DE199919C - - Google Patents

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DE199919C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B1/00Optical elements characterised by the material of which they are made; Optical coatings for optical elements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199919 KLASSE 42 h. GRUPPE
mit einem Teleobjektiv,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1907 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Projektionseinrichtung mittels durchfallenden Lichtes in Verbindung mit einem Teleobjektiv zwecks besserer Lichtausnutzung. Zum Erzielen eines gleichmäßig hell beleuchteten Lichtkreises bei der Projektion ist es bekanntlich notwendig, daß das vom Kondensor k (Fig. i) entworfene Bild b der Lichtquelle / etwa in die Mitte des Projektionsobjektive ο fällt. Der Abstand des Diapositivs ρ vom Objektiv ergibt sich aus der gewünschten Vergrößerung und der Brennweite des verwendeten Objektivs, so daß diese Beziehungen und die Kondensorbrennweite die Stellung der Lichtquelle völlig festlegen.
Nun nimmt der Kondensor offenbar um so mehr Strahlen auf, je mehr die Lampe ihm genähert werden kann; andererseits entfernt sich dadurch das Bild der Lichtquelle vom Kondensor, so daß man — damit wiederum das Objektiv am Ort des Flammenbildes sich befinde — eine längere- Objektivbrennweite wählen müßte. Soll aber die Ursprung1 iche Vergrößerung beibehalten werden, dann ergibt sich mit Rücksicht auf die nunmehr längere Brennweite des Projektionsobjektivs auch ein erheblich längerer Schirmabstand, der oftmals mangels genügenden Raumes nicht zur Verfügung steht.
Hier bietet nun die Anwendung eines Teleobjektivs ein Mittel zur größtmöglichen Aus- | nutzung der Lichtquelle, ohne daß man nötig I hätte, eine längere Objektivbrennweite zu wählen.
Da beim Teleobjektiv die Hauptpunkte vor dem positiven Vorderglied liegen, so hat dasselbe einen verhältnismäßig kurzen Bild- und einen langen Objektivabstand gegenüber einem gewöhnlichen Doppelobjektiv gleicher Brennweite. Die letztere Eigenschaft ist für den vorliegenden Zweck außerordentlich günstig, sie gestattet — unter sonst gleichen Umständen — einen größeren Abstand des Objektivs vom Diapositiv und somit eine merkliche Annäherung der Lichtquelle an den Kondensor, wodurch die Lichtausnutzung günstiger wird.
Es mag noch darauf hingewiesen werden, daß natürlich das Teleobjektiv seinen sammelnden Bestandteil dem Diapositiv zuwenden muß, wenn diese günstige Wirkung eintreten soll, und daß ferner die Lichtquelle nur geringe Ausdehnung (Bogen- oder Kalklicht) haben darf, weil sonst das Objektiv den Lichtkegel nicht ganz aufzunehmen vermag.
Wohl sind schon früher Teleobjektive für Projektionszwecke verwendet worden, jedoch stets so, daß das negative Element der Platte zugekehrt war, wodurch natürlich keine bessere, sondern eine schlechtere Lichtäusnutzung erzielt wird, weil die Lampe entsprechend vom Kondensor entfernt werden muß.. Ferner ist für Mikroprojektion schon früher eine Kombination aus einem kurzbrennweitigen
Mikroskopobjektiv und einer in entsprechend großem Abstand angeordneten Negativlinse (amplifier) von längerer Brennweite angewendet worden. Bei dieser Einrichtung dient jedoch die Negativlinse wesentlich zur Steigerung und Variation oder Vergrößerung und nicht zur besseren Lichtausnutzung.
Im Gegensatz zu dieser Einrichtung hat beim Erfindungsgenstand das negative System
ίο eine kürzere Brennweite als das positive aufzuweisen, und der gegenseitige Abstand derselben ist geringer als die Brennweite des sammelnden Bestandteiles.
In Fig. 2 ist vergleichsweise eine Projektionseinrichtung nach vorliegender Erfindung dargestellt, und man erkennt bei dem Vergleich mit Fig. 1 deutlich, daß bei der vorgeschlagenen neuen Anordnung ein größerer Raumwinkel der Lichtausstrahlung ausgenutzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Projektionseinrichtung ' für Makroprojektion mittels durchfallenden Lichtes in Verbindung mit einem Teleobjektiv, dadurch gekennzeichnet, daß dieses aus einem sammelnden und einem dem zu entwerfenden Bilde zugekehrten zerstreuenden Systeme besteht, welch letzteres kürzere oder höchstens gleiche Brennweite wie das erstere besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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