und
einem in Schienen 5 und 6 geführten Wagen 7, der in einfacher Weise per Hand über das rotierende
Kreissägeblatt hinwegbewegt werden kann.
Im einzelnen ist in diesem Ausführungsbeispiel vorgesehen, daß der Elektromotor 4 unterhalb einer
Grundplatte 8, die z. B. auf Konsolen 9 und 10 gelagert ist, montiert ist und zwar so, daß das koaxial auf der
Motorwelle befestigte Kreissägeblatt 3 durch einen Schlitz 11 in der Grundplatte 8 hindurchragt.
Der Wagen 7 besteht aus zwei Stirnbügeln 12 (lediglich einer ist dargestellt,) die vermittels zweier
Längsstreben 113 in einem vorbestimmten Abstand und parallel zueinander gehalten sind. Um den Stirnbügeln
12 eine bessere Steifheit zu geben, sind in den äußeren Abwinkelungen Stützbleche 14 eingeschweißt.
Auf den beiden außenliegenden Schenkelenden eines jeden Stirnbügels 12 sind Achsstutzen 15 angeordnet,
auf denen jeweils ein Laufrad 16 befestigt ist, z. B. in einfacher Weise durch Preßsitz befestigte und als
Laufrad dienende Kugellager. Eine einwandfreie Führung des Wagens 7 erfolgt über die Laufräder 16 durch
die Schienen 5 und 6. Zweckmäßigerweise ist dabei vorgesehen, daß die Laufräder in der Schiene 5 mit
beiden Schultern in einer angepaßten Nut 17 laufen und die Laufräder in der Schiene 6 sich in gewissen Grenzen
frei einstellen können, da auf diese Weise ein Verspannen oder Verklemmen des Wagens 7 verhindert
wird.
Die einen Etikettvordruck tragenden und mit einer Mittelbohrung versehenen Papierscheiben 18, die auf
dem Aufnahmedorn 19 aneinandergereiht sind, werden in den Wagen 7 eingelegt, in dem die Enden des
Aufnahmedornes 19 von oben auf die Stirnbügel 12 aufgelegt werden. Hierzu sind spezielle U-förmige
Dornaufnahmehalterungen 20 vorgesehen.
Jede Dornaufnahmehalterung 20 besitzt ein mit einer Kerbe versehenes Auflagerstück 21 mit angesetztem
Gewindebolzen 22, der durch ein Langloch 23 in dem Stirnbügel 12 hindurchgeführt ist. Die gesamte Dornauf
nahmehalterung 20 ist vermittels dieses Gewindebol zens und einer Mutter an den Stirnbügeln befestigt
wobei in vorteilhafter Weise die genaue Lage de Aufnahmedornes 19 und damit der Papierscheiben Ii
relativ zu dem rotierenden Schneidwerkzeug, dem Kreissägeblatt 3, justierbar ist und zwar in vertikaler
Richtung durch Unterlegscheiben 24 und in horizontalei Richtung durch Verschiebung des Gewindebolzens 22 it
dem Langloch 23.
Diese Art der Ausbildung einer Dornaufnahmehalte rung dient somit zum Einstellen einer geeigneter
Kerbtiefe, die sich bis unmittelbar an den gewünschter Etikettdurchmesser, z. B. 25, erstrecken soll. Durct
Verschieben des Wagens 7 entlang der Schiene (siehe Richtungspfeil 27) wird dann eine Kerbe, z. B. 26
erzeugt, wobei das Verschieben des Wagens ir einfacher Weise durch Handauflegen und Umfassen de;
Stapels Papierscheiben 18 vorgenommen wird. In de Regel reicht der durch Handauflegen aufgebrachte
Anpreßdruck vollkommen aus, um während de; Kerbvorganges den Aufnahmedorn 19 sicher in de
Dornaufnahmehalterung 20 festzuhalten, so daß an de Halterung eine besondere Befestigungsvorrichtung
z. B. in Form eines Bügelverschlusses o. ä., zun Festhalten des Domes nicht vorgesehen zu sein braucht
Ist auf diese Weise eine Kerbe, z. B. 26, erzeugt, se
wird der Aufnahmedorn bzw. der Stapel Papierscheiber um einen vorgegebenen Betrag, z. B. um 45°, gedreh
und es wird sodann ein zweiter Kerbschnitt ausgeführ usw., bis die gewünschte Anzahl an Kerben am Umfang
der Papierscheiben angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zum Herstellen von Schallplattenetiketten
aus mit einem Etikettvordruck und einer Mittelbohrung versehenen Papierscheibe, wobei
eine Anzahl von Papierscheiben mittels eines durch die Bohrungen hindurchgeführten Aufnahmedornes
aneinandergereiht und sodann im zusammengepreßten Zustand mit einem Schneidwerkzeug auf den
endgültigen Etikettdurchmesser abgedreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem
Abdrehen die aneinandergereihten Papierscheiben mit mindestens zwei Kerben versehen werden, die
sich vom äußeren Rand der Papierscheiben bis unmittelbar an den endgültigen Etikettdurchmesser
erstrecken.
2. Kerbvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß
die Vorrichtung aus einer entlang einer Führung (5, 6) bewegbaren Halterung (20) zum Einlegen des die
aneinandergereihten Papierscheiben (18) tragenden Aufnahmedornes (19) in Bewegungsrichtung und
einem rotierenden Schneidwerkzeug (3) besteht, wobei die Halterung in einem Abstand relativ zu
dem rotierenden Schneidwerkzeug einstellbar und der Aufnahmedorn nach jedem Längskerbschnitt
um einen vorgegebenen Betrag drehbar angeordnet ist
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens ein rotierendes Schneidwerkzeug entlang und parallel zum ortsfest gelagerten Aufnahmedorn
verschiebbar und quer zum Aufnahmedorn einstellbar angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Werkzeugschlitten einer zum
Abdrehen benutzten Drehbank auf beiden Seiten der Drehachse jeweils ein Planschlitten mit je einem
in einer Halterung befestigten rotierenden Schneidwerkzeug angeordnet ist, wobei eine der beiden
Halterungen als schwenkbarer Mehrfach-Werkzeughalter für die zusätzliche Aufnahme des
Schneidwerkzeuges ausgebildet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702000527 DE2000527C3 (de) | 1970-01-07 | 1970-01-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplattenetiketten |
| JP726270A JPS4938639B1 (de) | 1970-01-07 | 1970-01-27 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702000527 DE2000527C3 (de) | 1970-01-07 | 1970-01-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplattenetiketten |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000527A1 DE2000527A1 (de) | 1971-10-07 |
| DE2000527B2 true DE2000527B2 (de) | 1978-05-11 |
| DE2000527C3 DE2000527C3 (de) | 1979-01-11 |
Family
ID=5759151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702000527 Expired DE2000527C3 (de) | 1970-01-07 | 1970-01-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplattenetiketten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS4938639B1 (de) |
| DE (1) | DE2000527C3 (de) |
-
1970
- 1970-01-07 DE DE19702000527 patent/DE2000527C3/de not_active Expired
- 1970-01-27 JP JP726270A patent/JPS4938639B1/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2000527C3 (de) | 1979-01-11 |
| JPS4938639B1 (de) | 1974-10-18 |
| DE2000527A1 (de) | 1971-10-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1265696B (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Rippenrohren | |
| AT398049B (de) | Werkzeugträger zum wirbeln bzw. schälen von aussengewinden, schnecken und profilen | |
| DE3136372A1 (de) | Doppelstaender-portalschleifmaschine | |
| EP0229309A1 (de) | Vorrichtung zum Innenspannen von weichem Dreibackenfutter bei Drehmaschinen | |
| DE2000527C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schallplattenetiketten | |
| DE2721854A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von selbstbohrenden schrauben | |
| DE102010004341B4 (de) | Verfahren zur Bearbeitung von Stangen- oder Rohrmaterial oder Einlegeteilen zur Herstellung von rotationssymmetrischen Werkstücken | |
| DE1914622A1 (de) | Drehautomat | |
| EP0355332B1 (de) | zusatzgerät für Werkzeugmaschinen | |
| DE2306010A1 (de) | Fraeser zur herstellung konvexer flaechen | |
| EP0153300B1 (de) | Einrichtung zum Schleifen von Spiralbohrern | |
| DE3219369C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzielung kurzer Späne bei der Innenentgratung von Rohren | |
| DE494264C (de) | Support mit Hoeheneinstellung des Drehstahles | |
| DE2238607A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur bearbeitung von profilen fuer turbinenschaufelfuesse | |
| DE2341999C3 (de) | Mehrfachwerkzeughalter | |
| DE2061973A1 (de) | Vorrichtung zum Rillen von Well pappe, Pappe, Karton od dgl | |
| DE129394C (de) | ||
| DE2534574A1 (de) | Vorrichtung zum entgraten oder brechen der stirnkanten von zahnraedern | |
| DE395185C (de) | Selbsttaetige Spiralbohrerfraesmaschine | |
| DE1477544C (de) | Vorrichtung zur Halterung von Tuben bei deren spanabhebender Verformung und beim Ablangen auf einer Tuben Drehauto matik | |
| EP1243371A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Anspitzen von Stirnseiten von Zahnradzähnen | |
| DE1777263C (de) | Stanzvorrichtung fur Spinndüsen | |
| AT258084B (de) | Maschine zum Herstellen oder zum Nachschärfen der Zähne von Sägeblättern in einem Durchgang | |
| DE2408525B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von laengsgekerbten werkstuecken, insbesondere kerbstiften | |
| EP0512275A2 (de) | Rotierendes Fräswerkzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |