DE1998366U - Industrie-waschmaschine. - Google Patents

Industrie-waschmaschine.

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DE1998366U
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DE
Germany
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washing machine
machine according
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tube system
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DE19681998366
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Otto Duerr
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Description

Otto Dürr, Stuttgart-Zuffenhausen, Spitalwaldstraße 18
11 Industrie-Was chmas chineB
Die Erfindung betrifft eine Industrie-Waschmaschine, insbesondere für schwere Werkstücke, mit einem das zu reinigende Werkstück aufnehmenden, zum Einbringen desselben in das Maschinengehäuse beweglichen Träger sowie einem Sprührohrsystem.
Es sind Industrie-Waschmaschinen bekannt, bei denen das Sprührohrsystem feststehend angeordnet ist und das zu reinigende Werkstück rotiert. Derartige Waschmaschinen sind für schwere Werkstücke nicht geeignet, da bei hohen Umdrehungszahlen des Werkstückträgers,, wie sie zur intensiven Reinigung des Werkstückes erforderlich sind, große Fliehkräfte entstehen, die eine baulich aufwendige Konstruktion des Werkstückträgers und dessen Lagerung sowie einen Antrieb mit großer Leistung erfordern.
Gegenstand der Erfindung ist vor al 1 em eine waschsascaine für schwere Werkstücke, die die genannten Kachteile der bekanntes Waschmaschinen vermeidet« Die Erfindung besteht desgeinaS im wesentlichen darin, daß das Sprührohrsystem um das nicht umlaufende Werkstück drehbar angeordnet ist, wobei die Drehachse
-Z-vorzugsweise lotrecht verläuft.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht das Sprührohrsystem aus einem oder mehreren in Umfangsrichtung um die Drehachse zueinander versetzten Düsenstöcken, -wobei jeder Düsenstock vorzugsweise einen etwa waagerechten Sprüharm und zwei an einander gegenüberliegenden Enden desselben angeordnete, das Werkstück im Abstand umkreisende, etwa lotrechte Sprüharme aufweist, as. deren Ende gegebenenfalls kurze waagerechte, auf das Zentrum des Sprühsystems gerichtete Sprüharme angeordnet sind. Diese Anordnung der Düsenstöcke hat den Vorteil, daß man an den lotrechten Sprüharmen beliebig auf das Werkstück gerichtete Düsen anordnen kann. Vorzugsweise sind die Düsen, insbs= sondere in ihrer Sprührichtung, verstellbar, so daß das gesamte Werkstück von den Sprühstrahlen wirksam erfaßt werden kann.
Die Düsenstöcke sind insbesondere derart zuelsasdsr vers^tst, daß das Werkstück auf einem als Träger dienende» BeseJilckusgswagen zwischen swsi benachbarten, etwa lotrechten Sprüharaen der Düsenstöcke hindurch in das Zentrum des Sprühsystems einschiebbar ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles zu entnehmen* Im einzelnen zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht der w"asche»schine,teilwei£e im Schnitt,
i&g. 2 eine Draufsicht der Waschanlage und Fig. 3 el Tie Einzelheit der Fig. 1 entsprechend dem Ausschnitt
Das z.B. zylindrische Gehäuse 10 der Waschmaschine ist auf einer Seite mit einem Aufnahmegesteil Il versehen, das zwei Laufschienen 12 aufweist, die bis in das Innere des Maschinengehäuses 10 geführt und im Bereiche der Einfahröffnung (13) für den in Pfeilrichtung χ einschiebbaren als beweglicher Träger dienenden Beschickungswagen 14 unterbrochen sind, damit das Gehäuse 10 der Waschmaschine durch eine Tür in Gestalt eines der Rundung des Gehäuses angepaßten Türschiebers 15 geschlossen werden kann. Das Sprührohrsystem 16, das das auf dem Tisch 14a des Beschickungswagens 14 befindliche, zu reini-* gende Werkstück nach dem Einschieben des Wagens haubenförmig umgreift, ist mittels einer Antriebswelle 17 an einen auf dem Dach 18 des Maschinengehäuses stehend angeordneten ELektrosotOF 19 angeschlossen. Das Sprührohrsystein 16 besteht aus einem oder mehreren in Umfangsrichtung um die Drehachse zueinander versetzten Düsenstöcken 20, wobei jeder Düsenstock vorzugsweise einen etwa waagerechten Sprüharm 20a und zwei an den einander gegenüberliegenden Enden desselben angeordnete, das Werkstück im Abstand um die im Zentrum der Waschmaschine beil findliche Drehachse a-a umkreisende, etwa lotrechte Sprüharme
20b aufweist, an deren Enden gegebenenfalls kurze waagerechte, auf das Zentrum des Sprühsystems gerichtete Sprüharme 20c angeordnet sind. Die Düsen sind, wie ersichtlich, beispielsweise in drei Richtungen wirksam. Zweckmäßig ist jede von ihnen, einstellbar, so daß sie auf jede beliebige Sichtung eingestellt werden können.
19983
Die Düsenstöcke 20 sind derart zueinander versetzt, daß das zu reinigende Werkstück auf dem Beschickungswagen zwischen :swei benachisarten, etwa lotrechtes Sprüharmen 20b der Düsen-Stöcke hindurch in das Zentrum des Sprührohrsystems 16 einschiebbar ist.
Sine unt-ei* dem Aufnahmegesteli Ii angeordnete Pumpe 21 1 die durch einen Elektromotor 22 angetrieben wird, liefert die
Waschlauge» die gegebenenfalls in bzw. mit einem Heizkörper 23 aufgeheizt werden kanu, a& aas Sprührohrsystem 16. Die
als Hohlwelle ausgebildete Antriebswelle 17 des Sprührohrsystems 16 durchsetzt eine an die Zulieferpumpe 21 angeschlossene Zuführkammer 24 am Dach 18 d€>s Maschinengehäuses 10 und ist über auf dem Umfang angeordnete, schlitzförmige Öffnungen 25 mit der Kammer 24 verbunden und über Lager 26 in den Stirnwänden 24a und 24b der 2uführkamnuir drehbar abgestützt, derart» daß die von der Pumpe 21 geförderte Reinigungsflüssigkeit von der Zulief er kammer 24 übe-r die Antriebswelle 17 in di«. einzelnen Sprüharme 20a, 2Cb und 20c gelangt. Die Waschlauge oder sonstige Reinigungsflüssigkeiten werden z.B. in dem als Sammelbecken 27 ausgebildeten Teil des Maschinengehäuses 10 unterhalb der Laufschienen 12 aufgefangen, von wo sie - gegebenenfalls nach Durchfließen einer Reinigungsvorrichtung oder Filtriervorrlchtung - zur erneuten Verwendung der Pumpe 21 über eine Leitung Zö wieder zugeleitet werden kann. Frischwasser kann durch einen Frischwasseränschluß 29 zugeleitet werden.
Ein auf dem Bach 18 des Maschinesgehäuses 10 befestigtes Abluftgebläse 30 fördert die Abluft aus dem Maschinengehäuse ins Freie y™* sorgt für eine dauernde Frischluftversorgung der Waschmaschine bzw. ständige Abführung der Schwadendämpfe.

Claims (1)

  1. fi67—9.3.68 Zi
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    Ansprüche:
    1. Industrie-Waschmaschine, insbesondere für schwere Werkstücke mit einem das zu reinigende Werkstück aufnehmenden, zum Einbringen desselben in das Masehinengehäase beweglichen Träger sowie einem Sprührohrsystem, dadurch gekennzeichnet, daß das Sprührohrsystem (16) um das nicht umlaufende Werkstück, insbesondere mit lotrechter Drehachse, drehbar angeordnet ist.
    2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß das Sprührohrsystem aus einem oder mehreren in Umfangsrichtung um die Drehachse zueinander versetzten Düsenstöcken (20) besteht.
    3. Waschmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet* daß
    jeder Düsenstock einen etwa waagerechten Sprüharm (20a) und zwei an den einander gegenüberliegenden Enden desselben angeordnete, das Werkstück im Abstand umkreisende etwa lotrechte Sprüharme (20b) aufweist, an deren Ende gegebenenfalls kurze waagerechte auf das Zentrum des Sprührohrsystems (16) gerichtete Sprüharme (20c) angeordnet sind.
    *K Waschmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen in ihrer Richtung auf das Werkstück einstellbar sind.
    5· Waschmaschine nach Anspruch 2 bis 4, ,^kennzeichnet durch eine derartige Versetzung der Düsenstöcke (20), daß das Werkstück auf einem als Träger dienenden, mit einem vorzugsweise kreisrunden Tragtisch (14a) versehenen Beschickungswagen (14) zwischen zwei benachbarten etwa lotrechten Sprünarmen (20b) der Düsenstöcke (20) hindurch in das Zentrum des Sprührohrsystems (16) einschiebbar ist.
    6. Waschmaschine nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Düsenstöcke (20) an die Antriebswelle (17), die z.B. von einem auf dem Dach (18) des Maschinengehäuses (10) vorzugsweise stehend angeordneten Motor (19), insbesondere Elektromotor, angetrieben wird, angeschlossen und die Welle gleichzeitig als Zuführleitung für die Reinigungsflüssigkeit zu den Düsenstöcken (20) ausgebildet ist.
    ?. Waschmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die als Hohlwelle ausgebildete Antriebswelle (17) eine an eine Zulieferpumpe (21) angeschlossene Zuführkammer (24), z.B, am Dach des Maschinengehäuses (10), durchsetzt, über auf dem Umfang angeordnete» beispielsweise schlitzförmige Öffnungen (25) mit der Kammer verbunden und über Lager (26), vorzugsweise in den Stirnwänden (?.4a,2^b) der Kammer, drehbar abgestützt ist»
    8. Waschmaschine nach Anspruch 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß am Dach (18) des Maschinengehäuises (10) ein Abluf »,gebläse (30) angeordnet ist.
    9. Waschmaschine nach Anspruch 1 "bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinengehäuse (10) auf der Seite des AufnahmegestellB (11) für den einschiebbaren Beschickungswagen (Hf) eine die Einfahröffnung (13) abschließende Tür aufweist.
    10. Waschmaschine nach Anspruch 9Ί dadurch gekennzeichnet, daß bei rundem Maschinengehäu*e (10) die Tür (15) als der Rundung des Kasehinengehauses angepaßter, rorzügsweise von Hand zu bedienender Türschieber ausgebildet ist,
DE19681998366 1968-08-09 1968-08-09 Industrie-waschmaschine. Expired DE1998366U (de)

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