DE1945331C3 - Finnchtung zum intermittierenden Be trieb eines Scheibenwischers - Google Patents
Finnchtung zum intermittierenden Be trieb eines ScheibenwischersInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum intermittierenden Betrieb eines Scheibenwischers,
dessen Gleichstromantriebsmotor über einen ersten steuerbaren Halbleiterschalter an einer Gleichspannungsquelle
liegt, wobei ein RC-Glied mit veränderbarem
Widerstand vorgesehen ist, dessen Kondensator die Steuerstrecke eines Unijunction-Transistors
in einer Emittcrfolgestufc parallel geschallet ist, die ausgangsseitig mit der Steuerelektrode des ersten
steuerbaren Halbleiterschaltcrs verbunden ist, wobei mit dem Gleichstroniantriebsmotor ein Umschalter
gekuppelt ist, der beim Eintritt in eine Parkstellung einen Stromkreis zum dynamischen Bremsen
schließt, der in der Parkstellung das ÄC-Glied
zwecks Aufladung seines Kondensators an die Gleichspannungsquelle anschaltet und der in einer
Arbeitsstellung ein Überbrücken und Loschen des ersten steuerbaren Halbleiterschalters, ein Entladen
des Kondensators und des /iC-GIiedes und iine mechanische
Öffnung des Stromkreises zum dynamischen
Bremsen auslöst.
Eine derartige Einrichtung zum intermittierenden Betrieb eines Scheibenwischers ist bekannt (britische
Patentschrift 1 017 40Oi.
Bei dieser bekannten Einrichtung ist ein verhältnismäßig
hoher Widerstand in den Stromkreis zum dynamischen Bremsen eingebaut, um den Kurzschlußstrom
beim Anlassen und Lauf des Motors zu
begrenzen. Dieser Widerstand schwächt die Bremswirkung und hat erhebliche Kosten des Motors zur
Folge. Hr erzeugt eine beträchtliche Wärme, die die Lebensdauer der Teile stark herabsetzt.
Es ist auch bereits zur dynamischen Bremsung eines Gleichstrommotors bekannt (britische Patentschrift
I 114 560), dem Motor einen Thyristor parallel zu schalten und diesen Thyristor im Bremsfall
durch ein Bremssignal zu zünden. Der Thyristor erlischt wieder, wenn infolge des Stillstands des Motors
die Spannung an der Emitier-Kollektor-Strecke des Thyristors Null wird, so daß der Bremskreis selbsttätig
wieder geöffnet wird.
Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß auch diese dynamische Bremsung mich nicht alle Voraussetzungen
für ein schnelles und sicheres Bremsen ohne Überbcanspruchung der betreffenden Teile und erneute
Bereitschaft der Bremsanlage schafft.
Bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgem'-ß dadurch gelöst,
daß in der Parkstellung des Umschalters dem Gleichstromantriebsmotor
die Anoden-Katoden-Strecke eines zweiten steuerbaren Halbleiterschalters parallel
geschaltet ist, dessen Steuerelektrode über einen Impulsgeber mit der positiven Klemme der Gleichspannungsquelle
verbunden ist, der einen den zweiten Halbleiterschalter leitend machenden Impuls abgibt,
wenn der Umschalter von der Arbeits- in die Parkstellung gelangt.
\ orteilhaft ist eine Diode vorgesehen, welche in der \rbeitsslellung des Umschalters dem ersten steuerbaren
Halbleiterschalter parallel geschaltet ist.
Dabei kann der zweite steuerbare Halbleiterschalter ein Silizium-Gleichrichter sein.
Der Impulsgeber kann aus einem Kondensator bestehen, der in der Parkstellung des Umschalters über
die Steuerelektroden-Katoden-Strecke des zweiten steuerbaren Halbleiterschaiters mit der negativen
Klemme der Gleichspannungsquelle verbunden ist.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder; es zeigt
F i g. 1 das Schaltbild einer Einrichtung nach der Erfindung und
Fig. 2 und 3 die Kontaktstellungen eines zugehörigen Handschalters in den Stellungen »Aus« und
»Dauerbetrieb«.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist aus Glcichstromantriebsmotor 14 mit Dauermagnet und einem Paar
Bürsten 50 und 50« über eine Leitung 52 an Erde
Ein als Umschalter ausgebildeter Parkschalter 54 ist mit dem Motor gekuppelt und spricht bei Motordrehung
an. Hierzu kann ein Nocken mit einem Nok-Lenfolgeglied
auf der Motorwelle oder einer Hebelanordnung verwendet werden, um den Umschalter
54 zu betätigen. Er hat einen beweglichen Kontakt 56, der son einem Kontakt 58 zum Schließen eines
Parkstromkreises zu einem Kontakt 60 zum Schließen e.nes Antriebsstromkreises bewegt werden
kann.
Hin Handschalter 34 mit Komaktpaaren 70, 102,
104 und 106 ist in F i g. 1 in der Stellung »intermittierender
Betrieb«, in F i i>. 2 in der »Aus«-Stellung
und in 1-ig. 3 in der Stellang »Dauerbetrieb« gezeigt.
In der >'Dauerbetrieb-;-St;':Lm·; sind nur die Kon-Ulkte
102 geschlossen. D. Motor 14 kann von der positiven Klemme der Batterie 44 über einen Ausschalter
68, die Kontakte 102, den Leiter 103, den Anschluß 82, den Leiter 84, die Bürste 50, den Anker
19, die Bürste 50«, den Anschluß 64 und den Leiter 52 zur Erde angelassen werden.
Um den Betrieb zu unterbreche , wird der Handschalter
34 in die »Aus«-Stellung gebracht. Die Kontakte 104 werden geschlossen und die Kontakte 102
geiitfnet (F i g. 2). Dei Motor erhalt weiter Energie von der Batterie 44 über den Ausschalter 68, den
Leiter 136, die Kontakte 56 und 60 des Umschalter-, 54, den Leiter 62, den Anschluß 64 und zur Erde,
bis sich der bewegliche Kontakt 56 an den Parkkontakt 58 legt. In dieser Stellung wird ein Stromkreis
über den Parkkontakt 58 und den Kontakt 56 de-,
Umschalters 54 geschlossen, um einen Rückkopplungsstrom
vom Motor 14 durch die Bürste 50«, den Anschluß 64, die Kontakte 58 und 56 des Umsehalters
54, den Leiter 130, die Kontakte 104, den Leiter 103. den Anschluß 82 zur Bürste 50 fließen /u lassen,
so daß der Motor 14 dynamisch gebremst wird.
In der Stellung »intermittierender Betrieb-« sind die Kontakte 70 und 106 geschlossen, während die
Kontakte 102 und 104 geöffnet sind. In dieser Stellung
kann ein Potentiometer 108 verstollt werden. Lin Steuerkreis 31 enthält einen Schalttransistor 77
in Gestalt eines Unijunction-Transistors, einen ersten gesteuerten Silizium-Gleichrichter 78, der als erster
Halbleiterschalter dient, einen zweiten gesteuerten Silizium-Gleichrichter 88, der als zweiter Halbleiterschalter
dient, eine Diode 90 und Kondensatoren 92 und 94. Ebenfalls in dem Steuerkreis 31 liegen
Widerstände 96, 98 und iOO.
Ein Zeitgeberkrei.; 110 umfaßt den Schalttransi-StOi
77 mit de,m Emitter 112 und den Basisanschlüs- <enll4 und 116, das Potentiometer 108, den Kondensator
92 und die Widerstände 96, 98 und 100. Das Potentiometer 108 ist über den Widerstand 96
und den Leiter 114 mit der Emitterklemme 112 des Schalttransistors 77 und ebenso mit einer Klemme
des Kondensators 92 über einen Leiter 118 verbunden.
Die andere Seite des Kondensators 92 ist über einen Leiter 120 und einen Widerstand 100 mit der
Basisklemme 116 des Schalttransistors 77 verbunden. Die Basisklemme 114 des Schalttransistors 77 ist mit
der Anode 122 des ersten Silizium-Gleichrichters 78 über den Widerstand 98, den Anschluß 74 und den
Leiter 76 verbunden. Der erste Silizium-Gleichrichter 78 besitzt die Anode 122, eine Katode 124 und ein
Tor 126. Die Basis 116 des Schalttransistors 77 ist mit dem Tor 126 des ersten Silizium-Gleichrichters
78 über einen L·. iler 128 verbunden. Die Katode 124
des gesteuerten Silizium-Gleichrichters 78 ist über einen Leiter 80, den Anschluß 82 und den Leiter 84
mit der Bürste 50 des Motors 14 verbunden.
Wenn der Motor 14 sich in seinet »Aus-.-.-Stellung
befindet, wobei der bewegliche Kontakt 56 des Umschalters 54 in Anlage an dem Kontakt 58 ist, und
der Handschalter 34 in die Stellung »intermittierender Betrieb.·: (Fig. 1) gedreht ibt, wird der Zeitgfberkreis
110 \on der positiven Klemme der Batterie 44
ίο über den Leiter 66, den Ausschalter 68, die geschlossenen
Kontakte 70, das Potentiometer 108. den Leiter 114, den Widerstand 96, den Kondensator 92.
den Leiter 120, die geschlossenen Kontakte 106 im Hemdschalter 34, den Leiter 130. den beweglichen
Kontakt 56 des Umschalters 54, den festen Kontakt 58, den Leiter 62, den Anschluß 64 und Erde an
Strom gelegt. Der Kondensator 92 lädt sieh dann mn einer durch die Einstellung des Potentiometers 108
bestimmten Geschwindigkeit auf. Beim Erreichen der kritischen Spannung ent! it sich der Kondensator l>2
über den Widerstand IOO, den Basisanschluß 116 des
Schalttransistors 77 und den Emitter 112. Der Schalttransistor 77 wird leitend und trigger! damit
■!en ersten Silizium-Gleichrichter 78.
J^ Wenn der erste Silizium-Gleichrichter 78 auf diese
Weise in leitenden Zustand gebracht wird, erhält der
Motor 14 Strom von der positiven Klemme der Batterie 44 über den Leiter 66, den Ausschalter 68. die
geschlossenen Kontakte 70, den Leiter 72, den An-Schluß
74, den Leiter 76, den Silizium-Gleichrichter 78, den Leiter 80, den Anschluß 82 und den Leiter
84. Die Bürste 50« ist ständig geerdet. Beim Anlaufen
des Motors 14 bewegt sich der von ihm betätigte Umschalter 54 aus seiner ersten Stellung. Der bewv>'-liehe
Kontakt 56 verläßt den i'arkkontakt 58, erregt
den Parkstromkreis ab und legt sich an den Kontakt 60. womit er den Betriebsstromkreis schließt.
Der Umschalter 54 ist damit in seiner zweiten Stellung. Wenn das geschieht, liegt der Gleichrichter 90
in einem Stromkreis parallel zu dem Silizium-Gleichrichter 78, weil die Klemme 60 des Umschalters 54
unmittelbar mit der positiven Klemme der Batterie verbunden ist. Auf diese Weise wird die Anode 132
des Gleichrichters 90 mit der positiven Klemme der Batterie 44 über den Leiter 134, die geschlossenen
Kontakte 106, den Leiter 130, den beweglichen Kontakt 56 des Umschalters 54, den Kontakt 60, den
Leiter 136, den Ausschalter 68 und den Leiter 66 verbunden. Die Katode, die am Anschluß 138 mit
der Katode des Silizium-Gleichrichters 78 verbunden ist, schaltet auf diese Weise die beiden Komponenten
parallel. Die gegenseitige Einwirkung des Vorwärtswiderstands der Diode 90 und des abgeschalteten
Stroms oes Silizium-Gleichrichters 78 läßt die Diode 90 überbrücken und den Silizium-Gleichrichter 78
ausgehen. Gleichzeitig wird der Motor 14 weiter mit Energie über den Gleichrichter 90 mittels des Leiters
80, des Anschlusses 82 und des Leiters 84 zur Bürste versorgt. Es ist ersichtlich, daß bei der Bewegung des
Umschalters 54 in seine zweite oder Betriebs-Stellung der Kondensator 92 in den Zeitgeberkreis
UO über einen Weg von zu vernachlässigendem Widerstand kurzgeschlossen wird. Deshalb wird bei
jedem Arbeitsspiel der Kondensator 92 im wesentlich.en völlig entladen und sichert damit eine gleichbleibende
Verweildauer bei einer festen Einstellung des Potentiometers.
Wenn der beweuliche Kontakt 56 des
54 zum Kontakt 58 zurückgeht, d.h. in seine Stellung,
in der der Parkstromkreis geschlossen wird, wird Spannung an den Kondensator 94 und die Steuerstrecke
des Silizium-Gleichrichters 88 angelegt. Der Ladestrom fließt zum Kondensator 94 von der
positiven Klemme der Batterie 44 über den Ausschalter 68, den geschlossenen Kontakt 70, den Leiter
72 und den Anschluß 140 zu einer Kondensatorplatte. Die andere Platte des Kondensators 94 ist
über das Tor 142 des zweiten Silizium-Gleichrichters 88 und den Katodenanschluß 145 des Silizium-Gleichrichters
88, den Leiter 144, den Anschluß 146, den Leiter 134, die geschlossenen Kontakte 106 des
Handschalters 34, den Leiter 130, den beweglichen Kontakt 56 des Umschalters 54, den Leiter 62 und
den Anschluß 64 geerdet. Der Ladestrom, der zum Kondensator fließt, triggert den Silizium-Gleichrichter
88, der leitend wird und einen dynamischen Bremskreis für den Motor 14 aufbaut. Der Rückkopplungsstrom
des Motors 14 fließt von der Bürste 50 zur Bürste 50 a durch den Leiter 84, den Anschluß
82, den Leiter 80, den Anschluß 138, den Silizium-Gleichrichter 88, den Leiter 144, den Anschluß
146, den Leiter 134, den geschlossenen Kontakt 106, den Leiter 130 und den Umschalter 54 zur
Bürste 50 α.
Wenn der Kontakt 56 des Umschalters 54 die »BetricbsK-Stellung
am Kontakt 60 verläßt, ist, ehe es die »Park«-Stellung am Kontakt 58 erreicht, der Erregerkreis
für den Motor offen, wodurch die Möglichkeit eines Anlassens des Motors ausgeschaltet
ίο wird, wenn der dynamische Bremskreis wirksam
wird.
Der Motor hält nun genau in einer gewählten Stellung an, um das »Parken« der Wischblätter in der
gewählten Stellung zu bewirken. Der zweite Silizium-Gleichrichter 88 ist gelöscht, wenn der Motor 14
seine Drehung einstellt. In diesem Zustand wird der Zeitgeber wieder erregt. Nach einer Zeitspanne, die
von der Einstellung des Potentiometers 108 abhängt, wird der erste Silizium-Gleichrichter 78 wieder ge-
*o triggert und der Arbeitsablauf wiederholt sich, bis
die Bedienungsperson sich entschließt, die Wischertätigkeit zu unterbrechen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Einrichtung /um intermittierenden Betrieh
eines Scheibenwischers, dessen Gleiehstromantriehsmotor
über einen ersten steuerbaren Halbleiterschalter an einer Gleichspannungsquelle lieg!, wobei ein liC-CWicd mit veränderbarem
Widerstand vorgesehen ist, dessen Kondensator die Steuerstrecke eines Unijunction-Transistors in
einer F.mitterfolgerstufe parallel geschaltet ist, die
ausgangsseitig mit der Steuerelektrode des ersten steuerbaren Halbleiterschalters verbunden ist,
wobei mit dem Gleichstroniantriebsmotor ein Umschalter gekuppelt ist, der beim Eintritt in
eine Parksteüung einen Stromkreis zum dynamischen
Bremsen schließt, der in der Parkslellung d;i- ΛΤ-Glied /weeks Aufladung seines Kondensaiors
üii die Gleichspannungsquelle anschaltet
und der in e'. er Arbeitsstellung ein Überbrücken
und Loschen des ersten steuerbaren Halbleiterschalters, ein Entladen des Kondensators des
R( -Gliedes und eine mechanische Öffnung des Stromkreises /um dynamischen Bremsen auslöst,
dadurch gekennzeichnet, daß in der
ParksteM mg des Umschalters (54) dein Gleichstronumi,
lebsmoior (14) die Anoden-Katoden-Strecke eines /weiten steuerbaren Halbleiterschallers
(88) parallel geschaltet ist, dessen Steuerelektrode über einen Impulsgeber (94) mit
der positiven i.lLinnie der Gleichspannungsquelle
(44) verbunden ist, der einen Jen zweiten Halbleiterschalter (88) leiienc' machenden Impuls abgibt,
wenn der Umschalter (54) von der Arbeitsin die Parkstellunu gelangt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Diode (90) vorgesehen ist,
die in der Arbeitsstellung des Umschalters (54) dem ersten steuerbaren Halbleiterschalter (78)
parallel geschaltet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite steuerbare
Halbleiterschalter (88) ein Silizium-Gleichrichter ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber
(94) aus einem Kondensator besteht, der in der Parkstellung des Umschalters (54) über die
Steuerelektroden-Katoden-Streckc des zweiten steuerbaren Halbleiterschaltcrs (88) mit der negativen
Klemme der Gleichspannungsquelle (44) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
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ID=25057152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Legal Events
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