DE2000366A1 - Kolbenpumpe fuer rotierende Schmierstellen mit genauer Dosierung und Schmierstoffzufuhr waehrend des Betriebes - Google Patents

Kolbenpumpe fuer rotierende Schmierstellen mit genauer Dosierung und Schmierstoffzufuhr waehrend des Betriebes

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DE2000366A1
DE2000366A1 DE19702000366 DE2000366A DE2000366A1 DE 2000366 A1 DE2000366 A1 DE 2000366A1 DE 19702000366 DE19702000366 DE 19702000366 DE 2000366 A DE2000366 A DE 2000366A DE 2000366 A1 DE2000366 A1 DE 2000366A1
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pump
rotating
piston
ring
rings
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DE19702000366
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Erich Rosenthal
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/10Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive
    • F16N13/14Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive with cam or wobble-plate on shaft parallel to the pump cylinder or cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/12Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F04B1/20Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/08Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid
    • F04B9/10Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being liquid
    • F04B9/103Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being liquid having only one pumping chamber
    • F04B9/107Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being liquid having only one pumping chamber rectilinear movement of the pumping member in the working direction being obtained by a single-acting liquid motor, e.g. actuated in the other direction by gravity or a spring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Kolbenpumpe für rotierende Schmierstellen mit genauer Dosierung und Schmierstoffeufuhr während des Betriebes Die Schmierung von rotierenden Teilen, die der gleitenden oder der rollenden Reibung ausgesetzt sind, während des Betriebes durch die bisher bekannten Einrichtungen ist unvollkommen, aufwendig und mit technischen Nachteilen verbunden.
  • So muß in einem Falle in Wellen- oder Spindelmitte eine Bohrung angebracht werden, in die die Pumpe eingebaut wird. Das bringt neben dem großen Aufwand eine schlechte Zugänglichkeit und Kontrollmöglichkeit der Pumpe sowie den Nachteil mit sich, daß das Nachfüllen des Schmierstoffes nur während der Betriebspausen im Ruhezustand möglich ist.
  • In einem anderen Falle wird eine Pumpe außen auf der Welle oder Spindel angebracht. Außer dem Nachteil des"Nachfüllen des Schmierstoffes nur im Ruhezustand" ergibt das Gewicht der Pumpe eine sich äußerst schädlich auswirkende Unwucht bei der Drehung.
  • In einem weiteren Falle wird eine Zahnradpumpe verwendet, bei der ein geteilter Zahnkranz auf der Welle oder Spindel befestigt ist, der mit der Welle oder Spindel mitdreht. In einem weiteren geteilten Ring, der durch eine an einem stehenden Teil angebrachte Einrichtung in Ruhe gehalten wird, sind ein oder mehrere Zahnritzel gelagert, die durch den rotierenden Zahnkranz in Umdrehung versetzt werden und so als Zahnradpumpe arbeiten. Die Ritzel können auch teilweise zur Aufnahme des entstehenden Pumpdruckes und des Gewichtes des in Ruhe gehaltenen Ringes herangezogen werden. Der geteilte Zahnkranz und in Ruhe gehaltene Ring mit den eingebauten Ritzeln erfordern zur einwandfreien Funktion genaue und enge Herstellungstoleranzen sowie eine genaue und schlagfreie Montage bei Vermeidung von Verklemmungen durch das Zusammenschrauben der geteilten Ringe. Außerdem wirkt der bei der Rotation entstehende Pumpdruck nur während eines so geringen Zeitabschnittes, daß besondere zusätzliche Aufwendungen zur Ausnutzung des Druckstoßes und Weiterleitung der Schmiermittel erforderlich sind. Eine gleichgroße Dosierung aller angeechlossenen Schmierstellen ist hierbei nicht zu gewährleisten.
  • Die im folgenden beschriebene Erfindung beseitigt die vorstehend aufgeführten Nachteile: Ein oder mehrere horizontal liegende Pumpenzylinder werden in einen geteilten Ring eingearbeitet oder eingebracht. Durch Keile, Konusse oder Schrauben zieht man die beiden Ringhälften fest um Wellen oder Spindeln zusammen. An einer Seite jeder der beiden Ringhälften befindet sich ein kleiner schmaler Kanal zur Aufnahme von Schmiermitteln.
  • Ueber diesen Kanal wird zur Abdichtung ein weiterer geteilter Außenring gelegt, in dem auch noch Führungsbolzen für einen Pumpring gelagert sind. Die im Pumpenzylinder eingelegten Pumpenkolben sind an einem Ende mit einem Führungsrad versehen, das auf dem Pumpring abrollt. Die Pumpenwirkung wird wie folgt erzielt: Beim Walzen zur Verkleinerung oder anderweitigen Formgebung eines Stabquerschnittes oder zur Behandlung der Oberfläche eines Walzgutes liegen zwei oder mehrere Walzen und damit auch Spindeln mit jeweils verschiedener Drehrichtung unter- oder nebeneinander. In diesen Fällen werden zwei oder mehrere Außenringe so miteinander verbunden, daß sie bei Änderung des Walzenabstandes den sich daraus ergebenden Spindelbewegungen folgen können, aber an der Drehbewegung verhindert werden, also in Ruhestellung verbleiben ebenso wie die mit ihnen verbundenen Pumpringe. Die auf den Spindeln sitzenden Ringe mit den Pumpenzylindern drehen sich, so daß die Führungsräder der Pumpenkolben auf den Pumpringen abrollen. Das Pumpen geschieht wie folgt: 1.) Der Pumpring ist fest mit dem stehenden Außenring verbunden.
  • Die dem Kolben-Führungsrdd zugeneigt Seite hat Kurvenform, wodurch beim Abrollen die Größe des Kolbenhubes und damit die des Fördervolumens bestimmt werden, ebenso die Hubgeschwindigkeit und die zeitliche Dauer der Endstellungen des Kolbens. Bei jeder Spindelumdrehung führt der Kolben einen Hub aus.
  • 2.) Der Pumpring ist an ein oder mehreren Stellen beweglich gelagert. Hierdurch wird erreicht, daß das Pumpen nur dann erfolgt, wenn der Pumpring angestellt ist. Solange der Pumpring angestellt ist, erfolgt bei jeder Spindelumdrehung ein Hub. Die Anzahl der beweglichen Stellen bestimmt die Hubgeschwindigkeit und die zeitliche Dauer der Endstellungen des Kolbens.
  • 3.) Der Pumpring ist an allen Stellen beweglich gelagert.
  • Hierdurch wird erreicht, daß bei jeder Anstellung, unabhängig von der Dauer der Anstellung, deshalb unabhängig von der Anzahl der Spindelumdrehungen, der Kolben in der Endstellung des Pörderhubes stehen bleibt.
  • Das Anstellen bewirken Druckzylinder, die durch Magnetventile oder anderweitig ausgelöst werden.
  • Für die bei den jeweils vorliegenden Schmierproblemen zur Anwendung kommenden unterschiedlichen Schmiermittel wie Öle, Fette und Emulsionen verschiedener Viskosität und andere Medien sind unterschiedliche Hubgeschwindigkeiten, unterschiedliche Füllzeiten für den Förderraum im Zylinder und unterschiedliche Zeiten für die Aufrechterhaltung des örderdrukkes in der Endstellung des Kolbens nach erfem Förderhub erforderlich.
  • Die genaue Zuteilung einer gleich-großen Schmiermittelmenge an jede der angeschlossenen Schmierstellen ist dadurch gewährleistet, daß einerseits im Pumpenförderraum nach Verschließen der Einlaßöffnung durch den sich im Förderraum bewegenden Kolben nur noch die Auslaßöffnung vorhanden ist. Es können dadurch keine ins Gewicht fallenden Fettverluste oder Verluste anderer Schmiermedien entstehen. Andererseits wird der Kolben in seiner Endstellung so lange festgehalten, bis die Schmiermedien über Verteiler oder andere Einrichtungen in gleichbleibenden Mengen den einzelnen Schmierstellen hintereinander zugeführt worden sind. Aus Sicherheitsgründen sind noch in der Auslaßöffnung automatisch wirkende Absperrorgane gegen das Zurückfließen eingebaut.
  • Im Kanal zur Aufnahme der Schmiermittel, von dem aus die Zufuhr in den Pumpenraum des Zylinders erfolgt, herrschen keine hohen Drücke. Der Pumpen-Förderraum hat beim Ansteigen des Förderdruckes bedingt durch den Kolbenhub keine Verbindung mehr zum Aufnahmekanal, es erfolgt also durch die Pumpwirkung keine Druckerhöhung im Aufnahmekanal. Die von der Pumpe zu fördernden Schmiermittel werden über einen oder mehrere Anschlüsse im stehenden Außenring in den Aufnahmekanal mit einem Druck von ca. 4 - 5 atü eingeführt. Das Abdichten der Trennfugen zwischen dem sich drehenden Pumpenzylinderring und dem stehenden Außenring ist bei derartig niedrigen Drücken mit Hilfe von Labyrinthen und Dichtungsringen, die gleichzeitig als Lagerringe zur Aufnahme des Eigengewichtes des Außenringes dienen können, gewährleistet.
  • Werden die Schmiermittel von vorhandenen Leitungen mit höheren Drücken abgezweigt und zugeführt, so setzen vor dem Außenring eingebaute Reduzierventile die Drücke entsprechend herab.
  • Der stehende Außenring und der mit ihm durch Führungsbolzen verbundene Pumpring wird durch seitliche Führungen an dem fest auf den Wellen oder Spindeln eingespannten rotierenden Pumpenzylinderring fixiert. Um Verklemmungen und Formänderungen des Pumpenzylinderringes beim Einspannen zu verhindern, erhält die Einspannstelle auf der Welle oder Spindel eine tolerierte Passung. In Fällen, in denen das nicht durchführbar ist, werden Paßstücke bei der Montage verwendet.
  • In Sonderfällen können die Pumpenzylinder im geteilten Ring in vertikaler Lage eingebaut werden. Die Lage des Pumpringes ändert sich entsprechend.
  • Der Einbau einer Schmierpumpe auf nur einer Welle oder Spindel erfolgt in der gleichen Weise mit der Änderung, daß die Ruhelage des Außenringes durch eine elastische Verbindung mit einem festen Punkt außerhalb der Welle hergestellt wird.
  • Abb. 1 zeigt in schematischer Darstellung für zwei Spindeln den Einbau von zwei Schmierpumpen. Auf der sich rechts drehenden Spindel 1 und der sich links drehenden Spindel 2 sind die beiden geteilten Ringe 3 und 4 mit Je einem Pumpenzylinder 5 und 6 fest eingespannt. Die Aubenringe 7 und 8 mit Je drei Führungsbolzen 9 und 10 und den Verbindungsstangen 11 und 12 liegen um die geteilten Ringe 3 und 4. Die Außenringe 7 und 8 sind ebenfalls geteilt.
  • Abb. 2 zeigt in schematischer Darstellung für die Arbeitsweise der Pumpe nach Punkt 3 auf Seite 3 der Beschreibung im nicht angestellten Zustand den Schnitt A - B in Abbo 1. Auf der Spindel 2 ist der geteilte Ring 4 mit dem Pumpenzylinder 6 fest eingespannt. Um den Pumpenzylinderring 4 ist der Außenring 8 mit den drei Führungsbolzen 10, die den Pumpring 13 tragen, gelegt. Im Pumpenzylinder 6 ist der Kolben 14 mit dem Führungsrad 15 eingebaut. Der Kanal 16 zur Aufnahme der Schmiermittel im Außenring 8 ist durch die Einlaßöffnung 17 mit dem Pumpenförderraum 18 verbunden. Die geförderten Schmiermittel treten durch die Auslaßöffnung 19 mit dem Absperrorgan 20 aus. Die Feder 21 bringt den Kolben 14 nach Jedem Förderhub in die Füllstellung des Pumpenförderraumes 18 zurück. Die Federn 22 drücken den Pumpring 13 nach Beendigung des Pumpvorganges aus der Anstellung zurück. Das Zurückdrücken kann auch mechanisch durch Kräftewirkung durchgeführt werden.
  • An den Führungsbolzen 10 sind die Kolben 23 befestigt. Die in den Außenring 8 eingearbeiteten Zylinderräume 24 sind durch Deckel 25 abgeschlossen. Um die Anstellung und damit den Förderhub der Pumpe zu bewirken, werden durch die Bohrung 26 druckbeaufschlagte Kraftmittel in die Zylinderräume 24 eingeleitet. Zur Beendigung der Anstellung fließen die Kraftmittel durch die Bohrung 26 ab. Magnetventile oder andere Steuerorgane bewirken den Ein- und Auslaß der Kraftmit-tel.
  • Die Anstellung kann Je nach den vorliegenden örtlichen Verhältnissen auch durch mechanische, elektrische oder andere Kraftmittel bewirkt werden.
  • Die Kurvenform der Laufs ehe des Pumpringes 13 ist im allgemeinen nur für die auf Seite 2 unter Punkt 1 der Beschreibung angegebene Arbeitsweise der Pumpe erforderlich.

Claims (4)

  1. Ansprüche:
    1 .)Kolbenpumpe für Schmierstellen an und in rotierenden Teilen wie Wellen, Spindeln und anderen mit auf den rotierenden Teilen eingespannten, geteilten und dadurch ebenfalls rotierenden Ringen dadurch gekennzeichnet, daß in den rotierenden Ringen Pumpenzylinder eingebaut sind, deren Kolben durch einen nicht rotierenden Pumpring zu Hubbewegungen gezwungen werden und dadurch die Schmiermittel fördern, wobei im Normalfall zwei oder mehrere jeweils im entgegengesetzten Drehsinn rotierende Teile mit Je einer Schmierpumpe ausgerüstet sind, die Sumpringe durch um die geteilten rotierenden Ringe angebrachte geteilte Außenringe gehalten und die Außenringe der beiden oder mehreren Pumpen so miteinander verbunden sind, daß sie keine Drehbewegungen ausführen, aber bei einer Änderung des Abstandes der rotierenden Teile den sich daraus ergebenden Bewegungen folgen können.
  2. 2.) Kolbenpumpe nach Anspruch 1.) dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpring fest eingespannt ist und an aer Abrollfläche die Form einer Kurve zur Bestimmung der Hubbewegungen des Pumpenkolbens erhält, so daß der Pumpenkolben bei jeder Umdrehung des rotierenden Teiles einen Hub vollführt und damit ein Pumpvorgang stattfindet.
  3. 3.) Kolbenpumpe nach Anspruch 1.) dadurch gekennzeichnet, aaß der Pumpring teilweise anstellbar ausgeführt ist, so daß nur bei jeder Anstellung und für die Dauer der Anstellung bei jeder Umdrehung des rotierenden Teiles ein Pumpvorgang stattfindet.
  4. 4.) Kolbenpumpe nach Anspruch 1.) dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpring ganz anstellbar ausgeführt ist, so daß bei jeder Anstellung für die Dauer der Anstellung unabhängig von den vom rotierenden Teil während dieser Zeit vollfUhrten Umdrehungen nur ein Pumpvorgang stattfindet.
    L e e r s e i t e
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