DE2000442C3 - Einrichtung zum intermittierenden Betrieb eines Scheibenwischers - Google Patents
Einrichtung zum intermittierenden Betrieb eines ScheibenwischersInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum intermittierenden Betrieb eines Scheibenwichers, dessen
Antriebsmotor in Reihe zu einem Endlagenschalter an einer Betriebsstromc|uelle liegt, an die über einen
Steuerschalter eine Reihenschaltung, bestehend aus einem Transistor und der Wicklung eines Relais,
anschaltbar ist, wobei im Basis-Emitter-Kreis des Transistors der Kondensator eines Serien-ftC-Gliedes
vorgesehen ist, dessen Verbindungspunkt von veränderbarem Widerstand und Kondensator mit der Basis des
Transistors verbunden ist. wobei bei Ansprechen des Relais der Antriebsmotor über einen Schalter des Relais
an Spannung gelegt wird und bei Anlauf des Antriebsmotors der Transistor gesperrt, das Relais
entregt und der Kondensator entladen wird.
Eine derartige Einrichtung ist aus der FR-PS 13 34 846 bekannt Die bekannte Einrichtung verwendet
jedoch einen als Endiagenschalter vorgesehenen Drehschalter, bei dem ein mit dem Pluspol verbundener
Schleifer über einen leitenden Abschnitt bewegt wird. der mit einer Motorklemme in Verbindung steht. Der
Motorkreis wird unterbrochen, wenn der Schleifer gegen Ende seines Weges den leitenden Abschnitt
verläßt Bei dem Relais der bekannten Einrichtung ist ferner eine zweite Wicklung zur Selbsthaltung vorgesehen.
Ferner erfolgt die Entladung des Kondensators über einen Schaltkreis aus einer Diode und einem
Widerstand sowie über einen Ausschalter und den als Endlagenschalter vorgesehenen Drehschalter. Es ergibt
sich somit eine aufwendige und durch die Vielzahl der Teile, insbesondere den Drehschalter, störanfällige
Einrichtung.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung der eingangs genannten Art wesentlich zu vereinfachen und
trotzdem die Funktionssicherheit zu erhöhen.
Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß die Wicklung des Relais auf der Kollektorseite des einen
Emitterwiderstand aufweisenden Transistors vorgesehen ist, daß der Basis-Kollektor-Strecke des Transistors
und der Wicklung des Relais der veränderbare Widerstand des Serien-KC-Gliedes parallel geschaltet
ist, daß der Schalter des Relais als Umschalter ausgebildet ist, dessen einer fester, bei Ansprechen des
Relais mit einem Mittenkontakt verbundener Kontakt mit dem freien Pol der einseitig an Erde liegenden
Betriebsstromquelle und dem einen Ende des aus Transistor. Re'ais, Emitterwiderstand und Serien-RC-Glied
bestehenden Zeitgiiedes verbunden ist. dessen anderes Ende über den Steuerschalter einerseits mit
dem anderen festen, im entregten Zustand des Re'ais mit dem Mittenkontakt verbundenen Kontakt des
Umschalters des Relais und andererseits mit dem Mittenkontakt des als Umschalter ausgebildeten Endlagenschalters
verbunden ist, dessen einer in der Parkstellung mit dem Mittenkontakt verbundener fester
Kontakt mit Erde und dessen anderer in der Betriebsstellung mit dem Mittenkontakt verbundener
fester Kontakt mit dem freien Pol der Betriebsstromquelle verbunden ist, und daß der Mittenkontakt des
Relais-Umschalters mit der freien Klemme des einseitig an Erde liegenden Antriebsmotors verbunden ist.
Im Vergleich zum eingangs genannten Stand der Technik ist bei der Erfindung kein besonderer
Entladekreis erforderlich. Ferner genügt ein Relais mit nur einer Spule. Dadurch, daß der Transistor in Emitter-
und nicht in Kollektorschaltung angeordnet ist, ergibt sich «in höherer Verstärkungsfaktor. Da der Motor
mittels eines Kurzschlußkreises für den Anker abgebremst wird, kommt er exakt in seiner Endstellung zum
Stehen, so daß auch die Scheibenwischerblätter in üirer
Endlage angehalten werden.
An Hand der Zeichnung seien drei Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es zeigt
Fi g. 1 das Schaltbild einer ersten Einrichtung gemäß
der Erfindung,
Fig.2 ein Diagramm, welches den Verlauf der
Spannung an den Klemmen des Kondensators eines Seiien-ÄC-Gliedes aus der Einrichtung nach Fig. 1 in
Abhängigkeit von der Zeit darstellt,
Fig.3 ein Diagramm, welches den Verlauf der
Spannung an den Relaisklemmen, einer Einrichtung nach F i g. 1 darstellt,
Fig.4 das Schaltbild einer zweiten Einrichtung
gemäß der Erfindung mit einem Motor mit zwei Wischgeschwindigkeiten und
F i g. 5 das Schaltbild einer dritten Einrichtung gemäß der Erfindung mit einem Spannungsstabilisator.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist ein Scheibenwischermotor M mechanisch mit einem Umschalt- oder
Mittenkontakt 12 eines ihm zugeordneten Endlagenschalters AF verbunden. Eine Klemme des Motors M
hegt an Masse, während die andere Klemme mit einem Schalter /verbunden ist, welcher zwei Schaltstellungen,
nämlich eine Stellung (Mn) für Normalbetrieb, d. h. den kontinuierlichen Betrieb, und eine Stellung (Mi) für
iniermittierenden Betrieb, aufweist. Ein Verstärker
umfaßt einen Transistor I, der in Reihe mit einem elektromagnetischen Relais R geschaltet ist, welches
Schaltkontakte 2,3,4 aufweist, wobei der Kontakt 4 mit
dem Pluspol einer Batterie verbunden ist, sowie einen Emitterwiderstand 5. einen Basis-Polarisationswiderstand
6, einen Kondensator 7, ein Potentiometer 8 und einen Schalter »/'«,der einerseits mit dem Potentiometer
8 und andererseits mit eineim festen Kontakt 14 drs
Endlagenschalters /AFverbunden ist.
Die vorstehend beschriebene Einrichtung arbeitet mit einem Motor mit nur einer Geschwindigkeit wie folgt:
In der Ruhestellung, in welcher sich der Schalter / in
der Schaltstellung 9-10 für intermittierenden Betrieb befindet, während der Umschalter r des Relais R sich in
der Schaltstellung 2-3 und der Umschalter des Endlagenschalters AF sich in der Schaltstellung 12-13
befinden, wobei der Kontakt 13 an Masse liegt, ist der Motor M kurzgeschlossen, wodurch er am Ende der
V/ischbewegung abgebremst worden ist.
Durch das Schließen des Schalters »/« wird die Verbindung 15-16-12 hergestellt. Der Transistor 1, das
Relais R und der Kondensator 7 des Verstärkers liegen somit an Spannung, wobei sie einerseits über den
Kontakt 4 mit dem Pluspol der Batterie und andererseits über 15-16-12-13 mit der Masse verbunden sind. Mit
zunehmender Ladespannung des Kondensators 7, die durch das Potentiometer 8 gesteuert wird, erhöht sich
die Spannung Ur an den Klemmen des Relais R
progressiv, bis sie den Ansprechwert des Relais R erreicht (F i g. 3). Wenn die Ansprechspannung erreicht
ist, schaltet der Mittenkontakt 3 des Relais R von der Schaltsiellung 3-2 in die Schaltstellung 3-4 um und legt
dadurch den Motor M an Spannung, der über die Kontakte 4-3 und 10-9 gespeist wird. Sobald sich der
Motor M zu drehen beginnt, schaltet er den Endlagenschalter AF aus der Stellung 12-13 in die
Stellung 12-14 um, wobei der Kontakt 14 mit dem Pluspol der Batterie verbunden ist. Sobald der Motor M
Strom erhält, wird also der Verstärker kurzgeschlossen, wobei der Spannungsunterschied zwischen seinem
Eingang und seinem Ausgang praktisch Null ist Von diesem Augenblick an entlädt sich der Kondensator 7,
dessen Spannung Uc sich, wie in F i g. 2 dargestellt
ändert, über den Emitierwiderstand 5, die Emitter-Basis-Strecke des Transistors 1 und den Basis-Polarisationswiderstand
6. Das Relais R fällt ab, wonach der Motorstromkreis über die Kontakte 14-12, 2-3 und 10-9
verläuft. Wenn der Motor M eine Wischbewegung ausgeführt hat, schaltet der Endlagenschalter AF von
14-12 auf 12-13 um und gewährleistet so das Abbremsen des Motors M, wodurch wiederum eine Spannungsdifferenz
an den Klemmen des Verstärkers erzeugt wird und das nächste Arbeitsspiel beginnt.
Fig.4 zeigt eine Ausführungsform mit einem Motor
mit zwei Geschwindigkeiten. Dabei ist der Schalter /der Fig. 1 durch einen Schalter /' ersetzt, welcher drei
Schaltstellungen aufweist: intermittierender Betrieb (Mi), niedrige Geschwindigkeit (PV). hohe Geschwindigkeit
(GV).
Fig. 5 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform, bei der der Verstärker mit einem Spannungsstabilitator mit
Zener-Diode ausgerüstet ist. Dieser Stabilisator umfaßt eine Zener-Diode 18 und einen Kondensator 19, die
parallel geschaltet und bei 15 und 17 mit den Klemmen des Transistor-Relais-Kreises verbunden sind. Zwischen
Kontakt 4 und Punkt 17 ist eine mit einem Widerstand 20 in Reihe geschaltete Diode 21 angeordnet. Diese den
Kondensator 19 sperrende Diode 21 gestattet dessen Entladung nur in den Verstärker, wodurch eine
Verzögerung im Abfallen des Relais R und deshalb ein besseres Arbeiten der Steuereinrichtung gewährleistet
wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Einrichtung zum intermittierenden Betrieb eines Scheibenwischers, dessen Antriebsmotor in
Reihe zu einem Endlagenschalter an einer Betriebsstromquelle liegt, an die über einen Steuerschalter
eine Reihenschaltung, bestehend aus einem Transistor und der Wicklung eines Relais, anschaltbar ist
wobei im Basis-Emitter-Kreis des Transistors der Kondensator eines Serien-ÄC-Gliedes vorgesehen
ist, dessen Verbindungspunkt von veränderbarem Widerstand und Kondensator mit der Basis des
Transistors verbunden ist, wobei bei Ansprechen des Relais der Antriebsmotor über einen Schalter des
Relais an Spannung gelegt wird und bei Anlauf des Antriebsmotors der Transistor gesperrt, das Relais
entregt und der Kondensator entladen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung
des Relais (R) auf der Kollektorseite des einen Emitterwiderstand (5) aufweisenden Transistors (1)
vorgesehen ist, daß der Basis-Kollektor-Strecke des Transistors (1) und der Wicklung des Relais (R) der
veränderbare Widerstand (8) des Serien- /?C-Gliedes (8, 7) parallel geschaltet ist, daß der Schalter des
Relais (R) als Umschalter (r) ausgebildet ist, dessen einer fester, bei Ansprechen des Relais (R)m\i einem
Mittenkontakt (3) verbundener Kontakt (4) mit dem freien Pol ( + ) der einseitig an Erde liegenden
Betriebsstromquelle und dem einen Ende des aus Transistor (1), Relais (R), Emitterwiaerstand \5) und
Serien-flC-Glied (8„ 7) bestehenden Zeitglieds
verbunden ist, dessen anderes Ende über den Steuerschalter (i) einerseits mit dem anderen festen,
im entregten Zustand des Relais (R) mit dem Mittenkontakt (3) verbundenen Kontakt (2) des
Umschalters fr/des Relais (R) und andererseits mit
dem Mittenkontakt (12) des als Umschalter ausgebildeten
Endlagenschalters (AF) verbunden ist, dessen einer in der Parkstellung mit dem Mittenkontakt (12)
verbundener fester Kontakt (13) mit Erde und dessen anderer in der Betriebsstellung mit dem
Mittenkontakt (12) verbundener fester Kontakt (14) mit dem freien Pol der Betriebsstromquelle verbunden
ist, und daß der Mittenkontakt (3) des Relais-Umschalters (r) mit der freien Klemme des
einseitig an Erde liegenden Antriebsmotors (M) verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Spannungsstabilisierung der so
Reihenschaltung, bestehend aus Relaiswicklung, Transistor (1), Emitterwiderstand (5), eine Zener-Diode
(18) und ein Kondensator (19) parallel geschaltet sind und in Reihe hierzu eine Reihenschaltung,
bestehend aus einem Widerstand (20) und einer Diode (21), vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR6900097 | 1969-01-07 | ||
| FR6900097A FR2028621A5 (de) | 1969-01-07 | 1969-01-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000442A1 DE2000442A1 (de) | 1971-02-25 |
| DE2000442B2 DE2000442B2 (de) | 1976-04-01 |
| DE2000442C3 true DE2000442C3 (de) | 1976-11-18 |
Family
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