DE199812C - - Google Patents

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DE199812C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/42Devices characterised by the use of electric or magnetic means
    • G01P3/56Devices characterised by the use of electric or magnetic means for comparing two speeds
    • GPHYSICS
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    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Stepping Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199812 -■ KLASSE 42 o. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Die Erfindung betrifft eine neue Einrichtung, welche es gestattet, Umdrehungszahlen irgendwelcher Maschinen oder Vorrichtungen selbst dann, wenn die Maschinen usw. sich an unzugänglicher oder entfernter Stelle befinden, zu messen bzw. zu überwachen.
Die Erfindung läuft darauf hinaus, daß in Abhängigkeit von der zu messenden Umdrehungszahl, also etwa von derjenigen Welle,
ίο deren Umdrehungszahl gemessen werden soll, der Rotor eines der bekannten, nach Art eines Asynchronmotors gebauten Meßinstrumente angetrieben wird, dessen Stator mit praktisch konstanter Periodenzahl gespeist wird. Auf den Stator wird alsdann vom Rotor aus ein mit der Umdrehungszahl des Rotors sich änderndes. Drehmoment ausgeübt, welches als Maß für die Umdrehungszahl .dienen kann.
Das vom Rotor auf den Stator ausgeübte Drehmoment wird am einfachsten in der Weise gemessen, daß man auch den Stator drehbar lagert und auf ihn eine dem Drehmoment entgegenwirkende Gegenkraft ein-
wirken läßt. Je nach der Änderung des Drehmomentes wird dann der Stator einen gewissen Ausschlag nach der einen oder anderen Richtung zeigen. Indessen sind nur verhältnismäßig kleine Ausschläge zulässig, denn beispielsweise bei einer Drehung des Stators um 900 würde das Drehmoment vollständig verschwinden.
Es ist daher vorteilhafter, die Messungen
in der Weise vorzunehmen, daß man das Drehmoment auf einem bestimmten normalen Werte erhält oder auf denselben zurückführt, indem man das als Asynchronmotor wirkende Meßinstrument entsprechend regelt, z. B. durch Ab- oder Zuschalten von Widerstand in dem kurzgeschlossenen Rotor. Dann gibt die Größe des eingeschalteten Widerstandes bei gleichem Drehmoment, d. h. bei gleicher Stellung des Stators das Maß für die Umdrehungszahl des Rotors bzw. des mit ihm gekuppelten Maschinenteils usw. ab.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
α ist der in Lagern b b drehbar gelagerte Rotor des Meßinstrumentes, welcher mittels einer Seilscheibe d o. dgl. angetrieben wird. Er trägt beispielsweise eine an Schleifringe^/ geführte Dreiphasenwicklung, welche über den regelbaren Widerstand n> geschlossen ist.
Der ebenfalls beispielsweise mit einer Dreiphasenwicklung versehene und über Schleifringe g aus einem beliebigen Netze mit konstanter Periodenzahl gespeiste Stator i ist ebenfalls in Lagern c c drehbar gelagert, steht jedoch unter der Einwirkung der Feder h. Ein auf der Welle des Stators i befestigter Hebel m dient zur Beobachtung der Verdrehung des Stators.
Zweckmäßig ist an ihm eine Kontaktvorrichtung η vorgesehen, welche, je nachdem der Stator nach rechts oder nach links aus-
schlägt, über feststehende Stromschlußstücke ο bzw. t in Elektromagnete q bzw. r Strom schickt.
Ein von den Elektromagneten q und r beeinflußter Anker s kann nun an der enfernten Stelle, an welcher auch der Regulierwiderstand n> sich befindet, erkennen lassen, daß sich das Drehmoment des Meßinstrumentes in dem einen oder anderen Sinne geändert
ίο hat, so daß man durch Veränderung des Widerstandes w mit Hilfe des Hebels t das normale Drehmoment wieder herstellen kann. Die Einstellung des Hebels t ergibt dann das Maß für die Umdrehungszahl.
Die Messung kann man dadurch erheblich vereinfachen, daß man die Nachstellung des Hebels t selbsttätig und unmittelbar in mechanischer Abhängigkeit von der Verstellung des Stators i oder beispielsweise in Abhängigkeit von der Bewegung des Ankers s sich vollziehen läßt. Man kann in diesem Falle durch . den Anker s einen Hilfsmotor in Tätigkeit setzen lassen, welcher in der erforderlichen Richtung den Hebel if so lange verstellt, bis der Anker s in seine Nullage zurückgekehrt ist.
In den Meßinstrumenten kann natürlich in bekannter Weise Stator und Rotor vertauscht werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ' i. Einrichtung zur Messung von Umdrehungszahlen auf elektrischem Wege, dadurch gekennzeichnet,, daß die zu messende Umdrehungszahl auf den Rotor eines nach Art eines Asynchronmotors ausgebildeten Instrumentes übertragen wird, dessen Stator mit praktisch konstanter Periodenzahl gespeist ist, wobei das zwischen Rotor und Stator auftretende Drehmoment als Maß für die Umdrehungszahlen dienen.
  2. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator drehbar gelagert und der Einwirkung einer Gegenkraft ausgesetzt ist, welche als Vergleichswert zur Herstellung eines gleichbleibenden Drehmomentes durch Regelung von Widerständen im Rotor dient, wobei der Grad der Regelung das Maß für die Umdrehungszahl abgibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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